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Toben, Plantschen, Flüsse erkunden oder lieber doch angeln gehen?

Schlauchboote gibt es mittlerweile in den verschiedensten Formen und Farben und können daher für verschiedene Wasser-Aktivitäten eingesetzt werden.

Da der Markt mittlerweile mehr als übersättigt ist und man nicht genau weiß, welches Schlauchboot für das eigene Vorhaben geeignet ist, helfen Guides wie dieser hier dabei, die Auswahl ein wenig zu erleichtern.

Die besten Schlauchboote

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Über Schlauchboote

Schlauchboote sind eine geniale Erfindung. Immerhin bieten sie (zumindest heutzutage) nahezu jedem Menschen auf diesem Planeten die Möglichkeit, das Wasser zu befahren. Es gibt Schlauchboote, die günstig in der Anschaffung sind und in nur einigen Minuten einsatzbereit sind.

Auf hoher See benötigt man für das Führen von Schlauchbooten übrigens keinen Führerschein und wenn man keine Lust mehr hat, kann man einfach wieder ans Ufer rudern und die Luft herauslassen. Demnach braucht ein Schlauchboot im Gegensatz zu einem Auto nicht einmal einen Stellplatz.

Wer also kein Geld für ein Auto hat, kann noch immer Schlauchboot fahren. Aber Spaß beiseite: Was die finanzielle Seite betrifft, so ist das Fahren auf dem Wasser (heutzutage jedenfalls) weitaus günstiger, als zu Lande.

Wem das Paddeln zu langweilig wird, kann sich einen Außenbordmotor ans Boot klemmen. Dieser beschleunigt mit Sicherheit schneller und der Fun-Faktor steigt ebenso.

Mit einer ausgestattet, kann ein Schlauchboot sogar als Wasser-Insel dienen und der Zentrum einer wilden Wasserschlacht mitten im See.

Dank der Leiter kann jeder der ins Wasser gefallen ist, ohne Probleme wieder ins Boot finden und muss sich keine Sorgen machen. Damit solch eine Badeinsel auch eine echte Insel wird, darf sie sich nicht bewegen.

Auf einem stillen See ist daher der perfekte Ort für solche Vorhaben. Doch selbst stille Gewässer garantieren kein stilles Boot. Wenn man darauf tobt und sich gegenseitig ins Wasser schubst, bewegt sich das Boot sicherlich mit.

Die Lösung heißt: Anker. Auch wenn man das Schlauchboot irgendwo im Wasser parken will, wird ein Schlauchboot Anker benötigt.

Weiteres Zubehör, welches das Fahren überhaupt erst ermöglicht, ist zum Beispiel eine Pumpe. Wenn das Schlauchboot nämlich etwas größer ist, hat man mit Sicherheit keine Lust mit der Hand- oder Fußpumpe ewig zu pumpen.

Das geht heutzutage auch einfacher: Die Hersteller von Schlauchbooten haben in den letzten Jahrzehnten immerhin nicht auf der faulen Haut gelegen und mitgedacht. Schlauchboot Elektropumpen gibt es mittlerweile daher wie Sand am Meer.

All diese Utensilien für das Schlauchboot gibt es (wie auch das Schlauchboot selbst) in den unterschiedlichsten Ausführungen. Immerhin hat jeder Hersteller eine eigene Meinung, was das Beste ist.

Einige setzen daher eher auf Qualität, wobei andere die Bezahlbarkeit mehr in den Vordergrund rücken. Für beide Preis-Niveaus gibt es die passenden Kunden und vor allem auch den richtigen Einsatz.

Immerhin würde es keinen Sinn ergeben, wenn sich der Familienvater einer 6-köpfigen Familie für den Kurzurlaub ein High-End Schlauchboot kauft.

In diesem Fall würde es eher ein günstiges Schlauchboot tun, denn die tobenden Kinder könnten es schnell beschädigen. Zudem ist ein professionelles Angel Schlauchboot ein wenig zu überqualifiziert, um als Badeinsel herzuhalten.

Wer allerdings vor hat sich ein professionelles Angel Schlauchboot zu kaufen, welches regelmäßig im Einsatz sein wird, sollte selbstverständlich die hochwertigeren Modelle ins Auge fassen. Zudem wäre an dieser Stelle eventuell auch ein Schlauchboot Elektromotor ganz interessant.

Damit die Auswahl des richtigen Schlauchbootes gelingt, werden nachfolgend einige der besten Schlauchboote gemischter Kategorien aufgeführt. Somit kann man sich ein wenig inspirieren lassen und wählt später eventuell sogar eines davon aus. Viel Spaß beim Lesen!

Die besten Schlauchboote

Da Schlauchboote immer beliebter und aufgrund der großen Hersteller-Flut vor allem günstiger werden, wurden nachfolgend einige der besten Modelle herausgefischt und aufgeführt.

Wer also vorhat, sich ein Schlauchboot zuzulegen, sollte die nächsten Zeilen aufmerksam durchlesen. Es hilft auch, sich Notizen zu machen. Wenn dann noch Fragen offen sind, könnte man mithilfe dieser Stichpunkte online nach Lösungen suchen.

Das beste Schlauchboot gibt es einfach nicht. Es gibt nämlich verschiedene Modelle für verschiedene Einsätze und das „beste Schlauchboot“ kann erst dann gefunden werden, wenn man auch genau weiß, wofür man es einsetzen möchte.

So könnten Kleinkinder ihr Badeboot durchaus als bestes Schlauchboot bezeichnen, denn sie könnten mit einem größeren für Erwachsene immerhin nichts anfangen.

Nachfolgend werden daher Modelle für den Angelsport, aber auch Boote für Familien-Ausflüge aufgeführt. Welches davon das Beste ist, muss jeder für sich entscheiden. Immerhin kann ein kleines Detail sehr viel bedeuten.

Wenn ein Angler zum Beispiel Angelhalterungen zur Verfügung hat, die eine Menge Arbeit abnehmen und für mehr Arm-Freiheit sorgen, so könnte diese Tatsache den Angler dazu bewegen zu behaupten, dass dies das beste Schlauchboot für ihn ist.

Ratgeber: Worauf sollte man achten, wenn man vor hat sich ein Schlauchboot zu kaufen?

Zunächst sollte ganz klar angemerkt werden, dass es sich bei dem Begriff Schlauchboot um einen wahrlich dehnbaren Begriff handelt. Nein, dass Gummi selbst ist nicht gemeint.

Vielmehr wird der Begriff „Schlauchboot“ scheinbar zu schnell angewandt. Somit gibt es heutzutage sogar „Schlauchboote“ in der Spielzeug-Abteilung.

Da Kinder nur sehr selten professionell angeln gehen, ist solch ein Spaß-Boot eher etwas für sie. Im Grunde handelt es sich optisch sogar um Schlauchboote. Rein technisch gesehen sind es jedoch nur deformierte Wassermatratzen. Mit professionellen Schlauchbooten haben sie also meist nicht viel am Hut.

Selbst Badeinseln werden manchmal (wahrscheinlich wegen des Keywords) als Schlauchboot betitelt, sodass man sich vor dem Kauf also sicher sein muss, was man denn eigentlich will. So gibt es die günstigen Schlauchboote, welche eher für den selteneren Gebrauch sind.

Das Material ist bei Modellen im unteren Preissegment nämlich oftmals dünner und platzt bei Abrieb schneller auf. Zwar kann man einige kleine Löcher schnell reparieren (da meist auch ein Reparatur-Set dabei ist), jedoch wird es auf Dauer lästig und nicht immer gelingt eine Reparatur zu 100 Prozent.

Wer sich ein Schlauchboot kaufen will um damit auf eine Angel-Tour zu gehen, sollte eventuell nach Schlauchbooten für Angler Ausschau halten. Mittlerweile gibt es für so wirklich jeden Einsatz einen speziellen Typ.

Insgesamt gibt es 3 Arten von Schlauchbooten: Professionelle Schlauchboote mit Motor, voll aufblasbare Schlauchboote für den Pool und Festrumpfschlauchboote, die zwar sehr hochwertig, jedoch ein wenig komplizierter im Auf- und Abbau sind.

Hat man sich für die Art des Schlauchbootes entschieden, spielt vor allem ein Faktor die Hauptrolle:

Das Material des Bootes. Nachfolgend werden die am häufigsten genutzten Materialien zur Herstellung von Schlauchbooten aufgeführt.

Material

Anhand des Materials kann man selbst als Laie schnell erkennen, wie lange die Fahrt halten wird. Schlauchboote im unteren Preissegment bestehen meist aus nur einer Lage PVC und sind dementsprechend anfälliger für Risse und Defekte.

Bei hochwertigeren Schlauchbooten ist auch z. B. Neopren oder Gummi in der Material-Mischung enthalten. Welche Materialien gibt es nun? Nachfolgend werden alle Materialien aufgeführt, die für die Herstellung von Schlauchbooten verwendet werden können.

  • Kunststoff (Plastik): Schlauchboote aus einer Schicht Plastik sind höchstens als Badeboote zu bezeichnen und eignen sich vor allem am nahgelegenen Ufer oder als Badeinsel im heimischen Pool. Da Kunststoff nicht gasdicht ist, kann dieser nicht als Material für „echte“ Schlauchboote verwendet werden.
    Da Schlauchboote aus Plastik meist im unteren Preissegment anzutreffen sind, sollten sie auch so behandelt werden. Mehr als eine Badeinsel zum Toben oder als Luftmatratzen-Ersatz ist solch ein Schlauchboot nicht und darf daher niemals mit einem echten Schlauchboot im eigentlichen Sinne verwechselt werden. Dies könnte ansonsten gefährlich werden.
  • Polyethylen: Auch hier kann man nicht direkt von einem echten Schlauchboot sprechen. Da Laien es jedoch so betiteln, muss man diese Art „Schlauchboot“ ebenso anführen. Bei einigen kleineren Badebooten besteht der Rumpf häufig aus Polyethylen. Bei diesen Booten lässt sich nichts aufblasen und auch nichts entleeren.
    Solch ein Boot sieht also zwar aus wie ein echtes Schlauchboot, jedoch hat es nicht im Geringsten etwas damit zutun. In den luftleeren Kammern findet sich nämlich lediglich eine Art Schaumstoff, welcher auf dem Wasser treibt. Seemänner und Matrosen würden solch ein Boot also niemals als Schlauchboot bezeichnen – Amazon hingegen schon.
  • Polyvinylchlorid: Wenn das das Schlauchboot aus PVC von einem Markenhersteller produziert wurde, hält es keine 10 Jahre. Warum man das so einfach behaupten kann? Die Antwort liegt wie immer in der Chemie: Das PVC sorgt in der Plastik-Mischung dafür, dass die Stoffe welche dafür verantwortlich sind das Boot hart und stabil zu halten, sich mit der Zeit verflüchtigen.
    Dementsprechend brüchig und porös wird das Boot am Ende und ist letztendlich irgendwann gar nicht mehr funktionell. Als Tipp kann man an dieser Stelle erwähnen, dass ein Schlauchboot aus PVC am besten nicht in der direkten Sonne auf das Wasser ausgeführt werden sollte. UV-Strahlen dringen nämlich ins Material ein und greifen es an. Temperaturen über 15° C sind übrigens ebenso schädlich für das Gewebe.
    Wer sein Boot also ca. 5 Jahre länger leben lassen möchte, als es normalerweise üblich ist, sollte die Hinweise beherzigen. Zudem sollte man das Schlauchboot aus PVC möglichst selten nutzen und am besten an Tagen verwenden, wenn die Sonne nicht scheint. Dies ist zwar eine Sache der Unmöglichkeit, jedoch bringen es verantwortungsvolle Menschen sicherlich fertig. Was die Umweltfreundlichkeit angeht, kann man PVC nicht gerade empfehlen. Die Weichmacher entweichen direkt ins Wasser und kontaminieren somit alles darin.
  • Hypalon: Wenn man nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis Ausschau hält, sollte man darauf achten, dass das Boot aus diesem Material besteht. Während Schlauchboote aus Plastik nämlich nur einige Jahre halten, sind Schlauchboote aus Hypalon durchaus in der Lage mehrere Jahrzehnte am Leben zu bleiben.
    Selbstverständlich sollte man das Boot gut behandeln, damit es länger hält. Meist werden Neoprenschichten mit Hypalon kombiniert, sodass sich ein äußerst robuster und dichter Mantel bildet. Derartiges Material ist zwar teuer, hält jedoch meist ein Leben lang. Wer also nach einem hochwertigen Schlauchboot Ausschau hält, sollte unbedingt die Spalte „Material“ näher nach dem Wörtchen „Hypalon“ inspizieren. Taucht es auf (im wahrsten Sinne des Wortes) – ist das Boot eventuell ein Keeper.
  • Polyurethan: Einige Hersteller greifen bei der Schlauchboot-Herstellung zu vielen Schichten Neopren in Kombination mit Polyurethan und kreiieren ein Material, welches wirklich sehr robus ist. Es ist zwar nicht kugelsicher, jedoch kann es den meisten Kollosionen problemlos standhalten.
    Leider ist diese Material-Mischung nur sehr schwer zu reparieren. Während man auf ein beschädigtes PVC-Schlauchboot ein Stück Plastikfolie kleben kann um es zu reparieren, würde das in diesem Fall nicht so einfach funktionieren. Wer sein Schlauchboot aus Polyurethan gut pflegt, könnte es maximal ca. 15 Jahre lang am Leben erhalten.
    Wer es nur selten einsetzt, kann die Lebensdauer eventuell sogar um einiges Jahre strecken. Wer also derart viel Geld in die Anschaffung eines Schlauchbootes investiert, sollte unbedingt im Hinterkopf behalten, dass ein neuer Schlauch für solch ein Boot knapp die Hälfte eines neuen kosten könnte.
  • Gummi: Vor dem Plastik-Boom wurden nahezu alle Schlauchboote noch aus echtem Gummi hergestellt. Die nur im Entferntesten an Gummi erinnernden Badeboote werden heutzutage daher noch immer vom Laien schlichtweg als Schlauchboot bezeichnet. Ganz egal, ob Gas oder Luft im Schlauchboot steckt und welches eigentliche Material zur Herstellung benutzt wurde.
    Doch wird Gummi eigentlich zur Herstellung von Schlauchbooten überhaupt noch eingesetzt? Im Laufe der Jahre haben Wissenschaftler weitaus bessere und hydrophobischere (Wasser-abweisendere) Materialen entdeckt und eingesetzt. Gummi wird daher nur noch kaum zur Herstellung von Schläuchen verwendet.
    Neopren hat zum Beispiel weitaus bessere Eigenschaften auf der Wasseroberfläche und wird daher bevorzugt zur Herstellung eingesetzt. Gummi hat somit als Schlauchboot-Material leider ausgedient.
  • Neopren: Sicherlich hat der ein oder andere schon von diesem Wort gehört. Der Begriff Neopren wird nämlich sehr häufig im Tauchsport genutzt. Der Grund sind die Taucheranzüge, welches heutzutage nahezu alle aus Neopren bestehen. Der Stoff ist nämlich wie geschaffen für den Wassersport, da er unglaublich gut Wasser abweisen kann und sich nebenher toll auf der Haut anfühlt.
    Während Neopren-Anzüge hauptsächlich aus diesem einen Stoff bestehen, sieht es bei Schlauchbooten ein wenig anders aus. Da Boote auch mal mit höherer Geschwindigkeit das Ufer erreichen können, kommt es manchmal vor, dass der Untergrund des Schlauchbootes mit Kieselsteinchen oder Geäst in unsanfte Berührung kommt.
    Als Taucher knallt man immerhin nicht regelmäßig mit einem Baum zusammen, sodass der Neopren-Stoff am Körper weitgehend unberührt und daher lange haltbar bleibt. Als alleiniges Material ist Neopren also nicht besonders strapazierfähig und wird für die Herstellung eines Schlauchbootes in Kombination mit anderen Materialien verwendet.
    Den Stoff Neopren wird man allerdings an einem Schlauchboot nicht sehen, selbst wenn dieser eingesetzt wurde. Diese wird nämlich als Hauptschicht genutzt und von anderen Stoffen (z. B. PU) ummantelt, damit sie sozusagen als letzte Mauer vor dem Fall dienen kann.

Sonstiges zum Thema Materialien

  • Hersteller experimentieren jeden Tag mit neuen Gemischen und hoffen natürlich, das beste Gemisch zu erfinden. Doch umso mehr verschiedene Stoffe verwendet werden, desto anfälliger ist ein Schlauchboot für Schäden.
  • Zwar erhöhen einige Schichten Neopren inklusive PVC und Hypalon die Gesamtstabilität des Schlauchbootes, jedoch ist dies kein Garant dafür, dass das Boot auch ewig halten wird. Der Grund dafür ist das Zusammenfalten des Schlauchbootes: Meist hat man keine Möglichkeit es im aufgeblasenem Zustand aufzubewahren.
  • Ein Schlauchboot mit Luftinhalt im Wasser zu parken ist ebenso keine sehr gute Idee, denn immerhin schlagen die Wellen ständig gegen die Unterseite und würden die obere Schicht fortlaufend abreiben.
  • Mehrere Schichten sind in dem Sinne ein Problem, da die meisten ihr Schlauchboot beim einpacken knicken – und das meist an derselben Stelle. Ganz gleich welche Materialien es sind: Beim Knicken entsteht ein Schaden.
  • Da die Materialien, welche übereinander gelappt wurden alle eine vollkommen andere Mikrostruktur aufweisen, ordnen sich die Teilchen jedesmal anders an und lösen sich dabei voneinander. Die unterschiedliche Dichte der einzelnen übereinander gestülpten Materialien ist also der entscheidende Faktor, für die sich mit der Zeit bildenden Risse an entsprechenden Stellen.
  • Wer also einen größeren Verschleiß vermeiden möchte, sollte das Boot am besten im aufgeblasenen Zustand vorsichtig in der Garage parken. Wer keine Möglichkeit hat sein Schlauchboot im aufgeblasen Zustand irgendwo zu verstauen, da es eventuell viel zu groß ist, sollte es nicht jedesmal an den gleichen Stellen zusammenfalten. Sobald man Streifen erkennen kann, so ist dies ein schlechtes Indiz.

Größe

Nur, weil der Hersteller ein Schlauchboot für 6 Personen konzipiert hat, heißt es noch lange nicht, dass auch tatsächlich 6 Personen ins Boot passen.

Da die meisten Wasser-Abenteurer gerne ihre eigene Zelt- sowie Angelausrüstung und jede Menge Proviant mitnehmen, könnte es in Realität ein wenig eng werden. Ein guter Tipp wäre eine Simulation vor dem Kauf.

Was damit gemeint ist? Man sollte die inneren Maße des Bootes welches man kaufen möchte herausfinden und mit einem Stück Kreide bewaffnet auf die Straße gehen und diese Maße auf den Boden zeichnen.

Anschließend begibt man sich mit einem vollgestopften Rucksack (im Simulationsfall ist auch ein voller Müllsack geeignet) in die Schlauchboot-Zone. Nun kann man sich die Abmessungen besser vorstellen.

Da Schlauchboot-Hersteller nicht von Luft und Liebe leben können, ist der Verkauf in erster Linie ein knallhartes Business. Daher machen einige Hersteller manchmal falsche Angaben, damit höhere Einnahmen erzielt werden. Dies ist natürlich nicht die feine Art, aber so ist es nun mal.

Damit also ein Boot, welches nur 3 Personen (mit jeweils einem vollgestopften Rucksack und Angel-Zubehör) transportieren kann als Schlauchboot für 4 Personen durchgeht, wird der Faktor „Mitbringsel“ einfach nicht beachtet. Immerhin passen auch 4 Personen darauf (nur eben ohne die lebensnotwendige Verpflegung).

Wenn man vor einem tatsächlichen Kauf also die oben erwähnte Simulation durchspielt, sollte man gut vorbereitet sein. Wer keine Lust hat, mit Kreide zu malen, kann auch nach folgenden Kriterien gehen:

Boote mit den Ausmaßen von etwa 3 m Länge können meist 4, Boote mit 4 m können 6 und 5 m lange Boote insgesamt 8 Personen sicher über das Wasser befördern.

Übrigens: Wer gerne alleine mit einem Boot hinausfährt und einiges an Proviant und Ausrüstung mitnehmen möchte, sollte ebenso lieber zu einem 3 m langen Boot greifen und die zusätzlichen Plätze als Lagerort nutzen.

Wichtig ist auch, zu wissen, mit wie vielen Personen man häufiger unterwegs sein wird. Möchte man sich das Boot zum Beispiel als Familienvater einer größeren Familie kaufen, muss unbedingt auf eine ausreichende Größe des Schlauchbootes geachtet werden. Nichts trennt eine Familie schneller, als zu wenig Platz auf dem Boot.

Man möchte schließlich alles als Gruppe machen und es wäre ein Sportsgeist-Killer, wenn die Hälfte der Familie am Ufer warten muss, während die andere fröhlich vor sich hin paddelt.

Antrieb

Neben Material und Größe des Schlauchbootes spielt vor allem der Antrieb eine übergeordnete Rolle beim Schlauchboot-Kauf. Wer vor hat, sich einen Außenbordmotor ans Schlauchboot zu klemmen, sollte unbedingt die Hersteller-Vorgaben beachten.

Einige Schlauchboote haben nämlich sogar eine spezielle Vorrichtung am Heck installiert. Da die meisten Boote im unteren Preissegment sehr leicht sind, darf kein Motor mit zu viel Power gewählt werden.

Ein Schlauchboot mit Elektromotor könnte in diesen Fällen die bessere Wahl sein, wenn man bei einem zu starken Antrieb nicht direkt ins Wasser stürzen möchte.

Immerhin wiegen richtige Motoren ganz schön viel und schaden zudem der Umwelt. Benzin und Öl könnten ins Wasser sickern und den Lebensraum der Tiere verschmutzen. Mit einem Elektromotor passiert sowas nicht. Zudem sind sie leicht, handlich und leise im Betrieb.

Da Elektromotoren leider nicht mit der Schubkraft eines richtigen Außenborders mithalten können, sind sie eher für stille Gewässer geeignet und keinesfalls für Flüsse mit starker Strömung.

Wer also meint, mit einem 6 Personen beladenen Schlauchboot und 200 Watt Elektromotor die Everglades unsicher zu machen, wird eines Besseren belehrt.

Selbstverständlich gibt es auch noch die Schlauchboote mit Paddeln. Das Rudern ist nicht nur eine sehr gute sportliche Übung, sondern ermöglicht auch eine effiziente Fortbewegung mit dem Schlauchboot.

Auf einem See ist diese Form der Fortbewegung schon fast als Klassiker zu bezeichnen. In einem Fluss mit starker Strömung ist das Rudern jedoch aussichtslos.

Zum Glück haben die meisten Hersteller mitgedacht und die meisten ihrer Schlauchboot-Modelle mit zwei Paddeln ausgestattet. Selbst wenn man nämlich auf einen Elektromotor setzt, sollte man dennoch immer mindestens einen Satz Paddeln dabei haben.

Immerhin könnte der Elektromotor überhitzen oder einen anderen Defekt aufweisen und mitten auf dem See ist das nicht gerade ein tolles Ereignis, welchem man voller Freude entgegenfiebert.

In so einem Fall muss nämlich wieder Muskelkraft her und alleine mit Händen und Füßen ist das leider nicht machbar. Also unbedingt merken: Paddeln sind unersetzlich und dürfen auf keinem Schlauchboot fehlen – ob mit oder ohne Motor. Doch welches Motor ist für welches Boot geeignet?

Braucht man eigentlich einen Führerschein für ein motorisiertes Schlauchboot? Nun, bei einem Schlauchboot mit ca. 3 Metern Länge und einem ca. 5 PS starken Motor wird kein Führerschein benötigt. Dennoch sollte man ein Schlauchboot niemals von einem Kleinkind steuern lassen.

Das versteht sich wie von selbst. Da die Höchstgeschwindigkeit 25 km/h nicht übersteigt, könnte solch ein Boot also auch ein über alles unterrichteter Jugendlicher problemlos steuern. Selbstverständlich sollte immer ein Erwachsener dabei sein und das Treiben auf dem Wasser beaufsichtigen und im Notfall selbst eingreifen.

Bei Motoren für Boote mit 4 Metern Länge und mehr werden leistungsstärkere Motoren benötigt. Diese haben meist eine Power von 15 bis zu 25 PS und dürfen nur mit einem Führerschein bedient werden.

Wer also Gewässer mit starken Strömungen befahren möchte, sollte unbedingt einen Motor einsetzen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass eventuell einer der Paddel bricht und man plötzlich der Strömung völlig ausgeliefert ist.

Das könnte wirklich gefährlich werden und alles andere als das Abenteuer enden, das man eigentlich geplant hatte. Bei einem Schlauchboot mit etwa 4 Metern Länge sollte man auch auf einen leistungsstärkeren Motor setzen. Hier wäre also ein Außenborder mit etwa 40 PS angebracht.

Ausstattung und Zubehör

Bei der Ausstattung ist vor allem das Interieur des Schlauchbootes gemeint. Vor allem wenn man sich ein Schlauchboot für Angler zulegen möchte, sollte man auf das Vorhandensein eines Alubodens achten. Dieser stärkt nicht nur die Gesamtstruktur und somit Stabilität des Schlauchbootes, sondern sorgt für einen ebenen Untergrund.

Auf diesem kann man seine Ausrüstung wunderbar abstellen. Zudem ist es auch weniger gefährlich sich während der Fahrt hinzustellen, denn ein nasser und aufblasbarer Gummi-Boden ist im Vergleich zu einem festen Boden sehr anfällig für Ausrutscher.

Übrigens: Wieso nutzt man eigentlich bevorzugt einen Aluboden bei Schlauchbooten und nicht etwa Stahl oder Eisen? Die Antwort liegt auf der Hand: Aluminium wiegt im Gegensatz zu anderen Metallen weitaus weniger. Deswegen wird dieses Metall genutzt.

Viele Hersteller haben jedoch noch weiter gedacht und eine Zubehörtasche aus Plastik ins Innere des Bootes genäht. Diese ist vor allem dann nützlich, wenn man nicht will, dass z. B. elektrische Geräte nass werden.

Solch eine Tasche ist daher sehr nützlich, nicht zuletzt, weil sie fest an das Boot gekoppelt ist und daher nicht einfach wegfliegen oder hinfallen kann. Da das Material aus wasserabweisendem Material besteht, liegen Smartphone und Co. darin gut geschützt.

Ein weiteres Extra, mit dem viele Schlauchboot-Anbieter werben, sind aufblasbare Sitzkissen oder feste Sitzbänke. Feste Sitzbänke sind den losen Sitzkissen in jedem Falle vorzuziehen.

Bei starkem Wind kann solch eine aufblasbare Sitzgelegenheit schnell wegfliegen und man verbringt ewig damit, das Ding wieder einzusammeln.

Ebenso ist der Sitzkomfort einer Sitzbank mit dem eines Sitzkissens nicht zu vergleichen. Zwar ist das Sitzen auf einem aufblasbaren Sitzkissen scheinbar bequemer, jedoch sieht es in der Praxis ganz anders aus.

Mit der Zeit verliert solch ein Sitzkissen sehr schnell an Luft und man versinkt förmlich darin. Zudem kann man seine Angel nicht ordentlich mit Würmern behängen, wenn man aufgrund der Sitzfläche dauernd hin- und herrutschten. Ebenso ist das Paddeln auf einem aufgeblasenen Sitzkissen nicht gerade angenehm.

Eine Sitzbank aus Aluminium oder zumindest Hartplastik ist daher immer die bessere Wahl. Eine Bank verliert keine Luft, ist stets stabil und rutscht nicht hin- und her.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das mitgelieferte Paddel-Set, welches bei günstigeren Schlauchbooten häufig aus Plastik besteht.

Dagegen ist erstmal nichts zu sagen, denn das Paddeln damit funktioniert immerhin. Man stelle sich jedoch einmal folgendes Fallbeispiel vor: Eine starke Strömung bewegt das Boot plötzlich in eine unerwünschte Richtung und der Bodybuilder rudert mit voller Kraft dagegen. Plastikpaddeln würden in solch einer Situation sicherlich recht schnell brechen.

Dies liest man übrigens auch immer wieder in den Rezensionen verifizierter Käufer. Daher sind Paddeln aus Aluminium auch hier die bessere Wahl: Im eben erwähnten Beispiel würde sich Aluminium sicher besser machen als Plastik.

Der nächste Punkt wäre die Ausstattung für Angler. Angelhalterungen sind zum Beispiel ein enorm hilfreiches Gimmick, denn man kann seine Angel einfach reinstellen und hat beide Hände frei.

Somit kann man sich gemütlich einen Kaffee genehmigen, während die Fische (hoffentlich) nach dem Köder Ausschau halten.

Schlauchboote mit integrierten Angelhalterungen sind also ein gutes Indiz dafür, dass es sich um Schlauchboote für Angler handelt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Vor allem im professionellen Segment gibt es Schlauchboote, die im 4-stelligen Bereich liegen. Wenn solch ein Schlauchboot jedoch nicht einmal einen festen Boden aus Aluminium bietet oder etwa Angelhalterungen, sollte man sich mehrfach überlegen, ob man es kaufen sollte. Es verhält sich an dieser Stelle ungefähr wie bei einem Auto-Kauf.

Es gibt unzählige Modelle mit Vollausstattung und allen Extras, wie etwa einer Klimaanlage oder beheizten Sitzen. Trotzdem kaufen viele Menschen ein teureres Modell, welches absolut keine Extras hat und auch noch mehr verbraucht.

Wer also nicht richtig hinsieht und vor dem Kauf seine Hausaufgaben nicht macht, könnte am Ende einen fatalen Fehlkauf tätigen.

Ein anderes Beispiel wäre der Kauf eines günstigen Schlauchbootes zum Reinschnuppern. In diesem Fall ist dem Käufer sehr wohl bewusst, dass es sich bei einem besonders günstigen Boot um keine Anschaffung auf Lebenszeit handelt.

Dennoch lohnt sich die bezahlte Summe, da sie bei solchen Schlauchbooten meist im zweistelligen Bereich liegt.

In solch einem Fall sollte man darauf achten, so viel wie möglich mitzunehmen. Einige Hersteller werben mit einem Zubehörset, welches eine Pumpe und zwei Paddeln beinhaltet. Somit wäre das Reinschnuppern in die Welt der Schlauchboote noch einfacher, denn man könnte mit seinem Paket direkt an den See fahren und los paddeln.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also erst dann, wenn die bezahlte Summe sich rentiert. Bei Schlauchbooten ist das jedoch so eine Sache: Selbst Schlauchboote aus den teuersten Material-Gemischen gehen irgendwann ebenso kaputt, wenn man sie nicht richtig pflegt.

Ob eine hohe Investition in ein professionelles Schlauchboot sich also lohnt, muss immer der Käufer für sich selbst entscheiden. Wenn man dann so viel Geld ausgibt, sollte man unbedingt darauf achten, dass auch das Material hochwertig ist.

Wenn man in den Angaben das Wörtchen Neopren oder Hypalon liest, ist man auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Wenn man das Boot dann über Jahre hinweg erfolgreich nutzt und es einem viel Freude und viel Fisch beschert, kann man durchaus behaupten, dass es sich bei dem Kauf um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gehandelt hat.

Ebenso kann jemand dasselbe behaupten, der ein günstiges PVC-Schlauchboot für eine Sommersaison gekauft hat, um seine Kinder drauf loszulassen. Zwar geht es höchstwahrscheinlich nach einer Saison kaputt und kann im nächsten Jahr nicht mehr eingesetzt werden, jedoch hat es eine Menge Spaß produziert und das für einen recht niedrigen Anschaffungspreis.

Wenn man seine Kinder zum Beispiel ins Kino geschickt hätte, wäre es sogar noch teurer gewesen. Demnach könnte man selbst solch einen Kauf als gutes Preis-Leistungs-Verhältnis betrachten.

Fazit

Im Endeffekt kommt es beim Schlauchboot-Kauf auf das Preis-Leistungs-Verhältnis an. Wenn man sich zum Beispiel ein günstiges Schlauchboot als Luftmatratze anschaffen will, so spricht mit Sicherheit nichts dagegen.

Es kommt also immer darauf an, was man selbst mit dem Schlauchboot unternehmen möchte. Von diesem Schlauchboot kann man jedoch nicht erwarten, dass es ein Leben lang hält.

Dies ist trotz Pflege leider nicht möglich, denn viel zu viele Faktoren beeinflussen die Lebensdauer von z. B. PVC (siehe oben unter dem Punkt „Material“).

Sollte man sich ein teures Schlauchboot anschaffen, spielt hier die Pflege eine große Rolle. Wenn man es nämlich beim Einpacken jedes Mal an denselben Stellen knickt, dann kann auch dieses Schlauchboot schnell kaputtgehen.

Wenn man Pech hat, dann sind derartige Brüche des Materials sogar irreparabel und wenn dies im dritten Nutzungsjahr geschieht, dann ist dies sogar doppelt ärgerlich.

Also merken: Ganz egal für welches Schlauchboot man sich auch entscheidet (selbst wenn es um ein professionelles Schlauchboot mit Gas-Gemisch handelt), es sollten immer einige Regeln beachtet werden.

Zum Beispiel sollte UV-Strahlung vermieden werden und auch das Zusammenfalten darf nicht ständig auf dieselbe Weise geschehen. Die Stellen, an denen das Boot knickt, können nämlich mit der Zeit porös werden.

Wenn die Möglichkeit besteht, sollte das Schlauchboot am besten im aufgeblasenem Zustand verstaut werden. Was zwar logisch ist, jedoch dennoch erwähnt werden muss: Das Schuhwerk sollte bei einem Schlauchboot ohne Aluboden ebenso mit Bedacht gewählt werden. Gummistiefel könnten zum Beispiel für einen Ausrutscher sorgen und es gibt wirklich nichts Unangenehmeres, als ins kalte Nass zu fallen.

Ebenso sollten keine Fußball- oder hochhackigen Schuhe getragen werden. Da vor allem der Boden eines Schlauchbootes durch das Gewicht der Passagiere sehr stark belastet wird, erfolgt im Laufe der Zeit ein unbemerkter Abrieb. Wenn man solch eine geschwächte Stelle nun mit spitzem Schuhwerk betritt, könnte das Boot plötzlich platzen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Größe des Schlauchbootes: Wenn man sich mit 4 Personen in ein 2 Personen Schlauchboot quält, sollte man sich nicht wundern, warum das Abenteuer zu Wasser solch ein Reinfall geworden ist (eventuell sogar im wahrsten Sinne des Wortes). Die Herstellerangaben sind daher in jedem Falle zu beachten und vor allem sind sie dafür da, um sie zu hinterfragen.

Ein kleiner geschnittenes Schlauchboot für 2 Personen ist somit nicht gleich ein 2 Personen Schlauchboot im eigentlichen Sinne, wenn man etwa Proviant für 1 Woche mitnehmen möchte.

In diesem Fall sollte man mit 2 Personen lieber nach einem 2+1 Schlauchboot Ausschau halten. Somit könnte man sein Gepäck auf den Platz für die eigentlich dritte Person positionieren und in Ruhe lospaddeln.

Alles in allem kann man sagen, dass Schlauchboote eine tolle Sache ist und den Spaß im Wasser auf ein Level heben können, welches nur sehr schwer zu übertreffen ist.

Selbst wenn man sich für ein günstigeres Schlauchboot oder sogar eine Badeinsel entscheidet, hat man damit sicherlich eine Menge Spaß. Man kann sich darauf immerhin wie ein Kapitän fühlen und besonders Kinder lieben solche Abenteuer zu Wasser.

Wer einen begeisterten Angler in der Familie hat, kann mit einem Schlauchboot als Geschenk mit Sicherheit eine Menge Freude in sein Leben zaubern.

Angler sind meist nämlich sehr nachdenkliche Menschen und lieben die Ruhe, die einem der Angelsport ermöglicht. Leider denken einige zu lange darüber nach, ob sie das Angeln mit einem Schlauchboot nicht auf das nächste Level heben wollen.

Immerhin kann man mit einem Boot Stellen erreichen, von denen man als Land-Angler nur träumen kann. Wenn man sich nun tatsächlich überlegt einem Angler ein Schlauchboot zu schenken, sollte man unbedingt auf die Ausstattung achten.

Die Redaktion von Wellenliebe.de besteht aus echten Wassersport-Fans. Von Kajakfahrern, über Segler und Taucher bis Stand Up Paddler sind (fast) alle Wassersportarten vertreten. Unsere Inhalte wurden schon millionenfach gelesen und in vielen Zeitungen aufgegriffen.

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