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Wakeboard Geschichte: Woher kommt Wakeboarding?

Wakeboard Geschichte: Wakeboarder von früher

Wakeboard Geschichte – Das Leben zu unserer Zeit ist so vielfältig wie nie. Ob es dabei um Mode, Essen, Autos, Design oder Sport geht, es gibt heutzutage kaum noch einen Lebensbereich, aus der man nicht aus einer unglaublichen Vielzahl an Möglichkeiten schöpfen kann.

Besonders im Sportbereich sind in den letzten Jahrzehnten vielerlei neue Sportarten aus dem Boden gesprossen, welche sich zugleich einer immer zunehmenden Beliebtheit erfreuen.

Lesetipp: Was kostet ein Wakeboard?

Die graue Jahreszeit ist vorbei, der Sommer steht bald wieder vor der Tür. Es gibt nichts schöneres als sportliche Betätigung mit Sonne, Strand und gute Laune, Lachen und Wasser zu verbinden, nämlich beim Wassersport.

Wassersport ist aufgrund der Erfrischung nicht nur beliebt, sondern auch noch gesund. Zu den beliebtesten Wassersportarten gehören Wakeboarden, Wasserski, Surfen, Stand Up Paddling, Rafting, Schwimmen, Tauchen, Segeln, Rudern und Kanufahren. Das Wakeboarden möchten wir hier kurz vorstellen.

Wassersportart Wakeboarden – was ist das?

Beim Wakeboarden steht man auf einem Brett, ähnlich dem bekannten Surfbrett, nur dass das Brett hier kürzer und breiter ist und die Füße festgeschnallt sind. In den Händen hält man eine Stange, an welcher ein Seil befestigt ist und welches ein Motorboot oder eine Seilbahn zieht.

Wakeboarden ist Surfen oder auch Wasserski also nicht unähnlich, man könnte es sogar als Mix aus beidem betrachten. Auch Snowboarden könnte man als entfernten Verwandten betrachten.

Die große Beliebtheit des jungen Wassersports

Der Vorteil beim Wakeboarden gegenüber Surfen ist, man steht sicherer auf dem Brett und ist nicht vom Wind abhängig. Dadurch sind auch langsamere Geschwindigkeiten möglich, was den Sport besonders für Wassersportanfänger so beliebt macht.

Aber die wichtigsten Gründe, die Unabhängigkeit vom Wind und damit das Gefühl des rasanten Gleitens über das Wasser jederzeit genießen zu können und vor allem, dass bei diesem Sport Sprünge in unglaubliche Höhen möglich sind, ließ die Beliebtheit für den neuen Wassersport nach Bekanntwerden so rasant ansteigen.

Woher stammt Wakeboarding?

Wakeboarden gehört zu den beliebtesten Wassersportarten und das, obwohl diese Sportart im Vergleich zu vielen anderen noch relativ jung ist. Den heutigen Internationalen Verband für Wasserski und Wakeboard (IWWF) gibt es zwar schon seit 1946, aber entwickelt hat sich Wakeboard erst in den 1980er Jahren. Die genaue Geburtsstunde des Wakeboards ist 1990.

Ursprünglich entstanden ist das Wakeboarden direkt aus dem Surfen. Amerikanische Surfer aus Kalifornien waren genervt von ständigen Windflauten und kamen auf die Idee, warum man sich nicht auch von einem Boot auf dem Brett ziehen lassen könnte.

Wer erfand Wakeboading?

Der Wakeboard Erfinder ist hingegen unbekannt. Es ist nicht klar, wer Wakeboarden erfunden hat. Wohl zur gleichen Zeit kam eine Gruppe von Surfer aus den USA auf die Idee, sich einfach von einem Boot ziehen zu lassen.

Die normalen Surfbretter waren dafür allerdings viel zu lang und so erfand man erste Boards, die mit den heutigen Wakeboards noch nicht viel gemein hatten, die sogenannten Skurfer. Die Skurfer waren eine Mischung aus Wasserski und Surfbrett, quasi ein übergroßer Wasserski und relativ schwere Boards, schwer zu händeln und nicht so gut zu fahren, nur die Profis schafften dies.

Erst 1990 entstand das Wakeboard, so wie wir es heute kennen. Herb O´Brien, der Eigentümer einer Wasserskimarke baute den sogenannten Hypolite, was der erste Prototyp eines Wakeboards war. Der Hyperlite war kleiner und flacher als der Skurfer und damit einfacher zu fahren.

Im weiteren Verlauf wurde der Hyperlite weiterentwickelt, zum Beispiel die Symmetrie des Boards und die Finnen an beiden Board-Enden, die für mehr Stabilität im Wasser sorgen. Wakeboards ähneln somit eher Snowboards, als Surfbrettern, auch wenn die Idee ursprünglich aus diesen hervorgegangen ist.

Wakeboarding Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert

Die Beliebtheit dieser neuen Boards samt Sport stieg so rasant an, dass Jimmy Redmon bereits 1990 noch die WWA (World Wake Association) in Florida gründete. Und bereits zwei Jahre später wurde das Wakeboarden offiziell zum Sport erklärt, als Sport Promoter die Wakeboard Pro Series gründeten, welche von Jahr zu Jahr weiterwuchs und sich schon 1994 über ganz Europa verbreitete.

Bootshersteller und Wakeboard Zubehör Firmen sponserten etliche Events, wodurch die Bekannt- und Beliebtheit immer weiter gesteigert und der Sport immer umfangreicher wurde. Offizielle Regeln gab es bis dato jedoch noch nicht, das erste Regelbuch kam aus Großbritannien, dazu gehörte zum Beispiel auch der Wasserskilift, auch Cable genannt, anstatt des Motorbootes, welcher die Fahrbahn vereinheitlichen und gleiche Bedingungen für alle schaffen sollte.

Angebot und Nachfrage an Wakeboarding und allerlei Zubehör stieg weiter rasant an, sodass sich immer mehr Wassersportler, zum Beispiel Wasserskifahrer, aus anderen Bereichen für Wakeboarden interessierten und die weitere Entwicklung mit großem Interesse und Aufmerksamkeit neugierig verfolgten.

1995 wird in Berlin der erste deutsche Wakeboard Verein gegründet. Innerhalb der International Ski Federation entsteht 1997 eine neue Fachschaft, die European Wakeboard Association (EWA). Auch noch 1997 wurde die sogenannte Wake Attack Tour von Swatch und O´Neil gestartet, wodurch der Sport weiter einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.

Die Wake Attack Tour wurde ein voller Erfolg, die Wakeboard Community wuchs weiter in rasantem Tempo an und so entschieden der Deutsche und der Europäische Wakeboard Verband, Contests abzuhalten, Contests, die auch heute noch stattfinden, wie zum Beispiel die German Wakeboard Tour, die European Wakeboard Tour und die European Cable Wakeboard

Der erste Weltcup im Wakeboarden fand 1998 in Deutschland statt. Bei diesem Weltcup wurden das Seil noch von beidem gezogen, vom Cable und vom Motorboot.

Während der German Wakeboard Tour 1999 kam der nächste große Durchbruch, als über 45 Fernsehsender übers Wakeboarden berichteten und 110 Berichte in Zeitschriften gedruckt wurden. Ab sofort war Wakeboarden selbst denen bekannt, die noch nicht viel davon gehört hatten und jeder war fasziniert von der Flexibilität, den Sprüngen und dem berauschendem Gefühl.

Auch die ersten Weltmeisterschaften im Wakeboarden wurden 2001 in Deutschland, in Duisburg ausgetragen und auch bei den World Games war Wakeboarden 2005 vertreten.

Lesetipp: Wakeboard Gewicht Tabelle

Zukunft = Olympia?

Von einer Aufnahme zu den Olympischen Spielen ist Wakeboarden ebenfalls nicht mehr weit entfernt, es wurde 2011 auf die Short List für die Olympischen Spiele 2020 gesetzt, welche eine Auswahl an Sportarten beinhaltet, die als neue Disziplin in die Olympischen Spiele eingeführt werden könnten.

Schauen wir, wohin der Weg noch führt, denn alles ist vom weiteren Verlauf abhängig, aber bei der bisherigen sehr guten Entwicklung kann da nichts mehr schiefgehen!

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