Ein Unterwasserscooter nimmt einem genau die Arbeit ab, die beim Schnorcheln vom Wesentlichen ablenkt: das Schwimmen. Statt sich vorwärts zu kämpfen, gleitet man, und der Blick bleibt dort, wo er hingehört, nämlich unter Wasser.
Die Geräte reichen vom kompakten 1,4-Kilo-Modell für den Pool bis zum Profi-Scooter mit Wechselakku und 60 Metern Tauchtiefe. Der Preisunterschied liegt bei mehr als dem Dreifachen, und er hat Gründe: Schubkraft, Laufzeit, zulässige Tiefe und die Frage, ob der Akku im Handgepäck mitfliegen darf.
Wir haben sechs Modelle zusammengestellt, vom Einstieg unter 400 Euro bis zum modularen System für über tausend. Wer es lieber schneller und an der Oberfläche mag, findet Alternativen bei den Jetski Verleihen in Berlin.
Die Top 3 auf einen Blick
Alle Scooter im Vergleich
| Scooter | Laufzeit | Tauchtiefe | Tempo oder Schub | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Asiwo DoppelmotorBeste Wahl | 35 Minuten | 30 Meter | 5,7 km/h | €€ |
| Waydoo Subnado LiteBester Preis | 56 Minuten | keine Angabe | 3 Gänge, 6,5 kgf | € |
| Subnado KomplettsetBeste Ausstattung | 56 Minuten | 60 Meter | 3 Gänge, 6,5 kgf | €€ |
| LEFEET P1 LiteLeichtestes Profigerät | 60 Minuten | 60 Meter | 1,6 m/s, 8 kgf | €€€ |
| Mix Pro Dual MotorMeiste Schubkraft | 60 Minuten | 40 Meter | 1,8 m/s, 11 kgf | €€€ |
| LEFEET P1Für lange Tauchgänge | mit Wechselakku | 60 Meter | 2,0 m/s | €€€€ |
Die Scooter im Einzelnen
- Motorzwei 600-W-Motoren
- Geschwindigkeitbis 5,7 km/h
- Gänge3 Stufen mit progressiver Beschleunigung
- Schubetwa 9 kg
- Tauchtiefe30 Meter
- Laufzeit35 Minuten bei normalem Gebrauch
- Ladezeit2 bis 3 Stunden
- Gewicht3,5 kg
- ExtrasKamerahalterung, Kindersicherung, LED-Ladeanzeige
Geeignet für: Der Einstieg mit genug Kraft für Erwachsene
Der Asiwo ist der Scooter für alle, die einmal richtig Kraft wollen, ohne vierstellig zu zahlen. Zwei 600-Watt-Motoren bringen zusammen etwa 9 Kilogramm Schub und 5,7 km/h, und das reicht, um einen Erwachsenen mit Flossen und Ausrüstung zügig zu ziehen.
Die Bedienung ist bewusst simpel gehalten: zwei Magnetschalter, drei Geschwindigkeitsstufen mit sanfter Beschleunigung, dazu vier LEDs für den Akkustand. Die Kindersicherung verhindert, dass der Propeller an Land losläuft, und das selbstschwebende Gehäuse sorgt dafür, dass ein losgelassener Scooter nicht auf den Grund sinkt.
Die Schwächen sind Gewicht und Ausdauer: 3,5 Kilogramm sind der höchste Wert hier, und nach 35 Minuten ist Schluss, ohne Wechselakku. Für eine Schnorchelrunde reicht das, für einen ganzen Tauchtag mit mehreren Gängen sind die Geräte weiter unten besser aufgestellt.
Spricht dafür
- Doppelmotor mit zusammen 1200 W, mehr Kraft als die kompakten Einzelmotoren
- 5,7 km/h sind ein hoher Wert für diese Preisklasse
- FOC-Steuerung arbeitet spürbar leiser als einfache Regelungen
- Selbstschwebendes Design, der Scooter sinkt nicht ab
- Kindersicherung gegen versehentliches Einschalten
- Universelle Halterung für jede wasserdichte Action-Kamera
- Vier LEDs zeigen den Akkustand direkt beim Auslösen an
- Bedienung über zwei Magnetschalter, links und rechts
- Mit 3,5 kg noch als Fluggepäck transportierbar
Spricht dagegen
- Mit 3,5 kg das schwerste Gerät im Vergleich
- 35 Minuten Laufzeit sind der niedrigste Wert hier
- 30 Meter Tauchtiefe reichen für Gerätetaucher nur bedingt
- Kein Wechselakku, nach 35 Minuten ist Pause
- Ladezeit von 2 bis 3 Stunden ist lang
- Keine Kundenbewertungen auf der Produktseite
- Maße37,7 x 7,0 x 7,0 cm
- Gewicht1,4 kg
- Akku98 Wh, für Handgepäck zugelassen
- Ladezeit1,2 Stunden mit 100-W-Schnellladung
- Laufzeitbis 56 Minuten
- Gänge3 Stufen plus Kreuzfahrtmodus
- Schubetwa 6,5 kg
- ZusatzfunktionRückwärtsladen mit 100 W
- Garantie1 Jahr auf die Haupteinheit
Geeignet für: Der günstigste Einstieg, der trotzdem ausdauert
Der Subnado Lite ist die abgespeckte Variante des Subnado-Systems und genau deshalb interessant: Antrieb, Akku und Laufzeit sind identisch mit dem großen Modell, nur das Zubehörpaket fehlt. Wer den Scooter einfach in der Hand halten will, spart damit spürbar.
1,4 Kilogramm bei 56 Minuten Laufzeit ist das beste Verhältnis dieser Liste. Der 98-Wh-Akku bleibt unter der Grenze, die die meisten Fluglinien fürs Handgepäck ziehen, und lädt in gut einer Stunde wieder voll. Nebenbei lädt er per Rückwärtsladung auch das Handy.
Die Kehrseite: Zubehör muss man nachkaufen, und die zulässige Tauchtiefe nennt der Hersteller beim Lite-Modell nicht. Für Pool, Schnorcheln und die Runde am Strand ist das kein Thema, für Gerätetauchgänge sollte man zum Komplettset oder zum LEFEET greifen. Wer den Scooter im Urlaub testen will, findet vor Ort oft auch Verleihe, etwa bei den Jetski Verleihen auf Mallorca.
Spricht dafür
- Günstigster Scooter im Vergleich
- Mit 1,4 kg das leichteste Gerät hier
- 56 Minuten Laufzeit trotz kompaktem Gehäuse
- 98-Wh-Akku liegt unter der Handgepäckgrenze der meisten Airlines
- Volle Ladung in nur 1,2 Stunden
- Lädt per Rückwärtsladung auch das Handy auf
- Kreuzfahrtmodus für gleichmäßiges Gleiten ohne Dauerdruck
- So groß wie eine kleine Limonadenflasche, passt in jede Tasche
- Abnehmbarer Griff für flexible Handhabung
Spricht dagegen
- Sehr reduzierter Lieferumfang, kaum Zubehör dabei
- Keine Angabe zur zulässigen Tauchtiefe in der Beschreibung
- 6,5 kg Schub sind der niedrigste Wert im Vergleich
- Nur sechs Monate Garantie auf das Zubehör
- Keine Kamerahalterung im Set
- Keine Kundenbewertungen auf der Produktseite
- Gehäuseeloxierte Aluminiumlegierung
- Tauchtiefebis 60 Meter
- Gewichtetwa 1,4 kg
- Akku98 Wh, flugtauglich
- Ladezeit1,2 Stunden
- Laufzeitbis 56 Minuten
- Gänge3 Stufen plus Kreuzfahrtmodus
- Schubetwa 6,5 kg
- ZubehörFingerring-Steuerung, Armhalterung, Griffhalterung, Fingerschutz, Ersatz-O-Ringe
Geeignet für: Freihändiges Tauchen mit Kamera oder Flasche
Das Subnado-Komplettset ist derselbe Scooter wie das Lite-Modell, aber mit dem vollen Zubehörpaket. Und genau das macht den Unterschied im Wasser: Mit Armhalterung und Fingerring-Steuerung hat man beide Hände frei, während der Scooter zieht.
Der Montagering nimmt bis zu drei Anbauteile auf, etwa eine Action-Kamera und ein Tauchlicht. Für Unterwasseraufnahmen ist das der praktische Vorteil gegenüber allen handgeführten Geräten, weil das Bild ruhiger wird, wenn der Antrieb am Arm sitzt statt in der Hand.
Das Aluminiumgehäuse und die 60 Meter zulässige Tiefe heben es klar über die Poolgeräte. Wer Kinder mitnehmen will, sollte den abnehmbaren Fingerschutz montiert lassen. Für Aufnahmen mit dem Nachwuchs lohnt außerdem ein Blick auf die Unterwasserkameras für Kinder.
Spricht dafür
- Umfangreichstes Zubehörpaket im Vergleich
- Fingerring-Steuerung erlaubt Bedienung mit einem Finger
- Halterungen für Arm, Bein, Tauchflasche und SUP-Board
- Bis zu drei Zubehörteile gleichzeitig am Montagering
- 60 Meter Tauchtiefe, ausreichend für Sporttauchgänge
- Gehäuse aus eloxiertem Aluminium statt Kunststoff
- Abnehmbarer Fingerschutz am Propeller
- 98-Wh-Akku für das Handgepäck zugelassen
- 56 Minuten Laufzeit und Ladung in 1,2 Stunden
Spricht dagegen
- Deutlich teurer als das baugleiche Lite-Modell
- Antriebsleistung identisch zum Lite, man zahlt nur für Zubehör
- 6,5 kg Schub sind für schwere Taucher mit Ausrüstung knapp
- Viele Kleinteile, die im Wasser verloren gehen können
- Produktbeschreibung nennt Maße in Zoll und Pfund
- Keine Kundenbewertungen auf der Produktseite
- Maße27,2 x 8,4 x 7,9 cm
- Gewicht1,77 kg
- Schubbis 8 kg
- Gänge4 Geschwindigkeitsstufen
- Höchsttempo1,6 m/s
- Laufzeitbis 60 Minuten
- Akku99,63 Wh, handgepäcktauglich
- Ladezeit1,5 Stunden mit 100 W
- Tauchtiefe60 Meter nach IPX8
- Steuerungkabelgebunden
Geeignet für: Schnorcheln, Freitauchen und SUP-Antrieb in einem Gerät
Der P1 Lite ist das leichteste Gerät mit Profi-Anspruch: 1,77 Kilogramm, 8 Kilogramm Schub, 60 Meter zulässige Tiefe und eine ganze Stunde Laufzeit. Das ist eine Kombination, die die günstigeren Scooter so nicht bieten.
Der eigentliche Reiz liegt im modularen Aufbau. Mit dem passenden Zubehör wird aus demselben Gerät ein Tauchscooter am Bein, ein Antrieb unter dem SUP-Board oder eine Kameraplattform. Wer mehrere Anwendungen hat, kauft einmal statt dreimal.
Die kabelgebundene Steuerung ist bewusst gewählt: Sie reagiert sofort, während Funklösungen unter Wasser prinzipbedingt an Reichweite verlieren. Der Preis liegt allerdings deutlich über den Subnado-Modellen, die bei Laufzeit und Gewicht ähnlich gut dastehen.
Spricht dafür
- Modulares System, erweiterbar zu Tauchscooter, SUP-Booster oder Filmplattform
- 8 kg Schub bei nur 1,77 kg Eigengewicht
- 60 Minuten Laufzeit, gemeinsam mit dem Mix Pro der Bestwert
- Vier Geschwindigkeitsstufen für feine Dosierung
- 60 Meter Tauchtiefe nach IPX8
- Kabelgebundene Steuerung reagiert ohne Verzögerung
- Dient als Powerbank und lädt ein iPhone bis zu sechsmal
- Akku mit 99,63 Wh knapp unter der Fluggrenze
- Softtasche für den Transport liegt bei
- Fingersicherer Propellerschutz ab Werk
Spricht dagegen
- Deutlich teurer als die Subnado-Modelle mit ähnlicher Laufzeit
- 1,6 m/s sind langsamer als beim größeren P1
- Zubehör für den modularen Ausbau kostet extra
- Nicht mit allen Teilen des großen P1 kompatibel
- Kein Wechselakku, nach 60 Minuten ist Ladepause
- Keine Kundenbewertungen auf der Produktseite
- MotorenDual-Motor
- Schub11 kg
- Geschwindigkeit1,2 / 1,5 / 1,8 m/s in drei Stufen
- Laufzeitbis 60 Minuten
- Akkuabnehmbar, Schnellladung in 2 Stunden
- Tauchtiefe40 Meter
- Gewicht3,55 kg
- Auftriebabnehmbarer Schwimmer
- ExtrasHalterung für Smartphone und Action-Kamera, LED-Warnung bei niedrigem Akku
Geeignet für: Wer eine zweite Person mitziehen will
Der Mix Pro ist das Zugpferd der Liste. 11 Kilogramm Schub sind deutlich mehr als bei allen anderen hier, und der Hersteller sagt selbst, wofür das gedacht ist: mehrere Personen gleichzeitig ziehen. Für Familien am Strand ist das ein echtes Argument.
Der abnehmbare Akku ist der zweite Punkt. Mit einem zweiten Akku im Rucksack ist die 60-Minuten-Grenze aufgehoben, und das unterscheidet ihn von allen Geräten mit fest verbautem Akku. Der abnehmbare Schwimmer stellt den Auftrieb je nach Einsatz auf Tauchen oder Oberflächenschwimmen um.
Dafür ist er mit 3,55 Kilogramm der schwerste Scooter hier, und die 40 Meter zulässige Tiefe liegen unter den 60 Metern der LEFEET-Geräte. Zur Akkukapazität in Wattstunden schweigt der Hersteller, was die Frage der Flugtauglichkeit offenlässt.
Spricht dafür
- 11 kg Schub, der höchste Wert im Vergleich
- Stark genug, um mehrere Personen gleichzeitig zu ziehen
- Abnehmbarer Akku, ein zweiter verlängert den Tag beliebig
- Ladezeit von nur 2 Stunden für den vollen Akku
- Abnehmbarer Schwimmer stellt den Auftrieb auf Tauchen oder Oberfläche um
- Ein-Knopf-Bedienung, auch für Kinder handhabbar
- LED warnt rechtzeitig vor leerem Akku
- Propellerschutz gegen Verletzungen ab Werk
- Halterungen für Smartphone und Action-Kamera enthalten
Spricht dagegen
- Mit 3,55 kg das schwerste Gerät im Vergleich
- 40 Meter Tauchtiefe liegen unter den 60 m der LEFEET-Modelle
- Hoher Preis, nahe an den Profigeräten
- Keine Angabe zur Akkukapazität in Wattstunden, Flugtauglichkeit unklar
- Markenname ohne erkennbare Historie im Tauchsport
- Keine Kundenbewertungen auf der Produktseite
- Motoren500 W bürstenlose BLDC-Motoren
- Geschwindigkeit1,3 / 1,5 / 1,8 / 2,0 m/s in vier Stufen
- Maße314,5 x 87,5 x 80,0 mm
- Gewicht2,3 kg
- Akkuaustauschbar, 100 Wh oder 160 Wh
- Tauchtiefe60 Meter nach IPX8
- Gehäusehart anodisiertes Aluminium in Luftfahrtqualität
- SteuerungFernbedienung mit Gangschaltung
Geeignet für: Gerätetaucher, die den Scooter regelmäßig einsetzen
Der LEFEET P1 ist das Spitzenmodell dieser Liste und richtet sich an Taucher, die den Scooter regelmäßig und ernsthaft einsetzen. 500-Watt-BLDC-Motoren bringen ihn auf 2,0 Meter pro Sekunde, das schnellste Tempo hier, in vier fein abgestuften Gängen.
Der austauschbare Akku ist wahlweise mit 100 oder 160 Wattstunden erhältlich. Damit lässt sich Laufzeit gegen Flugtauglichkeit tauschen: Der kleine Akku darf ins Handgepäck, der große hält länger. Das Gehäuse aus hart anodisiertem Aluminium ist ausdrücklich für Salzwasser und Chemikalien ausgelegt.
Der Preis ist entsprechend. Für den Pool oder eine Schnorchelwoche im Jahr ist das Gerät klar überdimensioniert. Wer aber mit Flasche taucht, Strömung kompensieren muss und den Scooter über Jahre nutzt, bekommt hier die Bauqualität, die die günstigen Geräte nicht haben.
Spricht dafür
- Höchstgeschwindigkeit von 2,0 m/s, der schnellste Scooter hier
- Austauschbarer Akku wahlweise mit 100 oder 160 Wh
- Bürstenlose BLDC-Motoren laufen leiser und verschleißen kaum
- Vier fein abgestufte Geschwindigkeiten
- Gehäuse aus hart anodisiertem Aluminium in Luftfahrtqualität
- 60 Meter Tauchtiefe nach IPX8
- Ausgelegt auf Salzwasser, Chemikalien und Dauerbetrieb
- Nur 2,3 kg trotz 500-W-Motoren
- Modulares System mit umfangreichem Zubehör
Spricht dagegen
- Mit Abstand teuerstes Gerät im Vergleich
- Der 160-Wh-Akku überschreitet die übliche Handgepäckgrenze
- Laufzeit wird in der Produktbeschreibung nicht genannt
- Zubehör für den modularen Ausbau kostet zusätzlich
- Für Pool und Schnorcheln deutlich überdimensioniert
- Keine Kundenbewertungen auf der Produktseite
Welcher Scooter für welchen Fall
Ratgeber: Worauf es beim Unterwasserscooter ankommt
Schub statt Wattzahl: Die Motorleistung sagt weniger über das Fahrgefühl als der angegebene Schub in Kilogramm. Sechs bis sieben Kilogramm ziehen einen Schnorchler zügig, ab acht Kilogramm bewegt sich auch ein Taucher mit Flasche und Blei, und elf Kilogramm reichen für zwei Personen an einem Gerät.
Laufzeit ist die eigentliche Grenze: Zwischen 35 und 60 Minuten liegen Welten, wenn man eine Bucht abfahren will. Noch wichtiger ist die Frage, ob der Akku wechselbar ist. Ein Gerät mit zweitem Akku ist praktisch unbegrenzt einsetzbar, eines mit fest verbautem Akku braucht ein bis drei Stunden Pause.
Tauchtiefe muss zum Einsatz passen: Für Pool und Schnorcheln reicht jede Angabe. Wer mit Flasche taucht, sollte auf 40 bis 60 Meter achten, denn die Gehäusedichtung ist genau darauf ausgelegt. Ein Gerät jenseits seiner Tiefenfreigabe zu betreiben, ist der schnellste Weg zum Wasserschaden.
Der Akku entscheidet über die Flugreise: Airlines lassen Lithium-Akkus im Handgepäck üblicherweise bis 100 Wattstunden zu. Deshalb liegen viele Scooter bewusst bei 98 oder 99,6 Wh. Ein 160-Wh-Akku bleibt in der Regel zu Hause, weshalb Geräte mit wählbarer Akkugröße im Urlaub im Vorteil sind.
Auftrieb prüfen: Selbstschwebende Geräte treiben an der Oberfläche, wenn man sie loslässt. Das ist im offenen Wasser die wichtigste Eigenschaft überhaupt, denn ein sinkender Scooter ist in zehn Metern Tiefe verloren. Manche Modelle haben abnehmbare Schwimmer, mit denen sich der Auftrieb umstellen lässt.
Propellerschutz nicht abnehmen: Alle hier vorgestellten Geräte haben einen Fingerschutz vor dem Propeller. Bei Kindern und beim Filmen, wenn die Aufmerksamkeit anderswo liegt, ist er nicht optional. Lange Haare und lose Riemen gehören ebenfalls nicht in die Nähe des Antriebs.
Nach jedem Salzwassereinsatz spülen: Salzkristalle setzen sich in Dichtungen und Propellerlager. Zehn Minuten in klarem Süßwasser, danach offen trocknen lassen, verlängern die Lebensdauer erheblich. Die O-Ringe sollten regelmäßig auf Risse geprüft und dünn gefettet werden.
Gewicht zählt an Land: 1,4 gegen 3,55 Kilogramm merkt man im Wasser kaum, am Flughafen und auf dem Weg zum Strand dagegen sofort. Wer den Scooter mit auf Reisen nimmt, sollte das Gewicht ähnlich hoch gewichten wie die Schubkraft.
Häufige Fragen
Wie schnell ist ein Unterwasserscooter?
Die Geräte hier liegen zwischen etwa 1,3 und 2,0 Metern pro Sekunde, das entspricht rund 4,7 bis 7,2 km/h. Das klingt wenig, ist unter Wasser aber zügig, weil der Wasserwiderstand jede Bewegung bremst. Zum Vergleich: Ein guter Schwimmer mit Flossen kommt kaum über 1 m/s.Darf ich einen Unterwasserscooter im Flugzeug mitnehmen?
Das hängt ausschließlich am Akku. Bis 100 Wattstunden lassen die meisten Airlines Lithium-Akkus im Handgepäck zu, deshalb liegen viele Scooter bei 98 oder 99,6 Wh. Größere Akkus mit 160 Wh brauchen eine Genehmigung oder dürfen gar nicht mit. Die Regeln der jeweiligen Airline vor dem Flug prüfen.Braucht man einen Tauchschein für einen Unterwasserscooter?
Für die Nutzung an der Oberfläche und beim Schnorcheln nicht. Sobald der Scooter beim Gerätetauchen eingesetzt wird, gelten die Regeln des Tauchens, und dafür braucht es die entsprechende Ausbildung. Manche Tauchbasen verlangen zusätzlich eine Einweisung für den Umgang mit Antrieben.Kann ein Unterwasserscooter ein SUP-Board antreiben?
Ja, mehrere Modelle bieten dafür eigene Halterungen an, die unter dem Board montiert werden. Aus dem Paddelboard wird damit ein motorisiertes Board mit begrenzter Reichweite. Beachten Sie dabei die örtlichen Vorschriften, denn motorisierte Wasserfahrzeuge sind nicht auf jedem Gewässer erlaubt.Wie lange hält der Akku eines Unterwasserscooters?
Pro Ladung 35 bis 60 Minuten, je nach Modell und gewählter Geschwindigkeitsstufe. Auf der höchsten Stufe sinkt die Laufzeit deutlich. Über die Jahre verliert jeder Lithium-Akku Kapazität, weshalb Geräte mit wechselbarem Akku langfristig im Vorteil sind.Sind Unterwasserscooter für Kinder geeignet?
Mehrere Modelle sind ausdrücklich auch für Kinder gedacht und haben Ein-Knopf-Bedienung sowie Kindersicherung. Wichtig sind der montierte Propellerschutz, Aufsicht und die niedrigste Geschwindigkeitsstufe. Im Pool und im flachen Wasser ist der Einsatz unproblematisch, im offenen Meer gehört ein Erwachsener daneben.Fazit
Für den Einstieg mit ernsthafter Kraft ist der Asiwo mit seinem Doppelmotor die richtige Wahl, solange man mit 35 Minuten Laufzeit auskommt. Wer möglichst wenig ausgeben und möglichst wenig tragen will, fährt mit dem Waydoo Subnado Lite am besten: 1,4 Kilogramm, 56 Minuten und ein Akku, der mit ins Handgepäck darf.
Soll der Scooter unter Wasser filmen oder freihändig ziehen, lohnt der Aufpreis zum Subnado-Komplettset mit Fingerring-Steuerung und Halterungen. Und wer regelmäßig mit Flasche taucht oder zwei Personen ziehen will, findet beim LEFEET P1 und beim Mix Pro die Bauqualität und die Schubkraft, die die Einstiegsgeräte nicht liefern.






