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Ein Pool ist ein Ort der Entspannung. Aber Poolbesitzer werden es kennen: Ohne Arbeit hat man nicht lange etwas vom eigenen Swimming Pool im Garten.

Das Schwimmbecken muss regelmäßig von Laub befreit und gründlich von Dreck bereinigt werden. Ansonsten wird schnell das Poolwasser trüb und das Baden kann sogar gesundheitsschädlich sein.

Wer nicht alle paar Tage mit dem Poolkescher am Schwimmbecken stehen möchte oder mit einem Akku Poolsauger den Boden absaugen, schafft sich am besten einen Poolroboter an.

Die Poolsaugerroboter sind eine gute Möglichkeit, um die Beckenreinigung von eingelassenen oder aufblasbaren Swimming Pools zu automatisieren.

Mit einem Poolroboter kann man quasi zuschauen, wie der Pool sauber wird. Ein Poolroboter wälzt außerdem das Poolwasser um, was den Verbrauch an Poolchemikalien reduziert. Die Auswahl der erhältlichen Poolrobter ist ziemlich groß.

In einer umfassenden Recherche haben wir uns daher mit den verschiedenen Marken und Modellen beschäftigt. Das Ergebnis unserer Arbeit ist diese Liste, in der die besten Poolroboter aufgelistet sind.

Viele der Poolroboter aus dieser Bestenliste haben bereits in einem Poolroboter Test überzeugt oder konnten sich anderweitig in der Praxis beweisen.

Die besten Poolroboter

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Über Poolroboter

Im Sommer möchten viele Leute gerne in ihrem Pool entspannen. Die Voraussetzungen dafür sind: klares und sauberes Wasser. Der Pool muss daher von Schmutzpartikeln wie Pollen, Laub, Haaren, Bakterien und Krankheitserregern befreit werden.

Poolroboter sind eine Möglichkeit, um Ihnen so wenig Aufwand wie möglich zu bereiten. Für einen Poolroboter sprechen neben einer guten Reinigungsleistung und einem ansprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis weitere Eigenschaften.

Ein Poolroboter Test hilft bei der Kaufentscheidung. In den Testberichten wurden die verschiedenen Daten, Fakten und Features der einzelnen Modelle berücksichtigt. Wir haben uns verschiedene Poolroboter Tests sowie Poolroboter Vergleiche angeschaut und die Ergebnisse in dieser Bestenliste zusammengetragen.

Im Folgenden gehen wir genauer auf die vorgestellten Poolroboter sowie deren Vor- sowie Nachteile ein. Im Anschluss folgt ein ausführlicher Ratgeber, in dem wir die Faktoren, die einen richtig guten Poolroboter ausmachen, erklären.

Ratgeber: Den richtigen Poolroboter kaufen

Poolroboter helfen bei der Reinigung eines Schwimmbecken. Ohne größere Anstrengungen halten die Poolsauger Roboter den Swimming Pool angenehm sauber und vorzeigbar. Poolroboter sind aber nur eine Art von Poolsaugern.

Neben Poolrobotersaugern gibt es auch akkubetriebene und manuelle Poolsauger sowie automatische Poolsauger. Die verschiedenen Typen von Poolsaugern unterscheiden sich durch ihre Antriebsart, den Preis und verschiedene andere Faktoren.

Im Folgenden stellen wir daher die einzelnen Poolsauger Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile kurz vor.

Die verschiedenen Poolsauger Arten

  • Manuelle Poolsauger: Die manuellen Poolsauger benötigen keine Stromversorgung. Die Bodensauger werden einfach an die Saugseite der Filterpumpe angeschlossen. Der Saugkopf wird mit einem Teleskopstiel und Muskelkraft durch den Pool bewegt. -> Die besten manuellen Poolsauger ansehen
  •  Akkubetriebene Poolsauger: Akku Poolsauger sind ebenfalls unabhängig von einer (direkten) Stromversorgung. Vor dem Einsatz muss einfach nur der Akku aufgeladen werden. Beim Saugen werden die Schmutzpartikel entweder in einem Filter gesammelt oder direkt in die Filteranlage geleitet. Von der Funktionsweise her ähneln Akku Poolsauger sehr den Akku-Staubsaugern aus dem Haushalt. -> Die besten Akku Poolsauger ansehen
  • Saugseitige automatische Poolsauger: Saugseitige (automatische) Poolsauger werden an den Eingang der Filterpumpe angeschlossen. Mit Hilfe des Sogs bewegen sich die Poolsauger automatisch durch das Schwimmbecken. Eine Stromversorgung ist nicht erforderlich. Der Wasserdruck reicht aus, damit der Saugkopf durch das Schwimmbecken gleitet. Die Schmutzpartikel werden aufgesaugt und direkt in den Poolfilter geleitet. -> Die besten automatischen Poolsauger anschauen
  • Druckseitige automatische Poolsauger: Im Gegensatz zu saugseitigen Modellen werden druckseitige automatische Poolsauger an die Druckseite der Poolpumpe angeschlossen. Der Saugkopf wird vom Wasserdruck durch den Pool geschoben. Genau wie bei saugseitigen Poolsaugern wird für den Betrieb eines druckseitigen automatischen Poolsaugern kein Strom benötigt. Je nach Modell werden die Schmutzpartikel entweder nur aufgewirbelt, damit diese besser von der Filteranlage erfasst werden können, oder in einem Kunststoffbehälter angesammelt. Der Behälter muss nach der Reinigung des Pools entleert werden. -> Die besten automatischen Poolsauger anschauen
  • Poolroboter: Poolroboter sind strombetrieben und fahren den Swimming Pool komplett selbstständig ab. In der Regel ist das Reinigungsergebnis besser als bei automatischen Poolsaugern, da sich diese oft aufhängen und meistens auch nicht die Beckenwände reinigen können. Die Anschaffungskosten für Poolroboter sind allerdings auch am höchsten.

Vor- und Nachteile von Poolrobotern

In der direkten Gegenüberstellung mit den anderen Arten von Poolsaugern fallen bei Poolreinigungsrobotern einige Vor- und Nachteile auf.

Für Poolroboter sprechen vor allem folgende Argumente:

  • Zeitersparnis: Die regelmäßige Poolpflege ist ein aufwändiges Unterfangen. Mit einem Poolroboter können Sie Ihre Arbeitszeit reduzieren. Statt den Pool komplett per Hand zu saugen, müssen nur noch schwer erreichbare Stellen wie die Treppenstufen oder die Ecken manuell gesäubert werden.
  • Chemikalienverbrauch senken: Poolroboter sorgen für eine zusätzliche Umwälzung des Wasser. Das senkt den Verbrauch an Chemikalien. Sie müssen dadurch weniger Mittel ins Wasser geben, was Ihrem Geldbeutel und der Umwelt gut tut.
  • Leichtere Reinigung: Das Saugen des Pools kann ziemlich anstrengend sein. Mit einem Poolroboter beschränkt sich ihr körperlicher Einsatz darauf, das Gerät ins Wasser zu setzen, wieder herauszuholen und den Schmutzbehälter zu entleeren.
  • Schnelle und gute Reinigung: Das Reinigungsergebnis von Poolsaugerrobotern ist besser als das bei automatischen Poolreinigern der Fall ist. Die Roboter durchqueren den Pool außerdem mit einer höheren Geschwindigkeit, wälzen dadurch das Wasser mehr um und saugen auch mehr Verunreinigungen ein.

Die Anschaffung eines Poolroboters hat eine Menge Vorteile. Gegen die Geräte sprechen allerdings folgende Punkte:

  • Teilweise hohe Anschaffungskosten: Die Anschaffungskosten für Poolroboter sind wesentlich höher als die von anderen Arten von Poolsaugern.
  • Stromkosten fallen an: Für den Betrieb eines Poolroboters wird eine Stromversorgung erfordert. Die Stromkosten sind aber ungefähr gleichauf mit den anderen Poolsauger-Typen. Zwar benötigen manuelle und automatische Poolsauger keine zusätzliche Stromversorgung, aber die Mehrbelastung der Filterpumpe verursacht ebenfalls höhere Stromkosten.

Auf dem Portal plitschnass geht es rund um die Themen aufblasbare Swimming Pools, Poolbau und Poolpflege. Dort heißt es zu Poolrobotern:

„Poolroboter sind für Poolbesitzer die mit Abstand coolste Erfindung der vergangenen Jahre. Ein Poolroboter oder auch automatische Poolreiniger sind in sich geschlossene Systeme, die selbstständig im Pool herumfahren und den Pool reinigen, während Sie in der Zeit gemütlich auf einer Liege mit einem Cocktail entspannen können.“

Quelle: https://plitschnass.de/pool-reinigen/

Automatische Poolsauger vs. Poolroboter

In Angesicht der verschiedenen Poolsauger Arten mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen fragen sich viele Poolbesitzer, welcher Typ der richtige für ihren Pool sei. Besonders herausstechen tun Poolroboter und automatische Poolsauger (auch als hydraulische Poolsauger oder halbautomatische Poolroboter bezeichnet). Die beiden Typen von Poolsaugern versprechen, Ihnen einen Teil der Arbeit bei der Poolpflege abzunehmen.

Der größte Unterschied zwischen automatischen Poolsaugern und Poolrobotern ist, dass erstere ausschließlich an den Skimmer oder die Filterpumpe angeschlossen und vom Wasserdruck angetrieben werden. Wenn ein automatischer Poolsauger den Poolboden reinigen soll, muss daher immer die Poolpumpe laufen.

Der Sog drückt (saugseitige) hydraulische Poolreiniger auf den Boden des Beckens. Der Unterdruck ermöglicht, dass sich der Bodensauger durch den Swimming Pool bewegen kann und den losen Schmutz auf dem Boden aufsaugt. Über den Schlauch gelangt der Schmutz in das Filtersystem der Pumpe und sammelt sich dort.

Die Reinigungskraft ist abhängig von der Leistung der Poolpumpe. Die Filterpumpe ist die einzige Energiequelle. Aus diesem Grund sollte eine Pumpe gewählt werden, die eine gewisse Leistung bietet. Viele Hersteller definieren ihre eigenen Anforderungen. Wenn keine Informationen zu finden sind, sollte die Pumpe mindestens 6.000 Liter Poolwasser pro Stunde wälzen können. Nur mit einer ausreichenden Pumpleistung kann ein hydraulischer Poolsauger betrieben werden.

Die Geschwindigkeit, mit der der Saugkopf eines automatischen Poolsaugers den Pool durchquert, ist allerdings recht gering, sodass der Einsatz von automatischen Poolsauger meistens nur in kleineren Pools mit einem Durchmesser von maximal fünf Meter Sinn ergibt. Die Größe des Pools ist außerdem durch die Länge des Schwimmbadschlauchs beschränkt.

Vorteile von automatischen Poolsaugern:

  • Die Reinigung erfolgt ganz ohne Strom lediglich über die Poolpumpe
  • Leiser Betrieb
  • Preisgünstige Anschaffung
  • Zusätzliche Wasserumwälzung
  • Der Verschleiß ist gering

Nachteile von automatischen Poolsaugern:

  • Die Filteranlage wird belastet
  • Die Reinigung hängt von der Pumpenleistung ab
  • Stufen und Wände werden meist nicht gereinigt
  • Kann an Leitern oder Unebenheiten hängen bleiben
  • Hartnäckige Verschmutzungen lösen sich nicht oder nur teilweise

Poolroboter werden hingegen mit Strom betrieben und arbeiten damit unabhängig von der Poolpumpe. Das hat den Vorteil, dass Poolroboter auch in Pools ohne Filterpumpe eingesetzt werden können.

Viele der besten Poolroboter (also Modelle, die sich bereits in einem Poolroboter Test bewiesen haben) reinigen außerdem auch die Beckenwände. Das können die meisten automatischen Poolsauger nicht.

Man sagt, dass die Reinigungsroboter bis zur Wasserlinie reinigen. Die Wasserlinie ist der Schnitt aus Wasseroberfläche und Beckenwand. Wenn die Linie nicht gesäubert wird, bildet sich schnell eine dunkle Algenspur, die rund um den Pool führt.

In der Praxis fällt außerdem auf, dass sich automatische Poolsauger wesentlich öfter im eigenen Schlauch verhangen, umkippen oder auf andere Weisen festfahren. Komplett ohne Arbeit kommen Sie also auch durch den Einsatz eines solchen Geräts nicht aus.

Für größere Schwimmbecken und Pools ohne Poolpumpe sind Poolroboter auf jeden Fall die richtige Wahl. Wer einen kleineren Swimming Pool mit einer Filterpumpe hat, muss sich für die Anschaffung eines Poolroboters oder eines automatischen Poolsaugers entscheiden.

Es kann hin und wieder vorkommen, dass der Poolroboter eine Stelle im Pool nicht säubert. Im Lieferumfang einiger hochwertiger Modelle ist daher eine Fernbedienung enthalten, sodass der Reinigungsroboter per Hand zu den dreckigen Bereichen gelenkt werden kann.

Viele Poolreinigungsroboter mit einem stärkeren Motor sind in der Lage, Poolwände hochzufahren und diese zu reinigen. Einige wenige Poolroboter können außerdem Treppenstufen reinigen.

Vorteile von Poolrobotern

  • Bei der Nutzung werden mehrere Tausend Liter Wasser umgewälzt, sodass weniger Reinigungschemikalien notwendig sind
  • Auch bei großen Becken wird eine zuverlässige Reinigung gewährleistet
  • Hartnäckiger Schmutz wird besser entfernt durch eingebaute Bürsten
  • Wände werden ebenfalls gereinigt
  • Bessere Verteilung der chemischen Reinigungsmittel im Wasser

Nachteile von Poolrobotern

  • Oftmals lauter Betrieb
  • Reparatur kann langwierig oder auch kostspielig sein
  • Hohe bis sehr hohe Anschaffungskosten

Poolroboter kaufen: Die wichtigsten Eigenschaften

Wer einen Poolroboter kaufen möchte, sollten sich gut mit den einzelnen Angeboten auseinandersetzen. Die folgenden Kaufkriterien sollten in Ihre Überlegungen einfließen:

  1. Schlauch- / Kabellänge: Automatische Poolsauger kommen mit einem Schlauch daher, während Poolroboter mit einem Kabel ausgestattet sind. Die Schlauch- bzw. Kabellänge sollte bei der Kaufentscheidung bedacht werden.
    Ein zu kurzer Schlauch oder ein zu kurzes Kabel kann nämlich dazu führen, dass der Poolroboter nicht den gesamten Bereich des Pools erreichen kann. Bei der Entscheidung für einen automatischen Poolreiniger sollten Sie prüfen, ob der Schlauch mindestens so lang wie die Strecke von der Poolpumpe zum entferntesten Punkt des Swimming Pool ist.
    Bei Poolroboter gilt das gleiche mit dem Stromkabel. Wer auf den Kabelsalat komplett verzichten will, sucht sich am besten einen Poolroboter mit Akku aus.
  2. Gewicht: Das Gewicht beeinflusst die Handhabung des Pooroboters. Ein hohes Produktgewicht macht es anstrengender, den Poolroboter im Frühjahr aus dem Keller zu holen. Mit zusätzlichen Gewicht muss man aber insbesondere bei hochwertigen Roboterreinigern rechnen, da dort viele Zusatzfunktionen verbaut wurden.
    Ein gewisses Eigengewicht hat allerdings auch den Vorteil, dass der Poolroboter auf den Boden gedrückt wird, was zu einem besseren Reinigungsergebnis führt.
  3. Spannung: Die meisten Poolroboter haben eine Betriebsspannung im Niedrigspannungsbereich von circa 25 Volt. Das hat den Vorteil, dass im unwahrscheinlichen Fall eines Defekts keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben besteht.
    Wenn der Poolroboter arbeitet, sollten Sie sich dennoch nicht im Pool aufhalten. Besonders bei kleinen Kindern gilt Vorsicht.
  4. Reinigungsort: Vor der Suche nach dem geeigneten Modell, müssen Sie sich die Frage stellen, an welchen Orten der Poolroboter reinigen soll. Möchten Sie mit dem Poolreinigungsroboter nur den Boden des Schwimmbads oder auch die Poolwände vom Schmutz befreien?
    Das Festlegen der Auswahlkriterien ist wichtig, denn die unterschiedlichen Anforderungen können schnell einen erheblichen Preisunterschied ausmachen. Die Poolwände sammeln besonders gern Dreck an und begünstigen daher Algenbildung.
    Wer über das nötige Kleingeld verfügt, wählt aus diesem Grund am besten einen Roboter Poolsauger, der in der Lage ist, den Beckenboden als auch die Poolwände zu reinigen.
  5. Filterleistung: Bei hydraulischen beziehungsweise automatischen Poolreinigern ist die Filterleistung der Poolpumpe wichtig, da diese als Energiequelle für den Bodensauger dient. Aus diesem Grund wird bei diesen halbautomatischen Poolrobotern stets eine Mindestleistung der Pumpe angegeben.
    Im Gegensatz dazu wird bei vollautomatischen Poolroboern die Leistung in Kubikmeter pro Stunde oder in Liter pro Stunde genannt. Der Wert gibt an, wie viel Wasser pro Stunde umgewälzt wird. Für Besitzer großer Swimming Pools muss der Wert höher sein als bei kleinen Schwimmbecken. Wenn die Poolroboter Leistung zu gering ausfüllt, dauert der Reinigungsprozess lang oder nur Teile des Pools werden gereinigt.
  6. Reinigungsdauer: Einige Hersteller geben eine ungefähre Dauer für den Reinigungszyklus an. Die genaue Dauer variiert von Swimming Pool zu Swimming Pool und hängt von Faktoren wie zum Beispiel der Poolgröße und der Form des Schwimmbeckens ab. Die angegebene Reinigungsdauer bedeutet nicht, dass der Pool innerhalb dieser Zeit restlos vom Schmutz befreit wird und danach blitzblank ist.
    Bis der komplette Boden und die Poolwände sauber sind, braucht es häufig mehrere Reinigungsvorgänge. Die Reinigungsdauer ist hingegen eine grobe Richtlinie. Je nach Art des Poolsaugers, Größe, Form und Beschaffenheit des Pools, können die angegebenen Zeiträume abweichen.
  7. Poolgröße und -form: Die Bauweise des Swimming Pools hat ebenfalls einen kleinen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Beispielsweise haben bei ovalen Pools einige Modelle Schwierigkeiten, die Stellen nahe der Wand des Schwimmbeckens zu reinigen. Unebene Böden können ebenfalls das Reinigungsergebnis negativ beeinflussen.
    Selbst die Untergrundart macht einen Unterschied aus. Bei gefliesten Böden verlieren einige Poolroboter die Haftung. Blitzblank wird ein Pool mit Fliesen daher nur, wenn der Poolroboter mit speziellen Bürsten versehen ist, die eine bessere Bodenhaftung bieten. Auch ein höheren Eigengewicht kann hilfreich sein, um den Roboterreiniger mit mehr Kraft auf den Boden zu drücken.
  8. Betriebslautstärke: Die Lautstärke der emittierten Geräusche unterscheidet sich von Modell zu Modell. Zwischen den halbautomatischen Poolroboter, die ausschließlich durch den Wasserdruck der Fitlerpumpe betrieben werden, und per Strom betriebenen vollautomatischen Poolrobotern gibt es kleinere Unterschiede.
    Hydraulische Poolsauger verursachen keine Lärmbelastung zusätzlich zur arbeitenden Poolpumpe, während die strombetriebenen Poolroboter eine gewisse Betriebslautstärke haben. Einige Modelle sollten aufgrund der Lärmbelastung nur tagsüber und am besten nicht während der Mittagsruhe am Wochenende eingesetzt werden.
  9. Pooltiefe: Nicht jeder Poolroboter ist für alle Beckentiefen ausgelegt. Prüfen Sie bei Ihrer Produktrecherche, ob das jeweilige Modell für Ihren Pool geeignet ist. Ein freihängender Schlauch könnte den Reinigungsroboter nämlich bei der Arbeit stören und das Reinigungsergebnis verschlechtern.
  10. Design: Die Optik spielt bei den Geräten, die während der Arbeit unter der Wasseroberfläche sind, eine untergeordnete Rolle. Einige Poolbesitzer legen trotzdem einen großen Wert auf das Design. Die Herstellerfirmen bieten aus diesem Grund unterschiedliche Bauweisen und eine breite Palette an Farbvarianten an. Selbst ein Poolroboter im Marienchenkäfer-Design ist erhältlich.
  11. Bedienung: Die günstigen Poolroboter müssen Sie lediglich an die Steckdose anschließen und schon beginnen diese mit der Arbeit. Viele andere Modelle besitzen spezielle Reinigungsprogramm oder fahren den Pool erst einige Male ab, um eine optimale Route zu berechnen.
    Teure Poolroboter bieten noch mehr technische Spielereien. Bei besonders hochwertigen Modellen können etwa weitere Programm angelegt werden oder es ist eine manuelle Steuerung per Fernbedienung bzw. App möglich. Auf diese Weise können letzte Verunreinigungen entfernt und auch die schwer erreichbaren Ecken gesäubert werden.
  12. Schutz gegen Verdrehen des Kabels: Unabhängig von der Art und Weise, wie sich die Poolroboter ihren Weg durch das Schwimmbecken bahnen, ändern die Geräte oft ihre Richtung. Es kann dabei passieren, dass sich der Schlauch beziehungsweise das Kabel verdreht oder sogar verknotet.
    In der Folge hat der Poolroboter einen eingeschränkten Bewegungsradius und wird nicht mehr den gesamten Pool reinigen können. Ein verheddertes Kabel kann natürlich von Hand gelöst werden. Praktisch ist das allerdings nicht und wird schnell zur Qual, wenn sich das Kabel öfter verknotet.
    Ein richtig guter Poolroboter ist daher meistens mit einem sogenannten „Swivel“ ausgestattet. Es handelt sich um ein Drehgelenk, das verhindert, dass sich das Kabel in sich selbst verfängt.

FAQ

Reicht die Poolreinigung mit einem Poolroboter aus? Oder muss ich trotzdem noch aktiv werden?

Ein Poolroboter ist in der täglichen Poolroutine sehr hilfreich. Der Pool Saugroboter kann groben sowie mittelgroben Schmutz entfernen. Wer „Robi“ mit einem speziellen Sieb ausstattet, kann auch feine Schmutzpartikel erfassen.

Bei vielen Modellen muss nach dem Reinigungsvorgang des Poolroboters, der einige Stunden dauert, quasi nichts mehr getan werden. Häufig muss nur die Schmutzkante zwischen Beckenboden und Poolwand gesäubert werden.

Einige Reinigungsroboter erreichen außerdem nicht die Ecken oder können Treppenstufen nicht gut erklimmen. Hier sollten Sie einige Minuten nutzen, um den Pool wirklich blitzblank zu putzen. Alles in allem stellt ein Poolroboter eine große Erleichterung da.

Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass neben der Reinigung des Pools mit einer Poolbürste und einem Poolsauger auch noch andere Aufgaben anfallen. Der Poolbesitzer muss z.B. weiterhin die Poolchemie steuern, eine Filteranlage betreiben und den Pool regelmäßig keschern (oder bei Nichtnutzung mit einer Poolabdeckplane abdecken).

Welcher Poolroboter eignet sich für welchen Pool?

Poolroboter unterscheiden sich unter anderem durch Größe, Design, Bauweise, Funktionsweise und Bedienung in verschiedene Kategorien. Der Grund für die vielen Arten von Poolrobotern ist, dass die Roboterreiniger auf die Größe und Form des eigenen Swimming Pools abgestimmt werden. Suchen Sie sich also einen Poolsauger Roboter, der genau ihren Ansprüchen entspricht.

Die Frage ist auch, ob ein (vollautomatischer) Poolroboter überhaupt erforderlich ist. Beispielsweise reicht bei kleinen Swimming Pools zum Aufstellen meistens ein automatischer Poolreiniger aus. Wer auch die Beckenwände säubern will oder über keine Poolpumpe verfügt (die für einen per Wasserdruck betriebenen automatischen Poolreiniger benötigt werden) greift besser zu einem der leistungsstärkeren Poolroboter.
Bei Swimming Pools mit einem Boden aus Fließen oder anderen sehr glatten Material, sollten Sie auf einen Poolroboter mit speziellen Bürsten setzen. Herkömmliche PVC-Bürsten haben häufig nicht genügend Bodentraktion, sodass keine gründliche Reinigung erfolgen kann. In der Praxis hat sich bei gefliesten Pools die Nutzung von Schaumstoffbürsten als besonders effektiv erwiesen.

Mit welchen Filtersystemen sind Poolroboter kompatibel?

Poolroboter arbeiten unabhängig von der Art der Poolfilteranlage. Es spielt keine Rolle, ob Sie einen Kartuschenfilter oder eine Sandfilteranlage installiert haben. Die meisten Poolroboter haben einen eigenen Filter. Der aufgesaugte Schmutz verfängt sich in diesem und wird nicht erst in die Filteranlage geleitet. Das hat den Vorteil, dass der Filtersand weniger schnell verschmutzt.

Die Unabhängigkeit von der Filteranlage und der Poolpumpe ist einer der größten Vorteile von Poolrobotern. Im Gegensatz zu automatischen Poolsaugern, die auf den Wasserdruck der Filterpumpe angewiesen sind, können Sie keinen falschen Poolroboter kaufen. Die Leistung der Filteranlage schränkt Sie nicht in der Auswahl eines Poolroboters ein.

Mit dem verbauten Vorfilterkorb verlängern Sie die Intervalle bis zur nächsten Rückspülung der Sandfilteranlage. Außerdem muss aufgrund der Filtermaßnahmen des Poolroboters seltener der Filtersand bei Sandfilteranlagen ausgetauscht werden.

Wird weiteres Zubehör für den Poolroboter benötigt?

Das Pool-Portal PoolGurus schreibt dazu:
Einen ebenfalls wichtigen Punkt vor dem Kauf stellt das inkludierte Zubehör dar. Häufig empfiehlt sich der Kauf von einem Set, da dieses im Vergleich zu Einzelprodukten deutlich günstiger ist.
Quelle: https://www.poolgurus.de/poolroboter-fuer-den-rundpool/

Bei Modellen mit einem hohen Eigengewicht ist ein Transportwagen eine praktische Sache. Bei einigen Herstellern ist ein solcher Caddy direkt im Lieferumfang enthalten. Die kleinen Wagen erleichtern den Transport der mitunter schweren Poolroboter vom Aufbewahrungsort zum Swimming Pool.

Wird der Poolroboter gerade nicht benutzt, lagert man diesen ein. Mit einer Schutzhülle kann der Roboter besser gegen Staub, Regen und andere Umwelteinflüsse geschützt werden. Besonders, wenn Sie den Poolroboter überwintern wollen, erweist sich eine Schutzhülle als praktisch, damit das Gerät den Winter unbeschadet übersteht.

Viele Herstellerfirmen bieten ihren Kunden außerdem an, Ersatzteile zu bestellen sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten durchzuführen. Wenn die Bürsten, der Filter oder die Lamellen Schaden nehmen, kann das Problem häufig entweder mit den Ersatzteile selbst gelöst oder beim Hersteller eingeschickt werden.

Mit welchen Funktionen sollte in guter Poolroboter ausgestattet sein?

Die Features und Funktionen unterscheiden sich enorm von Poolroboter zu Poolroboter. Viele etwas teurere Roboterreiniger sind per App fernsteuerbar. In der Smartphone-App können Sie sich außerdem einen Überblick über wichtige Kennzahlen (z.B. die verbleibende Reinigungszeit) verschaffen. Mit einigen Apps kann auch die Programmierung geändert oder das Gerät direkt gelenkt werden.

Die Möglichkeit, den Poolroboter direkt zu steuern, ist keine reine Spielerei. In der Tat ist das Feature sehr praktisch, um schwer erreichbare Ecken oder hartnäckig sitzenden Dreck zu beseitigen. Weiterhin sollten Sie beim Poolroboter Kaufen darauf achten, dass sich der Filter zum Säubern abnehmen lässt. Das erleichtert Ihnen enorm die Arbeit.

Welche Leistung benötigt ein Poolroboter?

Für das beste Reinigungsergebnis müssen Sie darauf achten, dass der Poolroboter auf den jeweiligen Untergrund abgestimmt ist. Einige Geräte sind z.B. besonders gut für Poolböden aus Fliesen oder Folien geeignet.

Die Leistung eines Poolroboters hängt von der Größe des Swimming Pools ab, denn die Leistung bestimmt, wie viel Fläche gereinigt werden kann. Ist der Pool kleiner und nicht viel Wasser muss umgewälzt werden, reicht ein Poolroboter mit einer geringen Leistung aus. Die Faustregel ist: Je größer das Becken ist, umso mehr Leistung braucht der Poolrobotor.

Auf dem Portal homeandsmart.de heißt es dazu:
Die Filterleistung des Poolrobotors ist entscheidend, damit dein Pool gründlich gereinigt wird. Hierbei reicht eine Leistung von 15 Kubikmeter Wasser pro Stunde, für normal große Pools bis 50 Quadratmetern, vollkommen aus. Mit weniger Filterleistung macht eine Beckenreinigung über Nacht Sinn.
(Quelle: homeandsmart.de)

Wie viel kostet ein guter Poolroboter?

Die Preise für einen guten vollautomatischen Poolroboter beginnen bei ungefähr 500€. Wenn zusätzliche Funktionen, wie eine Fernsteuerung per App oder die Möglichkeit, auch die Beckenwände zu säubern, erforderlich sind, kostet es meistens etwas mehr. Auch Besitzer großer Pools müssen tiefer in die Taschen greifen. Denn leitungsstärkere Modelle kosten entsprechend mehr.

Auf den ersten Blick könnten einige Poolbesitzer meinen, dass sie mit einem halbautomatischen Poolroboter (also einem hydraulischen Poolsauger) Geld sparen können. In der Tat gibt es die per Wasserdruck angetriebenen Poolroboter bereits für Preise ab circa 100 € in Onlineshops.

Oft vergessen wird allerdings, dass eine leistungsstarke Poolpumpe zum Betrieb der halbautomatischen Geräte benötigt wird. In der Anschaffung sind Poolpumpen mit einer hohen Leistung allerdings ziemlich teuer und der Umstand, dass die Pumpe immer bei der Reinigung arbeiten muss, führt zu höheren Betriebskosten.
In der Praxis beobachten wir außerdem, dass das Reinigungsergebnis bei den vollautomatischen Poolrobotern besser als bei halbautomatischen Modellen ausfällt.

Kann ein Poolroboter auch für die Reinigung eines Schwimmteiches eingesetzt werden?

Einige Poolroboterreiniger sind auch für die Reinigung von Schwimmteichen ausgelegt. In der Anschaffung sind diese Modelle meistens jedoch sehr kostenintensiv. Der Grund dafür ist, dass die Reinigung eines Schwimmteiches große Herausforderungen mit sich bringt und aufwändiger als die Reinigung eines Swimming Pools ist.

Ein ganz normaler Poolroboter sollte nicht zum Schwimmbadteich Reinigen benutzt werden. Das Entfernen von Algen und hartnäckig sitzendem Schmutz überfordert den durchschnittlichen Poolroboter. Einige Modelle können beim Einsatz in einem Schwimmteich sogar Schaden nehmen.

Leute, die einen Schwimmteich reinigen wollen, sollten sich Poolroboter anschauen, die man an die Filteranlage anschließen kann. Auf diese Weise beeinflusst der Verschmutzungsgrad des Wassers nicht die Reinigungsleistung. Im Optimalfall können außerdem zusätzliche Vorfilter integriert werden, um groben Schmutz nicht erst in das Filtersystem zu lenken.

Wo kann man Poolroboter kaufen?

Im stationären Handel vor Ort werden nur selten Poolroboter angeboten. Meistens ist die Auswahl nur sehr beschränkt. Aus diesem Grund kaufen die meisten Poolbesitzer Poolroboter im Internet. In Deutschland gibt es mehrere Pool Onlineshops, in denen Poolzubehör und Ausstattung zur Poolpflege erworben werden kann.
Zu den bekanntesten Pool Onlineshops in Deutschland, die auch Poolroboter im Sortiment führen, und zu solchen Onlineshops, die sich auf Roboter oder Haushaltsautomatisierung spezialisiert haben, gehören poolpowershop.de, poolsana.de, haushaltsrobotic.de, cranpool.com und yapool.de.

Neben den Fachhändlern und spezialisierten Onlineshops bieten auch allgemeine Versandhändler ein breites Spektrum aus unterschiedlichen Poolrobotern. Zu den größten Plattformen, auf denen Poolroboter gehandelt werden, zählen Amazon, ebay und bauhaus.de

Welche sind die bekanntesten Hersteller von Poolrobotern?

Die bekanntesten Poolroboter Marken sind Hayward, Zodiac, Dirt Devil, Intex, Dolphin und Maytronics. Hayward ist ein amerikanisches Unternehmen, das seit über 80 Jahren zu den größten Herstellern von Poolausrüstung und -zubehör gehört. Die mehr als 2000 Angestellten der amerikanischen Firma arbeiten selbst an der Entwicklung neuer Technologie und sorgen für die hohe Qualität, für die Hayward bekannt ist.

In vielen Poolroboter Tests schneiden auch die Zodiac Poolroboter gut ab. Der Hersteller war einst ein eigenständiges französisches Unternehmen, ist nun aber ein Teil von Fluidra. Neben Bestway ist Intex einer der größten Produzenten von Swimming Pool, Poolpflege-Ausstattung und Badespielzeug.

Die bekannte Poolroboter Marke Intex ist vor allem für den halbautomatischen Poolroboter Intex Auto Pool Cleaner bekannt.

Maytronics ist die Herstellerfirma des Doplhin. Der Poolroboter Dolphin gehört zu den bekanntesten (und beliebtesten) Modellen überhaupt. Die Firma selbst gibt es bereits seit 1983. Aktiv ist das Unternehmen vor allem in den Bereichen Schwimmbäder, Pools und Wasseraufbereitungssysteme.

Das Unternehmen Dirt Devil wurde erst 1989 gegründet, hat heute aber mehr als 25.000 Mitarbeiter, die für die Produktentwicklung und den Vertrieb verantwortlich sind. Ursprünglich fokussierte sich das Unternehmen auf Staubsauger. Mittlerweile findet man auch mehrere Poolroboter im Portfolio.

Die Redaktion von Wellenliebe.de besteht aus echten Wassersport-Fans. Von Kajakfahrern, über Segler und Taucher bis Stand Up Paddler sind (fast) alle Wassersportarten vertreten. Unsere Inhalte wurden schon millionenfach gelesen und in vielen Zeitungen aufgegriffen.

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