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Schnorchel Kleidung und Ausrüstung: Das braucht man zum Schnorcheln

Von Schnorchel Anfänger, die erst wenige Trips unternommen haben, hören wir häufig, dass sie sich fragen, was man zum Schnorcheln anziehen sollte. Die Tatsache ist, dass die richtige Schnorchel Kleidung stark vom Einsatzgebiet abhängt. Die verschiedene Wassertemperaturen und weitere lokale Besonderheiten sind der Grund dafür, warum sich Schnorchel Kleidung von Ort zu Ort unterscheidet.

Klar, die Schnorchelausrüstung für Kinder unterscheidet sich von der fürs Nachtschnorcheln. Über eine gewisse Grundausstattung verfügen allerdings alle Schnorchler. Diese Ausrüstungsteile gehören dazu.

1. Schnorchel

Ohne den Schnorchel geht verständlicherweise wenig. Schließlich ist der Sport sogar nach diesem Gegenstand benannt. Die Auswahl erhältlicher Schnorchel ist mittlerweile enorm und die Suche nach einem passenden Modell entsprechend anstrengend.

Ein hochqualitativer Schnorchel bietet dir allerdings auch die Möglichkeit, die fantastischen Unterwasserwelten zu erkunden, ohne ständig zum Atmen aufzutauchen.

Gute Modelle kommen mit zusätzlichen Funktionen wie einem Kugelventil daher. Das Ventil befindet sich auf der Oberseite des Schnorchels und verhindert das Eindringen von Wasser. Auf diese Weise kannst du selbst mit dem Schnorchel unter Wasser tauchen, ohne gleich Salzwasser zu schlucken.

Schnorchel, die über dieses Feature verfügen, werden auch als Trockenschnorchel bezeichnet und kosten üblicherweise etwas mehr Geld. Für Schnorcheltrips in Gewässern mit Wellengang oder wenn kurze Tauchgänge ab und an anstehen, ist ein Trockenschnorchel allerdings unerlässlich.

2. Taucherbrille

Eine gute Taucherbrille macht häufig den Unterschied zwischen einem gelungenen Abenteuer, bei du neue Tiere und Unterwasserlandschaften entdeckst, und ein miserablen Erlebnis, bei du ständig mit der beschlagenden Schnorchelmaske kämpfst, aus.

Ein anderes häufig auftretendes Problem, ist das die Schnorchelmaske undicht ist. Der Grund dafür ist in den meisten Fällen, dass die Maske nicht eng mit dem Gesicht abschließt. Achte beim Kauf einer Taucherbrille daher darauf, dass diese über eine Umrandung aus einem weichen Material verfügt.

Bei diesem Material handelt es sich bestenfalls um Silikon, da dieses besonders flexibel ist und die Brille luft- und wasserdicht abschließen kann. Die Brille sollte Weiterhin sicher mit dem Kopfband befestigt werden können, ohne dass Druckpunkte entstehen.

Zeit, die du in die Suche nach einer passenden Brille investierst, ist gut genutzte Zeit. Schließlich ist eine gut sitzende Maske die Grundvoraussetzung für einen einzigartigen Schnorchelausflug. Strömt ständig Wasser in die Taucherbrille kommt schnell Frust auf.

Im Laden oder zuhause nach der Onlinebestellung musst du die Brille daher zuerst anprobieren, bevor es auf die erste Tour geht. Lege die Taucherbrille (oder die Schnorchelmaske) dafür an und befestige sie mit dem Kopfband.

Neige jetzt deinen Kopf nach oben und atme durch die Nase. Senke deinen Kopf jetzt wieder ab und beobachte, ob Luft entweicht. Sitzt die Maske richtig auf deinem Gesicht sollte keine Luft entweichen können. Wenn die Maske jedoch nicht luftdicht ist, musst du das Spiel mit einer anderen Größe wiederholen.

3. Vollmasken

Schnorchel Vollmasken sind eine neue Entwicklung. Die Masken vereinen Schnorchel und Taucherbrille in einem. Das Design verspricht ein breites Sichtfeld und freies Atmen. Die Vollmasken kommen ohne eine Mundstück aus und beschlagen dank der Abtrennung der Atemkammer nur selten.

Das Tragen einer Vollgesichtsmaske ist keinesfalls verpflichtend, erweist sich im Einsatz allerdings als recht praktisch. Vor allem das freie Atmen durch Mund und Nase ist praktisch. Zudem gibt es spezielle Schnorchelmasken für Kinder, die auf eine kleinere Kopfgröße abgestimmt sind.

-> Schnorchel Vollmasken ansehen

4. Schnorchelflossen

Schnorchelflossen werden in die beiden zwei Arten unterteilt. Geschlossene Flossen und Geräteflossen, die mittels eines Bands an der Ferse befestigt werden, haben beide ihre Vorteile. Geschlossene Flossen sind häufig etwas kleiner und werden barfuß oder mit dünnen Neoprensocken getragen.

Für warme Gewässer ist das in Ordnung. Im kalten Wasser setzt man allerdings besser auf Geräteflossen, da diese mit angezogenen Schuhen getragen werden. Beide Arten von Flossen schützen die Füße vor Verletzungen durch spitze Felsen und vor Tieren.

Mit großen Schnorchelflossen ist das Vorankommen einfacher und schneller, dafür fällt der Weg ins Wasser umso schwerer. Kürzere Flossen werden von Anfängern bevorzugt, da sie einfacher zu transportieren sind und mehr Agilität aufweisen.

-> Schnorchelflossen ansehen

5. Neoprenanzug

Für Schnorchler gehört der Neoprenanzug zur Standardausrüstung. Wer nicht gerade im Hochsommer oder an den schönsten Schnorchelspots in Thailand unterwegs ist, wird es wohl oder übel mit kühleren Wassertemperaturen zu tun haben.

Ein guter Neoprenanzug sorgt dafür, dass du nicht auf gutes Wetter und warmes Wasser angewiesen bist. Weiterhin ist der Neoprenanzug ein wirksamer Schutz vor UV-Strahlung und schützt zudem vor Verletzungen durch scharfe Riffe, Quallen und andere Tieren. In warmen Gewässern ist das Tragen eines Shorty (kurze Ärmel und kurze Hosenbeine) Neoprenanzug eine Alternative.

6. Sonnencreme

Wer erst einmal richtig in den Erkundungsdrang gerät und voll von den lebhaften Unterwasserwelten ergriffen wird, merkt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Eine Stunde fühlt sich bei einer Schnorcheltour eher wie 15 Minuten an und genau hier liegt die Gefahr.

Auf dem Wasser hat die Sonne eine wesentlich stärkere Wirkung und die Sonnenstrahlen werden zusätzlich vom Wasser reflektiert. Das alles führt schnell zu einem ordentlichen Sonnenbrand, der unschön, aber natürlich auch schmerzhaft ist und das Krebsrisiko erhöht.

Vor dem Start auf die nächste Schnorcheltour solltest du daher zu einer wasserfesten Sonnencreme oder einem Spray mit hohem Lichtschutzfaktor greifen. Vergiss nicht, die Creme nach dem Trip wieder aufzutragen.

7. Sicherheitsequipment

Schnorcheln ist kein gefährlicher Sport, aber für den Fall der Fälle richtig ausgestattet zu sein, hat noch niemandem geschadet.

Eine Trillerpfeife erweist sich als hilfreich, wenn du nicht alleine unterwegs bist (wozu wir ohnehin niemandem raten). Habt ihr euch aus den Augen verloren, findet ihr euch dank der Pfeife schnell wieder.

Im Notfall könnt ihr mit der Pfeife Passanten auf euch aufmerksam machen oder Rettungskräften die Suche nach euch erleichtern.

Ein Tauchermesser ist hingegen geeignet, um sich aus Gefahrensituationen, wie etwa dem Hängenbleiben in Seilen oder Fischernetzen zu befreien und sollte daher immer bei der Erkundung neuer Gewässer mitgeführt werden.

8. Weste

Schnorchelwesten dürfen keineswegs mit Rettungswesten verwechselt werden. Erste sind eine praktische Auftriebshilfe, die lange Schnorcheltouren erleichtert und insbesondere Kindern und nicht geübten Schwimmern zu Gute kommt.

Letztere Westen bieten mehr Auftrieb und sind derart konstruiert, dass sie auch im Falle einer Ohnmacht den Kopf über Wasser halten. Rettungswesten sind im Notfall echte Lebensretter, aber auch in der alltäglichen Nutzung praktisch, weil sie etwa Taschen für die Pfeife und das Tauchermesser bieten.

-> Schnorchelwesten ansehen

Fazit

Die Schönheit der Unterwasserwelten zieht schnell Schnorchler schnell in seinen Bann. Wer Schnorchel gerade erst ausprobiert, hat das Bedürfnis, noch mehr von den Unterwasserlandschaften und der einzigartigen Tierwelt erkunden zu wollen.

Statt sich die Schnorchel Ausrüstung ständig auszuleihen, können sich ambitionierte Schnorchler die einzelnen Teile auch selber zulegen. In der langen Sicht ist das erheblich günstiger.

Wie in diesem Ratgeber zu sehen ist, brauch es gar nicht viel Schnorchel Ausrüstung. Mit einer Schnorchelmaske, Flossen und einer Weste ist bereits das Wichtigste abgedeckt. Die Sonnencreme ist am Strand sowieso mit dabei und und das Messer sowie die Pfeife dienen nur noch zusätzlich der eigenen Sicherheit.

Ist das Schnorchel Equipment beisammen, stehen vielen neuen Abenteuern Nichts mehr im Wege!


Quellen

[1] https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/uv-strahlung.php

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