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Der ultrakompakte Transportwagen von Itiwit löst das Problem, das jeder kennt, der ein aufgepumptes Board vom Parkplatz zum Wasser tragen musste. Er wird in die Finnenbox eingesetzt, in zwei Sekunden mit einem Gurt gesichert und trägt bis zu 50 Kilogramm. Verstaut misst er 25 mal 36 mal 15 Zentimeter und wiegt 1,47 Kilogramm.

Auf der Produktseite stehen 192 Bewertungen bei 4,46 von 5 Sternen. Das ist der beste Wert in dieser Testreihe, und die Erklärung liegt nahe: Das Gerät macht genau eine Sache und macht sie gut.

Dieser Test ordnet ihn anhand der Herstellerangaben, der Befestigungslösung und der Bewertungslage ein, geprüft am 10. August 2026 auf der Produktseite von Decathlon.

Das Urteil
8,7/10Der Wagen, der im Kajak mitfährt statt am Parkplatz zu warten1,47 kg

Itiwit Transportwagen ultrakompakt

Der Unterschied zwischen 300 Metern Tragen und 300 Metern Ziehen ist größer, als es auf dem Papier klingt.

Spricht dafür

  • Verstaut nur 25 mal 36 mal 15 Zentimeter, passt also mit an Bord
  • 1,47 Kilogramm dank Gestell aus Aluminium und Kunststoff
  • Montage in etwa 20 Sekunden, Befestigung am Boot in 2 Sekunden
  • Setzt sich in die Finnenbox und sitzt damit ohne Fummelei mittig
  • Räder für Sand, Asphalt und Schotter ausgelegt
  • Belastbar bis 50 Kilogramm, also weit über jedem SUP-Gewicht
  • Gurt im Lieferumfang, hält auch ohne Sicherungsstift
  • Für aufblasbare Boards und Kajaks gleichermaßen entworfen

Spricht dagegen

  • Braucht eine Finnenbox, feste Boards ohne passenden Slot bleiben außen vor
  • Der Sicherungsstift passt nicht auf jedes Boot, dann trägt allein der Gurt
  • Höhe nicht verstellbar
  • Nur zwei Räder, auf tiefem, weichem Sand bleibt es Arbeit
  • Kein Ständer, das Board muss beim Aufsetzen abgestützt werden
  • Die Rollen aus Polypropylen sind der offensichtliche Verschleißpunkt
Kurz beantwortet
Wie wird er befestigt?
Er wird in die Finnenbox des SUP oder Kajaks eingesetzt und mit einem Gurt gesichert. Das dauert etwa zwei Sekunden.
Wie viel trägt er?
Empfohlen sind maximal 50 Kilogramm auf dem Wagen.
Wie klein wird er?
Verstaut 25 mal 36 mal 15 Zentimeter bei 1,47 Kilogramm, er passt also mit ins Boot.
Passt er auf mein Board?
Er ist für alle aufblasbaren Boards und Kajaks entworfen. Voraussetzung ist eine Finnenbox.

Die Finnenbox ist der Trick

Die meisten Transportwagen werden untergeschoben und dann mit Gurten fixiert, damit sie beim Ziehen nicht seitlich wandern. Dieser hier nutzt stattdessen etwas, das an jedem aufblasbaren Board und Kajak ohnehin vorhanden ist: die Finnenbox. Der Wagen rastet dort ein und sitzt damit automatisch mittig und in Fahrtrichtung.

Der Gurt kommt trotzdem dazu, aber er muss keine Ausrichtungsarbeit mehr leisten, sondern nur noch halten. Decathlon gibt zwei Sekunden für die Befestigung am Boot an, was nach Marketing klingt und nach der Konstruktion plausibel ist. Der optionale Sicherungsstift passt nicht an jedes Boot, und der Hersteller schreibt selbst, dass der Wagen auch ohne ihn voll funktionsfähig bleibt.

Die Bewertung im Einzelnen

Technische Daten
ArtTrolley mit 2 Rollen
Maße verstaut25 × 36 × 15 cm
Maße im Gebrauch100 × 25 × 26 cm
Gewicht1,47 kg
Maximalgewicht50 kg empfohlen
Montageca. 20 Sekunden
Befestigung am Bootca. 2 Sekunden
BefestigungsartFinnenbox und Gurt
UntergründeSand, Asphalt, Schotter
Höhenicht verstellbar
Stange100 Prozent Aluminium
Rollen60 Prozent Polypropylen, 40 Prozent SEBS
Gurtband100 Prozent Polyester
Leistungsstufejedes Niveau
Garantie2 Jahre
Die Bewertung im Einzelnen8,7/10
Packmaß 30 %
9,5
25 mal 36 mal 15 Zentimeter zerlegt bedeuten, dass der Wagen mit aufs Wasser kann. Genau das unterscheidet ihn von jedem klassischen Trolley, der am Auto zurückbleibt.
Befestigung 25 %
9
Die Finnenbox gibt Position und Richtung vor, der Gurt hält. Zwei Sekunden sind realistisch, sobald man den Handgriff einmal kennt.
Gewicht 20 %
9
1,47 Kilogramm für ein Alugestell mit zwei Rädern ist wenig. Auf einer Tagestour fällt das Zusatzgewicht kaum ins Gewicht.
Geländegängigkeit 15 %
7,5
Sand, Asphalt und Schotter sind abgedeckt, aber zwei schmale Räder bleiben auf tiefem, trockenem Sand mühsam. Dafür bräuchte es Ballonreifen.
Haltbarkeit 10 %
8
Aluminiumstange und Polyestergurt sind unkritisch, die Rollen aus Polypropylen mit SEBS-Anteil sind das Verschleißteil. Salzwasser abspülen verlängert die Lebensdauer.

Warum er an Bord bleibt

Der eigentliche Gedanke hinter dem Wagen steht in der Produktbeschreibung: Man kann ihn während der Fahrt im Kajak mitnehmen. Das ändert die Planung von Touren. Wer an einer anderen Stelle aussteigt als an der, an der er eingestiegen ist, steht sonst mit einem aufgepumpten Board und ohne Rollen da.

Mit 1,47 Kilogramm und einem Packmaß von einer knappen Schuhkartongröße ist der Wagen ein Ausrüstungsteil, das man einfach dabei hat. Klassische Trolleys mit 60 Zentimetern Rahmenlänge sind das nicht, die bleiben am Auto.

Was der Wagen nicht kann

Er braucht eine Finnenbox. Das ist bei aufblasbaren Boards und Kajaks der Normalfall, bei Hardboards mit ungewöhnlichem Finnensystem aber nicht garantiert. Wer ein festes Board fährt, sollte vor dem Kauf die eigene Box mit dem System abgleichen.

Und er hat zwei Räder, keine vier. Auf tiefem, trockenem Sand sinken schmale Räder ein, egal welcher Hersteller das Gegenteil behauptet. Für den Weg über Parkplatz, Uferweg und festen Strand ist er gemacht, für hundert Meter Dünenkamm nicht.

Lieferumfang

Das ist dabei
  • Transportwagen mit zwei Rollen
  • Aluminiumstange
  • Befestigungsgurt
  • Sicherungsstift (optional verwendbar)

Das ist nicht dabei

  • Transporttasche
  • Ersatzrollen
  • Ballonreifen für weichen Sand
  • Ständer zum Beladen

Stärken und Schwächen

Vorteile und Nachteile

Spricht dafür

  • Verstaut nur 25 mal 36 mal 15 Zentimeter
  • 1,47 Kilogramm, Gestell aus Aluminium und Kunststoff
  • Befestigung über die Finnenbox, ohne Ausrichten
  • Montage in etwa 20 Sekunden
  • Bis 50 Kilogramm belastbar
  • Räder für Sand, Asphalt und Schotter
  • Kann während der Fahrt an Bord bleiben

Spricht dagegen

  • Setzt eine Finnenbox voraus
  • Sicherungsstift passt nicht an jedes Boot
  • Höhe nicht verstellbar
  • Zwei schmale Räder auf tiefem Sand
  • Kein Ständer zum Beladen
  • Rollen sind das Verschleißteil

Alternativen

Alternativen
Itiwit Exploration 500
Wenn das Board dazu noch fehltItiwit Exploration 500Touringboard in 12'6 mit 335 Litern Volumen, Tasche, Finne und Leash. Details im Exploration 500 Test.
Itiwit PR100 Packraft
Wenn Sie das Boot lieber tragen als ziehenItiwit PR100 PackraftZwei Kilogramm Gesamtgewicht und Packmaß 40 mal 25 mal 25 Zentimeter. Siehe PR100 Test.
Itiwit Doppelhubpumpe kompakt
Wenn am Wasser noch die Luft fehltItiwit Doppelhubpumpe kompaktHandpumpe mit zwei Modi bis 20 PSI, 47 Zentimeter verstaut. Mehr im Doppelhubpumpe Test.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Prüfen Sie zuerst Ihre Finnenbox. Der Wagen ist für die üblichen Boxen aufblasbarer Boards und Kajaks entworfen. Wer ein Hardboard mit einem Sondersystem fährt oder ein Kajak ganz ohne Finnenbox, sollte lieber zu einem untergeschobenen Trolley greifen.

Zweitens der Untergrund auf Ihrer Standardstrecke. Asphalt, Schotter und fester Strand sind unproblematisch. Führt der Weg über hundert Meter losen Sand, sind breite Ballonreifen die bessere Investition, auch wenn sie mehr Platz brauchen.

Und drittens die Frage, ob der Wagen mit aufs Wasser soll. Wenn ja, ist das Packmaß das entscheidende Kriterium, und darin ist dieser Wagen kaum zu schlagen. Wenn nein, dürfen es ruhig größere Räder und ein stabilerer Rahmen sein.

Häufige Fragen zum Itiwit Transportwagen

Wie wird der Wagen am Board befestigt?

Er wird in die Finnenbox eingesetzt und mit dem mitgelieferten Gurt gesichert. Decathlon gibt dafür etwa zwei Sekunden an, die Montage des Wagens selbst dauert rund 20 Sekunden.

Passt er auf alle Boards und Kajaks?

Er ist für alle aufblasbaren Boote und Boards entworfen. Voraussetzung ist eine Finnenbox, in die der Wagen eingesetzt werden kann.

Was ist, wenn der Sicherungsstift nicht passt?

Das ist kein Problem. Der Hersteller weist selbst darauf hin, dass sich der Stift nicht an jedem Boot anbringen lässt und der Wagen dank Gurt trotzdem voll funktionsfähig bleibt.

Wie viel Gewicht trägt er?

Empfohlen sind maximal 50 Kilogramm. Jedes aufblasbare SUP und die meisten aufblasbaren Kajaks liegen deutlich darunter.

Kann ich ihn im Kajak mitnehmen?

Ja, genau dafür ist das Packmaß von 25 mal 36 mal 15 Zentimetern gedacht. Zerlegt passt er ins Boot, sodass man auch an einem anderen Punkt aussteigen kann.

Funktioniert er auf Sand?

Die Räder sind für Sand, Asphalt und Schotter ausgelegt. Auf festem, feuchtem Sand rollt er gut, auf tiefem trockenem Sand bleibt das Ziehen anstrengend.

Lässt sich die Höhe verstellen?

Nein, die Höhe ist fest. Im Gebrauch misst der Wagen 100 mal 25 mal 26 Zentimeter.

Lohnt sich der Itiwit Transportwagen?

Fazit
8,7/10Der Wagen, der im Kajak mitfährt statt am Parkplatz zu warten

Itiwit Transportwagen ultrakompakt

1,47 Kilogramm, ein Packmaß von knapp Schuhkartongröße, Befestigung über die Finnenbox und 50 Kilogramm Tragkraft: Der Wagen ist konsequent auf das eine Ziel hin gebaut, mit an Bord zu passen. Die 4,46 Sterne bei 192 Bewertungen sind der beste Wert in dieser Reihe.

Wer ein festes Board ohne passende Finnenbox fährt oder regelmäßig weite Strecken über tiefen Sand zurücklegt, ist mit einem größeren Trolley mit Ballonreifen besser bedient. Für alle anderen ist das eine der sinnvollsten Anschaffungen rund ums aufblasbare Board.

Weiterlesen zum Stand-up-Paddling

Das passende Board steht im Exploration 500 Test, die Luft dazu im Doppelhubpumpe Test und im Elektropumpe Test. Übersichten gibt es im SUP-Board Test, im SUP-Paddel Vergleich und im SUP-Rucksack Test.

Max ist begeisterter Stand Up Paddler und betreibt den SUP Blog stand-up-paddling.org. Er hat bereits Dutzende SUP Boards getestet und noch mehr Blogbeiträge über Stand Up Paddling geschrieben. Bei Wellenliebe verantwortet er den Themenbereich SUP.