Skip to main content
#1 Wassersport-Magazin in Deutschland
Mit mehr als 1 Million Lesern pro Jahr
Jede Woche kostenlos neue Artikel
Bereits mehr als 1000 Artikel online
Bekannt aus über 10 Zeitungen
Journalisten schätzen unsere Recherchen

Schnorcheln Ostsee: Die 5 schönsten Orte (mit vielen Tipps)

Schnorcheln Ostsee Bild

Die Ostsee ist eine der beliebtesten Tourismus-Regionen in Deutschland. Jährlich zieht es eine Vielzahl von Touristen aus aller Welt in den Teil Deutschlands, der an der Ostsee liegt. Es gibt dort so einiges zu erleben. Die deutschen Inseln Rügen, Fehmarn und Co. sind immer einen Besuch wert.

Die zahlreichen Städte laden zum Stadtbummel genauso ein, wie zum Abstecher auf das Meer. In Eckenförde besteht zum Beispiel die Möglichkeit, neben den Beschäftigungen auf dem Wasser, zu ausgedehnten Wandertouren aufzubrechen.

Für das Schnorcheln ist das Gebiet Deutschlands, welches an die Ostsee anliegt ein wahres Paradies – du findest ausgedehnte Unterwasserlandschaften vor, Relikte aus längst vergangenen Tagen und eine wahre Pracht an Meeresbewohnern, die dich unter der Wasseroberfläche erwarten.

Es gibt neben der Ostsee noch andere Länder, die wunderbare Spots zum Schnorcheln haben. Thailand, Zypern oder auch Malta wären hier beispielsweise zu nennen. Zu all diesen – und noch einigen mehr werden wir im Laufe der Zeit Artikel veröffentlichen.

Weitere Schnorchel-Orte, die sich zum Erkunden lohnen: Schnorcheln Deutschland, Schnorcheln Griechenland, Schnorcheln Malta, Schnorcheln Kroatien, Schnorcheln Portugal und Schnorcheln Zypern.

Die besten Schnorchel-Orte an der Ostsee


Schnorcheln an der Badeanstalt in Kiel-Holtenau

In der Nähe der Badeanstalt in Kiel-Holtenau findet sich ein netter Spot, der für das Schnorcheln gerade so wie gemacht ist. Diverse Veranstalter bieten hier geführte Schnorchel-Touren an. Dort schlüpfst du dann in deine Ausrüstung, ehe es auch schon losgeht.

Nachdem es in das Wasser ging, schnorchelst du mit der Gruppe zu einer Art Spundwand, die die lokale Badeanstalt abgrenzt. An der besagten Wand kannst du mitunter ein paar Miesmuscheln finden oder auch das ein oder andere Meeresgewächs.

Jetzt geht es weiter in Richtung des Ufers, unterwegs kreuzen verschiedene Krabben und Seesterne deinen Weg. Halte am besten die Augen auf, damit du auch nichts verpasst, was in diesem Zusammenhang um und unter dir so vorgeht.

Der Steg der Seebadeanstalt, welcher sich in nächster Nähe befindet, sollte im Rahmen dieser Tour ebenfalls noch besucht werden. An diesem haben sich Ostseeschwämme und sogenannte Steingarnelen angesiedelt. Wie du siehst, gibt es in diesem Gebiet so einiges zu entdecken, was die lokale Untersee Flora und Fauna betrifft.

Anreise

Um nach Holtenau zu kommen, empfiehlt es sich als erstes Kiel anzuvisieren. Nach Kiel kommst du am besten, wenn du von Hamburg aus die A215 oder von Rendsburg die A210 nimmst. Von der A7 nimmst du entsprechend der obig genannten Orte dann die Abfahrt „A215“ oder „A210“.
Reist du aus Richtung Süden an, folgst du der B404, bis du Kiel dann erreicht hast.

Hotels

In Kiel und Umgebung gibt es natürlich auch schöne Hotels. In Holtenau findest du beispielsweise das Hotel Waffenschmiede. Dieses Nichtraucherhotel bietet seinen Gästen eine wunderbare Terrasse, auf welcher sich die heimischen Köstlichkeiten genießen lassen. Vom Flughafen in Kiel sind es nur etwa zwei Kilometer, bis zum Hotel.

Mit den Leihfahrrädern lassen sich die Altstadt, sowie der Kieler Hafen ohne Probleme erkunden. Ein weiteres Hotel, wäre das „Kajüte Holtenau“. Es ist etwa drei Kilometer vom Strand Moltenort entfernt. Die Gäste können sich hier unter anderem auf komfortable Zimmer und tolle Destinationen, die zumeist mit dem Leihrad erreicht werden können.

Schnorcheln in der Lübecker Bucht

In der Lübecker Bucht gibt es schöne Spots zum Schnorcheln. Zum Beispiel findest du dort den Tauchplatz „Steinwall“. Beim heutigen BUND Umwelthaut wurde ein etwa 300 Meter langer Steinwall parallel zum Ufer zu Anfang der 1970er Jahre angelegt.

Der ursprüngliche Zweck des Walls war die Stabilisation der damaligen Badeanstalt. So sollte für die Sicherheit der Gäste gesorgt werden. Heutzutage ist die Mauer von der Natur quasi eingenommen worden und es finden sich zahlreiche Hartboden-Bewohner, wie beispielsweise Klippenbarsche, Seesterne oder Seeskorpione dort.

Miesmuscheln und diverse Braunalgen haben sich ebenso angesiedelt in den vergangenen Jahrzehnten. Wenn du deine Augen offenhältst, lässt sich hier so einiges entdecken, was die lokalen Meereslebewesen betrifft.

Das Steinfeld ist der zweite Spot der Lübecker Bucht. Am Steinfeld wirst du auf dem offenen Sandboden viele Flundern, Sandgarnelen und Sandgrundeln beobachten können. Nach kurzer Zeit wirst du die lokalen Seegrasbestände erreichen und dementsprechend findest du dort viel höhere Artenvielfalt vor, als das auf dem unbewachsenen Sandboden der Fall ist. Zum Beispiel existieren in diesem Gebiet Meerasseln oder auch die ein oder anderen Seehasen. Auch am Steinfeld gibt es so einiges zu entdecken.

Anreise

Um die Lübecker Bucht zu erreichen, gibt es verschiedene Optionen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus oder Bahn gestaltet sich die Anreise am entspanntesten. Du schaust in die lokalen Fahrpläne und nimmst dann den für dich passendsten Zug nach Lübeck. Von dort bringt dich die Regionalbahn an eine der Haltestellen, welche der Bucht nahe sind. Von dort sind es nur wenige hundert Meter, bis du das Wasser dann erreichen kannst.

Mit dem PKW folgst du eine der großen Autobahnen in Richtung der Ostsee. Die A1 oder die A20 bringen dich in die Stadt und von dort aus kommt es auf die Wahl deiner genauen Ziele an, wenn es um die Besichtigung der Bucht geht. Willst du beispielsweise zu einem der in diesem Artikel genannten Zielorte, so musst du für den Steinwall nach Neustadt in Holstein und für das Steinfeld nach Scharbeutz. Beide Ortschaften sind jeweils 33,4 Kilometer (Neustadt in Holstein) und 22,3 Kilometer (Scharbeutz).

Hotels

Bezüglich des Hotels würden wir dir beispielsweise das Park-Hotel, welches sich am Timmendorfer Strand befindet, empfehlen. Das Hotel zeichnet sich durch helle, einladende Zimmer und ein herzhaftes Frühstücksbuffet aus.

Du kannst hier deine Seele richtig baumeln lassen und nur ca. 3 Kilometer entfernt befindet sich der Vogelpark Niendorf, der definitiv einen Besuch wert ist.
Eine andere Möglichkeit würde das Hotel Oberseeresidenz Cammann in Grömitz bieten.

Dort bist du nur etwa 5 Minuten von der Ostseeküste entfernt und zu Fuß gleich vor Ort. Das Hotel bietet dir unter anderem bestens ausgestattete Zimmer, die mit einem Flach TV, kostenlosen Produkten für die Körperpflege, einer gemütlichen Dusche und einem insgesamt gemütlichen Ambiente aufwarten. Ansonsten erwartet dich hier noch ein solides Frühstücksbuffet geboten, sowie hervorragende Grillmöglichkeiten.

Schnorcheln in Eckenförde

Eckenförde befindet sich rund 30 Kilometer entfernt von Kiel und dort kannst du am Strand bei der lokalen Hafenmole einen tollen Spot zum Schnorcheln finden. An der Spundwand lassen sich tolle Meeresbewohner entdecken. Mitunter tauchen vor dir Anemonen, Seesterne oder Seescheiden auf.

Die massiven Pfeiler, die das Ganze stützen sind, ein wirklich eindrucksvolles Bildnis, dass dir das Gefühl gibt, ganz klein zu sein. Schollen, Krebstiere und Co. leben am Boden und schwimmen dir gerne auch einmal entgegen.

Das künstlich angelegte Riff, das aus Beton-Rohren besteht und komplett mit Algen überwachsen ist, zieht die Blicke der vorbeischnorchelnden wie magisch an. Das grün, rot und violette Leuchten der Algen über die Frühjahrszeit hinweg ist wahrlich majestätisch anzuschauen. Im Zeitraum von März bis Mai lassen sich der Laichsaison bedingt auch einige Seehasen in diesem Gewässer beobachten.

Anreise

Um nach Eckenförde zu kommen, fährst du von der A7 auf die A215 in Richtung Kiel. Dann nimmst du die Abfahrt in Richtung des Olympiazentrums am Schilksee und fährst dabei über den sogenannten Nord-Ostsee-Kanal. Und über die B503 kommst du dann schließlich an das Ziel.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anreise ebenfalls möglich.

Der Kieler Hauptbahnhof ist zentral in das deutsche Schienennetz integriert und ist so per Bahn gut zu erreichen. Den Weg nach Eckenförde findest du dann mittels des Busses oder eines Förderdampfers. Dieser lässt sich in der Zeit von Mai bis September nehmen und bringt dich direkt nach Strande.

Hotels

Das Stadthotel in Eckenförde ist beispielsweise eine hervorragende Unterkunftsmöglichkeit in der Gegend. Das Hotel besticht durch einen herrlichen Panoramablick auf die Ostsee und komfortabel eingerichtete Zimmer. Die Saune des Stadthotels lädt zum Ausspannen ein und du befindest dich nur rund 600 Meter vom Bahnhof entfernt, so ist eine zentrale Anbindung (auch in Bezug auf Ausflüge) gewahrt.

Die zweite Option, die wir dir in diesem Zusammenhang vorstellen, ist das Hotel „Alte Fischereischule“. Das dortige Wellnessprogramm wird dich begeistern und in nur fünf Gehminuten bist du am Strand der Ostsee angelangt. Die Hotelzimmer sind allesamt mit WLAN und Kabel-TV ausgestattet, des Weiteren verfügen diese über gemütliche Bäder und viele Zimmer warten mit dem Meerblick auf.

Schnorcheln in Surendorf

Surendorf ist bekannt aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Zu dieser Zeit fanden hier regelmäßig Torpedo Tests statt, bis die Anlage nach dem Ende des Krieges gesprengt wurde. Heute erinnern nur noch Reste von massiven Betonmonumenten an diese längst vergangene Zeit.

In diesem Gebiet duldet die Marine das Tauchen außerhalb der Betonung. Nach wie vor ist die Gegend ein militärisches Schutzgebiet. Zur Riffspitze kommst du am besten mit einem Boot, dann kannst du von dort aus, den Weg in das Wasser finden.

Unter Wasser erblickst du beeindruckende Überreste der alten Anlage, die ein wahrhaft imposantes inmitten des Meeres ergeben. Butterfische, Kippenbarsche und Seenadeln siedelten sich mitunter an den Überresten des Baus an. Ein Kompass funktioniert oftmals nicht ordnungsgemäß, weil das viele Metall diesen funktionstechnisch ablenkt.

Anreise

Hierher kommst du über die B503, aus der Richtung von Kiel oder Eckenförde. Du begibst dich auf den Weg nach Schwedeneck. Etwas später bist du dann in Surendorf angekommen. Bahnhöfe befinden sich in Kiel, Eckenförde oder auch Gettorf. Von diesen Orten empfehlen wir dir, dass du mittels eines Busses nach Surendorf reist. Die jeweiligen Busverbindungen lassen sich gut auf den Internetseiten der lokalen Anbieter finden.

Hotels

Für den Aufenthalt in Surendorf gibt es mehrere Möglichkeiten, was deine Unterkunft angeht. Beispielsweise besteht die Option, dass du dich in einer der geräumigen Unterkünfte einquartierst. Zu nennen wären unter anderem das Refugium in Schwedeneck.

Dieses gemütliche Apartment ist mit einer Größe von ca. 50m2 genau richtig, für den mehrtägigen Aufenthalt in der Gegend. Von Schwedeneck aus bist du zentral gelegen, um die verschiedensten Ausflugszeile in der Nähe erreichen zu können.

Aus hoteltechnischer Sicht wäre das Idinsgshof Hotel eine vorteilhafte Option. Es besticht durch eine hotelintegrierte Sauna, qualitativ hochwertige Fitnessgeräte, die ruhige Lage am Hasesee und durch geräumige, zum Entspannen einladende Zimmer. Auch von dort aus ist die lokale Umgebung sehr gut zu erreichen.

Schnorcheln in Fehmarn

Auf Deutschlands Sommerinsel gibt es hinsichtlich des Schnorchelns so einiges zu entdecken. Die lokalen Anbieter haben mitunter Wrack-Ausfahrten in ihrem Programm, die dich zu beeindruckenden Unterwasserwracks bringen. Eine versunkene Segeljacht oder das über 100 Meter lange Wrackteil „Doctor“ waren darauf, von dir entdeckt zu werden.

Die Ziele sind vor allem wetter- und erfahrungsabhängig, was die Anfahrt angeht. Wir empfehlen dir daher, nicht auf eigene Faust zu handeln, sondern mit einem der Dienstleister vor Ort kontakt auf zu nehmen.

Die lokale Flora und Faune wartet auf Fehrmann ebenso in ihrer ganzen Pracht auf und unter Wasser wird dir garantiert nicht langweilig. In Wallnau finden sich Relikte aus der Steinzeit – nämlich über 6000 Jahre alte Klingen und Pfeilspitzen, die von einer Epoche aus längst vergangenen Tagen zeugen.

Anreise

Die Insel Fehmarn ist per PKW nur über die Fehmarnsundbrücke zu erreichen, egal aus welcher Ecke Deutschlands du anreist. Du fährst über die A1, bis du ab Heiligenhafen auf der B207 unterwegs bist. Die B207 führt bis zum Norden Fehmarns, nach Puttarden.

Die Anreise mit dem Zug ist ebenso möglich. Vom Hamburger Hauptbahnhof bist du beispielsweise mit dem ICE in nur anderthalb Stunden in Fehmarn angelangt. Von Lübeck aus würde eine Zugfahrt dich über Boot nach Puttgarden führen.

Hotels

Auf der Insel können wir dir, was die Unterkunft angelangt beispielsweise das Strandhotel Bene bei diesem wird dir ein modernes Ambiente in den Zimmern geboten, sowie eine Strandlounge und ein eignes Restaurant, wo es hervorragendes Essen gibt. Das Hotel befindet sich direkt an der Südstrandpromenade.

In der Stadt Avendorf befindet sich das Hotel „Sonneninsel“. Es besticht durch geräumige Zimmer, eine einladende Lounge und den hoteleigenen Fahrrad- und Autoverleih. So bist du unkompliziert dabei, die Gegend zu erkunden. Im lokalen Golfplatz bekommst du eine Ermäßigung, wenn du dort als Gast dieses Hotels zum Golfen gehst.

Schnorchel-Ausrüstung für das Schnorcheln an der Ostsee

Der Schnorchel-Urlaub an der Ostsee soll ein voller Erfolg werden, daher ist die richtige Ausrüstung ein unabdingbarer Faktor. Wir stellen dir in diesem Teil des Artikels die wichtigsten Komponenten des Equipments vor. Anhand dieses Wissens kannst du dann die entsprechenden Käufe tätigen, sofern du noch über keine eigene Ausrüstung verfügst.

Tauchmaske

Das ungestörte Sehen unter Wasser ist ein wichtiger Faktor beim Schnorcheln. Mittels der Tauchmasken kannst du den Durchblick behalten. Die Maske schafft einen Schutz zwischen deinen Augen und dem Wasser, in welchem sich zusätzlich noch ein Luftpolster befindet. Weil deine Augen und die Nase bedeckt sind, läuft auch kein Wasser in diese rein und du bist dazu in der Lage, dich voll auf das Schnorcheln zu Konzentrieren.

Bevor du dich an den Kauf einer Tauchmaske machst, solltest du wissen, dass es verschiedene Kriterien gibt, was die Anschaffung der Maske betrifft. Vom Aufbau her lassen sich zwei große Sparten unterscheiden.

Einige Modelle umschließen nur die Augen und Nase, was das Gesicht angeht. Andere bedecken den kompletten Gesichtsbereich. Zusätzlich hast du die Wahl zwischen den Ein- und Zweiglasmasken, die ihre jeweiligen Vor- und Nachteile aufweisen.

Zum Beispiel sind die Zweiglasmasken vom Innenvolumen her geringer als die anderen Modelle. Aber sie bieten daher auch eine höhere Dichtigkeit und sind besonders für Brillenträger gut geeignet. Des Weiteren beschlagen Schnorchelmasken für Brillenträger auch weniger als die anderen Modelle.

Das wichtigste Kaufkriterium ist die Größe der Maske, sie sollte perfekt passen und weder zu groß noch zu klein sein. Ein Fehlkauf kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Wenn die Tauchmaske zu groß angeschafft wurde, kann es zu einem Ablösen dieser kommen und das ist aus naheliegenden Gründen ein echtes Problem.

Ist die Tauchmaske zu eng, so besteht die Möglichkeit, dass ein Barotrauma auftreten kann. Eine absolut ernst zu nehmende Erkrankung. Bei Zweifeln empfehlen wir dir, dass du dich bei einem entsprechend qualifizierten Anbieter beraten lässt – so bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Lesetipp: Schnorchelmaske reinigen

Schnorchel

Der vielleicht wichtigste Bestandteil deiner Ausrüstung dürfte der Namensgeber des ganzen Unterfangens sein – der Schnorchel. Dieser darf maximal 35 Centimeter lang sein. Der Höchstdurchmesser liegt bei maximal zwei Centimeter. Die 35 Centimeter sind von wichtigster Bedeutung, weil es zu lebensbedrohlichen Zwischenfällen kommt, wenn der Schnorchel zu lang ist.

Bei einer Länge von mehr als den genannten 35 Centimetern kann es zu einer Pendelatmung kommen. Darunter ist das Einatmen von bereits ausgeatmeter Luft zu verstehen, die im Schnorchel „stecken geblieben“ ist.

Lesetipp: 2 Gründe, warum Schnorchel nicht länger sind

Atmest du diese ein, führt das innerhalb von kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit, was im Wasser einen tödlichen Ausgang finden kann. Das Ende des Schnorchels ist bestenfalls auffällig farblich gestaltet. So können dich andere Personen, die z.B. mit dem Boot unterwegs sind besser sehen. Insgesamt lässt sich die Unfallgefahr deutlich reduzieren. Ein weiteres Feature, welches wir dir empfehlen würden, wäre ein Spritzwasserschutz. Ein solcher verhindert, dass das Wasser in den Schnorchel hineinspritzt.

Die Alternative: Schnorchelmasken / Vollmasken

Du kannst wählen zwischen den Schnorchelmasken und den Modellen, die nur die Augen und Nasenpartie bedecken. Die Schnorchel Vollmasken sind leichter zu Handhaben und schützen auch das komplette Gesicht vor dem Wasser. Beim Schnorcheln dann hast du eine ungestörte Panoramasicht vor dir, da du durch ein großes Fenster hindurchblickst.

Die anderen Masken verfügen zumeist noch über ein Mundstück, welches gerade in der Anfangszeit der Nutzung zu unangenehmen Würgegefühlen führen kann – aber mit der Zeit hat man sich gut daran gewohnt.

Flossen

Was die Flossen angeht, so ist zu beachten, dass diese zu deinen individuellen Voraussetzungen, wie beispielsweise dem Schwimmverhalten passen müssen. Generelle Ratschläge sind in diesem Zusammenhang eher schwierig zu geben. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, dass du dich ausreichend über die dir zur Verfügung stehenden Optionen informierst und im Notfall auch die fachmännische Beratung aufsuchst.

Es gibt unterschiedliche Modelle, was die Schnorchelflossen angeht. Beispielsweise wären da die Geräteflossen, welche ein hartes Flossenblatt aufweisen oder die geschlossenen Flossen. Diese Modelle sind ähnlich wie ein Schuh geformt und praktikabel, was den Transport angeht.

Als Neueinsteiger solltest du etwas längere Flossen benutzen, das erleichtert dir zu Anfang die Fortbewegung. Im weiteren Verlauf deiner „Karriere“ kannst du auf kürzere Versionen zurückgreifen. Solche haben den Vorteil, dass du schneller vorankommst als mit den längeren Flossen.

Häufige Fragen beantwortet

Im folgenden Teil des Artikels wollen wir noch auf die häufigsten Fragen eingehen, die in Zusammenhang mit dem Schnorcheln an der Ostsee immer wieder aufkommen.

Kann man an der Ostsee Schnorcheln lernen?

Wenn du das Schnorcheln erlernen möchtest, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, du kannst an einem ausgeschriebenen Kursangebot teilnehmen oder dir das Ganze in Eigenregie aneignen. Welche der beiden großen Optionen letztlich die bessere für dich ist, hängt von deinen individuellen Voraussetzungen und Erfahrungen ab.

Beispielsweise bietet das Tauchsportzentrum Tauchenostsee spezielle Schnorchel und Tauchkurse an. Dir wird modernste und qualitativ hochwertiges Ausrüstungsmaterial gestellt, in welchem dir dann die Grundlagen des Schnorchelns von qualifizierten Instruktoren unter angenehmen Bedingungen vermittelt werden.

Die Kurse gibt es für Anfänger als auch Fortgeschrittene, wo jede Zielgruppe auf den Geschmack kommt. Die Neueinsteiger erhalten die ersten Schritte gezeigt und wer schon etwas erfahrener ist, der kann die gelernten Manöver noch einmal vertiefen und verfeinern.

Dieser Anbieter wurde stellvertretend für die unzähligen anderen Optionen vorgestellt. Du informierst dich am besten, welche konkreten Veranstalter solcher Kurse es an deinem Aufenthaltsort gibt und klärst dann vorab über das Internet oder ein Telefonat alle Modalitäten ab.

Wenn du dich selbstständig an das Schnorcheln heranwagen willst, solltest du dir zuerst sicher sein, dass deine Ausrüstung zu einhundert Prozent passt, Stichwort sitzt die Maske richtig? Wie ist der Schnorchel beschaffen? Ist dass alles einwandfrei, suchst du dir ein flaches Gewässer und legst los.

Können auch Kinder an der Ostsee schnorcheln?

An der Ostsee können auch Kinder schnorcheln. Dabei solltest du ein paar Dinge beachten. Als erstes musst du sicherstellen, dass die Kinder, welche schnorcheln wollen, auch schwimmen können. Die Erziehungsberechtigten dürfen unter keinen Umständen die Aufsichtspflicht verletzten und müssen immer in der Nähe sein, wenn die Kinder schnorcheln. Für Kinder gibt es extra Tauchmasken, die essentiell sind, um Sicherheit und Spaß zu garantieren. Bei Schnorchelmasken für Kinder müssen einige Dinge beachtet werden, hierbei spielt die Verarbeitung und der Einsatz der Materialien eine entscheidende Rolle.

Wenn die Kinder noch keinerlei Erfahrung mit dem Schnorcheln haben, empfiehlt sich ein Kurs für diese. Beachte hierbei das jeweilig festgelegte Mindestalter, dass an einem der Kursangebote teilgenommen werden kann. Das Mindestalter wird gern um das zehnte Lebensjahr festgelegt, sollte dein Kind jünger sein, so empfiehlt es sich, dass du mit den jeweiligen Kursorganisatoren kontakt aufnimmst und den Sachverhalt abklärst.

Wo kann man am besten schnorcheln an der Ostsee?

Dieser Text hat dir die unserer Meinung nach besten Spots zum Schnorcheln an der Ostsee vorgestellt. Die Badeanstalt in Kiel Holtenau bietet die Gelegenheit für ein paar beschauliche Schnorchel-Touren an. Die Spundwand wartet mit lokalen Meeresbewohnern auf und ist eine beliebte Destination für alle, die in der Gegend schnorcheln gehen wollen.

Die Lübecker Bucht verfügt über einige hervorragende Orte, wo das Schnorcheln gut möglich ist. Beispielsweide würden hier der Steinwall und das Steinfeld in Frage kommen. Am Steinwall lässt sich so einiges entdecken. Das rund 300 Meter große Gebilde wurde gebaut, um die früher existierende Badeanstalt zu stabilisieren.

Das Steinfeld wartet mit ausgedehnten Sandböden und Seegrasbeständen auf. Diese sind von einer Vielfalt an Meereslebewesen besiedelt, die du bei einer Schnorchel-Tour hier allesamt beobachten und entdecken kannst.

Der Strand bei der Hafenmole in Eckenförde ist ein wunderbarer Fleck zum Schnorcheln an der Ostsee. Dieser Ort zeichnet sich durch die eindrucksvolle Spundwand aus, die eine Heimat für die unterschiedlichsten tierischen Bewohner der Ostsee ist.

Das ehemalige Torpedo-Testgelände bei Surendorf ist heute ein begehrter Spot für viele Schnorchler und Taucher. Obwohl die Gegend noch heute ein militärisches Schutzgebiet ist, werden die Taucher und Schnorchler von der Marine dort geduldet.

Die imposanten Überreste des Geländes sind ein wahrer Hingucker und du solltest dir das Ganze auf keinen Fall entgehen lassen
Unser letzter Tipp bezieht sich auf die Insel Fehmarn.

Diese bietet unter anderem Ausfahrten zu beeindruckenden Wasserwracks an. Dieser spezielle Programmpunkt wurde über die letzten Jahre hinweg einiges erweitert und es finden sich immer mehr Ausflugsziele auf der Angebotsliste.

Die Wracks solltest du nicht allein ansteuern, sondern nur in Form einer geführten Tour. Andernfalls kann das Ganze sehr schnell von einem harmlosen Spaß zu einer echten Gefahr werden. Witterungsveränderungen sind dafür zu einem gewissen Teil verantwortlich.

Ist Schnorcheln an der Ostsee gefährlich?

Wenn du dich entsprechend deiner Fähigkeiten verhältst, dich nicht überschätzt und auf das Wetter achtest, kannst du den meisten auftretenden Gefahren aus dem Weg gehen. Bezogen auf die Ostsee musst du auf Flaggen achten, die an den Stränden gehisst sind. Diese geben Hinweise auf ein eventuelles Badeverbot oder einer Bade-Warnung.

Wir können dir nur dringend davon abraten, dich über diese Flaggen hinwegzusetzen. Wenn der DLRG eine bestimmte Flagge gehisst hat, geschieht das nicht grundlos und das Meer kann sehr schnell zu einer Todesfalle werden. Gefährliche Strömungen, die in Strandnähe auftreten können mitunter ein Grund für eine solche Entwicklung sein.

Ein letzter Punkt wäre noch die Ausrüstung. Kaufe diese nur beim entsprechenden Fachhändler und halte dich von Billigprodukten fern, die die erforderlichen Qualitätskriterien nicht erfüllen können. Wie du in diesem Text weiter oben schon erfahren hast, kann eine fehlerhafte Ausrüstung lebensgefährlich werden.

Welche Fischarten kann man beim Schnorcheln an der Ostsee entdecken?

An der Nordsee lassen sich so einige Meeresbewohner entdecken. Die nachfolgende Auflistung stellt nur eine kleine Übersicht über diese da.

Schollen

Auf den Sandböden der verschiedenen Schnorchel-Spots entdeckst du bestimmt einmal eine Scholle. Diese Fische fallen besonders durch ihre sehr flachen und asymmetrischen Körperstrukturen auf, die gepaart mit einer sandfarbenen bis dunkelbraunen Oberseite, die oftmals von Flecken durchzogen ist einem sofort ins Auge stechen.

Seeskorpion

Anders, als der Name es vermuten lässt, haben diese nichts mit den Skorpionen gemein, die auf dem Lande leben. Die Seeskorpione haben den Namen wohl aufgrund ihrer stacheligen Haut und der speziellen Flossen bekommen. Der klassische, im Gebiet der Nordsee lebende Seeskorpion ist ungiftig. Er wird bis zu 60 Centimeter groß und geht vor allem zu den Nachtstunden auf Beutefang.

Europäischer Hummer

In der Nordsee triffst du möglicherweise auch auf den ein oder anderen Europäischen Hummer. Diese Gattung wird bis zu 60 Centimeter groß und besitzt verschieden große Scheren. Da sie sich in etwa 30 Meter tiefe aufhalten, wirst du sie beim Schnorcheln eher selten zu Gesicht bekommen, aber man weiß ja nie, was einem beim Blick unter Wasser so ins Auge springen kann.

Abschließende Tipps zum Schnorcheln an der Ostsee

Eine Menge an Wissen wurde dir in den vorangegangenen Teilen dieses Artikels vermittelt, jetzt wollen wir am Schluss noch auf ein paar abschließende Tipps eingehen, damit du an der Ostsee auch sorgenfrei Schnorcheln gehen kannst.

Schnorchel nur deinem Können entsprechend

Ein Fehler, den viele gerade am Anfang machen ist, dass sie sich zu sehr überschätzen, was die eigenen Fähigkeiten in Bezug auf das Schnorcheln angeht. Es ist besser, wenn man klein anfängt und sich dann an anspruchsvollere Spots aufmacht als andersherum.

Gehe einmal in dich und stelle dir ehrlich die Frage, was du dir genau zutraust und vergleiche das dann mit deiner mitunter schon getroffenen Entscheidung, was den Spot zum Schnorcheln angeht.

Die Ausrüstung sollte zeitig von dir besorgt werden

Wenn du mit deinem eigenen Equipment an den Start gehen möchtest, ist es von Vorteil, wenn du es dir frühzeitig besorgst. Dir ermöglicht das dann, dass du in aller Ruhe schauen kannst, ob die Komponenten soweit noch in Ordnung sind oder ob für Ersatz gesorgt werden muss.

Wir warnen dich auch vor Last Minute Käufen bei Billiganbietern. Der billigere Preis führt leider in den meisten Fällen zu einer nachlassenden Qualität, die gerade beim Schnorcheln echte Gefahren bergen kann.

Fazit

Die Ostsee ist mit Recht eine der beliebtesten Reiseziele inner- und außerhalb Deutschlands. Die ausgedehnten Landschaften laden zum Verweilen und Entspannen ein. Du kannst neben einigen der schönsten Schnorchel-Spots auch noch andere tolle Sehenswürdigkeiten entdecken.

Hierunter fallen Beispielsweise der Ursprung und die Mündung in Mühlenau, das weltberühmte Wasserschloss „Melenthin“ auf Usedom welches, seit Generationen die Besucher in seinen Bann zieht und noch vieles mehr.

Wenn du dich selbstständig noch nicht an das Schnorcheln herantraust, empfehlen wir dir, dass du einen der Kurse mitmachst. Dort wird dir alles von der Pike aufgezeigt und unter fachlich qualifizierter Betreuung machst du deine ersten Annäherungsversuche an die Materie in den Gewässern der Ostsee.

Wir empfehlen dir, dass du vor dem Antritt deiner Reise überlegst, wo du überall hinmöchtest. Mit einer ausreichenden Planung im Vorfeld hast du einen viel angenehmeren Trip, als wenn du das alles erst vor Ort regelst.

Je nach der Präferenz, bezogen auf deinen Lieblingsspot zum Schnorcheln würden wir auch das Hotel auswählen. Dann bist du nicht so weit entfernt und mitunter sogar im Handumdrehen dort, wo du dann gerne schnorcheln gehen würdest. Wir wünschen dir viel Spaß beim Schnorcheln an der Ostsee!

Durchschnittliche Bewertung 5 bei insgesamt 1 Stimmen

Ähnliche Beiträge