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Poolpflege: Anleitung, häufige Fehler & 11 Poolpflege Tipps

Poolpflege Bild

Die regelmäßige und umfassende Poolpflege ist ein Punkt, den viele Poolbesitzer gern einmal vernachlässigen. Auch wenn es nicht gerade die spaßigste Aktivität ist, sollten Sie Ihren Pool auf jeden Fall regelmäßig und vor allem gründlich reinigen.

Nur so stellen Sie sicher, dass der Pool auch weiterhin ein Ort zum Seele baumeln lassen bleibt und den lang ersehnten Sommerurlaub quasi in den hauseigenen Garten holt.

Noch viel wichtiger als das, wären die hygienischen und gesundheitlichen Faktoren, die Sie motivieren sollten, den Pool gründlich zu pflegen. Sie wollen kein Keim-Paradis in Ihrem Garten stehen haben?

Um Ihnen das ganze Prozedere zu erleichtern, haben wir für Sie diesen Artikel als Art zentrales Nachschlagewerk zusammengestellt, wenn es um das Thema „Poolpflege“ geht. Unsere Pflegeanleitung können Sie ruhig Schritt für Schritt durchgehen und anhand dieser den Pool im Handumdrehen reinigen.

Wenn Sie sich in regelmäßigen Abständen darum kümmern, geht es erstens schneller und zweitens werden Sie noch lange eine Freude an Ihrem Pool haben.

Inhaltsverzeichnis

Warum ist die Poolpflege wichtig?

Bevor wir uns an das „Wie?“ machen, rufen wir uns zuerst noch einmal ins Gedächtnis, warum es überhaupt so wichtig ist, den Pool zu pflegen. Man könnte auch meinen, dass das ab und an mal auch reicht. Den Chlorgehalt im Poolwasser nehmen sich viele als einen Rechtfertigungsgrund, um die Poolpflege schleifen zu lassen. Denn das Chlor hat ja eine desinfizierende Wirkung.

Obwohl das Wasser desinfiziert wird, lassen sich durch das Chlor weder Pollen, Laub oder Insekten aus dem Pool entfernen. Diese sind genauso vorhanden, wie Ablagerungen an den Wänden und dem Poolboden. Ebenso müssen Fein- und Blütenstaub aus Pool entfernt werden. Es ist nicht möglich, ohne eigenes zutun diese Verunreinigungen aus dem Pool zu bekommen.

Die 3 wichtigsten Geräte für die Poolpflege

Um den Pool vernünftig zu pflegen gibt es ein paar Gerätschaften, die eine absolute Notwendigkeit in diesem Zusammenhang darstellen. Die folgenden 3 Geräte brauchen Sie auf jeden Fall, damit der Pool vernünftig gereinigt werden kann.

Stellen Sie sicher, dass die Hilfsmittel funktionsfähig und nicht beschädigt sind. Nur so kann ein optimales Ergebnis erzielt werden. Im Zweifel ersetzen Sie das Gerät lieber.

Kescher

Der Kescher, den viele noch vom Strandurlaub aus Kindertagen kennen, dient dazu Verunreinigungen aus dem Pool zu fischen. Im Idealfall sollte der Kescher an einer Teleskopstange befestigt werden können oder gleich mit einer ausziehbaren Stange ausgestattet sein.

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Hauptsächlich existieren zwei Arten von Keschern. Kescher mit einem flachen Netz oder solche, die mit Netztaschen ausgestattet sind. Für die Poolpflege raten wir Ihnen zu einem Modell mit einem flachen Netz. Das wird den Reinigungsprozess einiges angenehmer gestalten.

Poolsauger / Poolroboter

Poolsauger gibt es klassischerweise in zwei Ausführungen. Ein Mal als ein Gerät, was eine manuelle Bedienung durch Sie erfordert und ein weiteres Mal als Poolroboter. Dieser hat große Ähnlichkeit mit den inzwischen immer mehr verbreiteten Staubsaugerrobotern. Ähnlich wie diese, sollen die Poolroboter den ganzen Reinigungsprozess um einiges annehmlicher machen:

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Egal, welche Art Sauger Sie verwenden, Sie sollten auf jeden Fall alle paar Tage den Pool gründlich durchsaugen. Nur so können Sie zuverlässig und nachhaltig die Verunreinigungen aus dem Becken entfernen. Die hohen Kosten eines Poolsaugers sollten Sie nicht abschrecken:

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Wenn Sie sich ein solches Gerät anschaffen, werden Sie langfristig gesehen deutlich mehr Vor- als Nachteile im Vergleich zu einem klassischen Poolsauger haben. Der komplette Reinigungsprozess gestaltet sich als viel angenehmer und geht quasi fast wie von selbst.

Poolbürste

Mit Hilfe der Poolbüste können Sie zuverlässig Algen und sonstige Verunreinigungen von den Poolwänden und dem Boden bürsten. Eine solche Bürste gehört in das Sortiment eines jeden Poolbesitzers. Je nach Art des Pools müssen Sie die entsprechende Poolbürste verwenden.

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Bei unlackiertem Beton kommt eine Poolbürste mit Edelstahlborsten zum Einsatz. Mit einer solchen Bürste werden Sie auch die hartnäckigsten Verschmutzungen wieder los. Wenn in Ihrem Pool Vinyl, Glasfaser oder lackierter Beton zum Einsatz kam, sollten Sie auf eine Poolbürste mit Nylonborsten zurückgreifen.

Poolpflege Anleitung: In sechs Schritten zum sauberen Pool

Sie sollten ganzjährig – vor allem aber während der Badesaison – die nachfolgende Anleitung ein Mal pro Woche abarbeiten. Es badet sich einfach angenehmer in einer sauberen Umgebung und je öfter Sie das Ganze machen, desto schneller wird es aufgrund der hinzukommenden Routine gehen.

Schritt #1: Laub und oberflächliche Ablagerungen entfernen

Im ersten Schritt entfernen Sie Ablagerungen von der Oberfläche des Pools. Hierbei handelt es sich meist um Dreck, Laub, Insekten o.Ä. Am effizientesten gestaltet sich das Ganze unter Zuhilfenahme des Keschers. Wenn es nötig sein sollte, können Sie vom Teleskopstock gebrauch machen. So erreichen Sie auch besonders schwer zugängliche Stellen im Pool.

Werden die Verschmutzungen früh genug beseitigt, können diese erst gar nicht absinken und sich am Boden oder den Wänden des Pools festsetzen. Je früher Sie handeln, desto besser.

Schritt #2: Poolboden und Beckenwände bürsten

Jetzt wählen Sie nach den obig genannten Gesichtspunkten die passende Poolbürste aus – dann kann es auch schon losgehen. Sie fangen an den schlimmsten Stellen an und arbeiten sich quasi rückwärts zu den weniger belasteten Flecken Ihres Pools.

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Da das Wasser durch diese Arbeit immer stärker verschmutzt, sollten Sie den Dreck zwischendurch immer wieder absaugen – auch wenn der Poolsauger erst im nächsten Schritt seinen Einsatz findet.

Schritt #3: Pool absaugen

Mit dem obig erwähnten Poolsauger saugen Sie, nachdem Sie gebürstet haben den ganzen Pool ab. Mit einem Poolroboter gestaltet sich das Prozedere auf jeden Fall einiges angenehmer. Diesen setzen Sie in den Pool und das Gerät wird – genau wie ein Staubsaugerroboter – den Poolboden und die Wände selbstständig reinigen.

Sie müssen sich unbedingt sicher sein, dass sich keine Algen im Pool befinden. Ein Poolsauger bzw. Poolroboter, würde die Pflanzen nur noch mehr im Pool verteilen, anstatt zu deren Entfernung beizutragen.

Schritt #4: Skimmer reinigen

Der Skimmer muss mindestens ein Mal in der Woche gereinigt werden. Entfernen Sie sämtliche Ablagerungen von diesem und leeren Sie den Skimmer-Korb.

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Das Gerät kann nur dann vernünftig arbeiten, wenn es absolut sauber ist und frei von jeglicher Form der Verschmutzung.

Schritt #5: Wasserkreislauf & Filtersystem überprüfen

Im fünften Schritt unserer Anleitung geht es an die Überprüfung des Wasserkreislaufs und des Filtersystems. Da der Wasserkreislauf die Grundlage des Pools ist, sollten Sie mit dessen Überprüfung auch beginnen. Der Poolkreislauf wird durch Skimmer, Pumpe, den Filter mitsamt des Filtersystems und den Rücklaufdrüsen am Laufen gehalten.

Überprüfen Sie die genannten Bestandteile regelmäßig auf deren optimale Funktionsfähigkeit und stellen Sie vor allem auch sicher, dass das Wasser vernünftig gefiltert wird. Es ist auch noch wichtig zu wissen, dass die Filterpumpe mindestens acht Stunden täglich laufen sollte.

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Wenn es in Ihren Augen angemessen scheint, kann die Pumpe auch mehrere Tage durchlaufen. Die Filteranlagen überprüfen Sie am besten entsprechend der Herstellerangaben, die Sie entweder auf der Verpackungsrückseite oder in der Gebrauchsanweisung finden. Kartuschen- und Sandfilteranlagen sind die beiden am häufigsten zum Einsatz kommenden Filteranlagen.

Schritt #6: Stoßchlorung durchführen

Mindestens ein Mal in der Woche sollten Sie eine Stoßchlorung durchführen, damit Ihr Pool hygienetechnisch eine gute Figur macht. Wie man eine Pool Stoßchlorung berechnet, erfährst du hier. Mittels einer Stoßchlorung können Sie die meisten Fremdkörper, Algen, Bakterien, etc. aus dem Pool entfernen.

Durch die Stoßchlorung wird der typische Schwimmbadgeruch vermieden. Für den markanten Geruch sind sogenannte Chloramine verantwortlich. Chloramine entstehen durch die Verbindung von Chlor mit fremden Partikeln im Pool. Auf die menschliche Haut und die Augen wirken diese Chloramine reizend. Mit der Stoßchlorung werden diese zersetzt und es kommt zu keinen Reizungen der Augen, Schleimhäute, etc. mehr.

Poolpflege Fehler:11 Häufige Anfängerfehler im Überblick

Jetzt, wo Sie unsere Anleitung kennengelernt haben, zeigen wir Ihnen noch eine Kurzübersicht über die elf häufigsten Fehler, welche von Anfängern begannen werden, wenn es um die Pflege des Pools geht.

Fehler #01: Mit Alltagsbekleidung in den Pool springen

So verlockend es auch sein mag, nahtlos von der Arbeit in den Pool zu springen und dabei maximal noch das Smartphone und die Geldbörse zu entfernen. Bitte lassen Sie es sein. Das ist sowohl für das Klima Ihres Pools als auch für Ihre Kleidung schlecht.

Über die Kleidung kommen Fasern, Pollen und alles was sich sonst noch auf Kleidungsstücken tummeln kann in das Poolwasser.

Die Chemikalien, die sich im Pool befinden greifen meist Ihre Kleidung an. Alltagsbekleidung ist einiges anfälliger für Chlor und Co. als Badebekleidung das beispielsweise ist. Um in diesem Kontext Probleme zu vermeiden, ziehen Sie sich einfach schnell aus oder um, bevor Sie den Sprung in das erfrischende Nass wagen.

Fehler #02: Den Pool überhaupt nicht putzen

Wie Sie es unserer Einleitung zum Artikel entnehmen können, freut sich so gut wie niemand drauf, den Pool zu putzen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass es auch Poolbesitzer gibt, die Ihren Pool so gut wie gar nicht putzen.

So schwer es Ihnen auch fallen mag, putzen Sie in regelmäßigen Abständen den Pool und geben Sie so Dreck keine Chance.

Fehler #03: Den Poolfilter zu oft rückspülen

Als dritten häufigen Fehler gilt es, beim Poolfilter zu oft eine sogenannte Rückspülung durchzuführen. Obwohl die Rückspülung an sich nichts Schlechtes ist – sie sorgt dafür, dass der Poolfilter von dessen Dreck befreit wird – führt ein zu häufiger Einsatz dessen zu einem Rückgang der Filterleistung.

So paradox es auch klingen mag, für ein optimales Ergebnis beim Filtern, ist eine gewisse Portion Dreck notwendig, damit der Filter am besten Arbeiten kann. Wie man zum Beispiel eine Sandfilteranlage rückspült, kannst du in der Anleitung nachlesen.

Durch eine Dünne Schicht Dreck im Filter werden zusätzliche Partikel eingefangen und die Schicht vergrößert sich so. So wird mit der Zeit mehr und mehr Dreck eingefangen. Die Kehrseite des Ganzen ist aber, dass sich mit Zunahme des Drecks auch der Druck im Inneren des Filters erhöht.

Wird nach der Rückspülung dein Druckwert ausgegeben, der etwa 0,7bar über dem Ausganswert vor der Rückspülung liegt, sollten Sie das Ganze ein weiteres Mal in Angriff nehmen.
Die Kunst besteht nun darin, gerade so oft eine Rückspülung durchzuführen, wie es nötig ist, dass der Filter für optimale Filterergebnisse auch verdrecken kann.

Fehler #04: den pH-Wert ignorieren

Der pH-Wert wird von vielen Poolbesitzern gern einmal ignoriert. Jedoch sollten Sie sich klar darüber sein, dass dieser Wert Aussagen über die Ausgeglichenheit des Wassers trifft und für stabile und gesunde Ökosysteme von zentraler Bedeutung ist. Das Verhältnis zwischen Säuren und Laugen im Pool sollte auf jeden Fall ausgeglichen sein.

Kein Extrem ist in dieser Hinsicht sinnvoll. Ein niedriger pH-Wert deutet auf einen hohen Säuregehalt in Ihrem Poolwasser hin. Ist der Säuregehalt zu hoch, führt das zwangsläufig dazu, dass alles was sich im Pool befindet beschädigt wird. Poolheizung, Poolroboter und Co. mögen einen hohen Säuregehalt im Wasser überhaupt nicht. Ein hoher pH-Wert hingegen spricht für eine hohe Laugenkonzentration.

Sie können das Problem jedoch mittels zweier Chemikalien, „pH-Plus“

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und „pH-Minus“

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relativ leicht aus der Welt schaffen. Mit den genannten Substanzen können Sie zuverlässig den pH-Wert im Poolwasser Ihren Vorstellungen entsprechend beeinflussen.

Fehler #05: Das Chlor wird gern direkt in das Wasser gekippt

Wenn Sie das Chlor einfach unverdünnt in das Wasser kippen, kann das vor allem für Vinylböden äußerst schädlich sein. Diese werden meist spröde und zerbrechlich. In einigen Fällen kann der Pool so auch undicht werden und das will nun wirklich niemand erleben, der einen Pool besitzt. Unverdünntes Chlor verfärbt auch alles im Wasser befindliche, was der hohen Chlorkonzentration nicht gewachsen ist.

Verdünnen Sie das Chlor zuerst einmal, bevor es in den Pool gegeben wird. Das Chlor verteilt sich so besser im Pool und empfindliche Stellen werden vor einer zu hohen Chlorkonzentration geschützt.

Sie müssen dabei unbedingt die passende Schutzausrüstung tragen. Maske, Handschuhe, festes Schuhwerk und langärmlige Kleidung, die Ihnen das Chlor von der Haut fernhält.
Doch haben Sie keine Angst, das müssen Sie als Poolbesitzer öfter einmal tun und wenn man sich an die Sicherheitsregeln hält, passiert auch nichts.

Fehler #06: Den Poolschocker über den Skimmer dem Pool hinzufügen

Jetzt ist absolute Vorsicht angesagt! Wenn hier was schief geht, kann das ernsthafte Konsequenzen haben. Einige Bestandteile des Poolschockers erzeugen zusammen mit Chlor ein explosives Gemisch. Wenn dieses auch noch im Skimmer auf engstem Raum sind ist eine Explosion so gut wie vorprogrammiert.

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Daher halten Sie bitte den Poolschocker so weit es geht vom Skimmer fern.
Im Zweifelsfall gilt es die Gebrauchsanweisung zu studieren, natürlich die Schutzausrüstung zu tragen und wenn Sie gar nicht mehr weiterwissen, holen Sie bitte unbedingt Expertenrat ein.

Fehler #07: Der Poolfilter läuft weniger als acht Stunden am Tag

Die Gründe hierfür können noch so nobel sein, es ist aber ein großer Fehler, wenn Sie den Filter weniger als acht Stunden täglich in Betrieb haben. Je kürzer die Filteranlage in Betrieb ist, desto weniger Verunreinigungen können aus dem Pool entfernt werden.

Fehler #08: Bei Algenbefall kommt der Poolroboter zum Einsatz

Es mag sich auf den ersten Moment vernünftig anhören, bei einem hartnäckigen Problem, wie dem Befall durch Algen den automatisierten Helfer bei der Poolreinigung einzusetzen. Doch in diesem Fall ist das genau die falsche Vorgehensweise.

Durch den Poolroboter werden die Algen nicht entfernt, sondern durch den ganzen Pool verteilt und das sogar ziemlich zuverlässig, da der Roboter beim Putzen ja den ganzen Pool abgeht. Sind Algen im Spiel, müssen Sie diesen mit purer Handarbeit entgegentreten.

Fehler #09: Das Poolwasser nicht jede Woche auf dessen chemische Zusammensetzung überprüfen

Oftmals wird die chemische Zusammensetzung des Poolwassers selten bis gar nicht durchgeführt – geschweige denn dokumentiert. Ein Mal pro Woche sollten Sie mittels eines Tetskit das Wasser untersuchen und die folgenden Werte dabei dokumentieren:

• pH-Wert
• Kalziumhärte
• Cyanursäure (Chlorstabilisator)
• Chlor
• Kupfer
• Eisen
• Salz

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Fehler #10: Einsatz des Poolschockers vor Sonnenuntergang

Den Pool müssen Sie auf jeden Fall nach Sonnenuntergang schocken. Durch das Sonnenlicht wird nämlich das Chlor nach und nach verbrannt und so hat der ganze Vorgang lange nicht mehr die ursprünglich erhoffte Wirkung

Fehler #11: Den Pool mit nicht sauberem Wasser befüllen

Es mag noch so verlockend sein, aber Sie sollten nicht zur nächsten – auch noch so klaren – Quelle fahren, um Wasser für Ihren Pool zu besorgen. Das Wasser wird nie in einem Zustand sein, dass es sich für den Einsatz im heimischen Pool mit allen dazugehörigen Komponenten eignet. Investieren Sie lieber ein paar Euro mehr für vernünftiges Füllwasser.

Poolpflege Tipps: 11 Tipps für frischgebackene Poolbesitzer


Tipp #01: Reinigen Sie den Pool im Frühjahr

Bevor die Badesaison beginnt, sollten Sie das Wasser im Pool ablassen und den Pool, wie es in diesem Artikel beschrieben ist reinigen.

Tipp #02: Präventionsmaßnahmen helfen

Achten Sie permanent auf eine ausgeglichene Poolchemie, dann wird der Reinigungsaufwand im Frühjahr deutlich geringer

Tipp #03: Behalten Sie pH-Wert und Konzentration des Desinfektionsmittels stets im Auge

Nutzen Sie Teststreifen und Testkits um die Konzentration der beiden Werte stets im Blick zu haben. So können Sie schnell bei Abweichungen handeln.

Tipp #04: Lassen Sie den Pool richtig überwintern

Zu einer vernünftigen Pool Überwinterung gehört eine Grundreinigung am Ende der Badesaison und das gesamte Poolzubehör gehört unter die Poolplane!

Tipp #05: Kaufen Sie sich eine Poolplane

Eine Poolplane ist unverzichtbar für jeden Poolbesitzer. Um den Pool vor Verunreinigungen und den Witterungsverhältnissen zu schützen eignet sich eine Poolplane bestens.

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Tipp #06: Die Filteranlage mit Flockungsmittel unterstützen

Mit Hilfe von Flockungsmittel kann die Filteranlage auch kleinste Schmutzpartikel erfassen und aus dem Poolwasser verschwinden lassen.

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Tipp #07: Halten Sie Ihren Rasen sauber

Vom Rasen kann Laub leicht in den Pool geweht werden. Daher sollten Sie diesen stets pflegen.

Tipp #08: Entfernen Sie Verunreinigungen von den Fliesen

Ansonsten werden die Verunreinigungen in den Pool getragen, wenn Sie durch diese hindurchlaufen.

Tipp #09: Setzen Sie auf Algizide

Durch den Einsatz von Algiziden kann der Algenbefall bereits im Vorfeld verhindert werden. Algizid Pool wirken anders als viele Leute denken und kann gegen das Wachstum von Algen helfen:

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Auch wenn es keine einhundertprozentige Garantie gibt, wird Ihnen das Präparat zumindest helfen, dass die Algenplage überschaubar bleibt.

Tipp #10: Sparen ist nicht unbedingt die beste Alternative

Es ist verständlich, dass auch Poolbesitzer auf unnötige Ausgaben verzichten wollen. Sie sollten jedoch beim Poolequipment, der Stoßchlorung oder auch den Chemikalien für Ihren Pool nicht auf Biegen und Brechen sparen wollen.

Eine solide Grundausstattung ermöglicht es Ihnen auch, die Vorzüge des hauseigenen Freibades in vollen Zügen zu genießen. Ein Poolroboter ist zwar teuer in der Anschaffung aber einen größeren Luxus, als einen mechanischen Weggefährten, der bei der Poolpflege unterstützt, ist wohl kaum vorstellbar.

Tipp #11: Tauschen Sie sich mit anderen Poolbesitzern aus

Machen Sie sich auf die Suche nach Gleichgesinnten. Sei es im Bekanntenkreis, auf der Arbeit oder im Internet. Niemand wird Sie so gut verstehen, wie jemand, der dieselben Probleme hat wie Sie. Motivieren Sie sich gegenseitig zur Poolpflege und unterstützen Sie sich gegenseitig, wenn einmal Probleme auftreten sollten.

FAQ


Wie oft muss für die Poolpflege Chlor eingesetzt werden?

Chlor sollte ein Mal pro Woche in Form einer Stoßchlorung zum Einsatz gebracht werden. Näheres finden Sie in unserer Poolpflege Anleitung

Welche Mittel braucht man für die Poolpflege?

Um in diesem Bereich startklar zu sein, empfehlen wir Ihnen die Anschaffung der folgenden Gerätschaften:

  • Poolbürste
  • Teleskopstange
  • Kescher

Wie oft muss man für die Poolpflege aktiv werden?

Am besten schauen Sie jeden Tag, dass es in der Gegend rund um den Pool sauber bleibt. Verunreinigungen entfernen Sie am besten sobald Sie diese sehen und eine Stoßchlorung führen Sie am besten ein Mal pro Woche durch.

Wenn Sie jeden Tag bei der Sache bleiben, dann ist die Arbeit, die Sie in die Poolpflege stecken müssen, einiges geringer.

Fazit

Das war jetzt wahrlich ein langer und informationsreicher Artikel. Am besten lassen Sie das Wissen erst einmal sacken und schauen sich die einzelnen Gebiete beizeiten einzeln an. Wir konnten Sie hoffentlich davon überzeugen, dass eine ordentliche und regelmäßige Poolpflege äußerst wichtig ist.

Anstatt ab und an mit sehr viel Zeit und Aufwand, sollten Sie das Ganze lieber in regelmäßigen Abständen und somit auch mit weitaus weniger Mühsamkeit erledigen können.
Jetzt, wo Sie die beliebtesten Anfängerfehler kennen, können Sie diese Klippen gezielt umschiffen. So steht Ihnen nichts mehr im Wege, wenn es um eine angenehme Zeit an Ihrem Pool geht.

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