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Surfbrett lackieren: In 6 Schritten DIY lackieren (Anleitung)

In die Jahre gekommene Gartenmöbel können mit der Zeit ganz schön langweilig aussehen. Ebenso kann auch ein Surfbrett mit der Zeit verblassen und schreit dann geradezu nach einem Neuanstrich.

In solch einer Situation muss man natürlich nicht verzagen, sondern sich schlaumachen und möglichst viele Informationen heranschaffen, ehe man praktisch wird.

Ein Surfbrett ist in wenigen Schritten lackiert und sieht am Ende aus wie neu. Ob ein Surfbrett also mit den üblichen Farben und Lacken lackiert werden kann, ist mit einem klaren Ja zu beantworten.

Damit man als Laie möglichst keine Fehler macht, folgt nun eine kleine Anleitung. Doch zuvor stellen sich einem wie immer einige Fragen.

Um was für einen Kunststoff handelt es sich bei dem Surfbrett?

Je nachdem in welchem Land man das Board gekauft hat, könnten nicht alle Materialien/Monomere des Surfbretts ideal dafür geeignet sein, um anschließend einer derartigen Behandlung unterzogen zu werden.

In den allermeisten Fällen ist das jedoch nur eine Ausnahme und das Surfbrett eignet sich fast immer sehr wohl, um einen individuellen Anstrich zu erhalten.

Glücklicherweise harmonieren nämlich nahezu alle Lacke mit den meisten Kunststoffarten ganz gut miteinander.

Kunststoffart vom Surfbrett bestimmen

Woraus das Surfbrett besteht, ist zumindest bei einem neuartigen Modell einer renommierten Marke ziemlich leicht zu sagen.

Man muss sich einfach nur das Kürzel auf dem Brett ansehen und kann somit die Plastikbestimmung schnell und erfolgreich hinter sich lassen.

Hierbei gibt es insgesamt 8 verschiedene Varianten, wobei die Zahl stets in der Mitte einer Zeigerpyramide abgebildet wird (und die Kürzel darunter) :

  • 1 PET
  • 2 PE-HD
  • 3 PVC
  • 4 PE-LD
  • 5 PP
  • 6 PS
  • 7 O
  • ABS

Wenn man Pech hatte und jemand hat einem zum Beispiel im Urlaub in Bangkok ein Surfbrett verkauft, das er selbst in seinem Garten zusammen gemausert hat, dann könnte ein solches Zeichen fehlen und man wird wohl nie erfahren, woraus das Brett denn eigentlich besteht.

Damit du wenigstens heil mit dem Board zu Hause ankommst, solltest du unseren Ratgeber zum Thema Reisen mit dem Surfbrett im Flugzeug lesen.

Ebenso könnte selbst er einen Stempel fälschen, sodass man nie wirklich sicher sein kann. Was man jedoch sicher sagen kann ist, dass nahezu jedes Plastik lackiert werden kann.

Surfbrett lackieren: Anleitung

Schritt 1: Groben Schmutz entfernen

Mit einem Handtuch (oder einem anderen ähnlichen Objekt) wischt man mithilfe von Wasser und einigen Tensiden den groben Schmutz vom Surfbrett. Der Grund, warum das notwendig ist, liegt auf der Hand.

Lässt man den Dreck darauf, kann man das Brett nicht ordentlich lackieren.

Schritt 2 – Surfbrett mit Seifenlauge reinigen

Hat man das Brett mit Lauge gereinigt, kann man nun mit Wasser ablöschen und anschließend das Brett trocknen lassen. Dieser Schritt ist (genauso wie alle anderen) sehr wichtig. Nur auf diese Weise kann man die Oberfläche möglichst unkompliziert staub- und fettfrei bekommen.

Schritt 3 – Surfbrett Zustand checken

Bevor man ein Surfbrett lackiert, sollte man sich den Zustand genauer anschauen. Ist es nämlich beschädigt oder aber die Oberfläche ist zu glatt, könnte es beim Lackieren Probleme geben.

Ebenso sind Risse oder Rillen keine guten Umstände, hier sollte man erst die entsprechenden Schäden (mit z. B. Harz) reparieren, ehe man anfängt irgendetwas aufzutragen.

Schritt 4 – Surfbrett anschleifen

Selbst wenn man das Gefühl hat, dass die Oberfläche bereits rau genug ist, sollte man sein Surfbrett in jedem Falle vor dem Lackieren mit 400er bis 1000er Nassschleifpapier anschleifen.

Dafür nimmt man ein Gerät oder aber einfach nur das Schleifpapier (oder auch Schmirgelpapier genannt) und schabt damit die oberste Schicht des Brettes ab. Leider ist dieser Schritt sehr aufwändig, aber ebenso wichtig und man sollte ihn daher auf keinen Fall überspringen.

Vor allem bei sehr glatten (und somit bereits lackierten) Surfbrettern, fällt der neue Lack ohne diese Prozedur sehr schnell wieder ab. Die Logos (oder was auch immer vorher auf dem Brett zu sehen war) sollten nach dem Anschleifen nicht mehr zu erkennen sein.

Schritt 5 – Surfbrett-Oberfläche mit Spezialgrundierung und/oder Haftvermittler bearbeiten

Nun muss man diese Substanzen austrocknen lassen, sodass sie sich besser ans Brett haften können. Ein Primer ist häufig unerlässlich und wenn man ihn vergessen hat, könnte es früher oder später Beschwerden geben.

Schritt 6 – Surfbrett lackieren

Um sein Surfbrett zu lackieren, muss man sich vorher ein wenig Wissen aneignen. Es ist nämlich nicht immer leicht, alle Faktoren zu berücksichtigen.

Das Ziel ist immerhin, dass das Ergebnis bestmöglich ausfällt. Man sollte also in jedem Falle den kompletten Artikel aufmerksam durchlesen, da dieses Detailwissen den gesamten Prozess besser verständlich macht.

Man kann nun also den Lack oder Sprühlack benutzen und diesen anschließend trocknen lassen. Wenn man keine Garage oder Garten für dieses Unterfangen zur Verfügung hat, kann man es notfalls auch auf dem Balkon machen.

In der Wohnung sollte man sein Surfbrett lieber nicht lackieren, da die toxischen Dämpfe es ganz schön in sich haben. Nachdem der Lack aufgetragen wurde, muss man ihn trocknen lassen. Dabei ist es sehr wichtig zu beachten, dass man keine Stelle ausgelassen hat und dass alles möglichst gleichmäßig und symmetrisch aussieht.

Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, grundiert man erst einmal ordentlich und macht sich nach dem Trocknen an den Zwischenschliff. Anschließend trägt man den ersten Lack auf, macht einen erneuten Zwischenschliff und nun kommt der zweite und letzte Lackauftrag.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Welcher Kunststoff lässt sich gut lackieren?

Solange es sich um einen soliden Kunststoff handelt, der komplett ausgehärtet ist und seine Oberfläche nicht so glatt ist wie die einer Billardkugel, kann man ihn in der Regel lackieren.

Ein gewöhnliches Surfbrett ist je nach Modell manchmal sogar ein wenig rau, was als exzellente Oberflächenbeschaffenheit bezeichnet werden kann. Wenn man gerade ohnehin dabei ist, kann man übrigens auch seine Gartenmöbel gleich mit lackieren.

Man verpasst ihnen sozusagen einen neuen Glanz, welcher dann erst wieder in den nächsten paar Jährchen verfliegen wird. Man kann auch Pflanzkübel aus Plastik, Mülltonnen, Figuren und selbstverständlich auch Kunststoffmöbel sehr gut bemalen. Wer sich die Mühe macht, wird mit einer strahlenden Optik belohnt.

Was kann man machen, wenn das Surfbrett beschädigt ist?

Glücklicherweise muss man sein Brett bei einem Schaden nicht gleich zum Sperrmüll fahren. Sofern nur die Plastikschicht beschädigt wurde und nicht etwa der Schaumstoff offen steht, kann man in den meisten Fällen etwas machen.

Heutzutage gibt es sogenannte Füller, die einen Riss oder ein Loch im Surfbrett ausfüllen und somit reparieren würden. Ebenso nutzt man vermehrt Kunststoff- oder auch Plastikspachtel, um etwaige Unebenheiten zu behandeln.

Fazit

Beim Lackieren des Surfbretts, kommen einem (wie bei jedem Unterfangen) mit Sicherheit Fragen auf:

  • Wie viel Lack ist genug?
  • Was mache ich, wenn das Brett aufgrund der vielen Farben nun zu schwer ist?

Die Fragen werden niemals weniger und das ist auch gut so. Auf diese Weise entwickeln wir uns weiter und können somit alle Dinge effizienter und schneller regeln. Sofern man vorhat ein beschädigtes Surfbrett zu lackieren, würde ein wenig Spezialspachtel vor dem Unterfangen wahre Wunder bewirken.

Lackiert man ein Surfbrett nämlich, ohne es vorher repariert zu haben, dann läuft man Gefahr, dass das Surfbrett nicht sehr lange leben wird.

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