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Neoprenanzug trocknen: 11 Tipps um die Lebensdauer zu erhöhen

Für viele Menschen ist das Tauchen weitaus mehr, als nur ein Unterwassersport. Man taucht ein in die Glückseligkeit und absorbiert die regenerierende Stille, welche uns an Land stets verborgen bleibt.

So ungefähr sprechen Taucher oder Schnorchler, wenn man sie nach dem Grund fragt, weshalb sie diesen Sport betreiben. Damit man sich unter Wasser besser bewegen kann und sich in kühleren Gewässern keinen Schnupfen holt, sollte man sich einen Neoprenanzug (oder auch Tauchanzug genannt) besorgen. Ansonsten nützt einem auch die herrliche Stille nichts.

Somit ist man geschützter und wie ein Fischlein, stromlinienförmiger im Wasser unterwegs. Nach dem Tauchgang muss man den Neoprenanzug trocknen.

Doch bevor man das macht, sollte man ihn gründlich ausspülen und ab und an komplett reinigen. Nur so kann die Lebensdauer eines Neoprenanzugs maximiert werden.

11 Tipps worauf man beim Trocknen des Tauchanzugs zu achten hat

Tipp # 1 – Neoprenanzug draußen trocknen

Damit der Neoprenanzug bestmöglich trocknen kann, muss er in einem möglichst gut belüfteten Raum aufgehängt werden. Selbstverständlich ist es noch besser, wenn man ihn auf dem Balkon ausbreitet oder aber im eigenen Garten.

Tipp # 2 – Taucheranzug nicht in der Sonne trocknen

Einen Taucheranzug trocknet man auf gar keinen Fall in der prallen Sonne. Der Grund dafür sind die UV-Strahlen, die einen negativen Effekt auf die Beschaffenheit des Materials haben können.

Tipp # 3 – Nichts zusammenknüllen

Wer seinen Tauchanzug behandelt als wäre es ein T-Shirt, braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn er es nicht lange macht. Gerade beim Trocknen sollte man also Ärmel und Beine des Anzugs komplett herausziehen. Der Grund ist, dass es erstens weitaus länger dauert den Neoprenanzug zu trocknen und zweitens entstehen dadurch Stellen, welche das Material mit der Zeit brüchig werden lassen.

Tipp # 4 – Tauchtasche verwenden

Wer keine Tauchtasche hat, der kann selbstverständlich auch eine gewöhnliche Tasche verwenden. Nachdem man genug von der Unterwasserwelt hat, muss man den Neoprenanzug wieder zusammenpacken und sich in seine Jeans schwingen.

Dabei sollte man den Tauchanzug auf keinen Fall in einen kleinen Turnbeutel quetschen und abziehen. Im Idealfall erwirbt man eine möglichst große Tasche, sodass der Tauchanzug nicht zu oft geknickt werden muss.

Tipp # 5 – Im Dunkeln trocknen

Optimalerweise sollte der Taucheranzug in einer möglichst dunklen Umgebung getrocknet werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass möglichst wenige äußere Einflüsse den Trocknungsprozess negativ beeinflussen können.

Tipp # 6 – Nicht im Heizungskeller oder in der Garage trocknen

Der Ort zum Trocknen des Anzugs sollte zwar möglichst dunkel, jedoch auch möglichst trocken sein. Ein Heizungskeller oder eine Garage sind daher auf keinen Fall geeignet.

Da diese Orte manchmal nicht richtig belüftet werden, staut sich die Feuchtigkeit in irgendeiner Ecke und es bildet sich schlimmstenfalls sogar Schimmel. Wussten Sie schon: Schimmel kann sogar innerhalb weniger Tage entstehen.

Tipp # 7 – Lieber länger warten

Wer den Neoprenanzug zu früh von der Wäscheleine holt, könnte damit einen fatalen Fehler begehen und den kompletten Anzug unbrauchbar machen.

Packt man ihn nämlich mit einer Restfeuchte weg, bildet sich an den entsprechenden Stellen Schimmel. Wenn es kein Schimmel ist, dann bildet sich ein unangenehmer Geruch, sodass bei ganz gleich welcher Auswirkung es nun bleibt, diese immer als negativ zu bezeichnen ist.

Aus diesem Grund sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und den Neoprenanzug möglichst lange trocknen. Ist man also nicht zu 100 % davon überzeugt, dass der Anzug komplett trocken ist, gibt man ihm eben einen weiteren Tag.

Tipp # 8 – Keine Parfums oder andere Chemikalien verwenden

Während ein Material trocknet, verschließen sich die kleinen Poren, aus denen das nasse Element in die Atmosphäre verdunstet.

Genau dieser Moment ist entscheidend, denn wenn die Feuchtigkeit sich verdünnisiert hat, kann sich die Pore schließen und ist mit frischer Luft gefüllt. Besprühen wir unseren Neoprenanzug indessen, während er noch nass ist oder aber wenn er bereits trocken ist, mit irgendwelchem Zeug (wie etwa Parfum), verstopfen die Poren des Neoprens irgendwann und das Material leidet zudem unter den aggressiven Inhaltsstoffen des Dufts (wie etwa dem Alkohol).

Tipp # 9 – Keine mechanischen Hilfsmittel verwenden

Man kann den Tauchanzug neben oder auf die Heizung legen, damit er schneller trocknet. Das ist jedoch nicht zu empfehlen, denn Neopren ist nicht mit Baumwolle zu vergleichen.

Während man ein T-Shirt also ohne Probleme zum Trocknen in die Sonne hängen kann oder auf die Heizung legen, so ist das mit einem Neoprenanzug nicht möglich. Der Stoff würde bei dieser Belastung irgendwann aufreißen und dann kann man den Anzug nur noch wegschmeißen.

Tipp # 10 – Tauchanzug nicht auswringen

Bevor einige Taucher ihren Tauchanzug zum Trocknen aufhängen, wringen sie ihn aus wie ein Handtuch. Auf dieser Weise entweicht immerhin die meiste Feuchtigkeit aus dem Stoff.

Das sollte man bei einem Neoprenanzug nicht machen. Sobald man das Material während des Wringens zu stark belastet, kann es an einer Stelle aufreißen und das ganze Teil unbrauchbar machen.

Der Grund ist, dass Tauchanzüge bereits wegen dem Salzwasser, in das sie dauernd gesteckt werden porös werden und das Wringen gibt ihnen dann den Rest. Dass selbst auch ein Trockentauchanzug während des Wringens reißen kann, ist übrigens auch bei nagelneuen Modellen keine Seltenheit.

Tipp # 11 – Wetsuit Cleaner verwenden

Alle paar Tauchgänge sollte man seinen Neoprenanzug mit einem speziellen Neoprenanzug Shampoo bearbeiten, bevor man ihn zum Trocknen rauslegt. Nur so kann gewährleistet werden, dass der gesamte Schmutz (wie etwa Hautpartikel) vollständig entfernt werden und er beim Trocknen nicht anfängt zu stinken.

Fazit

Einen Neoprenanzug trocknen ist nicht ganz unkompliziert. Man benötigt vor allem eine Menge Platz, damit man ihn komplett ausbreiten kann. Selbstverständlich kann er auch mithilfe eines Kleiderbügels aufgehangen werden, jedoch breitet man ihn im Optimalfall komplett aus.

Der Grund ist, dass man ihn dann nicht knicken muss und das Material somit schonender trocknen kann. Es ist außerdem sehr wichtig zu wissen, dass Neopren sich von anderen Stoffen wie man so kennt, erheblich unterscheidet. Man kann einen Taucheranzug also keineswegs wie ein T-Shirt behandeln.

Da es sich bei einem Neoprenanzug um eine komplette Montur handelt, darf er an keiner einzigen Stelle des Körpers aufreissen. Ist es doch passiert, dann kann man ihn nur noch wegwerfen.

Damit der Tauchanzug nicht an einigen Stellen porös wird und er an irgendeiner Naht aufplatzt, muss er stets komplett trocken sein, eher er für längere Zeit weggepackt wird. Entweicht nämlich nicht die ganze Feuchtigkeit, könnte das Material sich an den immernoch nassen Stellen lösen und eine Angriffsfläche bilden.

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