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Swimming Pool reinigen (einfache Schritt-für-Schritt Anleitung)

Mann ist gerade beim Pool Reinigen mit einem Kescher

Ein Pool ist ein Ort des Rückzugs und der Entspannung. Aber mit Freude kann nur in einem Pool gebadet werden, der sauber, gepflegt und hygienisch rein ist. Ein eigener Swimming Pool verpflichtet. Poolbesitzer müssen selbst Hand anlegen, um beispielsweise trübes Poolwasser wieder klarzumachen oder Algen aus dem Pool zu entfernen.

Ausgestattet mit der richtigen Ausrüstung und einer gewissen Prise Fleiß kann man einen Pool schnell reinigen. In diesem Beitrag erklären wir, wie man einen Swimming Pool reinigen sollte. In einfachen Schritt-für-Schritt Anleitungen beschreiben wir das richtige Vorgehen bei der regelmäßigen Poolpflege, der Inbetriebnahme des Pools im Frühjahr und beim winterfest Machen des Swimming Pools.

Die Grundausstattung für eine Poolreinigung

Ohne das richtige Pool Equipment geht nichts. Führen Sie am besten eine kleine Inventur durch. Wenn noch Reinigungsgeräte aus unserer Liste fehlen, sollten diese angeschafft werden. Auch der Zustand der Geräte ist wichtig. Bei Rissen oder anderen Auflösungserscheinungen ersetzen Sie die Reinigungsgeräte lieber.

1. Poolbürste

Mit einer Poolbürste können die Wände eines Pools und der Poolboden gesäubert werden. Besonders bei Algen im Pool benötigt man eine Poolbürste. Die Wahl einer Poolbürste hängt allerdings von der Art des Swimming Pool ab.

Bei Swimming Pool aus Vinyl, Kunststoff, lackiertem Beton oder Glasfaser dürfen nur Poolbürsten mit Nylonborsten verwendet werden. Der Grund dafür ist, dass härtere Borsten den Lack des Betons oder die weiche Vinyl-Poolfolie beschädigen würden.

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Im Falle von Pools aus (nicht lackiertem) Beton sollte eine Poolbürste mit Borsten aus Edelstahl gewählt werden. Die Edelstahlborsten sind einfach besser geeignet, um hartnäckig sitzenden Schmutz und Algen zu entfernen.

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2. Kescher

Mit dem Kescher werden Laub, Haare, Insekten und anderer Schmutz aus dem Wasser gefischt. Für die Poolreinigung sind feinmaschige Kescher mit einem flachen Netz besonders gut geeignet. Die feinen Maschen sorgen dafür, dass sich auch kleine Schmutzpartikel verfangen. Das flache Netz ist praktisch, weil dadurch der Inhalt einfacher entleert werden kann.

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Ein guter Kescher ist wichtig, damit sich der Schmutz überhaupt nicht erst im Pool ansammelt. Wer regelmäßig die gröberen Verunreinigungen mit dem Kescher herausfischt, hat es später einfacher und vermeidet viele Poolprobleme.

3. (Manueller) Poolsauger

Ein Poolsauger besteht aus einem Saugkopf und einem Saugschlauch. Alle paar Tage sollte der Poolboden abgesaugt werden. Nach einem starken Regenschauer, bei viel Laub im Pool oder einer besonders intensiven Poolnutzung (z.B. bei einer Poolparty mit vielen Badenden) ist eine außerplanmäßige Reinigung empfehlenswert.

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Manuelle Poolsauger erfüllen ihren Zweck. Besonders komfortabel sind diese aber nicht. Wie empfehlen, stattdessen in einen Poolroboter zu investieren. Der Poolroboter fährt den Pool selbstständig ab und reinigt diesen von alleine. Das gestaltet Ihnen das Leben wesentlich einfacher.

4. Poolroboter

Poolroboter gehören mit Sicherheit zu den coolsten Erfindungen der letzten Jahren. Automatische Poolreiniger oder Poolroboter fahren selbstständig im Pool umher und reinigen diesen. In der Zeit können Sie gemütlich auf der Liege liegen und einfach mal entspannen.

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Gegen einen Poolroboter sprechen nur die relativ hohen Anschaffungskosten. Hier muss allerdings unterschieden werden. Neben den Poolroboter gibt es nämlich noch zwei Arten von automatischen Poolreinigern: Saugseitige und druckseitige Poolreiniger.

Die automatischen Poolreiniger günstige Alternativen zu einem Poolroboter. Beide Varianten der automatischen Poolreiniger werden mit der Filterpumpe betrieben und ausschließlich per Wasserdruck vorangetrieben. In der Praxis zeigt sich aber, dass das Reinigungsergebnis etwas schlechter als bei Poolrobotern ausfällt.

Einen saugseitiger Poolreiniger schließt man am SKimmer an. Der automatische Poolreiniger bewegt sich dann selbstständig durch den Pool, saugt Schmutz auf und leitet diesen an das Filtersystem. Für Poolbesitzer mit einem knappen Budget sind saugseitiger Poolreiniger die richtige Wahl.

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Druckseitige Poolreiniger werden im Gegensatz dazu an die Rücklaufdüsen angeschlossen und vom Wasserdruck angetrieben. Das ausströmende Wasser drückt die Verunreinigungen in einem Netzbeutel. Der Beutel muss dann regelmäßig entleert werden.

Ein Nachteil der beiden Arten von automatischen Poolreiniger ist, dass die Poolpumpe stets laufen muss. Poolreiniger werden hingegen durch Strom betrieben.

Regelmäßige Poolpflege (Schritt-für-Schritt Anleitung)

Während der Sommersaison müssen Poolbesitzer regelmäßig den Swimming Pool reinigen. Nur, wer Einsatz zeigt, kann sich später über ein Bad im sauberen Poolwasser freuen. Arbeiten Sie daher die folgenden Schritte gewissenhaft ab, um Poolprobleme im Vorhinein zu vermeiden.

Schritt #1: Laub und anderen groben Schmutz entfernen

Mit einem Kescher werden Blätter, Pollen, Insekten und anderer Schmutz von der Wasseroberfläche entfernt. Werden diese Verunreinigungen entfernt, bevor der Schmutz zum Boden des Pools absinken kann, bilden sich erst gar keine Ablagerungen.

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Schritt #2: Poolboden und Wände abbürsten

Im Laufe der Zeit sammelt sich immer mehr Schmutz an den Poolwänden und auf dem Boden an. Regelmäßig sollte die Ablagerungen mit einer Poolbürste entfernt werden. Bei intensiven Verunreinigungen beginnen Sie am besten mit den besonders belasteten Stellen.

Wenn sich beim Abschrubben so viel Sedimente lösen, dass die Sicht schlechter wird, kann auch zwischendurch gesaugt werden. Bei starken Verunreinigungen oder einem Algenbefall muss häufiger zwischen Abbürsten und Absaugen gewechselt werden.

Schritt #3: Saugen

Zur Poolpflege-Routine gehört dazu, dass der Boden des Pools gereinigt wird. Entweder wird dafür ein Poolsauger verwendet oder Sie erleichtern sich diese Aufgabe, indem Sie sich einen Poolroboter oder einen automatischen Poolreiniger zulegen.

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Ein Pool-Bodensauger muss von Hand bedient werden. Bei Poolrobotern und druckseitigen Poolreinigern besteht die Aufgabe nur darin, am Ende der Reinigung den Beutel mit dem Schmutz zu entleeren.

Wenn der Pool von Algen befallen ist, darf allerdings weder ein Poolreinigungsroboter noch ein automatischer Poolreiniger eingesetzt werden. Die Algen haften sich nämlich an die selbstständig fahrenden Sauger, werden von diesen quer durch das ganze Schwimmbecken chauffiert und verteilen sich entsprechend schnell im gesamten Swimming Pool.

Schritt #4: Skimmer säubern

Zu den wöchentlichen Aufgaben gehört, den Skimmerkorb zu entleeren. In dem Korb sammeln sich Verunreinigungen an. Wenn der Skimmer verdreckt ist, kann dieser nicht mit maximaler Effizienz arbeiten.

Schritt #5: Wasserkreislauf kontrollieren

Das Filtrationssystems ist quasi die Lebensader eines Swimming Pools. Die Filterpumpe sollte daher für mindestes acht Stunden täglich betrieben werden oder genau so lange, dass jeden Tag das zweifache Volumen des Poolwassers umgewälzt wird,

Machen Sie es zu einem Teil Ihrer Routine, die Poolpumpe, den Filter, den Skimmer, die Rücklaufdüsen sowie die Druckanzeiger der Filterpumpe zu überprüfen. Stellen Sie sicher, dass alles funktioniert und das Poolwasser gefiltert wird.

Viele Poolbesitzer setzen auf Sandfilteranlagen. Bei diesen Filteranlagen muss regelmäßig eine Rückspülung durchgeführt werden. Immer wenn der Filterdruck zu hoch steigt, muss man eine Sandfilteranlage rückspülen. In bestimmten Abständen (ca. drei bis fünf Jahre) muss außerdem der Filtersand der Sandfilteranlage ausgetauscht werden.

Schritt #6: Poolwasser testen

Neben dem Filterkreislauf ist die Poolchemie die zweite wichtige Komponente, um den Pool sauber und hygienisch rein zu halten. Jede Woche sollte daher das Poolwasser getestet werden. Ein solcher Test kann entweder mit Pool Teststreifen oder mit einem Testkit und Tabletten durchgeführt werden.

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Unterschiedliche Teststreifen beziehungsweise Testkits erfassen den Gehalt verschiedener Chemikalien. Die wichtigsten Konzentrationen (Alkalität, pH-Wert und freies Chlor) decken alle (guten) Teststreifen ab. Teilweise geben die Pool-Teststreifen oder die Pooltester auch Aussagen zur Wasserhärte, des Bromgehalts oder der Konzentration von Algizide.

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Auf diese Werte muss das Poolwasser überprüft werden:

  • pH-Wert: Der pH-Wert gibt auf einer Skala von 0 bis 14 an, wie sauer oder basisch das Wasser ist. In einem Swimming Pool liegt der pH-Wert idealerweise zwischen 7,2 und 7,6. Saures Wasser (niedriger pH-Wert) könnte die Filteranlage beschädigen und zu unangenehmen Reizungen der Augen führen. Stärker basisches Wasser (hoher pH-Wert) würde hingegen die Wirkung des Desinfektionsmittels Chlor hemmen. Das könnte zu trübem Poolwasser führen oder Algenwachstum begünstigen.
  • Gesamtalkalität (TA): Die Gesamtalkalität (englisch total alkalinity) ist ebenfalls wichtig. Alkalität dient als Puffer für den pH-Wert und schützt gegen plötzliche Schwankungen. Bei Swimming Pools sollte der TA-Wert zwischen 80 und 150 ppm liegen. Höher als 150 ppm (Teile pro Million) sollte die Alkalität nicht sein, weil es ansonsten zu Kalkablagerungen und Trübungen kommen kann.
  • Desinfektionsmittel (meistens Chlor oder Brom): Die Konzentration des Chlors sollte bei ungefähr 3 ppm liegen. Das Chlor wird mit der Zeit von der Sonne abgebaut. Aus diesem Grund muss regelmäßig Chlor ins Poolwasser gegeben werden. Bei der Stabilisierung des Chlorgehalts kann der Einsatz von Cyanursäure helfen.
  • Kalziumhärte: Die Kalziumhärte beschreibt die Konzentration von Kalzium im Wasser. Befindet sich zu viel Kalzium im Poolwasser kann das zu Trübungen im Wasser und Schuppenbildung führen. Ein sehr geringer Kalzium-Gehalt könnte hingegen Korrosion verursachen. Im Idealfall liegt die Kalziumhärte daher zwischen 200 und 400 ppm. Das Problem besteht meistens darin, den Kalziumwert gering zu halten.

Schritt 7: Stoßchlorung durchführen

Wir empfehlen außerdem, jede Woche eine Stoßchlorung durchzuführen. Die Schockchlorung ist wichtig, um den bekannten „Chlorgeruch“ zu vermeiden. Der Geruch entsteht nämlich nicht wie oft angenommen durch das Chlor, sondern wird von Chloraminen ausgelöst.

Chlor wirkt als Desinfektionsmittel, indem es sich mit Fremdpartikeln verbindet. Bei diesem Prozess entstehen die Chloramine, die den bekannten Geruch abgeben. Bei einer Schockchlorung mit einem ausreichenden Chlorgehalt werden die Chloramine zersetzt, sodass der Swimming Pool geruchlos bleibt und das Baden im Poolwasser weder Hautreizungen noch Reizungen der Augen verursacht.

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Frühjahrsputz: Einen Pool in Betrieb nehmen

Wenn sich im Frühjahr die Sonne wieder öfter zeigen und die Temperaturen endlich steigen, ist es an der Zeit, die nächste Poolsaison offiziell zu eröffnen. Die Pool Inbetriebnahme im Frühjahr ist mit einigen Arbeiten verbunden, aber mit etwas Einsatz ist der Pool im Handumdrehen wieder nutzbar.

  1. Dreck und stehendes Wasser von der Winterabdeckplane entfernen: Mit einem Besen wird zunächst Laub und anderer grober Schmutz von der Poolplane entfernt. Vielleicht hat sich auch Wasser auf der Winterabdeckplane angesammelt. Dieses wird ebenfalls entfernt.
  2. Winterabdeckplane abnehmen:  Gemeinsam mit einem Helfer wird im Anschluss die Plane abgenommen. Untersuchen Sie die Abdeckplane auf Beschädigungen und tauschen Sie die Winterplane gegebenenfalls aus.

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  3. Winterabdeckplane reinigen und lagern: Mit etwas Seife und einem Besen wird nun die Abdeckplane gereinigt. Wischen Sie mit Handtüchern die Winterplane trocken, falten Sie die Plane zusammen und verstauen sie an einem sicheren Ort.
  4. Pool mit Kescher saubermachen: Mit einem Kescher fischen Sie nun Laub und Schmutz, der beim Abnehmen der Winterplane in den Pool gefallen ist, aus dem Wasser.
  5. Winterstopfen herausnehmen: Über den Winter werden die Rohre mit Winterstopfen verschlossen. Die Stopfen sollen Schäden am Filtrationssystem vermeiden, die durch das gefrierende Wasser auftreten könnten.
  6. Mit Wasser auffüllen: Über den Winter hat der Pool einige Zentimeter Wasser verloren. Jetzt ist es an der Zeit, wieder Wasser in den Pool zu füllen, bis der normale Wasserstand erreicht ist. Beim Füllwasser ist wichtig, dass dieses nicht mit Nitraten oder Schwermetallen belastet ist.
  7. Filterpumpe in Betrieb nehmen: Reinigen Sie die Filteranlage gründlich und tauschen – bei Bedarf – das Filtermedium (z.B. Quarzsand) aus.  Schließen Sie das Filtersystem an. In diesem Zuge sollten die Dichtungen überprüft und falls erforderlich ausgetauscht werden. Vor dem ersten Start der Filterpumpe drehen Sie die Pumpwelle am besten erst einige Male per Hand. Stecken Sie dafür einen Schraubendreher durch die Lüfterabdeckung und schieben damit die Pumpwelle an.
  8. Flockungsmittel in den Pool geben: Beim Überwintern ist die Konzentration der Schwermetalle angestiegen. Schwermetalle im Poolwasser können allerdings die Beckenwände sowie das Filtersystem angreifen und die Haare beim Baden grün färben. Aus diesem Grund sollten Sie Flockungsmittel in das Poolwasser geben, dadurch verklumpen die Schwermetall-Teilchen und sinken zum Boden. Der Filter kann die kleinen Klumpen erfassen und sie auf diese Weise aus dem Pool entfernen.

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  9. Poolwasser testen: Mit einem Teststreifen oder einem Pooltester wird im Anschluss das Poolwasser untersucht. Es ist wichtig, die Poolchemie einzustellen. Widmen Sie sich zuerst der Alkalität, dann dem pH-Wert, der Kalziumhärte und zum Schluss dem Chlorgehalt.
  10. Grundreinigung: Mit einer Poolbürste werden nun die Beckenwände und der Poolboden gründlich gesäubert. Im Anschluss saugen Sie die Sedimente vom Beckenboden mit einem Poolsauger ab.

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  11. Stoßchlorung durchführen: Eine Schockchlorung ist erforderlich, um Algen, Bakterien und andere Krankheitserreger abzutöten. Die Menge an Poolschocker ist von verschiedenen Faktoren abhängig und muss vorher berechnet werden.
  12. Mehrfach filtern: Nachdem alle anderen Schritte abgehakt wurden, muss der Poolfilter für einen ganzen Tag laufen. Wenn der Poolschocker am nächsten Tag noch etwas trüb ist, sollten Sie Wasserklärer hinzugeben, damit das Wasser schneller klar wird.

Vollständige Anleitung lesen

Einen Swimming Pool winterfest machen

Irgendwann geht jeder Sommer zu Ende. Sinken die Temperaturen ab und die Tage werden wieder kürzer, neigt sich auch die Poolsaison dem Ende zu. Wenn die Liegen und Gartengeräte weggeräumt werden, ist es an der Zeit, auch den Swimming Pool auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. So schwer ist das Überwintern von Swimming Pool gar nicht.

  1. Grundreinigung: Wer ohne böse Überraschungen in die nächste Poolsaison starten möchte, führt besser eine letzte gründliche Reinigung des Pools am Saisonende durch. Die Wände des Pools werden dafür gründlich abgebürstet. Je gründlicher Sie vorgehen, desto leichter fallen die folgenden Schritte.
  2. Poolwasser untersuchen: Mit Teststreifen oder einem Kit wird im Anschluss das Poolwasser getestet. Für die Überwinterung sollte der pH-Wert im Bereich von 7,4 bis 7,6 und die Alkalität zwischen 100 und 150 ppm liegen. Werte am oberen Ende des jeweiligen Bereichs sind besser, weil die Konzentration über den Winter von Natur aus absinkt.
  3. Poolchemie korrigieren: Bringen Sie den pH-Wert in den richtigen Bereich. Mit den Mitteln pH-Minus und pH-Plus können Sie den Wert absenken beziehungsweise erhöhen. Für die Überwinterung sollten Sie einen pH-Wert von etwas unter 7,6 anpeilen.

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    Die Alkalität misst die Konzentration von Carbonaten, Bicarbonaten und von anderen alkalischen Stoffen im Wasser. Über Zeit sinkt der Wert ab. Da die Poolchemie für mehrere Monate nicht mehr nachgesteuert wird, sollte die Alkalität auf einen Wert von ungefähr 150 ppm eingestellt werden. Setzen Sie dafür Alkalitätssteigerer ein.

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    Der dritte entscheidende Wert ist die Kalziumhärte (Kalziumgehalt im Poolwasser). Zu viel Kalzium verursacht Trübungen, während eine zu geringe Kalziumhärte zu Korrosion führen kann. Eine zu hohe Konzentration von Kalzium kann z.B. mit frischen Füllwasser abgesenkt werden. Für die Steigerung der Kalziumhärte gibt es spezielle Pool-Chemikalien. Bei der Überwinterung sollte die Kalziumhärte zwischen 150 und 400 ppm liegen. Zielen Sie am besten auf den mittleren Wert – also 275 ppm.

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  4. Überwinterungskonzentrat hinzugeben: Das Überwinterungsmittel ist eine Mischung aus Algizid und anderen Stoffen, die die Bildung von Schmutzablagerungen, die Ansiedlung von Algen und die Entstehung von Kalkrändern verhindern.

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  5. Schockchlorung durchführen: Eine Schockchlorung beseitigt Algen und sämtliche andere Fremdorganismen aus dem Poolwasser. Geben Sie den Poolschocker abends in den Pool, um zu vermeiden, dass die Sonnenstrahlung das nicht stabilisierte Chlor im Poolschocker zersetzt.
  6. Leitungen schützen: Das Filtersystem eines Pools unterscheidet sich nicht von dem eines Hauses. Auch bei Pools kann gefrierendes Wasser, das sich ausbreitet, die Leitungen beschädigen. Wir empfehlen daher, die Leitungen mit Gummistopfen zu verschließen.
  7. Skimmer überwintern: Nehmen Sie im Anschluss den Skimmer-Korb ab und lagern diesen über den Winter an einem trockenen Ort. Zum Überwintern wird entweder der Wasserspiegel unter die Öffnung des Skimmers abgesenkt oder Sie decken den Skimmer mit einem Skimmer-Deckel ab. Wenn Wasser in den Skimmer gerät, kann es gefrierend und würde beim Ausdehnen Schäden verursachen.

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  8. Filterpumpe überwintern: Lassen Sie das Wasser aus der Filterpumpe ablaufen und entfernen Sie die Pumpe sowie sämtliche Schläuche, die damit verbunden sind. Lagern Sie – wenn möglich – die Poolpumpe und die Filteranlage in Innenräumen. Wenn im Haus kein Platz dafür ist, muss das Ablassventil geöffnet werden, damit sich kein Wasser in der Filteranlage ansammeln kann.
  9. Poolzubehör reinigen: Auch das Poolzubehör (Luftmatratzen, Badespielzeug, Poolleitern, etc.) ist nicht dafür ausgelegt, das ganze Jahr über draußen zu überstehen. Sammeln Sie alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist, reinigen es gründlich mit Reinigungsmittel und lagern es an einem trockenen Ort.
  10. Pool Luftkissen auf dem Wasser verteilen: Wenn mit Schnee zu rechnen ist, sollten Pool Luftkissen auf dem Poolwasser verteilt werden. Die Kissen verringern die Last des Schnees, die auf die Abdeckplane und die Poolwände wirkt. Füllen Sie die Luftkissen nur zur Hälfte mit Luft. Die Kissen halten dadurch einem hohen Gewicht stand und platzen nicht beim ersten Druck.

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  11. Eindruckpolster anbringen: Beim Gefrieren dehnt sich Wasser aus. Wenn das Eis gegen die Wände des Poolbeckens drückt, kann das zu teuren Schäden führen. Die einfache und geniale Lösung sind Eisdruckpolster. Die Polster schwimmen im Wasser und absorbieren den Druck, sodass dieser nicht auf die Wände übertragen wird. Für den optimalen Schutz müssen die Eisdruckpolster als Kette entlang einer Stirn- und einer Längsseite befestigt werden.

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  12. Winterabdeckplane über den Pool ziehen: Zuletzt muss nur noch die Winterplane über den Pool gezogen werden. Wir empfehlen eine Poolplane zu wählen, die mindestens einen Meter größer als die Innenmaße des Pools ist. Befestigen Sie die Plane mit Kabelbinder oder Clips. Es ist wichtig, dass die Winterplane komplett lichtundurchlässig ist, damit sich keine Algen im Pool bilden können.

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7 praktische Tipps für die Poolreinigung

Abschließend wollen wir Ihnen noch sieben einfache Tipps & Tricks für die Poolpflege mit auf den Weg geben, die Ihnen die Arbeit erleichtern und für einen sauberen Swimming Pool sorgen.

  • Die beste Poolreinigung ist die, die gar nicht erforderlich ist. Ergreifen Sie vorbereitende Maßnahmen, um die Ansammlung von Verschmutzungen, Algenbefall und andere Poolprobleme vorzubeugen.
  • Eine ausgeglichene Poolchemie und der Einsatz von Algizid verhindert die Ansiedlung von Algen im Vorhinein.
  • Die Anschaffung einer Poolplane ist die wohl einfachste Maßnahme und gleichzeitig eine der effektivsten. Mit einer Abdeckplane geraten Laub, Schmutz und viele Insekten erst gar nicht erst in das Poolwasser.
  • Bereiten Sie den Pool auf die Überwinterung vor. Reinigen Sie das Schwimmbecken gründlich, geben Sie Überwinterungskonzentrat in den Pool und decken Sie das Becken mit einer Winterabdeckplane ab. Bei fest eingelassenen Pools müssen weitere Maßnahme ergriffen werden.
  • Bei trübem Poolwasser ist Flockungsmittel eine gutes Hilfsmittel. Die Chemikalie sorgt dafür, dass sich kleinste Partikel zu größeren Klumpen verbinden und dadurch von der Filteranlage erfasst werden können.
  • Die Gestaltung des Bereichs um den Pool herum wird häufig unterschätzt. Wenn viel Laub auf dem Rasen liegt, kann dieses schnell in den Swimming Pool wehen. Sind die Fliesen im Poolbereich verdreckt, tragen die Badenden den Schmutz ebenfalls ins Poolwasser. Vernachlässigen Sie nicht den Bereich um das Schwimmbecken, denn die Poolreinigung hört nicht am Beckenrand auf.

Mit diesen Tipps zum Ende, den ausführlichen Anleitungen und unseren zahlreichen Empfehlungen, was das Equipment und die zu wählenden Poolchemikalien angeht, fühlen Sie sich hoffentlich bestens auf die nächste Poolsaison vorbereitet. Gewappnet mit diesen Ratgeber halten Sie Ihren Pool sauber, frei von Algen und hygienisch rein.

Wir wünschen viel Spaß beim Baden im Pool und natürlich bei den nächsten Poolpartys!

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