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Wer häufig angeln geht, sollte auch darüber nachdenken, ob er sich ein Angelboot beschafft.

Denn mit diesem können auch schwer erreichbare Stellen eines Gewässers erreicht werden, die vom Ufer aus nicht betretbar sind.

Allerdings sollten beim Kauf eines Angelbootes bestimmte Punkte beachtet werden. Denn nicht jedes Modell eignet sich auch für jedes Gewässer.

Daher gilt es im Vorfeld zu überlegen, wo bevorzugt geangelt werden soll.

Angelboote können sehr vielseitig eingesetzt werden und sind in zahlreichen Situationen sehr praktische Helfer. Wenn sich in der Nähe des Wohngebietes sehr viele Seen oder auch breite Flüsse befinden, die offiziell für den Fischfang freigegeben sind, lohnt sich ein solches auf jeden Fall.

Denn mit dem Angelboot können gezielt bestimmte Orte im jeweiligen Gewässer aufgesucht werden, um eventuell ganz besondere Fische zu angeln.

Wir stellen im folgenden Ratgeber sieben sehr beliebte Modelle vor und erklären, worauf bei Kauf geachtet werden muss.

Anders als beim Uferangeln kann der Angler mit einem Boot auch vom Wasser aus fischen. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, da sich viele Fische bewusst entfernt vom Land aufhalten.

Die besten Angelboote

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Ratgeber: Das richtige Angelboot kaufen

Ein Angelboot besteht zumeist aus zwei Hauptteilen: dem Rumpf und den Luftkammern. Ersterer besteht in der Regel aus Gummi oder einem robusten Kunststoff. Die Luftkammern können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Es gibt viele unterschiedliche Arten an Angelbooten, sodass es gar nicht so einfach ist, den Überblick zu behalten. Wir listen die wichtigsten Punkte auf und erläutern, was beim Kauf alles beachtet werden muss.

  1. Maximale Tragkraft: Die maximale Tragkraft gibt an, wie viel Gewicht ein Boot tragen kann. Damit sind die Personen wie auch das Gepäck gemeint. Der vom Hersteller angegebene Wert sollte unbedingt immer eingehalten werden.
    Denn sonst würde ein Sicherheitsrisiko bestehen. Daher sollte vor jedem Angeltrip genau überlegt werden, welche Gegenstände unbedingt benötigt werden und auf welche gegebenenfalls auch verzichtet werden kann.
    Wenn immer wieder recht viele und vor allem schwere Gegenstände mit auf das Boot müssen, kann ein Modell mit Motor von Vorteil sein. Denn bei diesem muss der Verwender nicht mehr selber paddeln und kann seine Kraft sparen.
  2. Stabilität: Auch sehr wichtig ist bei einem Boot der Punkt Stabilität. Denn es ist keine besonders schöne Vorstellung, mitten auf einem See oder einem Meer plötzlich zu bemerken, dass dieses sinkt.
    Ideal sind Modelle, die über mehrere voneinander getrennte Luftkammern verfügen. Denn wenn eine von diesen einmal beschädigt ist, halten die anderen Kammern das Boot immer noch über dem Wasser. Sehr praktisch ist es zudem, wenn alle Kammern verstärkt sind. Dadurch werden sie nicht so leicht durch Steine oder andere spitze Gegenstände im Wasser beschädigt.
    Daher ist es sehr wichtig, beim Kauf auch auf die Dicke des Materials zu achten. Steht diese nicht in der Beschreibung, kannst du auch direkt bei dem jeweiligen Hersteller nachfragen. Auch wenn stabile Boot natürlich auch ihren Preis haben, sollte hier nicht an der falschen Stelle gespart werden. Denn die Sicherheit sollte auch beim Angeln immer ganz oben stehen.
  3. Transport: Bevor das Angelboot zum Einsatz kommen kann, muss es zunächst zu dem Gewässer transportiert werden. Viele Modelle haben an den Seiten einige Griffe, die diesen Vorgang deutlich erleichtern. Ist das nicht der Fall, sollte das Boot entleert und dann transportiert werden. Handelt es sich hingegen um ein recht kleines und kompaktes Modell, passt dieses eventuell auch im aufgeblasenen Zustand in ein großes Auto.
    Um hierbei auf der sicheren Seite zu sein, sollte Letzteres vor dem Kauf genau ausgemessen werden. Dadurch lassen sich böse Überraschungen vermeiden. Auch sollte ein Angelboot möglichst wenig wiegen und dennoch auch so stabil wie möglich sein.
  4. Zusatzfunktionen: Oben wurde bereits kurz erwähnt, dass ein Angelboot über einige praktische Zusatzfunktionen verfügen kann. Wer dieses zum Angeln verwenden will, sollte zu einem Modell mit speziellen Rutenhalterungen greifen. Sehr praktisch sind auch innen liegende Taschen.
    In diesen kann der Angler alle wichtigen Dinge verstauen, sodass sie ideal vor Nässe geschützt sind. Zudem können sie nicht versehentlich aus dem Boot fallen, wenn eine größere Welle überfahren wird. Einige Angelboote können im Nachhinein mit einem Motor ausgestattet werden.

Wer sich bestimmte andere Zusatzfunktionen wünscht, kann direkt beim Hersteller nachfragen oder sich im Internet umsehen.

Welche Arten von Angelbooten gibt es?

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Angelbooten, die sich für bestimmte Zwecke eignen. Wir stellen die bekanntesten Varianten nun etwas genauer vor.

1. Normale Schlauchboote

Das Schlauchboot ist sehr vielseitig und kann bei unterschiedlichsten Vorhaben die richtige Wahl sein. Es wiegt nur sehr wenig und lässt sich einfach transportieren. Daher wird es von vielen Hobby-Anglern bevorzugt. Wenn es einmal defekt ist, lässt es sich zudem auch deutlich einfacher und schneller reparieren.

Das Schlauchboot kann sogar auch im Salzwasser zum Einsatz kommen. Einige Modelle haben einen Motor und lassen sich dadurch noch besser lenken. Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass diese ab einer bestimmten PS-Zahl registriert sowie angemeldet werden müssen.

2. Ruderangelboote

Bei einem sogenannten Ruderangelboot handelt es sich um ein Angelboot ohne Motor. Es wird mit Rudern beschleunigt, wodurch die Umwelt geschont wird. Darüber hinaus werden die Fische nicht aufgeschreckt, was die Erfolgschancen beim Angeln deutlich steigen.

Der Verwender muss sich zwar körperlich betätigen, um den gewünschten Angelspot zu erreichen, dafür gibt er aber auch keine schädlichen Abgase an die Luft ab. Zudem ist auch keine Anmeldung oder Registrierung erforderlich.

3. Angelboote mit Motor

Motorisierte Angelboote bringen den Verwender schnell und ohne dass dieser selber Kraft aufbringen muss an den gewünschten Spot. Allerdings sind diese Modelle auch recht laut und können dadurch die Fische aufschrecken, sodass diese das Weite suchen.

Daher sollte der Motor nur bis zu einem bestimmten Punkt zum Einsatz kommen. Die restliche Strecke bis zu der gewünschten Stelle im Wasser wird dann mit Rudern oder Paddeln absolviert. Wenn ein Motor mehr als drei PS hat, muss er angemeldet und registriert werden.

Fazit

Wer regelmäßig angelt und dabei auch Stellen im Wasser erreichen will, die er vom Ufer aus nicht betreten kann, sollte über den Kauf eines Angelbootes nachdenken. Oben wurden einige sehr beliebte Modelle vorgestellt.

Doch bevor es zu einem Kauf kommt, sollte jeder Angler überlegen, wofür er das Boot benötigt und wo er angeln will.

Denn es gibt für jedes Gewässer bestimmte Modelle. Wenn das Angelboot einen Motor mit drei oder mehr PS hat, muss es registriert und angemeldet werden. Doch egal, wie ein solches betrieben wird, es sollte stabil und robust sein.

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