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SUP Marken: Die 11 besten SUP Board Marken

Frau fährt auf Board einer bekannten SUP Marke.

Stand Up Paddling ist der neue Trendsport und besonders unter allen Altersgruppen beliebt. Die junge Wassersportart fand ihren Ursprung in den USA, ist mittlerweile aber auch hierzulande weit verbreitet. Auf vielen Seen, Flüssen und Kanälen treiben sich Stand Up Paddler rum. In vielen Orten werden bereits SUP Sightseeing Touren angeboten, bei denen Städte aus einer ganz anderen Perspektive erkundet werden können.

An fast allen Gewässern in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es außerdem Wassersportstationen, die SUP Boards verleihen. Wer nach einigen Versuchen Gefallen am Sport gefunden hat, will sich vielleicht auch ein SUP Board kaufen. Leute, die auf der Suche nach dem ersten SUP Board sind, kennen sich wahrscheinlich noch nicht so gut mit den einzelnen Modellen aus.

Viele Anfänger sind sich nicht bewusst, welche SUP Marken es auf dem Markt gibt und welche Firmen dafür bekannt sind, besonders gute SUP Boards herzustellen. Genau, wie bei anderen Wassersportarten auch ist die Anzahl an Herstellern groß. Die Boards unterscheiden sich durch Design, Bauform, Material, Ausstattung und Preis. In diesem Dschungel aus Informationen finden sich besonders Einsteiger nur schwer zurecht.

Wir schreiben mittlerweile seit 2016 über Stand Up Paddling und haben bereits viele SUP Boards getestet.  Mit dem geballten Wissen in der Hinterhand wollen wir in diesem Beitrag eine Liste der besten SUP Marken aufstellen. Die Reihenfolge der Marke basiert zum einen auf unseren persönlichen Erfahrungen mit den Boards und zum anderen auf objektiven Faktoren wie z.B. Preis-Leistungs-Verhältnis, angebotene Garantien und dem Lieferumfang.

Die besten SUP Marken und SUP Hersteller

Viele SUP Marken und Hersteller sprechen davon, dass ihre Boards sehr langlebig und besonders hochwertig sind. Das ist fürs Marketing natürlich eine wichtige Sache. Jeder möchte die Qualität der eigenen Produkte in den Vordergrund stellen. Mit der immer weiter steigenden Anzahl an SUP Marken nehmen gefühlt wenig aussagende Statements wie „top Verarbeitung“ etc. zu. Wir gehen diesen Aussagen auf den Grund.

Zwischen den Boards der einzelnen SUP Hersteller bestehen aber weiterhin hohe Preisunterschiede. Von Markenboards bekannter Wassersportmarken bis hin zu günstigen SUP Boards und den Discounter Modellen (z.B. dem Aldi SUP Board oder dem Lidl SUP Board) liegen teilweise mehr als Tausend Euro. Im Folgenden werden wir klären, ob die verschiedenen Preise gerechtfertigt sind und einige SUP Marken vorstellen, die für fair bepreiste, verlässliche SUP Boards von hoher Qualität bekannt sind.

#1 Bluefin

Die englische SUP Marke ist unser Favorit. Bekannt ist der SUP Board Hersteller für Boards von absoluter Spitzenqualität, die trotzdem für Mittelklasse-Preise angeboten werden und vor allem extrem lange Garantiezeiten. Der SUP Hersteller aus Großbritannien ist von der Qualität der eigenen Boards nämlich so überzeugt, dass dieser eine unglaubliche fünfjährige Qualität auf die eigenen SUPs anbietet.

Wegen der top Qualität und des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses zählt das Bluefin Cruise zu den besten Einsteiger SUP Boards in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der englische SUP Hersteller hat allerdings auch Modelle für fortgeschrittene Paddler und Race Boards im Angebot.

  • Preis: Das Einsteigermodell Bluefin Cruise liegt preislich im Mittelfeld. Stand Up Paddler müssen hier mit Kosten von circa 600€ rechnen. Die Touring- und Race Modelle sowie die Bluefin Cruise Carbon Reihe, die sich an Fortgeschrittene und echte SUP Veteranen richtet, sind noch etwas teurer. Insgesamt überzeugt uns allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis, da zum einen im Lieferumfang bei Bluefin stets viel, hochwertiges SUP Zubehör enthalten ist und zum anderen der Hersteller eine fünfjährige Garantie bietet. Derzeit (bietet unseres Wissens nach) kein anderer SUP Board Hersteller eine derart lange Garantiezeit. Das ist ein Zeichen für das hohe Vertrauen in die eigenen Produkte.
  • Performance: In Sachen Performance sind die Bluefin SUP Boards top. Mit der extrem robusten Bauweise kommt das Fahrgefühlt der Inflatables schon sehr nahe an das von festen SUP Boards heran. Besonders die Bluefin Cruise Carbon Boards liefern eine gute Performance auf längeren Strecken ab.
  • Design & Material: Sämtliche Modelle von Bluefin sind – wie könnte es auch anders sein – in blau gefärbt. Die Carbon-Varianten der Boards wirken besonders schick, aber auch die normalen Modelle wirken optisch sehr ansprechend. Auf das Material ist Bluefin selbst sehr stolz. Zum Einsatz kommt hochwertiges PVC, das mit einem besonders aufwändigen Dropstitch-Verfahren extrem eng vernäht wurde. Das sorgt für die besonders hohe Steifigkeit und die Langlebigkeit der Board. Bei den Carbon-Boards wurde eine zusätzliche Carbon-Schicht eingewebt. Das macht die SUPs noch steifer, aber mit den sehr harten Kanten lassen sich die Carbon SUPs auch schlechter aufrollen. Wer das SUP oft aus dem Rucksack ein- und auspackt und keinen zu großen Wert auf die höchstmöglichen Geschwindigkeiten legt, kann daher getrost zum normalen Bluefin Cruise greifen.

Testberichte:

Bluefin Cruise Test (wellenliebe.de)

Bluefin Cruise Test (stand-up-paddling.org)

Bluefin Cruise Carbon Test (wellenliebe.de)

Bluefin Cruise Carbon Test (stand-up-paddling.org)

#2 Gloryboards

Gloryboards ist ein österreichische SUP Hersteller, der mitten im Salzburger Seenland sitzt. Die SUP Marke aus Österreich vertriebt Boards mit einer guten Qualität, einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einem geringen Gewicht.

  • Preis: Preislich liegen die Glory Boards im günstigen Bereich. Mit Preisen von Komplettsets, die die gesamte Grundausstattung umfassen, für nur rund 400€ richtet sich die SUP Marke Glory Boards vor allem an Einsteiger. Im Vergleich zu vielen anderen Komplettsets fällt die hohe Qualität des mitgelieferten Zubehörs auf. Wer ein SUP Board von Glory Boards kauft, wird das Zubehör wahrscheinlich nicht so schnell ersetzen müssen. (Bei vielen günstigen SUP Boards anderer Marken müssen Paddler das Zubehör bereits nach kurzer Zeit ersetzen.)
  • Performance: Mit der leichtgewichtigen Bauweise und dem hochwertigen Zubehör bieten selbst die Einsteiger Boards von Glory Boards eine gute Performance auf dem Wasser. Sowohl in Sachen Geschwindigkeit als auch die Wendigkeit überzeugen die Bretter aus Österreich.
  • Design & Material: Das schlichte Design ist eines der Markenzeichen. Die fast einfarbigen Deckpads wirken dabei sehr modern. Die Optik und das geringe Gewicht dürfen allerdings kein falsches Bild vermitteln. In Sachen Verarbeitungsqualität spielen die Glory Boards weit oben mit. Bezieht man den günstigen Preis mit ein, geben die Boards hervorragende Modelle für Einsteiger ab. Der SUP Hersteller hat mittlerweile auch ein Touring Board im Angebot, das für erfahrene Paddler, die längere SUP Trips planen, geeignet ist.

Testberichte:

Glory Boards Fun (wellenliebe.de)

Glory Boards Fun (stand-up-paddling.org)

Glory Boards Trip (stand-up-paddling.org)

#3 Decathlon

Der Sport- und Outdoor-Ausstatter Decathlon führt auch eigene SUP Boards – und das mit großem Erfolg. Die eigene SUP Board Marke, die unter dem Namen Itiwit bekannt ist, gilt mittlerweile als etablierte Brand für SUP Anfänger.

  • Preis: Auf den ersten Blick sind die Preise der Decathlon SUP Boards unschlagbar. Mit Preisen von nur wenigen Hundert Euro für ein SUP schlagen die Itiwit Board die Boards etablierter Wassersportmarken (aber auch viele reine SUP Marken) um Längen. Die niedrigen Zahlen täuschen allerdings etwas. Denn bei den Boards von Decathlon ist teilweise nicht die gesamte Grundausstattung mit eingeschlossen. Für Fortgeschrittene ist das kein Problem, denn meistens verfügen diese bereits über die nötige Ausrüstung. Anfänger müssen sich aber womöglich ein Paddel und eine Luftpumpe selbst bestellen.
  • Performance: Die von uns getesteten Boards hatten eine top Qualität. Mit der leichtgewichtigen Bauweise fiel der Transport leicht. Auf dem Wasser waren die SUPs ziemlich drehfreudig und aufgrund des geringen Gewichts auch recht schnell unterwegs. Das Zubehör war von guter Qualität und machte durchweg einen soliden Eindruck. Lediglich das von uns getestete Aluminium-Paddel aus dem Onlineshop konnte nicht überzeugen. Für Anfänger ist das recht massive Paddel eine gute Wahl, aber wer längere Strecken zurücklegen oder höhere Geschwindigkeiten erreichen will, sollte sich lieber nach einem besseren SUP Paddel mit einem geringen Gewicht umschauen.
  •  Design & Material: Mit den knalligen rötlichen oder mintfarbenden Farbtönen fallen die Brettern von Decathlon gut auf und heben sich deutlich von der Masse ab. Das Material machte ebenfalls einen guten Eindruck. Spannend ist, dass sich die robuste Außenhülle sehr leicht auf- und abrollen lässt. Zusammen mit dem geringen Gewicht erleichtert dies den Transport sowie Auf- und Abbau der Decathlon Boards deutlich.

Testberichte:

Decathlon Itiwit 10′ (Wellenliebe.de)

Decathlon Itiwit 10′ (stand-up-paddling.org)

#4 WOWSEA

WOWSEA ist eine chinesische SUP Marke mit dem Unternehmenshauptsitz in Shanghai. Die WOWSEA SUP Boards werden in Europa und Amerika verkauft. Bekannt ist die Brand für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Anfangs waren die Boards besonders auf Einsteiger abgestimmt. Mittlerweile bietet das Unternehmen allerdings auch eigene Touring- und Race SUP Boards an.

  • Preis: Preislich liegen die WOWSEA Boards im unteren Preissegment. Die meisten SUPs der chinesischen Firma kosten weniger als 500€. Mit diesen Preisen locken die Boards besonders Anfänger, die nicht so viel für das erste SUP ausgeben wollen. Von Vorteil für Einsteiger ist, dass der Lieferumfang bei WOWSEA SUPs stets das gesamte Zubehör umfasst.
  • Performance: Qualitativ können die WOWSEA Boards mit anderen SUP Brands mithalten. Die Verarbeitungsqualität der von uns getesteten SUPs machte meistens einen guten Eindruck. In Sachen Zubehör gibt es allerdings Luft nach oben. Die mitgelieferten Zubehörartikel sind für den Anfang in Ordnung, aber die meisten Paddler werden das Paddel (und eventuell auch Rucksack) später durch hochwertige Modelle ersetzen.
  • Design & Material: In der Herstellung kommt bei den Brettern das klassische Dropstitch-Verfahren zum Einsatz. Die moderne Fertigungstechnik sorgt für eine hohe Steifigkeit. Mit den farbenfrohen Designs überzeugten die SUPs von WOWSEA optisch. Probleme mit Verfärbungen sind uns ebenfalls nicht aufgefallen. Angeboten werden verschiedene Boardformen. Sowohl Allroundern als auch Touring-/Race-SUPs sind erhältlich.

Testberichte:

WOWSEA AN16 (Wellenliebe.de)

WOWSEA AN16 (stand-up-paddling.org)

WOWSEA AN15 (stand-up-paddling.org)

#5 Fit Ocean

Die Schweizer SUP Marke Fit Ocean liegt stets weit vorne, was die Verkaufszahlen angeht. Die Einsteigermodelle Fit Ocean Malibu und Fit Ocean Magic Glide sind fast jeden Sommer vielgefragt. Das Unternehmen konnte sich mittlerweile als eine SUP Marke, die sehr günstige, aber qualitativ sehr hochwertigen Boards herstellt, etablieren.

  • Preis: Preislich liegen die Fit Ocean SUP Boards im untersten Segment. Aufgrund der super günstigen Preise sind die Fit Ocean SUPs besonders bei Einsteigern heiß begehrt. Positiv fällt auf, dass im Lieferumfang außerdem viel Zubehör enthalten ist.
  • Performance: Die Verarbeitung der Fit Ocean Boards ist spitze. Da ist es kein Wunder, dass das Unternehmen sogar damit wirbt, dass die Fit Ocean SUP Boards in derselben Fabrik wie die Boards bekannter Wassersportmarken hergestellt werden. Seit 2020 beitet die SUP Marke aus der Schweiz auch eine Garantie von drei Jahren auf die eigenen SUP Boards. Mit der stabilen Außenhaut bieten die SUPs von Fit Ocean außerdem eine gute Performance auf dem Wasser.
    Lediglich in Bezug auf das Zubehör müssen Abstriche gemacht werden. Im Lieferumfang ist zwar bereits viel Zubehör enthalten, aber z.B. beim Malibu müssen Paddler zusätzlich eine SUP Leash kaufen. Auch ist beim Fit Ocean Malibu kein richtiger SUP Rucksack, sondern nur eine Tragetasche bei der Lieferumfang mit dabei.
  • Design & Material: Die schlichte Optik täuscht erst darüber weg, aber in der Herstellung kommen sehr robuste Materialien zum Einsatz. Die hochwertige Verarbeitungsqualität sorgt für eine lange Haltbarkeit. Bei den Fit Ocean SUP Boards ist besonders, dass die Boards auf einem „Double Layer Light“ basieren. Die extra leichtgewichtige, zweilagige Bauweise erleichtert den Transport und macht die Modelle zu besonders guten SUP Boards für Frauen.

Testberichte:

Fit Ocean Malibu (Wellenliebe.de)

Fit Ocean Malibu (stand-up-paddling.org)

Fit Ocean Magic Glide (stand-up-paddling.org)

#6 Tower Paddle Boards

Das Unternehmen Tower Paddle Boards hat seinen Sitz in San Diego. Bekannt wurde die Marke, die in erster Linie aufblasbare SUPs verkauft, durch Shark Tank (das amerikanische Original der beliebten Fernsehshow Höhle der Löwen) von ABC. Mark Cuban, der Milliardär und Eigentümer der Dallas Mavericks ist, investierte in der Show in das Unternehmen.

  • Preis: Die Boards von Tower Paddle Boards bewegen sich im mittleren Preissegment. Mit Preisen von ungefähr 500 bis 700€ am unteren Ende richten sich die Bretter auch an Einsteiger. In Sachen Qualität schneiden die aufblasbaren Tower Paddle Boards meistens top ab.
  • Performance: Die Performance der Tower Paddle Boards ist ebenfalls spitze. Aufgeblasen sind die Bretter sehr hart, sodass (gerade Anfänger) kaum einen Unterschied zu festen SUP Boards spüren. Besonders empfehlenswert sind die 6 inch bzw. 15 cm dicken Boards. Mit dem größeren Volumen bieten diese SUPs eine höhere Nutzlast und erreichen eine höhere Steifigkeit.
  • Design & Material: Das Design der Boards der amerikanischen SUP Marke ist schlicht gehalten, aber wirkt modern. Die meisten Tower Paddle Boards sind in weiß, schwarz oder braun eingefärbt. Zum Einsatz kommen hochwertige Materialien, die für viel Robustheit sorgen. Das Gewicht bewegt sich im normalen Rahmen. Beispielsweise wiegt ein 300 cm langes SUP von Tower Paddle Boards ca. 11,3 Kilogramm.

#7 Thurso Surf

Thurso Surf ist ein namhafter SUP Hersteller. Die Board der SUP Marke werden in Europa, aber auch in Nordamerika, Asien und Australien verkauft. Vor allem sind die Bretter der SUP Brand für die robuste Bauweise und die auffällige Holz-Optik bekannt.

  • Preis: Die Bretter von Thurso Surf bewegen sich preislich im mittleren Segment. Wer eines der SUPs der nordamerikanischen Marke fahren möchte, muss mit Kosten zwischen 500 und 800€ rechnen. Die Boards richten sich daher ausdrücklich auch an SUP Anfänger.
  • Performance: Die robuste Bauweise der Bretter drückt sich in der dicken Außenhaut wieder, die die Boards sehr widerstandsfähig, reißfest und langlebig macht. Auf dem Wasser bieten die Thurso Surf SUP Boards ein hohes Maß an Kippstabilität, was gerade für Anfänger toll ist. Die  Boards der SUP Marke können auch gut zum Angeln genutzt werden. Besonders gut sind die Bretter außerdem für mehrtägige SUP Touren oder Fahrten mit viel Gepäck an Bord.
  • Design & Material: In der Herstellung kommt das Dropstitch-Verfahren zum Einsatz. Bei dieser Fertigungstechnik werden mehreren PVC-Schichten miteinander verbunden, was die Bretter sehr stabil macht. Mit der charakteristischen Holz-Optik heben sich die Thurso Surf SUPs optisch deutlich von den meisten anderen Boards ab. Auch in der Masse kommt die Optik gut an. Boarddesigns mit Holzmaserungen erfreuen sich bereits seit Längerem hoher Beliebtheit.

Testberichte:

Thurso Surf Waterwalker (Wellenliebe.de)

Thurso Surf Waterwalker (stand-up-paddling.org)

#8 Red Paddle

Red Paddle ist eine der bekanntesten SUP Marken. Die Red Paddle SUP Boards gehören zu den besten Brettern weltweit, aber kosten auch dementsprechend viel.

  • Preis: Die Boards sind ziemlich teuer. Wer echter SUP Fan ist und sich auch von vierstelligen Preisschildern abschrecken lässt, bekommt dafür ein extrem hochqualitatives Board mit einem wirklich schönen Design geboten. Wird das Red Paddle SUP gut gepflegt, hält es für viele Jahre.
  • Performance: Im Laufe der Jahre hat sich der SUP-Sport stetig weiterentwickelt. Red Paddle war häufig ganz vorne mit dabei. Die eine oder andere technische Innovation gehen auf die Kappe der amerikanischen SUP Marke. Während anfänglich nur breitgebaute Allrounder angeboten wurden, führt Red Paddle mittlerweile ein breites Segment an Boards. Regelmäßig schneiden die Bretter in SUP Board Tests auf den Spitzenplätzen ab. Bekannt (und begehrt) sind die Red Paddle Boards für ihre extrem steife Bauweise, die für erstklassige Fahreigenschaften sorgt.
  • Design & Material: Die Designs von Red Paddle sind eher schlicht gehalten. Das darf allerdings nicht über die hohe Qualität der verbauten Materialien hinwegtäuschen. In Sachen Steifigkeit, Langlebigkeit und Robustheit können nur wenige andere SUP Hersteller mit Red Paddle mithalten.

#9 Fanatic

Fanatic wurde in 1981 gegründet und gehört zu den bekanntesten Wassersportmarken auf der Welt. Auch im SUP Bereich ist Fanatic ein angesehener Name. Die Fanatic SUP Boards gehören zu den Markenboards, die preislich, aber auch qualitativ im oberen Segment liegen.

  • Preis: Fanatic liegt klar im High-End Segment. Auch Einsteiger müssen mit Preisen im hohen Hunderter-Bereich rechnen. Wer nach hochwerten Touring oder Race SUPs sucht, findet diese bei Fanatic definitiv erst für vierstellige Summen.
  • Performance: Die festen SUP Boards, aber auch die aufblasbaren SUP Boards sind von hoher Qualität. Auch technisch gesehen ist Fanatic weit vorne mit dabei. Vor allem neue Produktionstechnologien bei Inflatables und im High-End Racing Bereich setzen die großen Marken wie Fanatic häufig als erste um. Auf dem Wasser liefern die Fanatic SUPs stets eine top Performance.
  • Design & Material: Die Designs der Fanatics Boards sind extrem schick. Viele SUPs kommen in knalligen Farben und mit cooles Dekors daher. Qualitativ sind die Boards ebenfalls top. Fanatic kann klar von der jahrzehntelangen Erfahrungen in der Wassersport-Branche profitieren. Die jährlich aktualisierten Modelle sind technisch stets auf dem allerneusten Stand, aber kosten auch entsprechend viel.

Die besten Fanatic SUP Paddel

#10 Isle Surf & SUP

Das amerikanische Unternehmen Isle Surf & SUP ist bekannt für hochqualitative SUPs, die sowohl für Einsteiger als auch fortgeschrittene Paddler geeignet sind.

  • Preis: Der Preis eines Isle Surf & SUP Boards unterscheidet sich je nach Erfahrungslevel und Einsatzgebiet. Die günstigeren, aufblasbaren SUP Boards sind für weniger als 700€ erhältlich. Topmodelle kosten hingegen zwischen 1000€ und 1500€. Im Lieferumfang ist bei den meisten Modellen zusätzliches Zubehör enthalten, das durchweg von hoher Qualität ist.
  • Performance: Isle Surf & SUP Boards sind bekannt für gute Fahreigenschaften. Die angebotenen Allrounder bieten viel Stabilität, was besonders Einsteigern entgegenkommt, während die stromlinienförmigen Touring SUPs besonders auf längeren Strecken überzeugen.
  • Design & Material: Die Boards wurden mit dem Dropstitch-Verfahren hergestellt. Das verwendete PVC ist ebenfalls von hoher Qualität, weshalb der Hersteller eine zweijährige Garantie auf Verarbeitungs- und Materialfehler gewährt. Optisch finden wir die Boards ebenfalls sehr ansprechend.

#11iRocker

Die iRocker SUP Boards zählen regelmäßig zu den beliebtesten SUP Marken. Für unterschiedliche Einsatzgebiete und Erfahrungsgebiete werden verschiedene Modelle angeboten. Das Sortiment von iRocker ist sehr umfangreich, sodass jeder Paddler auf seine Kosten kommt. Die Qualität der iRocker SUPs ist weltweit bekannt. Für Stand Up Paddler, die sehr hohe Ansprüche haben, hat der SUP Board Hersteller die Modellreihe Blackfin geschaffen. Die Blackfin SUPs sind noch etwas besser und eignen sich mit den vielen D-Ringen vor allem für längere Trips.

  • Preis: Preislich liegen die iRocker Boards im Mittelklasse-Segment. Wer ein iRocker SUP kaufen will, muss mit Kosten von 500 bis 800€ rechnen. Die Boards richten sich daher auch an Anfänger, die nicht gleich ein teures Marken SUP kaufen wollen.
  • Performance: Mit der guten Verarbeitungsqualität erreich die iRocker Boards auch eine gute Performance auf dem Wasser. Die Boards weisen eine hohe Steifigkeit auf und verfügen über top Fahreigenschaften.
  • Design & Material: Das Design der iRocker ist schlicht gehalten. In Sachen des Materials ist iRocker spitzenmäßig. Die Boards sind sowohl sehr robust als auch lange haltbar.

Boardvorstellungen:

iRocker Cruiser (wellenliebe.de)

Wie teuer sollte ein gutes SUP Board sein?

Zwischen günstigen SUP Boards und teureren Brettern gibt es deutliche Unterschiede. In den letzten Jahren hat sich die Verarbeitungsqualität der unterschiedlichen Preisklassen zwar deutlich angenähert, aber wer ein SUP Board kaufen möchte, muss auf mehr Eigenschaften als nur die Verarbeitung des Boards achten.

Wichtig sind außerdem das im Lieferumfang enthaltene Zubehör. Günstige SUPs werden z.B. häufig mit einem vergleichsweise schweren Aluminium Paddel ausgeliefert. Für den Anfang reichen diese Paddel aus, aber das höhere Gewicht erschwert das Paddeln. Fortgeschrittene Paddler wechseln aus diesem Grund meistens zu einem Paddel aus leichteren Materialien wie z.B. Carbon oder Fiberglas.

Bei hochwertigen Boards ist im Gegensatz dazu meistens viel, hochwertiges Zubehör enthalten. Viele etwas teurere Boards kommen mit einem leichten SUP Paddel, einem hochwertigen Rucksack, einer wirklich guten SUP Board Doppelhubpumpe oder sogar einer Triple-Action Luftpumpe.

Eine SUP Leash ist bei günstigen Boards ebenfalls nicht immer im Lieferumfang enthalten. Meistens fallen qualitative Unterschiede zudem beim Rucksack (z.B. durch einschneidende Riemen) und der Luftpumpe (teilweise starkes quietschen und wesentlich anstrengenderes Pumpen) auf.

Bekannte Wassersport- oder SUP-Marken bieten außerdem häufig Garantien auf die eigenen Produkte an. Von Garantielaufzeiten von einem Jahr bis zu fünf Jahren gibt es alles. Hersteller besonders günstiger Boards bieten hingegen nur sehr selten derartigen Garantien an. (Und das auch, weil häufig die Boards bereits nach einer oder zwei Saisons schlappmachen.)

Den einen richtigen Preis für ein SUP Board gibt es nicht. Der eigene Anspruch an das Board, das Erfahrungslevel des Paddlers sowie die Boardklasse spielen eine wichtige Rolle. Von den allergünstigsten Boards raten wir aber ab. Für Einsteiger sind die Markenboards mit ihren Premiumpreisen allerdings sicher auch nicht das Richtige.

Unsere Empfehlung bekommen die SUP Marken, die Boards für faire Preise im mittleren Preissegment anbieten und mittels einer langen Garantielaufzeit oder besonders viel, hochwertigem Zubehör den Käufern für das Geld einfach viel bieten.

Fazit

Unser Ziel mit dieser Bestenliste war es, die von uns favorisierten SUP Marken genauer vorzustellen. Die Reihenfolge steht natürlich nicht in Stein gemeißelt, sondern basiert auch auf unserer persönlichen Meinung und unseren Erfahrungen mit den Boards.

Für uns macht eine gute SUP Marke hervorragende Qualität (des Boards sowie des mitgelieferten Zubehörs), ein top Preis-Leistungs-Verhältnis und eine faire Garantielaufzeit aus. Besonders die Marken auf den ersten Plätzen erfüllen unserer Einschätzung nach alle diese Kriterien mit Bravour.

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