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Senfalgen im Pool entfernen: In 7 einfachen Schritten

Senfalgen im Pool entfernen Bild

Auch wenn ein Befall durch Senfalgen eher selten auftritt, sollten Sie diesen keinesfalls unterschätzen. Im fortgeschrittenen Stadion können die Algen (die von den meisten Naturseen her bekannt sein sollten) nicht nur das Poolwasser, sondern auch Boden und Wände des Beckens befallen.

Ist der Algenbefall erst mal soweit fortgeschritten, kommen Sie um eine sehr aufwändige Reinigung nicht mehr herum. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was Sie gegen die Algen unternehmen können und Sie werden sehen, dass es vergleichsweise einfach ist den Algenbefall zu unterbinden.

Wenn Sie unserer Anleitung folgen, sollten die Algen in den meisten Fällen auch nicht mehr in Ihren Pool zurückkehren.

Was sind Senfalgen überhaupt?

Bevor wir uns daran machen die Senfalgen zu entfernen, klären wir erst einmal, um was es sich bei diesen Dingern überhaupt handelt. Unter „Senfalgen“ versteht man gelbe Schimmelpilze, die der Mikroben-Familie der Xanthophyten zugeordnet werden können.

Sie sind von den Eigenschaften her verwandt mit den klassischen grünen Algen, die man von den Beckenrändern dieser Welt her kennt. Im Gegensatz zu den „klassischen“ grünen Algen, sind die Senfalgen viel hartnäckiger und widerstandsfähiger.

Ein Problem das die Senfalgen bereiten ist, dass sie chlorresistent sind. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, können sie auch noch außerhalb des Poolwassers auf dem Trockenen überleben – und somit sogar über Badebekleidung, etc. den Weg in die eigenen vier Wände finden.

Daher sollten Sie, obwohl in den allermeisten Fällen keine ernsthafte gesundheitliche Gefährdung vorliegt, den Senfalgenbefall keines Falles auf die leichte Schulter nehmen. Aber ein Grund zur Panik besteht natürlich trotzdem nicht.

Wie gelangen Senfalgen in den Pool?

Eine häufige Ursache für den Senfalgenbefall ist Badebekleidung, die in Seen, Flüssen oder gar dem Meer getragen wurde und ohne vernünftige Reinigung zum Baden in Ihrem Pool angezogen wird.

Dadurch nehmen Sie die Algen von den Gewässern mit in Ihr Becken hinein. Die Senfalgen können auch durch Spielzeug, das in den obig genannten Gewässern war in den Pool gelangen, daher ist es äußerst wichtig, dass Sie dieses mit einem auf Chlor basierendem Reiniger behandeln.

Danach kann das Spielzeug ohne Probleme in den Pool genommen werden. Weitere Umstände die den Befall durch die Senfalgen begünstigen sind:

  • eine unausgeglichene Poolchemie
  • zu selten ausgeführte Schockchlorung des Poolwassers
  • unregelmäßige Reinigung des Poolzubehörs

Senfalgen entfernen: Schritt-für-Schritt

Nachdem Sie jetzt ein paar Hintergrundinformationen zum Thema haben, machen wir uns daran, die Algen aus dem Pool verschwinden zu lassen. Sie sollten den nachfolgenden Anweisungen Schritt für Schritt folgen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Beachten Sie auch, dass es keine Garantie gibt, dass die Senfalgen nicht doch eines Tages in Ihren Pool zurückkehren.

Schritt #1: Badesachen & Poolzubehör reinigen

Sie sollten jedes Mal nach dem Baden Ihre Badebekleidung in die Waschmaschine werfen. Auch wenn Sie nur kurz im Wasser waren. So werden die Senfalgen aus der Kleidung zuverlässig entfernt. Denn Ihre Kleidung muss nicht unbedingt augenscheinlich gelb sein, dass ein Senfalgenbefall vorliegt. Es reichen selbst kleinste Mengen, damit der Pool befallen wird.

Achten Sie vor Allem nach dem Baden in wilden Gewässern auf eine Reinigung in der Waschmaschine. Verwenden Sie hierbei lieber etwas mehr Zeit und Energie. Sonst kann es sehr schnell passieren, dass die Angelegenheit im Pool ein teures Vergnügen wird. Speziell, wenn der Befall mit den Senfalgen erst spät bemerkt wird.

Sie sollten das Poolzubehör hierbei keinesfalls vergessen. Auch dieses bedarf einer regelmäßigen und gründlichen Reinigung. Unter die Kategorie „Poolzubehör“ fallen in den meisten Fällen die nachfolgend genannten Gegenstände:

Diese Dinge werden bei der Reinigung gern einmal vergessen. Das ist besonders ärgerlich – da selbst wenn alles andere gut und gründlich gereinigt wurde, nur ein einzelner übersehener Gegenstand reicht, um die Senfalgen in den Pool zu bringen.

Falls Ihnen die manuelle Reinigung des Poolzubehörs zu aufwändig sein sollte, können Sie die Gegenstände auch einfach in das Becken legen. So wird es im normalen Reinigungsvorgang mit dem Poolwasser zusammen gereinigt.

Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass die Reinigungsmittel, die in diesem Zusammenhang zum Einsatz kommen mitunter ein wenig viel für das Poolzubehör sein könnten. In anderen Worten: Es kann dazu kommen, dass so manches Zubehör den chemischen Komponenten nicht ausreichend standhält und kaputtgeht.

In den meisten Fällen sollte das aber kein Problem sein, da das Zubehör auf die Belastungen, die der Einsatz im heimischen Pool mit sich bringt ausgelegt sein sollte.

Schritt #2: Gründlich reinigen und saugen

Im zweiten Schritt kümmern Sie sich um die gesamte Reinigung des Poolzubehörs. Wie weiter oben schon erwähnt, sollten Sie an dieser Stelle einen Reiniger auf Chlorbasis verwenden. Sperriges Zubehör, wie beispielsweise die Teleskopstange, die für die Reinigung des Pools benötigt wird, können Sie einfach in das Poolwasser stellen. Dann wird diese mit dem Wasser zusammen vom Algenbefall befreit.

Bevor der Poolsauger eingesetzt wird, sollten Sie die sichtbaren Senfalgen mit einer Algenbürste von der Wasseroberfläche entfernen. Je gründlicher Sie hier vorgehen, desto geringer ist der Aufwand dann beim Absaugen der restlichen Algen. Bevor Sie mit Ihrem Poolsauger loslegen, sollte sichergestellt sein, dass die Filterfunktion auf „Abwässern“ eingestellt ist.

So verhindern Sie, dass sich die Senfalgen im Filtersystem des Poolsaugers ansiedeln. Nachdem Sie den Poolsauger eingesetzt haben, wird der Wasserstand des Pools zwangsläufig gesunken sein. Da Sie einen Teil des Wassers beim Entfernen der Algen aus dem Becken gesaugt haben. Das ist jedoch kein Problem, nach getaner Arbeit können Sie das Becken wieder nach Belieben mit Wasser auffüllen.

Schritt #3: Poolwasser testen und ggbf. Nachsteuern

Wenn Sie den Pool gründlich mit der Algenbürste und dem Sauger gereinigt haben, können Sie das Poolwasser auf die chemische Zusammensetzung hin testen. Von dieser hängt es auch zu einem sehr großen Teil ab, ob ein Algenbefall im Raum steht oder nicht.

Mittels eines Poolwasser Teststreifens können Sie den momentanen chemischen Zustand des Poolwassers überprüfen.

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Die folgenden Werte sollten erzielt werden, damit die nachfolgenden Schritte die volle Wirkung erzielen können:

  • pH-Wert: 7,0 bis 7,4
  • Gesamtalkalität: 80 bis 150 ppm
  • Chlorgehalt: ca. 3 ppm

Doch keine Sorge! Sind diese Werte noch nicht erreicht, können Sie die chemische Zusammensetzung des Poolwassers einfach nachjustieren.

Sie sollten die Alkalität vor dem pH-Wert einstellen, das hilft Ihnen beim Umgang mit der Chlorkonzentration in Ihrem Pool. Um die Gesamtalkalität entsprechend anzupassen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

Sie können zum einen durch einen teilweisen Wasseraustausch eine zu hohen Wert nach unten korrigieren. An dieser Stelle haben Sie aber auch die Möglichkeit, ein pH-Minus-Granulat einzusetzen, da sich dieses ebenfalls negativ auf die Alkalität des Wassers auswirkt.

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Um den pH-Wert anzupassen, verwenden Sie hautsächlich die Chemikalien pH-Plus und pH-Minus. Mit diesen beiden Chemikalien können Sie den pH-Wert des Poolwassers entsprechend beeinflussen.

Schritt #4: Erneut Pool kräftig bürsten

Im vierten Schritt verwenden Sie die Algenbürste ein weiteres Mal, um noch mehr der Senfalgen von der Wasseroberfläche verschwinden zu lassen.

Das ebent den Weg für die optimale Ausführung der letzten Schritte der Poolreinigung. Je gründlicher Sie hier arbeiten, desto größer ist die Chance, dass die Algen in den finalen Schritten aus beseitigt werden können.

Schritt #5: Kräftige Stoßchlorung durchführen

Jetzt geht des daran, die Senfalgen endgültig loszuwerden. Um das zu bewerkstelligen, führen Sie eine sogenannte Dreifache Stoßchlorung durch. Sie fragen sich jetzt bestimmt, was das jetzt wieder sein soll. Keine Sorge, lesen sie einfach weiter, wir verraten es Ihnen in den nachfolgenden Zeilen. Bei einer Stoßchlorung handelt es sich vereinfacht gesagt um eine kurzfristige Überdosierung des Chlors im Poolwassers.

Der auch als Schockchlorung bekannte Vorgang schüchtert immer wieder den ein oder anderen Poolbesitzer ein, da die wenigsten Menschen gern mit einer größeren Menge Chemikalien in der Freizeit hantieren. Sie werden sehen, dass das alles halb so wild ist.

Mit der Schockchlorung wird das Chloramin im Poolwasser zerstört. Dieser Stoff dürfte Ihnen vom typischen Schwimmbadgeruch her bekannt sein. Das Chloramin sorgt für den markanten Geruch an so manchem Schwimmbecken. Allerdings ist dieser Geruch ein Zeichen einer unsachgemäßen Behandlung des Poolwassers.

Um den Vorgang vernünftig ausführen zu können, sollten Sie die folgenden Begrifflichkeiten unterscheiden und verstehen können:

freies Chlor (FC): Das freie Chlor hält als Desinfektionsmittel Ihren Pool sauber. Der Anteil des freien Chlors sollte zwischen 1 und 4 ppm liegen.

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gebundenes Chlor (CC) / Chloramine: Gebundenes Chlor ist das Chlor, welches bereits verbraucht wurde. Es ist der oben schon genannte Verursacher des klassischen Schwimmbadgeruchs und ist verantwortlich für die Reizung der Augen und manchmal auch der Atemwege, wenn in unsachgemäß gehandeltem Wasser gebadet wird. Der Anteil des gebundenen Chlors sollte weniger als 0,2ppm betragen.

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Gesamtchlor (TC): Hierbei handelt es sich um den Gesamtwert des freien und gebundenen Chlors, der sich in Ihrem Pool befindet.

Diese Werte können Sie mit Hilfe eines Test-Kits ganz einfach selbstständig bestimmen. Für die Schockchlorung benötigen Sie dann einen sogenannten Poolschocker, da herkömmliches Chlor hierbei nicht ausreichend ist. Vorher sollte die Pool Stoßchlorung berechnet werden. Hierbei gibt es mehrere Sorten, die alle ihre individuellen Vor- und Nachteile aufweisen. Doch das soll nicht Thema dieses Textes sein.

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Sie müssen die Stoßchlorung (oder auch Schockchlorung) unbedingt nach Sonnenuntergang ausführen, da die Sonne das nicht stabilisierte Chlor schlichtweg verbrennt und so die Wirkung des ganzen Vorgangs gemindert wird. Um die Senfalgen loszuwerden, müssen Sie die Dosis der Stoßchlorung noch um ein dreifaches erhöhen.

Um vor den zum Einsatz kommenden Chemikalien in ausreichendem Maße geschützt zu sein, müssen Sie sich unbedingt ausreichend Schutzkleidung besorgen.

  • Schutzbrille
  • Handschuhe
  • Festes Schuhwerk
  • Langärmlige, widerstandsfähige Oberbekleidung

Durch das Test-Kit wissen Sie genau, wie viel Poolschocker notwendig ist. Diese Dosierung multiplizieren Sie mit drei, um den idealen Wert für die Abtötung der Senfalgen zu errechnen.

Schritt #6: Filterpumpe laufen lassen & erneut Bürsten + Testen

Wenn die Stoßchlorung durchgeführt wurde, sollte die Filterpumpe des Pools auf eine 24-stündige Laufzeit umgestellt werden. Dadurch stellen Sie sicher, dass die Senfalgen vollständig aus Ihrem Pool entfernt werden. Diese Einstellung behalten Sie solange bei, bis auch die letzte Alge aus Ihrem Becken verschwunden ist.

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Nachdem Sie alle diese Schritte ausgeführt haben, gilt es jetzt auf Nummer sicher zu gehen! Da die seltenen Senfalgen sehr hartnäckig sind, ist es auch nötig, ihnen eine besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Sie prüfen die Beckenumrandung sowie die Poolwände so gut es geht, ob noch Algenreste vorhanden sind. Der Hauptfokus sollte dabei bei den Stellen liegen, wo die Senfalgen als erstes in Erscheinung getreten sind.

Um diesen Schritt vernünftig abzuschließen, testen Sie unbedingt das Poolwasser auf den pH-Wert, Alkalitätswert sowie den Chlorgehalt. Weiter oben im Text finden Sie entsprechende Referenzwerte, damit Sie wissen, ob sich diese auch im grünen Bereich befinden.

In diesem Zusammenhang ist der Chlorgehalt von grundlegender Bedeutung, da es von diesem Wert hauptsächlich abhängt, ob der Algenbefall erneut auftreten kann oder nicht.

Schritt #7: Abschließende Stoßchlorung

Im siebten und letzten Schritt des Prozederes führen Sie nochmals eine abschließende Stoßchlorung durch. Beim ersten Sonnenuntergang, nachdem die vorherigen Schritte zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt wurden, machen Sie sich an die zweite Stoßchlorung.

Bei dieser müssen Sie „nur“ eine einfache Stoßchlorung ausführen, genau so wie Sie es sonst auch machen würden. So sollte es auch die letzten Reste der besonders hartnäckigen Senfalgen abtöten.

Bei einem solchen Befall lohnt es sich absolut, auf Nummer Sicher zu gehen, da die Senfalgen nicht umsonst zu den widerstandsfähigsten und von den Poolbesitzern am meisten gehassten Schädlingen gehören. Da eine der Haupteigenschaften dieser Algengattung die enorme Robustheit gegen die gängigen Methoden der Beseitigung von Verunreinigungen ist.

Gelbe Algen / Senfalgen im Vorhinein vermeiden

Jetzt, wo Sie die lästigen Senfalgen endlich aus dem heimischen Pool entfernt haben, fragen Sie sich bestimmt, wie Sie eine Rückkehr dieser möglichst unwahrscheinlich gestalten.

Damit es möglichst zu keinem erneuten Befall durch die gelben Plagegeister kommt, sollten Sie unbedingt die nachfolgenden Ratschläge beherzigen:

  1. Ein Mal pro Woche sollten Sie unbedingt eine Stoßchlorung durchführen. Das wird nicht nur die Senfalgen fernhalten, sondern auch den lästigen Chlorgeruch und die Folgen des Befalls durch Chloramin beseitigen.
  2. Die Poolchemie müssen Sie stets im Auge behalten. Testen Sie in regelmäßigen Abständen mittels des Test-Kit die exakten Werte für das Chlorgehalt, den pH-Wert sowie die Alkalität. Nehmen Sie die in diesem Artikel angegebenen Richtwerte als Basis hierfür.

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  3. Reinigen Sie Ihre Badebekleidung gründlich oder tragen Sie gleich eine andere Badebekleidung im heimischen Pool, als in Gewässern außerhalb. Wenn Sie Besuch in Ihren Pool lassen, weisen Sie diesen freundlich darauf hin, dass sie ihre Badesachen ausreichend reinigen, bevor sie in Ihren Pool steigen. Eine entschlossene Freundlichkeit an dieser Stelle kann Ihnen im Nachhinein eine Menge an Unannehmlichkeiten ersparen.
  4. Sie sollten auch Poolspielzeug in diesem Zusammenhang im Auge behalten. Reinigen Sie das Spielzeug Ihrer Kinder unbedingt, nachdem es in einem wilden Gewässer verwendet wurde. Selbst wenn es nur im heimischen Pool verwendet wird, spricht nichts dagegen, das Poolspielzeug regelmäßig zu reinigen. Um das Spielzeug von den lästigen Senfalgen zu befreien, sollten Sie unbedingt ein Reinigungsmittel auf Chlorbasis verwenden.
  5. Durch einen solchen Reiniger stehen die Chancen (auch trotz der Immunität der Senfalgen gegen Chlor) um einiges besser, als das bei einem herkömmlichen Reinigungsmittel der Fall wäre. Allerdings sollten Sie dabei nicht vergessen, dass ein solcher Reiniger gerade für Kunststoffspielzeuge eine schädigende Wirkung entfalten kann.
  6. Wenn Bekannte, Freunde, Nachbarn, etc. mit ihren Kindern zum Spielen vorbeikommen, weisen Sie auch diese freundlich darauf hin, dass das Poolspielzeug unbedingt gereinigt sein sollte. Wenn der Besuch zuhause kein solches Mittel zur Verfügung hat, können Sie die mitgebrachten Spielzeuge reinigen. Achten Sie aber auf die Sache mit dem Kunststoff!

Fazit

Wir haben in diesem Artikel gesehen, dass Senfalgen eine echte Plage sein können. Auch wenn diese selten auftreten, sind sie nicht zu unterschätzen. Werden sie nicht oder nicht ausreichend behandelt, kann das zu großen Schäden führen – was wiederum kostenintensive Sanierungsmaßnahmen zur Folge haben kann.

Wenn Sie den Schritten, die in diesem Artikel genannt sind, folgen können Sie in den meisten Fällen die lästigen Senfalgen loswerden.

Am besten ist es allerdings, wenn es gar nicht erst zu einem Algenbefall kommt. Halten Sie sich an die Präventivmaßnahmen, dann sollten die Senfalgen dem heimischen Pool fernbleiben. Badesachen, die im Pool getragen werden, sollten regelmäßig gereinigt werden – genauso wie das Spielzeug der Kinder.

Zusätzlich sollten Sie in regelmäßigen Abständen eine Stoßchlorung ausführen. Das erschwert es von den äußeren Bedingungen her, dass sich die Senfalgen im Pool ansiedeln.

Wenn es dann doch dazu gekommen ist, dass die Senfalgen den Pool befallen haben, folgen Sie unserer Anleitung. Das ermöglicht es Ihnen mit einem verhältnismäßig geringem Aufwand in sieben Schritten den Pool wieder algenfrei zu bekommen.

In diesem Zusammenhang ist eine gründliche Reinigung des Poolzubehörs sowie des Beckenrandes und der Wasseroberfläche sehr wichtig.
Den größten Effekt werden Sie durch die Stoßchlorung erzielen.

Dieses Vorgehen ist der Schlüssel dazu, die Senfalgen loszuwerden. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel helfen konnten, die lästigen Algen erfolgreich zu bekämpfen und wünschen Ihnen eine angenehme Zeit in Ihrem Pool.

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