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Kanufahren NRW: 5 schöne Kanutouren in Nordrhein-Westfalen

Zahlreiche wunderbare Kanutouren können auch im Bundesland Nordrhein-Westfalen gemacht werden. In diesem Artikel stellen wir 5 schöne Optionen vor. Unsere Auflistung führt ausschließlich Strecken, die innerhalb eines Tages zu bewältigen sind.

Wer gut plant, kann die Kanuausflüge auch noch mit anderen Aktivitäten verbinden (beispielsweise einem Schwimmbadbesuch nach getaner „Arbeit“).

So findet die mitunter anstrengende Tour, einen durchaus entspannten Ausgleich. Zahlreiche Restaurants bieten die Möglichkeit, während des Ausfluges eine Rast einzulegen, um so wieder zu Kräften zu kommen.

Kanufahren NRW: Die besten Nordrhein-Westfalen Kanutouren

# 1: Pleistermühle bis Angelmodde

  • Länge: 6,9 Kilometer
  • Dauer: 4 Stunden
  • Benötigtes Erfahrungslevel: Einsteiger
  • In welchem Zeitraum möglich (Jahreszeit): Empfohlen zwischen Mai und September

Von der Kanustation Pleistermühle aus, geht es auf eine gemütliche Tour durch eine naturbelassene Gegend. Das Strömungsvorkommen ist hier gering. Deshalb eignet sich diese Tour besonders für Neueinsteiger.

Auch wenn man flussaufwärts unterwegs ist, bemerkt man dies aufgrund der schwachen Strömung meist nicht.

Das Versetzen der Kanus entfällt, da man einfach wieder zurückpaddeln kann, ohne sich über die Strömung den Kopf zerbrechen zu müssen.

Wem die gesamte Tour zu lang ist, kann zu jeder Zeit umdrehen und zurückpaddeln. Dies ist ein weiterer Pluspunkt, der diese Route für frisch gebackene Kanuten so empfehlenswert macht.

Anschließend ist ein Besuch im Biergarten der Pleistermühle zu empfehlen. Hier wartet ein uriges Biergartenambiente auf die Besucher – ein gelungener Abschluss eines schönen Ausfluges mit dem Kanu.

# 2: Rinteln nach Vlotho

  • Länge: 17,5 Kilometer
  • Dauer: 4,5 Stunden
  • Benötigtes Erfahrungslevel: Fortgeschrittene
  • In welchem Zeitraum möglich: Empfohlen zwischen Mai und Oktober

Vom Talkessel aus geht es durch eine traumhafte Mittelgebirgslandschaft flussabwärts in Richtung Vlotho. Die durchschnittliche Fließgeschwindigkeit von sechs km/h ermöglicht es Kanuten, die rund 17,5 km in etwa viereinhalb Stunden zurückzulegen. Unterwegs erwarten die Kanusportler verschlungene Wege durch eine traumhafte Landschaft.

Vom Wasser aus kann man die Natur in ihrer vollen Pracht erblicken. Unterwegs trifft man oftmals auf Angler, die ihr Glück im Lauf der Weser versuchen. Diese Tour eignet sich aufgrund der Landschaft besonders zum Abspannen und „Kopf freibekommen“.

Auf der Strecke gibt es noch ein paar Punkte, die jeder Kanufahrer beachten sollte:

Schilfbestände, bewachsene Uferabschnitte etc. sollten unbedingt umfahren werden. Einfach „auf gut Glück“ mitten durchfahren, ist tunlichst zu vermeiden.

Pausen sind an den speziell gekennzeichneten Rastplätzen zu machen und unterwegs ist auf eine Geräuschkulisse zu achten, die die Tierwelt nicht stört.

Die Verantwortlichen weisen ebenfalls darauf hin, dass sämtlicher Müll wieder mitzunehmen ist und das Kanufahren unter Alkoholeinfluss nicht toleriert wird.

# 3: Löhne bis Porta Westfalica

  • Länge: 17,8 Kilometer
  • Dauer: 4,5 Stunden
  • Benötigtes Erfahrungslevel: Einsteiger
  • In welchem Zeitraum möglich: Von April bis Oktober empfohlen

Die Tour von Löhne nach Porta Westfalica eignet sich für die ganze Familie. Hier können die Kinder bedenkenlos mitkommen, da es keine tückischen Strömungen oder sonstige Probleme unterwegs gibt. Die Kanuten sind hier auf zwei Flüssen unterwegs: Werre und Weser.

Unterwegs erwartet die Kanufahrer eine ruhige Naturlandschaft. Ab und an zwitschert ein Vogel vorbei – sonst wird unterwegs meist nicht viel passieren. Die Ruhe, die es auf der rund 18 Kilometer langen Strecke zu finden gibt, ist der Hauptgrund, warum diese Kanutour so beliebt ist. Auf die lokalen Befahrungsregeln ist zu achten.

Dies gilt gerade für Personen, die außerhalb einer geführten Tour in diesem Areal unterwegs sind. Wer ohne einen Guide paddelt, muss auf die besagten Regeln ohne Hinweise eines Dritten achten.

# 4: Bad Salzuflen nach Herford

  • Länge: 7,4 Kilometer
  • Dauer: 3,5 Stunden
  • Benötigtes Erfahrungslevel: Mittel
  • In welchem Zeitraum möglich: Von April bis Oktober empfohlen

Ab dem Start in Bad Salzuflen geht es durch Stromschnellen, hier ist der Fluss sehr schnell unterwegs. Deshalb ist diese Tour nicht für Anfänger geeignet. Für Personen, die einige „einfache“ Touren hinter sich gebracht haben, sollte die rund 7,4 km lange Strecke trotz des Teils mit den Stromschnellen kein Problem darstellen.

Sind diese überwunden, findet sich auch nichts mehr, was die Strecke schwierigkeitstechnisch in den Vordergrund stellen würde. Man paddelt durch eine Landschaft, die durch Felder und Wiesen geprägt ist.

Lediglich im Bereich der Stromschnellen kommt es zu ein bisschen „Action“ – aber es hält sich alles immer noch im normalen Bereich. Wären die Stromschnellen auch für Kanuten mit Erfahrung zu schwer, hätte die Tour (vom Erfahrungslevel her) offiziell  als „schwer“ klassifiziert werden müssen.

# 5: Fröndenberg nach Schwerte

  • Länge: 19,7 Kilometer
  • Dauer: 5 Stunden
  • Benötigtes Erfahrungslevel: Mittel
  • In welchem Zeitraum möglich: Von März bis November empfohlen

Gegenüber der Aral Tankstelle in Fröndenberg geht es auf das Wasser. Dann beginnt die Tour, zunächst etwas schneller aufgrund der stärkeren Strömung in der Gegend, in und um Fröndenberg. Nach kurzer Zeit jedoch wird der Fluss gemächlicher und es kehrt etwas Ruhe ein.

Es ist anzuraten unbedingt einen Wagen für die Kanus mitzunehmen, da unterwegs Wehre sind, die umtragen werden müssen. Es handelt sich um vier Stück an der Zahl – die aber mithilfe eines Transporthelfers kein Problem darstellen sollten.

Wer kein Hilfsmittel dabei hat, der sollte es in Erwägung ziehen nach einem Teil der Strecke wieder umzukehren. Die Strecken zum Umtragen sind für einige einfach viel zu lang. In Schwerte besteht die Möglichkeit, die Nacht auf einem Zeltplatz zu verbringen. Am nächsten Tag kann der Rückweg angetreten werden.

Fazit

In Nordrhein-Westfalen lässt sich auf dem Kanu viel erleben. Es finden sich Routen für sämtliche Erfahrungslevel. Vom Neueinsteiger, bis hin zum alten Hasen – sollte jeder glücklich werden.

Für Viele sind die naturbelassenen Landschaften das Highlight der Touren, da es keinen besseren Ort in der Natur gibt, um einmal den Kopf freizubekommen.

Die Strecke von Pleistermühle nach Angelmodde kann problemlos von Neulingen befahren werden. Sie ist nicht allzu schwer, fordert aber zeitgleich die Kanuten so weit, als dass sich das fahrerische Können insgesamt verbessert.

Die schwerste Route, die in diesem Artikel vorgestellt wurde, ist die Strecke von Rinteln nach Flotho. Die Strömung ist hier so stark, als dass das Handling des Kanus schon sattelfest sein muss, um den Ausflug überhaupt genießen zu können.

Wer sich nur abmüht, um von „A“ nach „B“ zu kommen, wird oftmals wenig Freude an einer bestimmten Strecke haben. Wir wünschen viel Spaß beim Kanufahren in Nordrhein-Westfalen.

Psst: Wem die Routen nicht ausreichen, der sollte sich nun auch noch schnell unseren Artikel zum Thema Kanufahren Deutschland anschauen.

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