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Aldi SUP Board Test: Warum du nicht das Aldi SUP kaufen solltest

Aldi SUP Board Aldi Onlineshop

Sie machen das Paddeln auf Flüssen, Seen und auf dem Meer zum ultimativen Freizeiterlebnis und werden auch in Deutschland immer beliebter. Stand Up Paddling Boards (abgekürzt SUP Boards) sind in den letzten Jahren zum Must-Have vieler Wassersportler geworden.

Vom Paddeln in wilden Gewässern, übers Windsurfen bis zu entspannenden Yoga-Übungen auf dem Wasser, das schicke Board wird immer mehr zum multifunktionalen Sportgerät.

SUP ist wirklich einfach erlernbar und trainiert die gesamte Körpermuskulatur. Stand Up Paddling ist damit eine Sportart für jedermann die nach und nach unsere heimischen Gewässer erobert hat. Auch Aldi hat den Trendsport für sich entdeckt und nimmt Stand Up Paddling Boards immer wieder für eine kurze Zeit ins Sortiment auf.

Oft führt der Discounter die Boards nur wenige Tage. Und sie sind nach kürzester Zeit ausverkauft, was wohl am unschlagbaren Preis liegt. Doch lohnt sich das Aldi SUP Board? Sollte man wirklich das Aldi SUP kaufen?

Ist das Aldi SUP Board gut?

Zugegeben, das Aldi SUP-Board Angebot wirkt alleine schon durch seinen günstigen Preis äußerst attraktiv. Dennoch würden wir vom Kauf abraten. Warum du diesem Schnäppchen besser widerstehen solltest und warum wir stattdessen das Bestway Hydro-Force Oceana bzw. das Bluefin Cruise empfehlen, erläutern wir dir untenstehend.

Grund #1: Verhältnismäßig kurze Garantie

Sollte dein Aldi SUP-Board dem Belastungstest nicht standhalten, könnte es bereits nach kurzer Zeit schwierig werden, eine Garantie zu beanspruchen. Die preisgünstigen Aldi Boards warten lediglich mit einer Garantiezeit von 2 Jahren auf, andere qualitativ hochwertigere Boards hingegen bieten eine Garantie von bis zu 5 Jahren. Die lange Garantie ist natürlich ein großes Zeichen des Vertrauen in die Qualität der eigenen Produkte.

Zudem ist die Retourenabwicklung bei Aldi oft mit einigen Hindernissen verbunden. Im Gegensatz dazu bestechen die bei Amazon bzw. direkt von SUP Marken angebotenen Boards mit seinen kundenfreundlichen Rückgaberichtlinien und einem hochprofessionellen Kundenservice.

Grund #2: Fehlende Kundenrezensionen

Warum kaufen viele Freizeitsportler ihre SUP-Boards online?

Es sind die zahlreichen Kundenrezensionen, die das ein oder andere Angebot beim Versandriesen vertrauenswürdiger erscheinen lassen, als so manches Schnäppchen vom Discounter. Es gibt bei Aldi tatsächlich nur unzureichende Bewertungen echter Käufer, sodass es schwierig ist, sich vorab ein tatsächliches Bild des angebotenen Aldi SUP-Boards zu machen.

Hinzukommen die fehlenden Langzeiterfahrungen mit den Billigmarken-Boards die von Aldi vertrieben werden. In der Aldi-Filiale vor Ort darf es nur verpackt betrachtet werden, man kauft mit diesem günstigen Board somit die Katze im Sack.

Grund #3: Mangelhaftes Zubehör

Das Aldi SUP-Board wird meist mit einem vollumfänglichen Zubehör verkauft. Dazu zählen unter anderem Paddel, Pumpe, Rucksack und Kajak-Sitz. Leider lässt die Qualität der Ausstattung zu Wünschen übrig.

Das mitgelieferte Zubehör sollte vor dem Kauf unbedingt genauer unter die Lupe genommen werden. Ein noch so umfängliches Zubehör nützt nichts, wenn es billig verarbeitet ist. Ein recht schweres Paddel wird nur mäßig Paddelspaß bringen. Auch ein minderwertiger Rucksack, der kaum genug Platz für das Komplettset bietet, ist nur ungenügend nutzbar. Die Tatsache, dass weder Board noch Zubehör in der Filiale genauer betrachtet werden können, ist ebenfalls unpraktisch.

Was macht ein gutes Stand-Up-Paddling Board aus?

Du möchtest endlich dein eigenes Stand-Up-Paddling Board besitzen und bist dir unsicher worauf du beim Kauf besonders achten solltest? Wir helfen dir bei der Auswahl und erläutern die wichtigsten Eigenschaften die ein gutes Board aufweisen sollte.

  • Maße des Boards: Auf der Suche nach einem guten Stand-Up-Paddling Board sollte das Hauptaugenmerk auf der Größe des Boards liegen. Denn die Maße des Boards haben einen nicht unbeträchtlichen Einfluss auf den Fahrspaß. Dabei muss abgewogen werden, wozu du dein SUP-Board hauptsächlich nutzen möchtest. Auf einem längeren Board (bis zu 3,5 Meter) wirst du eine hohe Geschwindigkeit erreichen. Je breiter dein Board ist, desto geringer die Gefahr, dass du ins Wasser kippst. Für einen Anfänger müsste das SUP Board eine Länge zwischen 3 und 3,80 Meter haben. Je leichter du bist, desto kürzer darf dein Board sein.
  • Material & Drop-Stich: In der Konstruktion aufblasbarer SUP-Boards gibt es große qualitative Unterschiede. Single Layer Boards gelten als die einfachste Variante. Hier wurde um den Drop-Stich Kern eine einfache PVCSchicht verklebt. Sie eignen sich daher eher für Kinder oder Leichtgewichte. Double-Layer Varianten hingegen gelten als weitaus robuster und langlebiger. Wer an seinem Board also länger Freude haben möchte sollte in ein Double-Layer Board investieren.
  • Eigengewicht: Ein wichtiger Punkt für dein neues Board – wie viel wiegt es eigentlich? Ein extrem niedriges Gewicht von etwa 8 kg kann zwar grundsätzlich gut sein, schließlich ist es dann einfacher zu transportieren. Es kann aber auch darauf hindeuten, dass das Board eine unzureichende Qualität aufweist. Ein super leichtes Brett nützt nichts, wenn es dafür instabil gebaut ist. Bei einem Gewicht von ca. 10 kg sollte man aber auf der sicheren Seite sein. 10 kg sprechen für geringes Eigengewicht plus ausreichend Steifigkeit und robuste Bauweise.

FAQ: Häufige Fragen zum SUP Board beantwortet


Wo darf ich mit meinem SUP-Board fahren?

Das Fahren mit dem SUP-Board ist nicht auf allen Gewässern in Deutschland erlaubt. Informiere dich daher vorab in der jeweiligen Gemeinde, ob du im jeweiligen See oder Fluss paddeln darfst. Zumal gibt es oft saisonale Fahrverbote.

Wie im Straßenverkehr gibt es auch beim Paddeln Verkehrsregeln die unbedingt beachtet werden sollte. So gilt auf Flüssen das Rechtsfahrgebot, Berufsschifffahrt und Segler haben zudem immer Vorfahrt. Versuche daher Binnen- und Seeschifffahrtsstraßen eher zu meiden.

Was ist besser, ein Hardboard oder aufblasbare SUP Boards?

Ob Hardboard oder ein aufblasbares Board ist im Endeffekt reine Geschmackssache. 90 % entscheiden sich allerdings für die aufblasbaren Bretter. Fest steht, das aufblasbare SUP zeigt seine eigentlichen Vorzüge erst beim Transport.

m Rucksack lässt sich das Leichtgewicht überall hin mitnehmen. Im aufgeblasenen Zustand fühlen sie sich zudem fest an, dass kaum ein Unterschied zum Hardboard feststellbar ist. Wer allerdings auf das Aufpumpen vorm Paddelspaß verzichten möchte, wird eher zum Hardboard greifen.

Ist Stand Up Paddling für jedermann geeignet?

Diese Frage kann guten Gewissens mit Ja beantworten werden. Die Trendsportart für den Sommer kann von jung bis alt betrieben werden. Egal ob ungeübt oder durchtrainiert, auf dem Board macht eigentlich jeder eine gute Figur.

Noch dazu trainierst du damit wirklich jede einzelne Muskulatur deines Körpers. Anfänger haben den Trick oft schon nach 10 Minuten draußen und schaffen die ersten Paddelschläge im Stehen. Aber Vorsicht: Stand-Up-Paddling sieht gemütlicher aus, als es eigentlich ist. Ein waschechter Muskelkater ist nach den ersten ersten Versuchen vorprogrammiert.

Bestway Oceana: Eine günstige Aldi SUP Alternative

Extreme Leichtigkeit bei gleichzeitiger Stabilität, das Bestway Hydro-Force Oceana Stand-UpPaddling-Board kann mit einigen überzeugenden Eigenschaften aufwarten. Gefertigt ist es aus einem äußerst strapazierfähigen Drop-Stich Material, was wiederum seine extreme Belastbarkeit dieses Boards erklärt.

Unser Spartipp

Bestway

Oceana
  • Unschlagbarer Preis.
  • Kann als Kajak genutzt werden.-Kommt mit viel Zubehör.
  • Bis 130 kg belastbar.
  • Mitgelieferte Luftpumpe wirkt minderwertig.

Für leichtes Wellenreiten oder Paddeln auf flachen Gewässern ist das Board der Marke Bestway ideal. Dank seiner einfachen Manövrierbarkeit eignet es sich auch für blutige Anfänger. Das mitgelieferte Paddel ist aus Aluminium gefertigt. Dennoch wiegt es nicht viel und liegt damit perfekt in der Hand. Der dazugehörige Sitz und die Fußstützen sind abnehmbar.

Dadurch, dass das Paddel auch als Doppelpaddel verwendet werden kann, lässt sich das Board auch als Kajak nutzen. In der mitgelieferten Tasche kann das SUP+Zubehör verstaut und transportiert werden.

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Bluefin Cruise: Unser Preis-Leistungssieger unter den SUP Boards

Das Bluefin Cruise SUP Board gilt als Alleskönner unter den Stand-Up-Paddling Boards. Ausgestattet mit einem erstklassigen Zubehör bekommt man mit dem Bluefin Cruise ein AllInklusive-Paket, das den etwas höheren Preis allemal wert ist. Mit einer Dicke von 6 Zoll bietet dieses hochwertige Board die perfekte Stabilität. Somit tun sich auch Anfänger leicht, das Gleichgewicht zu halten.

Unser Preis-Leistungssieger

  • Fünfjährige Garantie.
  • Extrem steife Bauweise.
  • Top Verarbeitung.
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene.
  • Nicht immer lieferbar.

Dank der inkludierten Hochdruckpumpe pumpt sich das Board innerhalb von ein paar Minuten auf. Das Paddel aus Fiberglas ist verstellbar und schwimmt auf dem Wasser, sollte es im Eifer des Gefechts mal aus der Hand rutschen. Bei diesem Board sticht die ausgezeichnete Verarbeitung sofort ins Auge. Doppelt verschweißte Rails und ein sanfter Rocker sorgen für sanftes Gleiten auf der Wasseroberfläche.

Wenn du ein SUP suchst, an dem du viele Jahre Freude hast, bist du beim Bluefin Cruise Board genau richtig. Obwohl es auch für Einsteiger geeignet ist, sind auch Fortgeschrittene von der Qualität des SUPs überzeugt. Mit einer Garantiezeit von 5 Jahren bietet Bluefin einen perfekten Kundenservice.

Da es über Amazon erworben werden kann, sind auch die Rückgaberichtlinien äußerst kundenfreundlich und transparent.

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Aldi SUP Board Test Überblick

  • Beim Aldi SUP-Board handelt es sich um einen preisgünstigen Allrounder. Für Gewässer mit leichtem Wellengang sicher ausreichend. Wer aber längere Touren plant ist mit einem hochwertigeren Touring SUP besser bedient. Ein höheres Gewicht schränkt die Fahreigenschaft des Boards deutlich ein. Mit 1040 Gramm ist auch das dazugehörige Paddel kein Leichtgewicht, was beim Paddeln schnell in die Arme gehen kann. (Quelle: stand-up-paddling.org)
  • Leider fehlen bei den unbekannten Marken der Aldi SUP-Boards langjährige Erfahrungswerte, entsprechende Bewertungen sind online kaum zu finden. Die Fragen wie lange ein so günstiges Brett dicht hält oder ob der Kleber sich nach kurzer Zeit zu lösen beginnt, bleiben daher unbeantwortet. Die kurze Garantiezeit von 2 Jahren gilt als zusätzlicher Minuspunkt für die Kaufentscheidung. (Quelle: sup-board-test.de)

Fazit

Das Aldi SUP-Board ist preislich gesehen ganz bestimmt eine gute Alternative zu Profi-Boards. Fehlende Erfahrungswerte anderer Kunden, eine unzureichende Garantieleistung und Abstriche beim Zubehör sind aber bedeutende Negativpunkte, die gegen eine Kaufempfehlung sprechen.

Schnäppchenjäger legen wir daher das Bestway Hydro-Force Oceana Stand-Up-Paddling-Board ans Herz. Gerade Anfänger können bei diesem Board nichts falsch machen. Die Verarbeitung ist top und der Verwendungszweck vielfältig, was die zahlreichen 5 Sterne Bewertungen belegen können. Zudem überzeugt es mit einem ähnlich günstigen Preis wie das Aldi SUP-Board.

Stand-Up-Paddling Fortgeschrittene und all jene die es werden wollen empfehlen wir das Bluefin Cruise SUP Board. Zwar muss man bei diesem Brett etwas tiefer in die Tasche greifen, mit seiner außerordentlich guten Verarbeitung ist es dafür extrem steif und liegt stabil im Wasser. Nicht ohne Grund zählt es zu den meistverkauften Boards und gilt in der SUP-Szene als das beste Board für Einsteiger und Fortgeschrittene. Und die Fünf-Jahres-Garantie sind ein großes Zeichen des Vertrauens seitens der englischen Marke in die eigenen Produkte.

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