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Das Belly Boat, auf Deutsch Belly Boot oder auch „Bauch-Boot“, ist eigentlich kein echtes Boot. Stattdessen handelt es sich um eine spezielle Schwimmhilfe, die ein wenig an einen normalen Schwimmreifen erinnert.

Doch das Belly Boot kann weitaus mehr. Die Angler werden von einem komplett oder teilweise geschlossenen Schlauch umringt und sitzen dabei in einer Sitzvorrichtung.

An der Hüfte abwärts befinden sie sich im Wasser. Dabei können sie sich mit Paddelbewegungen der Beine bewegen und das Boot an die gewünschte Stelle bringen.

Letzteres ist bei vielen Anglern sehr beliebt und kommt daher auch regelmäßig zum Einsatz. Belly-Boote sind deutlich kleiner als normale Schlauchboote und lassen sich dadurch auch einfacher transportieren.

Auf dem Wasser können sie zudem auch besser bewegt werden, da die sehr wendig sind. Die Fische und anderen Wasserbewohner empfinden das Belly Boot nicht als Fremdkörper. Dadurch kann der Angler näher zu ihnen gelangen.

Ein Belly Boot kann mit vielen praktischen Angelhilfen ausgestattet werden. Einige Modelle haben gleich mehrere Rutenhalter, um mit mehreren Ruten gleichzeitig angeln zu können.

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Ratgeber: das richtige Belly-Boot kaufen

Bevor darauf eingegangen wird, worauf beim Kauf eines Belly-Bootes geachtet werden sollte, wird erläutert, wo dieses überhaupt verwendet werden kann und welche unterschiedlichen Arten es gibt.

Wo kann ich ein Belly-Boot einsetzen?

Ein Belly-Boot kann für sehr viele Zwecke eingesetzt werden. Besonders gut eignet es sich aber zum Spinn- und Fliegenfischen. Es kann an jedem Ort genutzt werden, an dem das sogenannte Bootsangeln gestattet ist.

Sowohl auf kleinen Teichen wie auch in ruhigen Buchten kann das Belly-Boot ein sehr praktischer Helfer sein. Auf dem offenen Meer wird von einer Verwendung allerdings abgeraten.

Denn hier würde durch die starke Strömung Lebensgefahr bestehen. In ruhigen Gewässern kann das Belly-Boot aber ein sehr zuverlässiger Helfer sein.

Welche Arten von Belly-Booten gibt es?

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Belly-Booten. Das klassische Modell hat eine O-Form und erinnert daher stark an einen normalen Schwimmreifen. Der Verwender sitzt in einem solchen Modell recht tief und liegt sozusagen zum Teil unter der Wasseroberfläche.

Dadurch ist die Kippgefahr geringer als bei anderen Belly-Booten. Dafür kann sich der Verwender aber schneller unterkühlen. Daher eignet sich das klassische Modell eher zum Angeln in warmen oder milden Gewässern.

Das Belly-Boot in U-Form ist sozusagen die Erweiterung von Ersterem. Es erlaubt einen einfacheren Einstieg. Dennoch befindet sich auch hier der Körperschwerpunkt unter Wasser.

Die neueste Variante ist ein Belly-Boot in V-Form. Bei diesem befindet sich der Sitz über dem Wasser, wodurch die Gefahr einer Unterkühlung geringer ist.

Zudem hat der Verwender auch einen besseren Blick über das Geschehen und es ergibt sich eine gute Wurfposition.

Wie sieht die ideale Bekleidung auf einem Belly-Boot aus?

Da sich der Angler auf und teilweise auch unter dem Wasser befindet, sollte er eine wasserdichte Wathose tragen. Denn sie schützt sowohl vor Nässe wie auch vor Kälte.

Wathosen können aus unterschiedlichen Materialien (Neopren, PVC oder Nylon) bestehen, die alle einige Vorteile haben.

Weitere Kleidungsstücke und Gegenstände, die auf einem Belly-Boot unbedingt getragen werden beziehungsweise dabei sein sollten, sind:

  • Wind- und wasserabweisende Watjacke
  • Watschuhe oder Füßlinge
  • Schwimmflossen (für die Fortbewegung sehr wichtig)
  • eine Luftpumpe
  • ein Anker
  • Kescher
  • eine Rettungsweste
  • eine Wathose
  • Köder
  • Haken
  • Wirbel
  • Rutenhalter
  • ein Radio und
  • ein Echolot

Wie sollte das Belly-Boot zum Wasser transportiert werden?

Der Transport eines Belly-Bootes gestaltet sich in der Regel als sehr einfach. Zunächst einmal wird das Auto so nah wie möglich am Gewässer geparkt. Ist das Fahrzeug groß genug, kann das Boot sehr häufig auch im aufgeblasenen Zustand in diesem verstaut werden.

Wenn nicht, wird zu Hause die Luft abgelassen und vor Ort wieder mit einer passenden Pumpe eingefüllt. Hierfür wird am Ufer ein möglichst ebener Platz gesucht. Viele Modelle haben spezielle Gurte und können dadurch wie ein normaler Rucksack getragen werden. Dadurch ist der Transport sehr komfortabel und auch längere Transportwege stellen kein Problem dar.

Fazit

Belly-Boote werden dafür genutzt werden, um ein Gewässer zu betreten, ohne dabei nass zu werden. Dabei halten einige Luftkammern den Verwender an der Oberfläche und verhindern, dass er untergeht.

Idealerweise sind diese getrennt voneinander. Denn wenn eine Luftkammer einmal defekt ist, halten die anderen das Boot immer noch an der Wasseroberfläche.

Es gibt unterschiedliche Varianten, die jeweils einige Vorzüge haben und oben genauer beschrieben wurden. Hier sollte jeder Angler selber entscheiden, was ihm am meisten zusagt.

Wichtig ist aber in jedem Fall, dass das gewünschte Belly-Boot sicher ist und den Verwender bestmöglich vor Nässe, Kälte und diversen anderen äußeren Einflüssen schützt.

Die Redaktion von Wellenliebe.de besteht aus echten Wassersport-Fans. Von Kajakfahrern, über Segler und Taucher bis Stand Up Paddler sind (fast) alle Wassersportarten vertreten. Unsere Inhalte wurden schon millionenfach gelesen und in vielen Zeitungen aufgegriffen.

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