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Das Material und das Gewicht haben einen großen Einfluss auf die Performance und damit auch auf den Spaß.

Im Folgenden haben wir daher, die unserer Meinung nach besten SUP Paddel vorgestellt.

Diese Modelle konnten sich bereits in der Praxis oder in einem SUP Paddel Test beweisen.

Im Anschluss an die Bestenliste stellen wir jedes SUP Paddel noch einmal im Detail vor und in unserem Ratgeber findest du weitere Informationen, was bei der Wahl eines SUP Paddels zu beachten ist.

Mit dem Aufstieg von SUP hat sich auch die Anzahl erhältlicher SUP Paddel vervielfacht. Viele verschiedene Hersteller bieten inzwischen eigene Modelle an.

Gerade für Anfänger ist es nicht einfach, sich in diesem Dschungel zurechtzufinden. Mit den vorgestellten SUP Paddel machst du allerdings nichts verkehrt.

Die besten SUP Paddel

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Ratgeber: Das richtige SUP Paddel kaufen

Stand Up Paddler, die öfter in Gruppen unterwegs sind, werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von SUP Boards am deutlichsten zu spüren bekommen.

Mit Touring SUP Boards oder gar Race SUP Boards ist man nämlich deutlich schneller unterwegs als mit einfachen Allroundern.

Bei diesen Vergleichen wird zu Unrecht das Paddel häufig vernachlässigt. Das SUP Paddel ist praktisch die halbe Miete beim SUP fahren.

So gibt es einen deutlich spürbaren Unterschied zwischen ziemlich einfachen und hochwertigen Modellen. Das Gewicht nimmt dabei eine zentrale Rolle ein.

Bei der tausendfache Wiederholung der Paddelbewegung macht sich nämlich jedes Gramm bemerkbar.

Die besten SUP Paddel sind aus robusten Materialien gebaut und so konstruiert, dass es nur zu geringfügigen Kraftverlusten an den Verbindungsstellen kommt. Die allermeisten Modelle (und insbesondere SUP Paddel für Einsteiger) sind nämlich höhenverstellbar.

Das ist möglich, weil die einzelnen Teile des mehrteiligen Paddels je nach Bedarf tiefer oder weniger tief ineinander geschoben werden können.

In der Regel liegen den erhältlichen SUP Komplettsets, die neben dem Board auch mit der gesamten Grundausstattung geliefert werden, relativ schwere Aluminium-Paddel bei.

Für den Anfang sind diese vollkommen ausreichend. Über kurz oder lang ersetzen viele Paddler diese aber durch Fiberglas SUP Paddel oder SUP Paddel aus Carbon.

Bei Fiberglas und Carbon handelt es sich um ultraleichte Materialien, die trotzdem sehr robust sind. In SUP Paddel Tests setzen sich meistens Paddel aus diesen beiden Materialien durch.

Die Wahl des richtigen Modells ist gar nicht mal so einfach. Es gibt viele Faktoren zu beachten. Im Folgenden haben wir diese für dich aufgelistet.

Lesetipp: SUP Paddel Material: Was macht das Material aus?

Länge

Die optimale Länge des SUP Paddels ist von deiner Körpergröße und von der Art des SUPs abhängig. Im Allgemeinen gilt: Je größer du bist, desto länger sollte das Paddel sein.

Für den Anfang reicht es, 20 cm auf die eigene Körpergröße zu addieren, um die ideale Paddellänge abzuschätzen. In jedem Fall sollte ein höhenverstellbares Modell gewählt werden, damit du die Länge im Nachhinein besser abstimmen kannst.

Kürzere Paddel sind zwar besser für die Kontrolle und eine gute Beschleunigung, aber längere SUP Paddel sind wesentlich effizienter und besser für das Erreichen hoher Geschwindigkeiten geeignet. Der Boardtyp spielt daher auch eine wichtige Rolle.

Für Einsatzgebiete, die schnelle Wendungen erfordern (SUP Wellenreiten oder Wildwasser SUP), setzt man aus diesem Grund besser auf kürzere Paddel. Im Gegensatz dazu sind Race- und Touring-Paddel tendenziell überdurchschnittlich lang, was das Paddeln deutlich effizienter macht.

Eine andere Möglichkeit, um die ideale SUP Paddel Länge zu bestimmen, ist die Laird-Hamilton-Methode. Benannt nach einer SUP Legende wird dafür einfach das Paddel senkrecht (mit dem Paddelblatt unten) vor die Füße gestellt.

Eine Hand wird auf den Griff gelegt. Der Handballen sollte ohne größere Anstrengungen auf dem Griff auflegen können.

Griff

Die Art des Griffs ist eine Sache der persönlichen Präferenz. Am besten probierst du einige Griffe aus und schaust, welcher sich am angenehmsten anfühlt.

Die meisten SUP Paddel sind mit einem T-Griff oder einem Knaufgriff ausgestattet.

Auch das Material ist wichtig. In jedem Fall sollte auf ein robustes Material zurückgegriffen werden, dass zudem einen guten Grip bietet.

Ein ergonomischer Griff ist wirklich wichtig. Schließlich sollen sich an den Händen keine Blasen bilden. Das könnte schnell das vorzeitige Ende des Paddeltrips bedeuten.

Transport & Lagerung

Alles in Bezug auf den Transport der SUP Paddel kann auf die zwei Bereiche Gewicht und die Anzahl an Teilen, aus denen das Paddel gefertigt ist, heruntergebrochen werden.

Beim Stand Up Paddeln kann zwar die gesamte Ausrüstung in einem Rucksack verstaut werden, aber das Gewicht ist trotzdem wichtig.

Da kommt es gut, wenn das Paddel nicht ganz so schwer ist. Das gestaltet zum einen den Weg vom Parkplatz zum Wasser einfacher und zum anderen erleichtert dies ganz massiv das Paddeln auf dem Wasser.

Zudem erweisen sich mehrteilige Paddel als äußerst praktisch. In der Regel können die meisten Modelle ohnehin in drei Teile zerlegt werden und finden dadurch in jedem gängigen SUP Rucksack Platz.

Material

Beim Schaft, beim Paddelblatt und beim Griff kommt fast immer eines oder mehrere der drei Materialien Aluminium, Fiberglas und Carbon zum Einsatz. Die meisten SUP Paddel für Einsteiger sind aus Aluminium hergestellt.

Aluminium ist ein robustes und langlebiges Material, das im Erwerb günstig ist und für den Beginn einer SUP Karriere sind Paddel aus diesem Material die beste Wahl. Der Vorteil der Aluminium SUP Paddel ist, dass diese auch die eine oder andere Kollision wegstecken können.

Carbon ist ein extrem leichtes und sehr robustes Material, das für den Bau des Paddelblatts, aber bei einigen Modellen auch für den Schaft zum Einsatz kommt.

Die recht teuren Carbon SUP Paddel werden von vielen Tourenpaddlern und Teilnehmern bei Wettkämpfen verwendet. Das geringe Gewicht sorgt für eine mehr Effizienz beim Paddeln. Das Paddel ist daher auch für Ausdauerrennen gut geeignet und kann zudem in unruhigen Gewässern eingesetzt werden.

Fiberglas (bzw. GFK) liegt zwischen diesen beiden Materialien. Es ist leicht, stabil und liegt preislich im mittleren Bereich.

Fiberglas SUP Paddel sind leichter als Modelle aus Aluminium und etwas robuster, aber kommen nicht an die Härte und das geringe Gewicht eines Carbon Paddels heran.

Lesetipp: Die besten SUP Paddel aus Carbon

Blattgröße

Von der Größe des Paddelblatts ist abhängig, wie viel Kraft aufgewendet werden muss, ob das Paddel durch das Wasser zu ziehen. Ein größeres Paddelblatt erfordert mehr Kraft, weil auch der Widerstand des Wassers größer ist.

Mit einem kleinen Paddelblatt fällt die Paddelbewegung leichter, was gut für eine schnelle Beschleunigung ist, aber für längere Touren ist ein großes Paddelblatt besser geeignet.

Mit diesem bewegt man sich zwar etwas langsamer vorwärts, aber dafür wird deutlich mehr Geschwindigkeit aufgebaut. Auch sind SUP Paddel mit großen Paddelblätter allgemein effizienter.

Die Auswahl eines Paddels anhand der Größe seines Paddelblatts bleibt allerdings eine Sache für echte Veteranen. Die meisten Einsteiger-Paddel liegen im mittleren Bereich, sodass diese bei der Suche nach einem geeigneten Paddel nicht auf diesen Faktor geachtet werden muss.

Form

Auch die Form hat einen Einfluss darauf, wie schnell sich das Board durch das Wasser bewegt. Die Form des Paddels ist ein Faktor, der die Manövrierbarkeit verbessern oder einschränken kann. Hat das Paddelblatt eine fast rechteckige Form, ist das zum Beispiel gut für hohe Geschwindigkeit auf flachem Wasser geeignet.

Ein rundliches Paddelblatt kann hingegen auch in unruhigen Gewässern eingesetzt werden. Ovale Paddelblätter sind eine Mischung aus diesen beiden Typen und liegen bezüglich der Fahreigenschaften in der Mitte zwischen diesen.

Winkel des Paddelblatts

Bei einem SUP Paddel steht das Blatt schräg ab. Meistens beträgt der Winkel zwischen dem geraden Schaft und dem Paddelblatt 10°, aber kann auch manchmal bis zu 14° oder nur 6° sein.

Beim Winkel gilt wie bei der Blattgröße, dass dieser zwar einen Unterschied macht, aber tendenziell etwas für erfahrene Stand Up Paddler ist. SUP Anfänger müssen sich nicht darum sorgen.

Letzten Endes ist der Winkel auch eine Sache persönlicher Präferenzen. Ein richtig oder falsch gibt es hier nicht.

Lohnt sich die Investition in ein SUP Paddel?

Ein Tag auf dem Wasser ist zumindest für uns immer das Highlight einer Woche. Wir lieben Stand Up Paddling und finden es echt cool zu sehen, dass der Sport immer weiter an Beliebtheit gewinnt.

In wenigen Jahren ist SUP nämlich vom kleinen Nischendasein zu einem der populärsten Wassersportarten aufgestiegen. Das ist kein Wunder. Wer SUP erst einmal probiert hat, kann so schnell nicht wieder damit aufhören.

Ein Faktor, der sicher auch zum Aufstieg vom Stand Up Paddeln beigetragen hat, ist, dass man verglichen mit anderen Wassersportarten relativ wenig Ausrüstung benötigt.

Mit dem richtigen SUP Board, einer guten SUP Leash (damit das Board nicht wegschwimmt), der passenden Kleidung, etwas, um das Board zu transportieren (z.B. meistens ein SUP Rucksack), und eben dem SUP Paddel ist es bereits getan.

Das SUP Board ist dabei die größte Investition, wobei viele SUP Boards für Anfänger gar nicht mehr so teuer sind. Ein SUP Board ist natürlich ein Sportgerät, das viele Jahre halten soll.

An dieser Stelle darf und sollte daher auch Geld in die Hand genommen werden, um ein hochwertiges Modell zu erwerben. Beim Paddeln selbst spielt allerdings auch das SUP Paddel eine wichtige Rolle.

FAQ

Können SUP Paddel schwimmen?

Die meisten modernen Paddel sind schwimmfähig. Gerade Anfängern empfehlen wir, auch besonders darauf zu achten.
Es ist absehbar, dass ihr an einem Punkt ins Wasser fallt und dabei das Paddel nicht festhalten könnt. Wenn das passiert, will man nicht gerade wieder auftauchen und feststellen, dass sich das Paddel inzwischen am Grund des Sees befindet.
Mitten auf dem See gestrandet zu sein, ist keine tolle Sache und das Paddel war natürlich auch nicht gerade günstig. Fiberglas und Carbon SUP Paddel können immer schwimmen. Bei Modellen aus Aluminium, die vor 2017 auf den Markt kamen, wären wir allerdings etwas vorsichtig.
Am besten liest du ohnehin die Kundenrezensionen zum jeweiligen Produkt. Schwimmt das Paddel nicht, schreiben das auch viele Käufer in ihren Bewertungen. Tipp: Filtert dafür einfach nach den negativen Reviews.

Warum ist das Paddelblatt bei SUP Paddel schräg?

Das Paddelblatt ist aus zwei Gründen schräg. Erstens reduziert diese Bauweise den Wasserwiderstand.
Bei einem Paddelblatt, das den Schaft gerade fortsetzt, wäre das Paddeln wesentlich schwerer. Der Winkel zwischen Paddelblatt und Schaft macht es einfacher, das Paddel durch das Wasser zu ziehen. Auf diese Weise ist der nötige Krafteinsatz geringer und es besteht nicht die Gefahr, dass man die Balance verliert.
Zweitens hat eine schräges Paddelblatt den großen Vorteil, dass dieses aufgrund der Form einfach aus dem Wasser gezogen kann. Beim richtigen Paddelschlag wird das Paddel weit vorne neben dem Board eingetaucht und dann parallel zum Brett bis auf die Höhe der Füße gezogen.
Ein schräg abstehendes Paddel kann einfach angehoben werden, ohne dass Wasser zu Seite geschoben werden muss. Der Kraftaufwand ist entsprechend geringer.

Wie lang sollte ein SUP Paddel sein?

SUP Paddel gibt es in unterschiedlichen Längen. Von SUP Paddel für Kinder bis hin zu extra langen Exemplare für besonders große Leute ist alles dabei.
Gerade bei Einsteigern sind höhenverstellbare Modelle beliebt, da bei diesen die Höhe flexibel anpassbar ist. Die gängige Faustformel besagt, dass das Paddel mindestens 20 cm größer als der Paddler sein sollte.
Für Einsteiger ist dieser erste grobe Abschätzung bereits vollkommen ausreichend. SUP Anfänger sollten ohnehin zu einem höhenverstellbaren Modell greifen. Auf diese Weise kann die Länge des Paddels im Nachhinein verändert werden. Wer mit der derzeitigen Einstellung nicht zufrieden ist, verändert diese am besten in Schritten von 5 oder 10 cm.
Nur bei diesen recht deutlichen Sprüngen ist ein wirklicher Unterschied feststellbar. Nach und nach kann dann die wirklich beste Länge ermittelt werden.
Fortgeschrittene Paddler sollten bei der Auswahl zusätzlich beachten, dass die ideale Länge auch vom jeweiligen Einsatzgebiet abhängt.
Während kurze Paddel hervorragend für eine schnelle Beschleunigung und gute Wendigkeit sind, ist das Paddeln mit einem langen Paddel effizienter in Bezug auf den Krafteinsatz und auf längeren Strecken lassen sich höhere Geschwindigkeiten aufbauen.
Auch Paddler mit Rückenprobleme greifen besser zu einem langen Paddel. Stand Up Paddling kann ein ruhiger Sport sein. Mit einem sehr kurzen Paddel ist allerdings viel Rückeneinsatz erforderlich. Ein langes Paddel ermöglicht hingegen, bei der Paddelbewegung in einer aufrechten Position zu bleiben.

Wie hält man ein SUP Paddel?

Mit der richtigen Haltung des Paddels kommt man schneller im Wasser voran und verbraucht dabei auch weniger Energie. SUP Paddel sind im Gegensatz zu einem Kajak Paddel einseitig, das heißt, dass nur auf einer Seite ein Paddelblatt angebracht ist. Die richtige Halterung ist daher unterschiedlich.
Bei einem SUP Paddel liegt eine Hand oben auf dem Griff auf und die andere unten am Schaft. Paddelst du auf der rechten Seite, ist die rechte Hand unten und die linken Hand liegt am Griff. Wird auf der linken Seite gepaddelt, befindet sich hingegen die linke Hand unten am Schafe und die rechte Hand liegt oben auf dem Griff.
Bei der Paddelbewegung ist der obere Arm der Druckarm. Dieser leistet die meiste Arbeit, während der untere Arm das Paddel nur führt und daher als Zugarm bezeichnet wird. Beim Paddeln kommt die Kraft wirklich nur aus dem Druckarm. Nach jeweils 3 bis 5 Paddelschlägen wird die Paddelseite und damit die Position der Hände gewechselt, um weiterhin geradeaus zu fahren.

Fazit

Mit einem leichtgewichtigen, höhenverstellbaren Paddel, das für den Transport in drei Teile zerlegbar ist, machen Einsteiger nichts verkehrt.

Am besten sind Fiberglas und Carbon SUP Paddel geeignet, da diese sowohl leicht als auch robust sind. Weiterhin muss das jeweilige Paddel lang genug für den Paddler sein, was vor allem von dessen Körpergröße abhängig ist.

Die Bestenliste mit den besten SUP Paddel und unserer Ratgeber mit Informationen zur Wahl des richtigen Modells helfen sowohl Neueinsteiger in den Wassersport, als auch erfahrene Paddler und echten Veteranen bei der Kaufentscheidung.

Von SUP Paddel für erfahrene Stand Up Paddler bis hin zu Anfängermodellen und den besten Race-Paddels ist alles mit dabei.

Max ist begeisterter Stand Up Paddler und betreibt den SUP Blog stand-up-paddling.org. Er hat bereits Dutzende SUP Boards getestet und noch mehr Blogbeiträge über Stand Up Paddling geschrieben. Bei Wellenliebe verantwortet er den Themenbereich SUP.

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