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Tauchen Hamburg: Die 3 schönsten Orte (mit Camping-Tipps)

In der zweitgrößten Stadt Deutschlands ist das Element Wasser ein großes Thema. Hierher kommen die ganzen Schiffe, und zwar nicht etwa über die A4, sondern ganz elegant über die Elbe. Aber Spaß beiseite: Schaut man sich Hamburg auf der Karte an, erinnert das komplexe Flussgeflecht tatsächlich ein wenig an Adern und Venen, die man auf seinen Händen sieht.

In der Tat haucht das Wasser dem Ort eine Menge Leben ein und logischerweise sind in Hamburg neben Stand Up Paddlern auch viele Taucher daran interessiert, sich das Ganze auch aus der Nähe anzuschauen. Aus diesem Grund gibt es hier viele Möglichkeiten, eben das zu tun.

Im Laufe der Zeit haben sich hier über 20 Tauchschulen angesiedelt und eine Tauchinfrastruktur aufgebaut, die man als beeindruckend bezeichnen kann. In den Gewässern Hamburgs findet man zwar kein Piratengold und auch keine bunten Fischschwärme, jedoch sind sie deshalb nicht weniger interessant.

In Hamburg gibt es beispielsweise den Hohendeicher See (auch Oortkatensee oder Oortkatener See genannt), welcher unter anderem zahlreichen Aalen, Barschen, Hechten und Krebsen ein schönes zu Hause bietet. Hamburg ist ein idealer Stützpunkt, denn von hier aus kann man viele sehr bekannte und beliebte Tauchgebiete ansteuern.

#1 Hemmor am Kreidesee

Fährt man nämlich von Hamburg aus etwa 80 km in Richtung Niedersachsen, kommt man nach Tauchspot Hemmor an den Kreidesee. Dieser wird nicht umsonst jedes Jahr von über 30000 Tauchern aus aller Welt besucht.

Der Kreidesee ist ein ca. 60 Meter tiefer, künstlich angelegter See, welcher im Jahre 1986 eigentlich in eine Schlammgrube umgewandelt werden sollte. Das ist zum Glück jedoch nie geschehen.

Hier finden sich unter Wasser vor allem interessante Artefakte aus jüngster Vergangenheit, wie etwa die alte Kreidefabrik, alte Autos (Oldtimer), gesunkene Boote, LKWs und sogar ein altes Flugzeug. Man taucht also praktisch durch die Vergangenheit und kann diese sogar anfassen – es ist wirklich märchenhaft.

#2 Hohenwachter Bucht

Fährt man 110 km in Richtung Ostsee, so kommt man zur Hohenwachter Bucht. Der Campingplatz hat hier den Namen Campingplatz Blanckeck.

Hier kommen vor allem Anfänger gerne her, denn die Hohenwachter Bucht bietet dem Taucher einen wunderbaren Flachwassertauchplatz, der sich im wahrsten Sinne des Wortes gewaschen hat. Entdecken kann man hier riesige Seegraswiesen, funkelnde Muschelbänke sowie Barsche und auch Flundern.

Fans von Schiffswracks müssen von Hamburg aus etwa 150 km weit fahren, um zum Dock Tor zu gelangen. Diese finden sich an der Küste vor Katharinenhof in der Ostsee bei Fehmarn.

#3 Dänische Ostseeküste

Taucher, die gerne Muscheln, Seesterne und Dorsche bewundern möchten, sollten sich an die dänische Ostseeküste wagen. Hier gibt es den wunderbaren Tauchplatz am Gammel Albo, welcher sich nur etwa 250 km von Hamburg befindet.

Unterkunft und Camping am Hohendeicher See (Oortkatensee) in Hamburg

Wo befindet sich der Campingplatz hier überhaupt?

Der Hohendeicher See liegt direkt in der Stadt und es handelt sich um einen recht großen und tiefen Baggersee. Hier gibt es sogar mehrere Campingplätze:

  • Oortkaten Paradise
  • Wohnwagenhütte Oortkaten
  • Pengue’s Campingplatz
  • Bürgermeister
  • Dr. Sommer Bartek
  • Öhlis Lounge
  • Camping Jacobsen
  • Campingplatz

Die nachfolgenden Fragen beziehen sich alle auf den größten Campingplatz namens „Camping Jacobsen“.

Muss man seinen Stellplatz hier reservieren oder kann man einfach vorbeikommen?

Der Campingplatz namens Camping Jacobsen am Hohendeicher See (Oortkatener See) in Hamburg ist vor allem etwas für Dauercamper.

Es gibt hier über 1000 Parcellen, die man mieten kann. Wer alleine oder in einer kleinen Gruppe und nur einige Tage zum Tauchen herkommt, der muss am besten einen der anderen Campingplätze auswählen. Wer seinen Wohnwagen jedoch selbst im Winter stehenlassen möchte, der ist hier genau richtig.

Man kann leider nichts reservieren und sollte sich vorher am besten via Mail (info@camping-oortkaten.de) anmelden. Die einzelnen Plätze werden von privaten Anbietern (nur für) längere Zeit vermietet. Eine Liste mit Kontaktmöglichkeiten (Liste der Vermieter) findet sich unter dem Fazit dieses Artikels.

Gibt es hier Strom und/oder Sanitäranlangen?

Die Vermietergemeinschaft bietet den Dauercampern hier selbstverständlich auch Strom an. Diesen bezahlt man ganz normal jeden Monat, wie auch seine Stromrechnung zu Hause.

Darf ich meinen Hund mitbringen?

Haustiere sind erlaubt. Man sollte es jedoch tunlichst vermeiden seine Dauercamper-Nachbarn zu stören. Wenn man selbst zum Beispiel gerade im Hohendeicher See taucht und der Hund bellt den ganzen Tag lang, dann braucht man seinen Nachbarn nicht nach Zucker zu fragen, wenn dieser einem einmal ausgeht. Ebenso sollte der Hund an der Leine geführt werden, wenn man mit ihm Gassi geht. Das sind zwar keine Vorschriften, jedoch allgemein gute Tipps.

Wie schaut es mit dem Grillen aus? Ist es erlaubt?

Offene Feuerstellen sind (wie fast überall in Deutschland) nicht erlaubt. Dass diese Regelung eingehalten wird, ist sehr wichtig. Immerhin könnte selbst die kleinste Glut ein Riesenfeuer entfachen und sich zum Beispiel in der Nacht ungehindert ausweiten.

Damit das nicht passieren kann, sollte man einen Grill benutzen. Das Grillen an sich ist hier selbstverständlich erlaubt, denn ansonsten macht Dauercampen auch keinen großen Spaß.

Wohin mit meinem Müll?

Der Camping Jacobsen Campingplatz ist trotz der vielen Dauercamper ein sauberer und gepflegter Ort. Damit man nicht aus der Reihe tanzt und sich beim Nachbarn in der Nebenparzelle unbeliebt macht, sollte man seinen stinkenden Müll nicht unbedingt in der Sonne stehen lassen und versuchen neue Bakterienarten zu züchten. Viel besser ist es, wenn man den Müll gleich in den dortigen Tonnen entsorgen geht.

Die Alternative: Unterkunft am Sundhäuser See

Wer keinen Wohnwagen hat, nicht gerne zeltet und es insgesamt lieber bequemer mag, der kann auch eines der Ferienhäuser direkt am See mieten. Und mit „direkt am See“, meint man tatsächlich direkt am See. Man geht also aus dem Haus und befindet sich schon auf dem Steg. Optimaler kann der Einstieg ins Wasser schon gar nicht mehr sein.

Man muss seine Tauchausrüstung nicht über einen Schotterparkplatz schleppen und kann den Neoprenanzug nach dem Tauchgang direkt in die Waschmaschine werfen. Besser geht es eigentlich gar nicht mehr. Um eine Unterkunft zu finden, googlet man einfach „Ferienwohnung am Elbdeich in Hamburg“. Lustigerweise heißt das Unternehmen auch genauso.

Fazit

Das Tauchen in und rund um Hamburg macht Laune und gibt uns ein wenig der Ruhe zurück, die wir in einer Großstadt dieses Ausmaßes Tag für Tag vermissen.

Ebenso ist Hamburg ein wunderbarer Stützpunkt (oder sogar Wohnort) für Taucher, denn von hier aus kann man einige der besten Tauchgebiete Deutschlands ansteuern. Man ist nicht weit weg vom Meer und mitten in der City gibt es viele tolle Gewässer, die man erkunden kann.

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