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Mit dem Surfbrett fliegen: Lufthansa, Eurowings, TUI & Ryan Air und Co.

Bevor es an das Meer zum nächsten Surfurlaub geht, empfiehlt es sich, die Tarife der (großen) Fluggesellschaften hinsichtlich des Surfbrett-Transportes miteinander zu vergleichen.

So gilt es Kosten für Übergepäck und andere böse Überraschungen zu vermeiden.

Die Alternative ist natürlich das Versenden des Surfbretts oder auch der Versand des Surfsegels für Windsurfer.

In diesem Artikel geht es um einige der beliebtesten Fluggesellschaften und was bei diesen hinsichtlich des Surfbrett Transports zu beachten ist.

Lufthansa

Wer bei dieser Fluggesellschaft sein Surfboard transportieren möchte, sollte ein paar Punkte beachten. Jedes Gepäckstück muss innen und außen mit Namen sowie Telefonnummer des Reisenden versehen werden. Die entsprechenden Sticker sind am Check-in erhältlich.

Von der Lufthansa wurde eine Gesamtlänge von 315 cm und ein Gewicht von 32 kg festgelegt, um noch als Sportausrüstung klassifiziert zu werden. Unter dieses Limit fallen 99,9 % aller Surfboards – und daher dürfte es an dieser Stelle auch kein Problem geben.

Die Lufthansa verlangt zudem die Zustimmung, die im Rahmen des Beförderungsvertrages erhobenen Daten an andere Fluggesellschaften bzw. den Zoll weitergeben zu können. Sonst ist ein reibungsloser Ablauf des Prozedere nicht möglich.

Die Anmeldung des Surfbretts bei Lufthansa sollte aufgrund des begrenzten Stauraumes möglichst frühzeitig erfolgen, jedoch spätestens 24 Stunden vor Abflug. Die Pauschalen werden direkt am Serviceschalter beglichen.

Eurowings

Auch Eurowings ermöglicht es, das Surfbrett mit in den Urlaub zu nehmen. Um bei dieser Fluggesellschaft das Surfbrett transportieren zu lassen, muss dieses in eine Schutztasche gepackt sein. Des Weiteren wird kein herrenloses Gepäck mitgenommen.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das Surfbrett seinem Besitzer einwandfrei zuordenbar sein muss. Hierfür eignen sich die Flughafensticker mit Namen, Telefonnummer, etc. für ein sicheres Hinterlassen der Kontaktdaten.

Ein frühzeitiges Anmelden des Surfbrettes ist empfehlenswert, da der Stauraum begrenzt ist und andernfalls eine Mitnahme nicht gewährleistet werden kann.

Eurowings gab auf seiner Internetseite an, dass die Deadline für die Anmeldung die Schließung des Weg-Check-Ins ist. Ab diesem Zeitpunkt ist keine Anmeldung mehr möglich.

Über das Callcenter von Eurowings ist eine telefonische Reservierung ebenfalls möglich. Was die Mehrkosten für den Transport angeht, so fallen für Surfboards laut der offiziellen Preistabelle von Eurowings 50 € an Mehrkosten an. Sportgepäck fällt bei Eurowings nicht unter die Sperrgepäcks-Klausel.

TUI

Ein Surfbrett wird bei TUI als Brett mit Segel, Mast und Zubehör definiert. Dieses kann nur verpackt transportiert werden und laut der Liste „Sportgepäck“, die sich auf der Seite TUIs findet, ist eine Transportgebühr fällig.

Diese Gebühr beträgt 65 € und zudem ist eine spezielle Anmeldung vor Antritt des Fluges notwendig, um einen Transport des Surfbretts durch die Fluggesellschaft sicherzustellen.

Um das Surfbrett für den Flug einzubuchen, muss es im Vorfeld des Fluges vom Service-Team von TUI registriert werden.

Dazu nimmt man mit dem Service-Center Kontakt auf und meldet die geplante Mitnahme des Sportgerätes an. Die Bezahlung erfolgt im Voraus und auch hier ist die einwandfreie Zuordnung von Gepäckstück und Reisendem unbedingt einzuhalten.

Maximalmaße für das Surfbrett, um mitnahmefähig zu sein wurden von TUI nicht genannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die meisten Surfboards, die transportiert werden, nicht als ein „Sperrgut“ klassifiziert werden können.

Ryan Air

Bei der Fluggesellschaft Ryan Air wird ein Surfboard als Sperrgepäck gewertet. Diese Einstufung ist mit einem zugelassenen Maximalgewicht von 20kg gekoppelt.

Die Kosten hierfür betragen 55€ bei Online-Buchung und 65€ bei der Buchung des Ganzen am Flughafen. Laut Ryan Air ist eine Buchung im Einzelfall bis 2 Stunden vor dem geplanten Abflug möglich.

Jedoch gilt auch hier, dass es umso besser ist, je früher der Zeitpunkt der Buchung des Fluges erfolgt. In einem späteren Stadion kann es sein, dass keine Plätze mehr verfügbar sind.

Bei der Online-Buchung wird das Gepäck im Lauf des Buchungsprozesses automatisch abgefragt, dann kann man die entsprechenden Angaben machen. Wird das Surfbrett aus irgendeinem Grund als Übergepäck klassifiziert, so sind 11 € pro kg zu viel fällig.

Condor

Die Anmeldung von Sportgepäck ist bis zu acht Stunden vor Abflug möglich und erfolgt über das Service Center von Condor oder ein Reisebüro nach eigener Auswahl. Passagiere, die in der Business Class fliegen, können Sportgepäck ohne Bezahlung eines Aufpreises mitnehmen.

In allen anderen Fällen muss die Internetseite von Condor zur Rate gezogen werden. Dort ist genau erklärt, wie sich die Flug-Zone und die Art des Sportgepäcks preistechnisch zueinander verhalten. Die Kosten hängen von der Flug-Zone ab. Hier findet man wichtige Informationen hierzu.

So muss beispielsweise jede Person, die nicht in der Business-Class fliegt und ein Surfboard mitnimmt, beachten, dass dieses entweder die Maximalmaße 200 x 40 x 100 (l*b*h) in cm oder 300 x 40 x 60 (l*b*h) in cm haben darf.

Das maximale Gewicht liegt bei 30 kg – und alles, was diese Maße übersteigt, wird von Condor als Übergepäck gewertet. Die Maße des Brettes müssen bei der Anmeldung zwingend angegeben werden, sonst kann die Beladbarkeit nicht überprüft werden.

SunExpress

Bei SunExpress ist die Höchstgrenze für Sportgepäck auf 30 kg für das Gewicht festgelegt. Jedes darüberhinausgehende kg wird mit 10 €/kg abgerechnet. Bei einer Buchung über das Internet lassen sich laut SunExpress bis zu 50 % gegenüber der Buchung an einem Flughafen sparen.

Laut der Internetseite von SunExpress beginnt die Mitnahmepauschale bei internationalen Flügen bei 49,99 € und ist vom Flugzeugtyp, mit welchem man fliegt und den Maßen des zu transportierenden Surfbrettes abhängig.

Laut der Fluggesellschaft ist für das Surfbrett die Angabe der Maße wichtig. Es hängt vom eingesetzten Flugzeug ab, wie groß das Brett maximal sein darf.

Deshalb ist es zu empfehlen, im Vorfeld der Flugreise die Airline zu kontaktieren, damit man Informationen bezüglich der jeweils zugelassenen Maße des Surfbrettes für den Transport bekommen kann.

Fazit

In der heutigen Zeit kann bei so gut wie jeder Airline ein Surfbrett mit in den Urlaub genommen werden. Das meiste Geld spart man, wenn die Einbuchung des Surfbrettes online erfolgt. Wer den Prozess über den Flughafenschalter abwickelt, wird mit deutlichen Mehrkosten konfrontiert.

Da nicht alle Fluggesellschaften eindeutige Angaben bezüglich der Transportierbarkeit der Surfboards machen, sollte auf jeden Fall die Fluggesellschaft im Vorfeld des Fluges kontaktiert werden.

Beispielsweise kann so ein Flugzeug gefunden werden, dass ein Surfbrett mit bestimmten Maßen auch mitnimmt, denn nicht jedes Flugzeug nimmt jedes Surfbrett mit. So kann der nächste Surfurlaub kommen. So klappt der Surfbrett Transport zum nächsten Surfspot.

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