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Surfschein verloren: Hier bekommst du einen neuen (Liste)

Bei einem Ausflug an den Strand kann es durchaus passieren, dass etwas verloren geht. Es ist nur besonders ärgerlich, wenn es sich um ein Dokument, wie beispielsweise den Surfschein handelt. Warum dieser wichtig ist – und was bei Verlust des Surfscheins gemacht werden kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Braucht man einen Surfschein?

Offiziell ist ein Surfschein nicht vorgeschrieben. Jedoch bekommt man in sehr vielen Schulen nur Material zum Ausleihen ausgehändigt, wenn man einen Surfschein vorlegen kann.

Des Weiteren helfen die in den Surfkursen erlernten Kenntnisse enorm, wenn es um das Handling des Surfboards und die Sicherheit auf dem Wasser geht.

Die Surfscheine sind ein Leben lang gültig, wie im Normalfall auch ein Autoführerschein. Aus diesem Grund ist es für Personen, die längere Zeit nicht auf dem Brett standen zu empfehlen, dass sie an einem Auffrischungskurs teilnehmen.

Manche Gewässer in Deutschland dürfen zudem nur nach Vorlage eines gültigen Surfscheins zum Surfen betreten werden. Es ist auf keinen Fall zu empfehlen, ohne professionelle Anleitung ein Surfboard zu kaufen, um dann getreu dem Motto „Auf gut Glück“ den Schritt in die Fluten zu wagen.

Wie kommt man an einen Surfschein?

Um an den Surfschein zu kommen, muss man einen von der VDWS (international) oder VAW (national) organisierten Kurs besuchen.

In einem solchen Kurs werden den Teilnehmern die Grundlagen des Surfsports beigebracht. Der Unterricht ist in theoretische und praktische Einheiten gegliedert und umfasst neben der Materialkunde und rechtlichen Fragen auch diverse Natur & Umweltaspekte, die beim Surfen wichtig sein können.

Nachdem ca. 12 bis 15 Kurseinheiten besucht wurden, kann man sich der Abschlussprüfung unterziehen. Diese untergliedert sich in einen theoretischen und praktischen Prüfungsteil.

In der theoretischen Prüfung ist ein Fragebogen, der Fragen aus allen im Kurs behandelten Themengebieten enthält zu beantworten. Hierzu gehören beispielsweise Fragen zum Material oder verschiedenen Rechtsaspekten.

Bei der praktischen Prüfung muss das Handling des Surfbretts in der Praxis unter Beweis gestellt werden. Insgesamt ist die Durchfallquote bei der Prüfung eher gering, da die teilnehmenden Personen in ausreichender Form auf die Inhalte der Abschlussprüfung vorbereitet werden.

Verlust des Surfscheins verhindern

Die beste Lösung von allen ist, wenn das Dokument gar nicht erst verloren wird. Um das möglichst sicherzustellen, sollten die Besitzer darauf achten, den Surfschein möglichst immer an derselben Stelle zu Hause aufzubewahren.

Zum Beispiel kann der Surfschein gleich im Geldbeutel gelassen werden.

Am Strand ist es ratsam sämtliche wichtigen Transportgüter in einer geschlossenen Tasche zu transportieren.

Auf diesem Weg reduziert sich die Chance, dass unterwegs plötzlich ein Gegenstand verloren geht. Nach dem Tag am Strand sollte man außerdem die Augen kurz über den Liegeplatz schweifen lassen, ob im Eifer des Gefechts nicht etwas aus der Tasche gefallen ist.

Surfschein verloren – was nun?

Sobald man festgestellt hat, dass der Surfschein nicht mehr da ist, lohnt sich übermäßiges Aufregen nicht. Es ist nämlich gar nicht so schwer, an ein Ersatzdokument zu kommen. Nachfolgend wird erklärt, wie man an einen Ersatzschein gelangt.

Als Erstes besucht man die Seite von VDWS, denn hier kann man einen neuen Surfschein beantragen. Hier wird der Besucher auch die Option haben, sich über alles gründlich zu informieren.

Dazu sind die angeforderten persönlichen Daten sowie alle rot markierten Felder gewissenhaft auszufüllen. Wenn sich seine Lizenz in der Datenbank nicht finden lässt, wurde diese höchstwahrscheinlich noch nicht offiziell erfasst. In einem solchen Fall lohnt es sich, eine Ersatzlizenz zu registrieren.

Dazu füllt man die offenen Felder aus und macht im Fall des Falles auch die Angabe, dass das Lizenzdokument nicht mehr verfügbar ist (z.B. „Surfschein verloren am Strand“). Dann müssen so viele Informationen, wie nur möglich in das Dokument eingegeben werden.

Zu den Informationen gehören beispielsweise die Lizenznummer oder auch der Name der Schule, wo die Prüfung für den Surfschein abgelegt wurde.

Je mehr Informationen an die VWDS übermittelt werden können, desto wahrscheinlicher ist es, dass dein Antrag auf eine neue Lizenz möglichst schnell bearbeitet werden kann. Sind die Daten weitergeleitet, heißt es abwarten.

Eine alternative Möglichkeit

Wer einen guten Draht zur Surfschule hat, wo die Prüfung abgelegt wurde, kann sich sofort an diese wenden. Man nimmt mit den Verantwortlichen der Surfschule Kontakt auf und schildert kurz die Situation. Kennen einen die Betreiber der Schule nicht mehr, ist ein zweifelsfreier Nachweis der eigenen Identität unumgänglich.

Hierzu gibt es nicht allzu viel zu sagen, weil es in der Hauptsache von der Surfschule abhängt, wie sie die Situation handhabt.

Damit möglichst keine böse Überraschung erlebt wird, sollten Personen, die einen Surfschein erwerben wollen, darauf achten, dass sie dies bei einer vernünftigen Schule tun. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auf einige der nachfolgenden Qualitätskriterien für eine gute Surfschule zu achten.

Was zeichnet eine gute Surfschule aus?

Um im Falle des Falls für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, ist es sinnig darauf zu achten, dass man den Surfschein bei einer vernünftigen Schule erwirbt. Diese kann im Fall eines Dokumentenverlusts meist schnell reagieren – und den betroffenen Personen helfen.

Eine gute Surfschule zeichnet sich durch das Schüler–Lehrer Verhältnis aus. Auf einen Surflehrer sollten nicht zu viele Schüler kommen. Ansonsten ist eine gute Betreuung eines jeden Kursteilnehmers nicht mehr sichergestellt.

Die Unterrichtskonzepte sollten sinnvoll und nachvollziehbar sein. Es muss im Vorfeld feststehen, was bis zum Ende des Kurses zu lernen ist.

Im Punkto Feedback wäre es gut, wenn dieses ehrlich und direkt ist. Nur so können sich die Schüler vernünftig verbessern.

Des Weiteren muss die Ausrüstung der Schule in astreinem Zustand sein. Es ist kein gutes Zeichen, wenn eine Surfschule z. B. SUP-Boards mit starken Gebrauchsspuren o.Ä. verleiht.

Fazit

Ein Surfschein ist ein wichtiges Dokument, wenn auch nicht von offizieller Seite her vorgeschrieben, wenn es um die Benutzung eines Surfboards geht.

Über den Schein ist es einfacher sicherzustellen, dass möglichst viele Personen eine Ahnung haben von dem, was sie tun, bevor sie auf das Wasser gehen.

Der Verlust des Dokuments ist besonders ärgerlich, weil es in vielen Surfschulen ohne Surfschein nicht möglich ist, sich die Ausrüstung auszuleihen.

Doch selbst wenn der Surfschein verloren ist, ist das kein Weltuntergang. Man kann die VDWS oder VAW kontaktieren.

Diese Stellen können ein Ersatzdokument ausstellen. Notfalls ist es auch möglich, an die Surfschule heranzutreten, wo der Schein gemacht wurde. Diese kann ebenfalls beim Erstellen eines Ersatzdokuments behilflich sein.

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