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Wenn es kalt und ungemütlich wird in Deutschland, werden auch viele Outdoor Aktivitäten eingestellt.

Auch Schlauchboot fahren will man dann nicht unbedingt mehr. Wichtig ist aber die richtige Reinigung, Pflege und Einlagerung von einem Schlauchboot nach dem sommerlichen Einsatz.

Denn aus dem doch meist stark verschmutzt Schlauchboot einfach die Luft herauslassen sollte man nicht. Das Schlauchboot sollte nach dem Luft ablassen auch nicht irgendwie zusammen geknäult auf den Dachboden, im Keller, in die Garage oder den Schuppen gelegt werden.

Da die Nichtnutzung über die Wintermonate das Material beschädigen kann, sollte ein Schlauchboot sachgerecht gelagert werden – in einem passenden Rucksack oder auf einer Wandhalterung.

Warum muss man ein Schlauchboot richtig lagern?

Ein Schlauchboot in der Zeit der Nichtnutzung richtig zu lagern, ist sehr wichtig. Denn mit der Zeit kann das Material – PVC – Schaden nehmen, wenn es zum Beispiel extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Überwintern lassen sollte man ein Schlauchboot daher nicht im Freien.

Das PVC kann durch extreme Temperaturschwankungen, die es im Winter gibt, sogar Risse bekommen. Damit wird das Schlauchboot unbrauchbar. Wichtig ist auch, dass die Luft aus dem Schlauchboot gelassen wird.

Auch wieder durch Temperaturschwankungen kann es nämlich dazu kommen, dass das Material spröde wird und ebenfalls mit der Zeit Risse bildet. Durch schwankende Außentemperaturen ergibt sich bei einem Schlauchboot im Inneren nämlich eine Druckveränderung. Dies kann ein Schlauchboot sogar zum Platzen bringen.

Schlauchboote lagern: Die drei verschiedenen Optionen

Du solltest das Schlauchboot für die Wintermonate stattdessen in einem Innenraum lagern – auf dem Dachboden, im Keller, im Schuppen oder in der Garage. Möglichkeit 1 besteht darin, dass Wandhalter an einer geeigneten Stelle angebracht werden.

Ein Platz dafür findet sich sicherlich in jedem Keller, jeder Garage, auf jedem Dachboden oder in jedem Schuppen. Um das Schlauchboot an Wandhaltern zu lagern, muss die Luft auf dem Schlauchboot nicht herausgelassen werden. Möglichkeit 2 ist, das Schlauchboot in einen dafür speziell geeigneten Rucksack zu stecken.

Dafür muss die Luft aus dem Schlauchboot zuvor herausgelassen werden. Diese Möglichkeit ist eine sehr platzsparende Variante. Denn der Rucksack mit dem Schlauchboot kann überall hingestellt oder auch aufgehängt werden – in Keller, Garage, dem Schuppen und auf dem Dachboden. Möglichkeit 3 ist, dass das Schlauchboot – ebenfalls abgedeckt mit einer Folie – auf dem Trailer gelagert wird im Winter.

Dieser Trailer dient in der Regel im Sommer dazu, dass das Schlauchboot an den Fluss oder See transportiert wird. Auf diese Weise nimmt das winterfest gemachte Schlauchboot keinen zusätzlichen Platz weg in Garage, auf dem Dachboden, im Keller oder dem Schuppen. Der Trailer wiederum hat in der Regel schon seinen festen Platz in der Garage oder im Schuppen.

Möglichkeit 1 – Mit Wandhalterungen Schlauchboot platzsparend lagern

Eine Wandhalterung für das Schlauchboot ist eine äußerst platzsparende Variante. Allerdings macht diese Möglichkeit nur für kleine Boote, die für 1 oder 2 Personen ausgelegt sind, Sinn. Größere Schlauchboote nehmen an der Wand zu viel Platz weg. Zudem müssten die Wandhalter auch zu viel Gewicht tragen.

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Möglichkeit 2 – Schlauchboot im Rucksack lagern

Sicher und gut verstaut ist ein Schlauchboot auch in einem eigens dafür geeigneten Rucksack. Hier handelt es sich um ein Behältnis, das sicher verschlossen werden kann. Wichtig ist, dass nur ein völlig gesäubertes und trockenes Schlauchboot in den Rucksack gegeben wird, bei zuvor die Luft herausgelassen wurde.

Ein solcher Rucksack gilt als sehr kompakte und platzsparende Möglichkeit, ein Schlauchboot während der Nichtbenutzung sicher zu lagern.

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Möglichkeit 3 – Auf einem Schlauchboot Trailer lagern

Wer sein Schlauchboot eh auf einem Trailer zum See oder Fluss transportiert, kann das Boot über den Winter auch auf dem Trailer lagern. Dies macht vor allem Sinn bei großen Schlauchbooten bzw. Motorbooten, für die man nur schwer eine Wandhalterung in der Garage, im Keller, dem Schuppen oder auf dem Dachboden anbringen kann.

Wandhalterungen nehmen teils sehr viel Platz weg – vor allem die für größere Boote, die aufgeblasen bleiben. Und nicht immer findet sich ein entsprechend großer Rucksack. Bzw. die Lagerung von einem Schlauchboot macht nur dann Sinn, wenn man das Boot mit dem Rucksack auch transportieren will.

Für die Lagerung auf dem Trailer sollte ein Schlauchboot natürlich auch gesichert und abgedeckt werden. Dies gilt sowohl, wenn der Trailer in der Garage oder im Schuppen steht – also überdacht, wie, auch wenn er im Carport steht über Winter. Über das Schlauchboot sollte auf jeden Fall eine Plane gestülpt werden.

Diese sollte fest mit dem Trailer verbunden werden. Dann machen Nässe durch Regen und Schnee und Windböen dem Schlauchboot auf dem Trailer nichts aus. Auch nicht, wenn dieser nur unter einem Carport steht.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ein Schlauchboot überwintern

Es gibt drei Möglichkeiten, ein Schlauchboot ordnungsgemäß und sicher über Winter zu lagern. Egal welche Variante gewählt wird

  • Wandhalterungen
  • Lagerung im Rucksack
  • mit eigenem Schlauchboot Trailer

Schritt 1 – Schlauchboot im aufgeblasenen Zustand reinigen

Nach Monaten der Nutzung sollte ein Schlauchboot vor dem Wegpacken und Verstauen über die Wintermonate erst richtig gereinigt werden. Diese Wartung geht schnell und einfach und kostet weder viel Zeit noch Geld.

Dank dieser Wartung hält das Schlauchboot lange Zeit, bekommt weder Risse und verliert nicht sein schönes Aussehen. Vorgenommen wird die Reinigung von einem Schlauchboot grob erst mit Waser. Verschmutzungen, die dann noch vorhanden sind, können mit einem speziellen Schlauchboot Reiniger entfernt werden.

Gelöst werden damit Schmutz, Fette, aber auch Öl-Reste und Benzin vom Schlauchboot. Und zwar auch Schmutz, der tief im Material sitzt. Der Reiniger wird aufgetragen und mit einem Lappen eingerieben.

Mit dem Wasserschlauch wird das Schlauchboot anschließend sauber gespritzt. Damit der Reiniger überall wirken kann, sollte das Schlauchboot beim Reinigen aufgeblasen sein. Auf diese Weise entdeckt man auch Schmutzstellen an Stellen, die im nicht aufgeblasenen Zustand zwischen den Falten liegen würden.

Schritt 2 – Schäden beseitigen

Mögliche Risse, insbesondere Haarrisse, die bemerkt werden nach der Grundreinigung, sollten umgehend geflickt werden. Und zwar auch dann, wenn aus dem Schlauchboot für die Überwinterung eh die Luft abgelassen werden soll. Bis zur nächsten Nutzung kann sich der Riss sonst vergrößert haben.

Schritt 3 – Schlauchboot trocknen lassen

Nach der Reinigung ist es wichtig, das Schlauchboot trocknen zu lassen. Im Idealfall findet man hier einen Ort, wo die Luftfeuchte nicht so hoch. Ideal dazu eignet sich ein Kellergewölbe, ein Heizungsraum, aber auch ein Wäschetrockenraum. An der frischen Luft draußen ist es häufig witterungsbedingt schon zu feucht, um eine optimale und schnelle Trocknung des Schlauchbootes herbeiführen zu lassen.

Schritt 4 – Luft ablassen

Nach dem Reinigen kann aus dem Schlauchboot die Luft gelassen werden.
Dies ist natürlich nur dann nötig, wenn das Schlauchboot in einem Rucksack aufbewahrt wird über den Winter. Wer sein Schlauchboot an Wandhaltern überwintern lässt, kann es im aufgeblasenen Zustand belassen

Schritt 5 – Schlauchboot falten bzw. an Wandhalter aufhängen

Wer sich für den Rucksack als Aufbewahrungsort für ein Schlauchboot über Winter entschieden hat, sollte das Schlauchboot möglichst kompakt zusammenfalten. Ein Rucksack macht es erforderlich, dass das Boot sehr kompakt zusammengefaltet werden muss.

Beim Falten des Schlauchbootes sollten möglichst keine Knicke entstehen. Optimal ist es, wenn das Boot stamm zusammengepackt wird. Wer sich für Wandhalterungen entschieden hat für die Überwinterung, hängt das Schlauchboot einfach an den Riemen bzw. Gurten auf, wie es die Konstruktion vorgibt.

Das sollte beim Schlauchboot Überwintern beachtet werden

Für die Überwinterung von einem Schlauchboot sollte auf einige Punkte geachtet werden:

  • Schlauchboot sollte völlig trocken sein nach der Reinigung bevor es eingelagert wird
  • Lagerraum sollte trocken sein
  • Lagerraum sollte möglichst frei sein von Luftfeuchte. Keller, Garage, Schuppen oder Dachboden daher regelmäßig lüften

Fazit

Ein Schlauchboot sollte auf keinen Fall nach der letzten Nutzung im Sommer oder Herbst im Winter die ganze Zeit so herumliegen, wie es bei der letzten Nutzung hingelegt wurde. Vor der Einlagerung ist das Schlauchboot auf jeden Fall zu reinigen.

Schäden sollten beseitigt werden. Je nach Art der Lagerung – auf Wandhalterungen, im Rucksack oder auf dem Trailer – sollte die Lagerumgebung vorbereitet werden.

Wenn bei der Einlagerung für den Winter keine Fehler gemacht wurden, dann kann es im nächsten Frühjahr mit dem Schlauchboot wieder auf große Tour gehen – auf dem Fluss oder dem See.

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