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Der Nacken ist die Stelle, die beim Sonnenschutz regelmäßig vergessen wird. Auf dem Wasser sitzt man mit dem Rücken zur Sonne, beim Paddeln blickt man nach vorn, und am Abend ist der Streifen zwischen Haaransatz und Kragen verbrannt. Eine gewöhnliche Kappe hilft dagegen nicht.

Ein Sonnenhut mit Nackenschutz löst das mit einer Stoffklappe, die entweder fest angenäht ist oder sich per Druckknopf abnehmen lässt. Entscheidend sind drei Dinge: ein nachgewiesener UV-Schutz von mindestens UPF 50, eine Nackenklappe, die tatsächlich bis zum Kragen reicht, und eine Befestigung, die den Hut bei Wind auf dem Kopf hält.

Wir haben sechs Modelle zusammengestellt, vom Doppelpack für zusammen elf Euro bis zum Hut mit UPF 80. Wer statt der Nackenklappe eine klassische Form sucht, findet im Herren Sonnenhut Test die passenden Alternativen.

6Hüte im Vergleich
50-80UPF Schutzfaktor
24-25Zentimeter Nackenschutz
55-61Zentimeter Kopfumfang
Beste Wahl
FURTALK Sonnenhut für Damen und Herren mit Nackenschutz UPF 80 atmungsaktiver Outdoor Angler und Wanderhut Dunkelgrau
Höchster Schutzfaktor im Vergleich, breite Krempe mit Nackenschutz, Belüftungseinsätze.
Bestes Preis-Leistung
Utensilsto 2er Sonnenhut Nackenschutz breite Krempe UV-Schutz
Zwei Hüte, Nackenschutz 25 Zentimeter, wasserabweisend und schnelltrocknend.
Längster Nackenschutz
Bassdash Unisex Sonnenhut UPF 50+ Angelhut wasserabweisend breite Kremp mit großem Nackenschutz Pferdeschwanz Herren Damen
Nackenklappe von 9,8 Zoll, Schweißband, verstecktes Pferdeschwanzloch.

Die besten Sonnenhüte mit Nackenschutz im Überblick

ModellUV-SchutzNackenschutzBesonderheitPreisklasse
FURTALK SonnenhutBeste WahlUPF 80angenähtBelüftungseinsätze€€€
Utensilsto DoppelpackBestes Preis-LeistungNylon, wasserdicht25 Zentimeterzwei Hüte im Set
Bassdash SonnenhutLängster NackenschutzUPF 50+9,8 ZollSchweißband, Mesh€€€
Hat Hut SonnenhutLeichtestes ModellUPF 50+24 Zentimeter68 Gramm, Mesh-Klappe€€
GG ST SonnenhutDer KlassikerNylon-Meshangenähtfaltbar, Kinnriemen€€
Higijapuf SonnenhutGünstigster EinstiegUPF 50+angenähtfaltbar, Belüftung

Die sechs Hüte im Einzelnen

  • UV-SchutzUPF 80
  • Krempebreit, mit Nackenschutz
  • Belüftungeingesetzte Mesh-Elemente
  • BefestigungKinnband
  • EinsatzWandern, Garten, Wassersport

Geeignet für: Wer den höchsten nachgewiesenen Schutzfaktor will

Der FURTALK ist der Hut mit dem höchsten Schutzfaktor hier. UPF 80 bedeutet, dass rechnerisch weniger als 1,3 Prozent der UV-Strahlung den Stoff passieren, während die üblichen UPF 50 bei etwa 2 Prozent liegen. Der Unterschied klingt klein und macht auf einem langen Tag in der Sonne trotzdem etwas aus.

Die breite Krempe schützt nicht nur den Nacken, sondern auch Gesicht, Ohren und Schläfen. Genau dort entstehen die Sonnenschäden, die man Jahre später sieht. Die eingesetzten Belüftungselemente sorgen dafür, dass die Wärme nicht unter dem Hut stehen bleibt, was bei geschlossenen Modellen schnell unangenehm wird.

Das Kinnband ist auf dem Wasser Pflicht, denn eine breite Krempe fängt Wind. Wer den Hut auch im Garten oder beim Wandern nutzt, kann das Band nach hinten legen. Der Nackenschutz ist fest angenäht, was die Verarbeitung stabiler macht, aber die Möglichkeit nimmt, ihn abzunehmen.

Spricht dafür

  • UPF 80 ist der höchste Wert im Vergleich, alle anderen liegen bei 50
  • Breite Krempe schützt zusätzlich Gesicht und Ohren, nicht nur den Nacken
  • Belüftungseinsätze lassen die Wärme entweichen, der Kopf staut sich nicht
  • Kinnband hält den Hut auch bei Wind auf dem Boot
  • Verarbeitung deutlich sauberer als bei den günstigen Modellen

Spricht dagegen

  • Teuerste Variante in diesem Vergleich
  • Der Nackenschutz ist angenäht und lässt sich nicht abnehmen
  • Breite Krempe fängt bei starkem Wind viel Angriffsfläche
  • Menge2 Hüte
  • Krempe12,5 Zentimeter
  • Nackenschutz25 Zentimeter
  • MaterialNylon, wasserabweisend und schnelltrocknend
  • Größe55 bis 60 Zentimeter, Pferdeschwanzloch

Geeignet für: Zwei Personen oder ein Hut zum Wechseln, ohne viel auszugeben

Dieses Doppelpack ist die vernünftigste Wahl, wenn zwei Personen versorgt werden sollen oder ein Ersatzhut im Auto liegen darf. Zwei Hüte kosten hier zusammen weniger als jedes einzelne der anderen Modelle.

Die Maße stimmen: 12,5 Zentimeter Krempe und 25 Zentimeter Nackenschutz sind großzügig und decken den Bereich zwischen Haaransatz und Kragen zuverlässig ab. Das Nylon ist wasserabweisend und trocknet schnell, was auf dem Wasser der entscheidende Materialvorteil ist.

Was fehlt, ist ein ausgewiesener UPF-Wert. Dicht gewebtes Nylon schützt in der Praxis gut, aber ohne Prüfwert bleibt es eine Annahme. Wer den Nachweis braucht, greift zu den Modellen mit UPF-Angabe. Das Pferdeschwanzloch am Hinterkopf ist ein Detail, das viele teurere Hüte nicht haben, mehr dazu im Damen Sonnenhut UV Schutz Test.

Spricht dafür

  • Zwei Hüte kosten zusammen weniger als jedes Einzelmodell hier
  • Nackenschutz von 25 Zentimetern, der längste unter den Modellen mit Zentimeterangabe
  • Krempe von 12,5 Zentimetern deckt Gesicht und Ohren mit ab
  • Nylon ist wasserabweisend und trocknet nach dem Spritzer sofort
  • Pferdeschwanzloch im Hinterkopf, praktisch bei längeren Haaren

Spricht dagegen

  • Kein ausgewiesener UPF-Wert, nur die Materialangabe
  • Größe endet bei 60 Zentimetern, für große Köpfe knapp
  • Einfachere Verarbeitung als die Einzelmodelle
Platz 3

Bassdash Sonnenhut mit langer Nackenklappe

Längster Nackenschutz
  • UV-SchutzUPF 50+
  • Krempe4,1 Zoll
  • Nackenklappe9,8 Zoll
  • AusstattungSchweißband, seitliche Mesh-Einsätze
  • Größe21,7 bis 24,4 Zoll Kopfumfang

Geeignet für: Lange Tage in der Sonne, Angeln und Touren auf dem Wasser

Der Bassdash kommt aus dem Angelbereich und ist entsprechend kompromisslos auf Abdeckung ausgelegt. Die Nackenklappe misst 9,8 Zoll, also rund 25 Zentimeter, und reicht damit deutlich weiter als bei den meisten Freizeitmodellen. Wer stundenlang mit dem Rücken zur Sonne sitzt, merkt den Unterschied am Abend.

Die durchdachten Details verraten die Herkunft. Das Schweißband transportiert Feuchtigkeit ab, statt sie in die Augen laufen zu lassen, und die seitlichen Mesh-Einsätze sorgen für Luftzug, ohne die Abdeckung zu unterbrechen. Das Pferdeschwanzloch sitzt versteckt und ist von außen nicht zu sehen.

Der Größenbereich von 21,7 bis 24,4 Zoll Kopfumfang deckt auch große Köpfe ab, an denen die 55-bis-60-Zentimeter-Modelle scheitern. Optisch ist der Hut eine Zweckform, an Land fällt die lange Klappe auf. Auf dem Wasser interessiert das niemanden.

Spricht dafür

  • Nackenklappe von 9,8 Zoll, die längste Abdeckung im Vergleich
  • Feuchtigkeitstransportierendes Schweißband hält den Schweiß aus den Augen
  • Seitliche Mesh-Einsätze sorgen für Luftzug am Kopf
  • Verstecktes Pferdeschwanzloch, von außen unsichtbar
  • Größenbereich bis 24,4 Zoll, auch für große Köpfe

Spricht dagegen

  • Preislich am oberen Ende
  • Die lange Klappe wirkt an Land ungewohnt
  • Der Hut ist auf Funktion gebaut, nicht auf Optik
  • UV-SchutzUPF 50+
  • Gewicht68 Gramm
  • Krempe10 Zentimeter
  • Nackenschutz24 Zentimeter
  • Größe55 bis 61 Zentimeter

Geeignet für: Wer den Hut den ganzen Tag trägt und nichts spüren will

Der Hat Hut ist der Hut für lange Tage, weil man ihn nach der ersten Stunde nicht mehr bemerkt. 68 Gramm sind weniger als die Hälfte dessen, was manche Modelle wiegen, und trotzdem sind UPF 50+, eine 10-Zentimeter-Krempe und 24 Zentimeter Nackenschutz vorhanden.

Erreicht wird das durch den großzügigen Einsatz von Mesh. Die Seitenpaneele und die Nackenklappe bestehen aus Netzgewebe, was hervorragend belüftet und Hitzestaus verhindert. Der Preis dafür: Netzgewebe lässt mehr Licht durch als geschlossener Stoff, der Schutz im Nacken ist also etwas schwächer als bei einer massiven Klappe.

Der Größenbereich von 55 bis 61 Zentimetern ist der weiteste in diesem Vergleich und deckt fast alle Kopfformen ab. Bei Wind sollte man den Hut sichern, denn bei diesem Gewicht genügt eine kräftige Böe. Für Kinder gibt es passende Varianten im Jungen Sonnenhut Test.

Spricht dafür

  • Mit 68 Gramm der leichteste Hut im Vergleich, auf dem Kopf kaum wahrnehmbar
  • UPF 50+ ist geprüft und ausgewiesen
  • Mesh-Seitenpaneele und eine Nackenklappe aus Mesh sorgen für Luftaustausch
  • Nackenschutz von 24 Zentimetern trotz des geringen Gewichts
  • Größe bis 61 Zentimeter, der weiteste Bereich hier

Spricht dagegen

  • Die Mesh-Nackenklappe lässt mehr Licht durch als geschlossener Stoff
  • Leichtes Material ist entsprechend dünn und empfindlicher
  • Bei Wind ohne festes Band schnell weg
  • MaterialNylon-Mesh
  • Größe55 bis 60 Zentimeter
  • BefestigungKinnriemen
  • Packmaßfaltbar
  • EinsatzWandern, Garten, Angeln

Geeignet für: Der bewährte Standardhut für alles zwischen Garten und Boot

Der GG ST ist der Hut, den man auf jedem zweiten Steg sieht. Er ist seit Jahren erhältlich, kostet wenig und macht das, wofür er gedacht ist, ohne besondere Eigenschaften ins Feld zu führen.

Zwei Merkmale sprechen für ihn. Der Kinnriemen gehört zum Lieferumfang, was bei günstigen Hüten nicht selbstverständlich ist, und er lässt sich falten, ohne Knicke zu behalten. Zusammengelegt passt er in die Seitentasche des Rucksacks, was ihn zum Reisehut macht.

Das Nylon-Mesh trocknet schnell und lüftet gleichzeitig, ein guter Kompromiss für den Einsatz am Wasser. Was fehlt, ist ein geprüfter UPF-Wert und eine konkrete Angabe zur Länge des Nackenschutzes, der kürzer ausfällt als bei den auf Abdeckung ausgelegten Modellen.

Spricht dafür

  • Seit Jahren am Markt und entsprechend erprobt
  • Kinnriemen im Lieferumfang, hält den Hut bei Wind
  • Faltbar, passt zusammengelegt in die Seitentasche des Rucksacks
  • Nylon-Mesh trocknet schnell und lüftet gleichzeitig
  • Preislich im Mittelfeld bei solider Verarbeitung

Spricht dagegen

  • Kein ausgewiesener UPF-Wert
  • Nackenschutz ohne Zentimeterangabe, kürzer als bei den Spezialmodellen
  • Größe endet bei 60 Zentimetern
Platz 6

Higijapuf Sonnenhut UPF 50 faltbar

Günstigster Einstieg
  • UV-SchutzUPF 50+
  • Packmaßfaltbar
  • BelüftungBelüftungsöffnungen
  • EinsatzStrand, Garten, Freizeit
  • Preisgünstigstes Einzelmodell

Geeignet für: Der Hut für den Notfall, im Auto oder in der Bootskiste

Der Higijapuf ist der Hut, den man kauft, um überhaupt einen zu haben. Er kostet weniger als zehn Euro, bringt aber UPF 50+ mit, also den geprüften Schutzfaktor, den viele deutlich teurere Modelle nicht ausweisen.

Er lässt sich falten und nimmt im Gepäck kaum Platz weg, was ihn zum idealen Ersatzhut für Auto, Bootskiste oder Strandtasche macht. Die Belüftungsöffnungen verhindern, dass sich die Wärme unter dem Stoff staut.

Die Grenzen sind ebenso deutlich. Die Verarbeitung ist die einfachste hier, Nähte und Stoff fallen dünner aus, und ein Kinnband fehlt. Auf dem Boot bei Wind hält dieser Hut nicht, ohne dass man selbst eine Schnur befestigt. Für Kinder empfiehlt sich ein Blick in den Döll Sonnenhut Test.

Spricht dafür

  • Günstigstes Einzelmodell in diesem Vergleich
  • UPF 50+ ist trotz des Preises ausgewiesen
  • Faltbar, nimmt im Gepäck kaum Platz weg
  • Belüftungsöffnungen verhindern den Hitzestau
  • Der Verlust tut bei diesem Preis nicht weh

Spricht dagegen

  • Einfachste Verarbeitung, Nähte und Stoff merklich dünner
  • Keine Angabe zur Länge des Nackenschutzes
  • Kein Kinnband, bei Wind unbrauchbar ohne Nachrüstung
Welches Set passt zu Ihnen?
Höchster Schutz bei langer Sonne
UPF 80, breite Krempe, Belüftungseinsätze.
Zwei Hüte für wenig Geld
25 Zentimeter Nackenschutz, wasserabweisend.
Angeln und lange Touren
Längste Nackenklappe, Schweißband, große Größen.
Den ganzen Tag tragen
68 Gramm, viel Mesh, Größen bis 61 Zentimeter.
Ein Hut für alles
Kinnriemen dabei, faltbar, erprobt.
Ersatz in der Bootskiste
Unter zehn Euro und trotzdem UPF 50+.

Ratgeber: Worauf es beim Sonnenhut mit Nackenschutz ankommt

UPF-Wert: Der Ultraviolet Protection Factor beschreibt, wie viel UV-Strahlung der Stoff durchlässt. UPF 50+ lässt weniger als 2 Prozent durch, UPF 80 weniger als 1,3 Prozent. Fehlt die Angabe, heißt das nicht automatisch schlechter Schutz, aber es gibt keinen Nachweis. Bei dicht gewebtem Nylon ist der praktische Schutz meist gut, geprüft ist er nicht.

Länge des Nackenschutzes: 24 bis 25 Zentimeter sind das sinnvolle Maß, damit die Klappe bis zum Kragen reicht. Kürzere Varianten lassen einen Streifen frei, und genau dort verbrennt die Haut. Angelhüte gehen weiter, weil man dort mit dem Rücken zur Sonne sitzt.

Befestigung der Klappe: Angenäht ist die stabilste Lösung und die richtige Wahl für den täglichen Einsatz. Klappen mit Druckknöpfen, Reißverschluss oder Klettverschluss lassen sich abnehmen, sodass der Hut auch in der Stadt getragen werden kann. Der Preis dafür ist eine Sollbruchstelle.

Größe: Die meisten Hüte decken 55 bis 60 Zentimeter Kopfumfang ab, einzelne gehen bis 61 Zentimeter oder darüber. Wer einen großen Kopf hat, sollte gezielt nach den weiteren Bereichen suchen, denn ein zu enger Hut drückt an der Stirn und wird nach zwei Stunden unerträglich.

Material: Nylon und Polyester sind auf dem Wasser die richtige Wahl, weil sie wasserabweisend sind und schnell trocknen. Baumwolle saugt sich voll, bleibt stundenlang nass und verliert im nassen Zustand einen Teil ihrer Schutzwirkung. Mesh-Einsätze verbessern die Belüftung, lassen aber mehr Licht durch.

Kinnband: Auf dem Boot oder auf dem Board unverzichtbar. Eine breite Krempe fängt Wind wie ein Segel, und ohne Band liegt der Hut nach der ersten Böe im Wasser. Fehlt das Band, lässt sich mit einer dünnen Schnur und zwei Löchern nachhelfen.

Krempenbreite: Rund 10 Zentimeter sind der Standard und decken Gesicht und Ohren ab. Breitere Krempen schützen besser, fangen aber mehr Wind. Für den Wassersport ist eine mittlere Breite mit Kinnband der bessere Kompromiss als eine sehr breite Krempe ohne.

Reinigung: Handwäsche bei kaltem Wasser mit mildem Waschmittel, danach an der Luft trocknen. Die Waschmaschine verformt die Krempe, und der Trockner setzt der UV-Ausrüstung zu. Nach Salzwasserkontakt kurz mit Süßwasser ausspülen, sonst bleiben weiße Ränder im Stoff.

Häufige Fragen

Was bedeutet UPF 50+ genau?

Der Ultraviolet Protection Factor gibt an, wie viel UV-Strahlung durch den Stoff dringt. UPF 50+ bedeutet, dass weniger als 2 Prozent hindurchkommen, der Stoff hält also über 97,5 Prozent ab. UPF 80 kommt auf weniger als 1,3 Prozent. Beide Werte gelten für den trockenen Stoff, nass sinkt die Schutzwirkung bei manchen Materialien.

Wie lang sollte der Nackenschutz sein?

Rund 24 bis 25 Zentimeter, damit die Klappe bis zum Kragen reicht. Kürzere Varianten lassen einen Streifen Haut frei, der dann verbrennt. Für Angeln und lange Touren auf dem Wasser gibt es Modelle mit noch längerer Klappe, weil man dort stundenlang mit dem Rücken zur Sonne sitzt.

Kann man den Nackenschutz abnehmen?

Das hängt vom Modell ab. Angenähte Klappen bleiben dran, sind dafür aber stabiler. Modelle mit Druckknöpfen, Reißverschluss oder Klett lassen sich umbauen, sodass derselbe Hut auch in der Stadt getragen werden kann. Bei den hier vorgestellten Hüten sind die Klappen überwiegend fest verbunden.

Wie wäscht man einen Sonnenhut mit Nackenschutz?

Von Hand in kaltem Wasser mit mildem Waschmittel, anschließend an der Luft trocknen lassen. Die Waschmaschine verformt die Krempe, weil der eingearbeitete Draht oder Kunststoff verbiegt, und der Trockner greift die UV-Ausrüstung an. Nach Salzwasser genügt kurzes Ausspülen mit Süßwasser.

Hilft ein Sonnenhut auch bei Bewölkung?

Ja. Bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung dringen durch eine geschlossene Wolkendecke, und auf dem Wasser kommt die Reflexion von der Oberfläche hinzu. Sonnenbrand an bedeckten Tagen ist deshalb kein Widerspruch, sondern die Regel, sobald man mehrere Stunden draußen ist.

Ist ein Hut mit Mesh-Einsätzen schlechter im Schutz?

Etwas. Netzgewebe lässt mehr Licht durch als geschlossener Stoff, an diesen Stellen ist der Schutz also geringer. Dafür belüftet der Hut deutlich besser, und ein Hut, der nicht getragen wird, weil er zu warm ist, schützt gar nicht. Mesh an den Seiten ist ein guter Kompromiss, Mesh direkt über dem Scheitel eher nicht.

Fazit

Wer den bestmöglichen Schutz will, greift zum FURTALK mit UPF 80, breiter Krempe und Belüftungseinsätzen. Für lange Tage mit dem Rücken zur Sonne, also beim Angeln oder auf Tour, ist der Bassdash mit seiner 9,8-Zoll-Nackenklappe, dem Schweißband und den großen Größen die konsequentere Wahl.

Das beste Verhältnis von Preis und Leistung liefert das Utensilsto-Doppelpack: zwei Hüte mit 25 Zentimetern Nackenschutz und wasserabweisendem Nylon für weniger, als jedes Einzelmodell kostet. Wer den Hut den ganzen Tag trägt, nimmt den 68 Gramm leichten Hat Hut, und für die Bootskiste genügt der Higijapuf für unter zehn Euro.

Die Redaktion von Wellenliebe.de besteht aus echten Wassersport-Fans. Von Kajakfahrern, über Segler und Taucher bis Stand Up Paddler sind (fast) alle Wassersportarten vertreten. Unsere Inhalte wurden schon millionenfach gelesen und in vielen Zeitungen aufgegriffen.

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