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Tauchen ist ein beliebter Sport und eine Aktivität, die von vielen Menschen auf der ganzen Welt ausgeübt wird.

Es kann sowohl entspannend als auch aufregend sein und ist eine tolle Möglichkeit, die Unterwasserwelt zu entdecken.

Es gibt viele verschiedene Arten des Tauchens, vom Gerätetauchen, bei dem du mit einer Sauerstoffflasche für längere Zeit unter Wasser bleibst, bis zum Freitauchen, bei dem du den Atem anhältst und ohne Hilfsmittel tauchst.

Tauchen ist relativ sicher, aber wie jeder Sport birgt es einige Risiken.

Im Folgenden stellen wir dir einige allgemeine Statistiken über das Tauchen vor:

#1 Wie tief Menschen tauchen können

Beim Tauchen können zwei Hauptarten unterschieden werden: Apnoetauchen und Gerätetauchen.

Beim Apnoe-Tauchen, auch Freitauchen genannt, hält eine Person während des gesamten Tauchgangs die Luft an. Der aktuelle Tiefenrekord beim Apnoetauchen liegt bei 214 Metern.

Beim Gerätetauchen hingegen wird ein Atemgerät benutzt, das es ermöglicht, unter Wasser zu atmen. Der aktuelle Tiefenrekord im Gerätetauchen liegt bei 332,35 Metern.

Wie tief eine Person tauchen kann, hängt also von der Art des Tauchens ab, die sie betreibt.

#2 Wie lange Menschen die Luft anhalten können

Untrainierte Menschen können maximal etwa eine Minute lang die Luft anhalten. Mit etwas Übung können Berufs- sowie Sporttaucher jedoch viel länger die Luft anhalten.

Der Weltrekord für das längste Luftanhalten liegt bei beeindruckenden 11 Minuten und 35 Sekunden.

Der Rekord im Apnoetauchen wurde von dem kroatischen Apnoetaucher Budimir Sobat erreicht: Sobats Bestleistung liegt bei 24 Minuten und 33 Sekunden.

Mit dem richtigen Training ist klar, dass Menschen viel länger die Luft anhalten können, als sie es bisher für möglich hielten.

#3 Tauchrekorde beim Zeittauchen

Der Weltrekord im Zeittauchen wird von Natalya Molchanova aus Russland gehalten, mit beeindruckenden 09:02 Minuten. Sie gilt seit einem Standardtauchgang im August 2015 als verschollen.

Den Rekord bei den Männern hält Stéphane Mifsud aus Frankreich mit 11:35 Minuten im Jahr 2009.

Der deutsche Rekord im Zeittauchen liegt bei 06:12 Minuten für Frauen und 10:12 Minuten für Männer.

#4 Wie weit man Streckentauchen kann

Wenn es um Streckentauchen geht, bei dem mit einem Atemzug eine möglichst große Meteranzahl getaucht werden soll, können sowohl Männer als auch Frauen eine beachtliche Strecke zurücklegen.

Ohne Flossen können Frauen 185 Meter tauchen, während Männer 244 Meter erreichen.

Mit Flossen können Männer 300 Meter schwimmen, während Frauen 237 Meter erreichen können.

#5 Wie tief ein Pottwal tauchen kann

Pottwale sind die am tiefsten tauchenden Säugetiere und können Tiefen von bis zu 3000 Metern erreichen.

Um beim Tauchen Sauerstoff zu sparen, können sie alle Organe abschalten, die während des Tauchgangs nicht gebraucht werden.

Zum Vergleich: das Wrack der Titanic befindet sich in 3800 Metern Tiefe im Nordatlantik, südöstlich von Neufundland.

#6 Wie tief ein Pinguin tauchen kann

Kaiserpinguine sind großartige Taucher, die Tiefen von bis zu 500 Metern erreichen können.

Sie jagen am liebsten in dunkleren Gewässern, wo sie von Raubtieren nicht gesehen werden können.

Je tiefer das Wasser ist, desto schwieriger ist es für Raubtiere, sie zu entdecken.

Wenn es dunkel ist, jagen Pinguine hingegen gerne näher an der Oberfläche des Wassers.

#7 Häufigkeit von Freizeittauchen in Deutschland bis 2022

Im Jahr 2022 gaben etwa 0,53 Millionen Menschen in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren an, häufig in ihrer Freizeit tauchen zu gehen.

Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber der Zahl der Menschen, die 2017 häufig tauchten, die nur etwa 0,35 Millionen betrug.

Der Anstieg kann auf eine Reihe von Faktoren zurückgeführt werden, darunter die wachsende Beliebtheit von Tauchen als Freizeitbeschäftigung und die Tatsache, dass immer mehr Menschen in der Nähe von Gewässern leben, in denen Tauchen möglich ist.

#8 Maximal zulässiger Druck beim Sporttauchen

Wenn über den maximalen Druck beim Sporttauchen gesprochen wird, ist in der Regel die sichere Grenze für den Partialdruck gemeint.

Das liegt daran, dass Druckluft und Nitrox, die beiden am häufigsten verwendeten Atemgase beim Tauchen, bei einem Partialdruck von 1,2 bis 1,6 Bar eine toxische Wirkung auf unser zentrales Nervensystem haben können.

Da Sporttaucher aber normalerweise nicht tiefer als 30 oder 40 Meter tauchen, sind sie diesem hohen Druck nicht ausgesetzt.

Trotzdem ist es wichtig, sich der Gefahren bewusst zu sein, die ein zu tiefer Tauchgang mit sich bringt.

Achte also immer darauf, dass du innerhalb deiner sicheren Tiefengrenze bleibst.

#9 Das Lebewesen, das am längsten unter Wasser bleiben kann

Es gibt einen interessanten Rekord, wenn es um Tauchtiefen geht und wie lange ein Lebewesen unter Wasser bleiben kann.

Ein Schnabelwal hält den aktuellen Rekord mit einer Tiefe von 2992 Metern und einer Verweildauer von 140 Minuten unter Wasser.

Wissenschaftler*innen glauben, dass andere Wale noch tiefer tauchen können.

Dies ist ein erstaunliches Beispiel dafür, wie gut sich Lebewesen an ihre Lebensbedingungen anpassen können.

#10 Die beliebtesten Reiseziele zum Tauchen

Es gibt viele beliebte Reiseziele zum Tauchen, aber einige sind beliebter als andere.

Ägypten, die Malediven und das Mittelmeer sind nach wie vor sehr beliebt, aber zugleich wird auch Asien immer beliebter.

Jedes Reiseziel hat seine eigenen, einzigartigen Attraktionen und Merkmale, die es für Taucher attraktiv machen.

#11 Welche Tauchreisen beliebter werden

Taucher sind immer mehr an besonderen Tauchreisen zu abgelegenen und exotischen Orten interessiert.

Der Prozentsatz der Taucher, die Reisen zu Orten wie den Galapagosinseln, Südafrika oder der Arktis buchen, nimmt zu.

Diese Reiseziele bieten unberührte Tauchbedingungen und die Chance, seltene Wildtiere wie Hammerhaie zu sehen.

Auch das Eistauchen wird immer beliebter, da es eine einzigartige Herausforderung darstellt.

#12 Die tiefste Stelle der Weltmeere

Der tiefste Ort in den Weltmeeren wurde 1957 bemessen und ist das „Witjas-Tief 1“ im Marianengraben.

Er ist 11.034 Meter tief. Der japanische, nicht bemannte Unterwasserroboter „Kaiko“ war schon dort.

Inzwischen gibt es Zweifel daran, ob das „Witjas-Tief 1“ tatsächlich der tiefste Ort ist. Aber trotzdem ist es immer noch eine erstaunliche und rekordverdächtige Tiefe!

#13 Wie weit eine Lederschildkröte tauchen kann

Lederschildkröten sind die größten aller lebenden Schildkröten, mit einer maximalen Panzerlänge von 2,50 Metern und einem Gewicht von etwa 700 Kilogramm.

Sie gehören außerdem zu den am tiefsten tauchenden Lebewesen der Erde und können bis in Tiefen von über 1.000 Metern abtauchen.

In einer aktuellen Studie verfolgten Forscher die Bewegungen verschiedener Lederschildkröten, darunter von fünf Lederschildkröten bei der Überquerung des Atlantiks.

Sie fanden heraus, dass eine der Lederschildkröten eine Strecke von 7.563 Kilometern zurücklegte, wobei der Großteil der Reise in Tiefen von über 1.000 Metern stattfand.

#14 Tauchunfälle, die zwischen 2007 und 2010 vom Verband deutscher Sporttaucher gemeldet wurden

Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST e.V.) berichtet, dass sich zwischen 2007 und 2010 insgesamt 196 Tauchunfälle ereignet haben.

Die meisten dieser Unfälle (80 Prozent) betrafen männliche Taucher, während die restlichen 20 Prozent weiblich waren.

Die Hälfte der Unfälle ereignete sich in Deutschland, während die andere Hälfte in anderen Ländern stattfand.

Das Durchschnittsalter der in diese Unfälle verwickelten Taucher lag bei 41 Jahren.

Wenn wir uns die Statistiken der europäischen Taucher ansehen, die mit einer Grundausbildung und der richtigen Sicherheitsausrüstung tauchen, sind schwere Tauchunfälle glücklicherweise selten.

#15 Risiko eines Tauchunfalls

Tauchen ist im Allgemeinen ein sicherer Sport, aber es gibt trotzdem einige Risiken.

Nach Angaben des Divers Alert Network liegt das Risiko, einen tödlichen Tauchunfall zu erleiden, bei 4,7 pro 1.000.000 Tauchgängen.

Die drei wichtigsten Risikofaktoren sind Vorerkrankungen, schlechte Tarierung und zu schnelles Auftauchen. Auch die Vernachlässigung von Standards setzt Taucher einem höheren Risiko aus.

Die DAN-Studie über 940 Unfälle in einem Zeitraum von 10 Jahren ergab, dass die meisten Unfälle bei besserer Ausbildung und Beachtung der Sicherheitsverfahren vermeidbar gewesen wären

Mit ausreichend Sorgfalt können Taucher den Sport genießen und gleichzeitig die Risiken minimieren.

#16 Wie viele Tauchscheine von PADI 2010 ausgestellt wurden

Im Jahr 2010 hat PADI – die größte kommerzielle Tauchausbildungsorganisation der Welt – etwa 923.600 Tauchscheine ausgestellt.

Darin enthalten sind nicht nur diejenigen, die zum ersten Mal getaucht sind, sondern auch diejenigen, die an Auffrischungskursen und anderen Fortbildungen teilgenommen haben.

PADI hat Tauchbasen in 183 Ländern und eine Mitgliederbasis von 130.000 Menschen.

Und bei so vielen Menschen, die den Tauchgang wagen, ist es kein Wunder, dass 2010 ein hervorragendes Jahr für das Tauchen war!

#17 Mitglieder des Verbands Deutscher Sporttaucher im Jahr 2021

Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDS) ist die größte Organisation von Sporttauchern in Deutschland.

Er bietet seinen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen an, darunter Versicherungen, Schulungen und Rabatte auf Tauchausrüstung.

Im Jahr 2021 hatte der VDS 59.640 Mitglieder.

#18 Beliebtheit des Tauchens im Urlaub bei Deutschen

Auch wenn Tauchen für viele Menschen nicht die erste Aktivität ist, die ihnen bei der Urlaubsplanung in den Sinn kommt, ist es bei einigen Gruppen sehr beliebt.

Vor allem deutsche Männer geben deutlich häufiger an, dass sie im Urlaub tauchen möchten als Frauen: Zehn Prozent bekunden Interesse, aber nur drei Prozent.

Was auch immer der Grund dafür ist, es ist klar, dass Tauchen für manche Menschen ein wichtiger Teil ihrer Vorstellung von einem perfekten Urlaub ist.

#19 Die bekanntesten Tauchverbände

Zu den bekanntesten Tauchverbänden aus deutscher Perspektive zählen der International Aquanautic Club, die Professional Association of Diving Instructors, Scuba Schools International sowie der Verband Deutscher Sporttaucher.

Der International Aquanautic Club (IAC) ist eine weltweit anerkannte Tauchorganisation.

Er wurde 1959 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main, Deutschland. Der IAC hat über 60.000 Mitglieder in mehr als 100 Ländern weltweit.

Die Professional Association of Diving Instructors (PADI) ist die weltweit größte Tauchorganisation.

Scuba Schools International (SSI) ist eine weitere weltbekannte Tauchorganisation.

Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) wurde 1960 gegründet und hat mehr als 60.000 Mitglieder.

Es gibt neben diesen vier genannten Tauchverbänden viele weitere Tauchverbände auf der ganzen Welt, darunter IDA, NAUI und ESA, und jede Organisation hat ihre eigenen einzigartigen Aufgaben und Ziele.

Aber sie alle teilen die Liebe zum Tauchen und zur Unterwasserwelt!

Helene ist jeden Sommer mit dem Kanadier unterwegs, meistens im Berliner Umland. Sie mag Wasser in allen Formen, vor allem als Fluss, See oder Meer, und freut sich über die vielen verschiedenen Möglichkeiten, sich darauf und darin zu bewegen. Gerade hat sie das Stand up Paddeln für sich entdeckt.