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Surfboard Größentabelle: Welches Surfbrett passt zu mir?

Bei der Auswahl des passenden Surfboards sollte vor allem auf die richtige Größe geachtet werden. Dies ist das wichtigste Kriterium unter den zahlreichen, die es da draußen gibt. Warum das Volumen eines Surfbretts hingegen nicht so entscheidend ist, hatten wir bereits hier erklärt.

Der Surfbrettgröße liegen die verschiedenen Shapes zugrunde, die dem jeweiligen Board unterschiedliche Eigenschaften mitgeben. Die Auswahl orientiert sich dann an den Surffähigkeiten der jeweiligen Person.

Die vier zentralen Eigenschaften

Um die Surfboard Größentabelle verstehen zu können, ist es zunächst notwendig zu wissen, woraus sich die vier zentralen Eigenschaften der Shapes zusammensetzen.

  1. Antrieb: Der Auftrieb gibt an, wie leicht das jeweilige Brett eine Welle bekommt.
  2. Stabilität: Die Stabilität sagt aus, wie sehr ein Surfbrett vor Umkippen beim Anpaddeln und Surfen ist.
  3. Manövrierbarkeit: Wie wendig ein Surfboard auf dem Wasser ist, wird durch die Manövrierbarkeit abgebildet.
  4. Geschwindigkeit: Und zu guter Letzt erkennt man anhand der angegebenen Geschwindigkeit, wie schnell das betreffende Brett auf der Welle manövrierbar ist.

Die verschiedenen Boardtypen

Softboard

Die gängige Größe der Surfbretter bewegt sich zwischen 5 Fuß (1,52 m) und 9 Fuß (2,74 m). Für Anfänger eignen sich besonders Softboards. Diese sind zwischen 5,5 Fuß (1,68 m) und 8,5 Fuß (2,59 m) groß und zeichnen sich durch ihre Größe und die weiche Oberfläche aus.

Das macht die Surfboards gerade bei den Anfängern sehr begehrt. Sie lassen sich sicher auf dem Wasser manövrieren und dank der hohen Stabilität und des außerordentlichen Auftriebes, ist die Verletzungsgefahr bei diesen Boards äußerst gering.

Nachteilig an den Softboards ist der Umstand, dass diese äußerst unhandlich sind und sich nur schwer transportieren lassen – und auch von größeren Wellen sollte mit diesem Typ Surfbrett lieber Abstand genommen werden.

(Mini-)Malibus

Malibu & Minimalibus sind rund 7 Fuß (2,13 m) bis 8 Fuß (2,44 m) groß und eignen sich hervorragend als Nachfolgemodell für ein Softboard. Bei den Malibu- bzw. Minimalibu-Brettern fällt die besondere Form von Nose und Tail auf (die beiden Enden der Bretter).

Dank dieser, liegen diese Bretter sehr stabil im Wasser und Fahrfehler o.Ä. lassen sich um einiges besser ausgleichen. Gleichzeitig ist die Anforderung an die Fähigkeiten, das Brett zu steuern ein klein wenig höher, wie bei den Softboards.

Der Nachteil dieser Boards ist auch wieder, dass sie unhandliche und schwer zu tragen sind.

Funboard

Funboards sind mit einer Größe von 6 Fuß (1,83 m) bis 8 Fuß (2,44 m) die nächste Stufe auf dem Weg zum Surfprofi. Bei diesen Brettern ist die Nose weniger ausgeprägt, wodurch das Surfbrett um einiges präziser gelenkt werden kann.

Um dies bestmöglich auszunutzen, ist eine gewisse Erfahrung in der Steuerung eines Surfboards notwendig. Funboards sind einiges manövrierbarer als Malibus und auch deutlich stabiler als die noch kommenden Shortboards.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Board ist, dass mit diesen das Durchtauchen unter einer Welle, ein sogenannter Duckdive möglich ist.

Ein Nachteil an den Funboards findet sich darin, dass diese nicht so wendig, wie die Shortobard sind und auch im Blick auf die Handlichkeit müssen Abzüge gemacht werden. Diese Boards sind ebenfalls nicht so gut zu transportieren.

Fishboard

Fishboads sind zwischen 4,5 Fuß (1,37 m) und 7 Fuß (2,13 m) groß und besonders für fortgeschrittene Surfer oder gar Profis geeignet. Sie verfügen über ein deutlich höheres Volumen als die bisher genannten Modelle und dadurch ist es möglich, die Wellen mit weitaus weniger Kraftauswand als bisher „angleiten“ zu lassen.

Die Bretter sind stabiler als Shortboards, aber im Gegensetz dazu dürfen beim Surfen fast keine Fehler gemacht werden.

Die Fishboards sind, was die Stabilität angeht, weitaus empfindlicher auf Fahrfehler. Deshalb sollten Anfänger diesen Board-Typ eher meiden.

Shortboards

Diese Boards sind mit einer Länge von nur 5 Fuß (1,52 m) bis 6 Fuß (1,83 m) deutlich kürzer als die anderen Modelle und auch nur etwas für echte Profis. Was die Wellengröße angeht, so kann ein Shortboard für Medium-Wellen – oder auch große Wellen eingesetzt werden.

Mit einem Shortboard sind anspruchsvolle und schnelle Manöver möglich. Um diese umzusetzen, muss die surfende Person über außerordentliche Fähigkeiten im Umgang mit dem Surfboard verfügen.

Wenn der Wellengang etwas kleiner und ruhiger ist, haben Profis oftmals keinen Spaß mit den Shortboards, da schlichtweg die Herausforderung nicht mehr vorhanden ist.

Mit einem Shortboard ist auch die Durchführung diverser Tricks mit dem Surfboard möglich. Diese sind spektakulär anzusehen und sorgen für einen wahren Adrenalinrausch.

Aufgrund des geringen Auftriebes muss deutlich mehr Kraft aufgewendet werden, um die Board beim Paddeln vorwärtszubringen. Beim Take off sind die Shortboards außerdem instabil, weswegen auch für diesen Punkt gut ausgebildete Fähigkeiten im Umgang mit einem Surfbrett wichtig sind.

Guns

Guns sind im Durchschnitt etwa 7 Fuß (2,13 m)  bis 12 Fuß (3,66 m) lang und erreichen aufgrund der sehr geringen Breite sehr schnelle Geschwindigkeiten.

Dieser Boardtyp ist zum Befahren von großen bzw. monströsen Wellen gedacht. Der Vorteil dieses Modells eines Surfbretts sieht sich klar in der zu erreichenden Geschwindigkeit, mit welcher auch wahre „Monsterwellen“ bezwungen werden können.

Der einzige Nachteil an diesen Brettern ist, dass sie wirklich nur für große Wellen, ab einer Höhe von ca. 5 Metern geeignet sind.

Longboard

Dieser Board-Typ wird hauptsächlich zum gemütlichen Cruisen eingesetzt. Er wird rund 8 Fuß (2,44 m) und kleiner. Mit Longboards sind „coole“ Tricks, wie beispielsweise Hang Tens oder auch Cross Steps möglich.

Um Tricks mit dem Surboard ausführen zu können, muss die surfende Person sehr geübt im Umgang mit den Brettern sein.

Es ist leicht, sich davon täuschen zu lassen, dass es möglich ist, mit den Longboards auf kleinen Wellen zu surfen.

Die Steuerung des Boards ist der Punkt, wo der Sachverhalt herausfordernd wird. Longboards sind in der Regel eher etwas träge – und das macht die Ausführung der Steuerungsmanöver eher etwas schwierig.

Beim Longboard ist wie oben gesehen der Name Programm. Beim Transport sollte das nicht vergessen werden.

Fazit

Es gibt zahlreiche Modelle, zwischen denen man sich entscheiden muss, wenn man sich ein Surfboard anschaffen möchte.

Die Wahl sollte gut überlegt sein und im Vorfeld ist eine sorgfältige Recherche ratsam. Die Größe des Surfboards hängt von den Fähigkeiten des Surfers ab. Vereinfacht gesagt, lässt sich festhalten, dass größere Boards eher für Neueinsteiger sind.

Diese lassen sich aufgrund ihrer Größe besser surfen – und man verliert nicht so schnell das Gleichgewicht.

Kleinere Boards erlauben spritzigere Manöver, jedoch müssen die Fähigkeiten des Surfers auch deutlich ausgeprägter sein. Wenn das nicht der Fall ist, lässt sich das Board nur schwer oder nicht unter Kontrolle bringen und man verliert schlicht den Spaß am Surfen.

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