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Surfen im Winter: Die 4 besten Orte (mit hilfreichen Tipps)

Ein eingefleischter Wellenreiter will auch über die kalte Jahreszeit hinweg nicht auf seine Leidenschaft Nummer 1 verzichten.

Wer die Zeit und das Geld hat, kann ins Warme fliegen, um dort unbehelligt seinem Hobby nachzugehen. Auch Personen, die es nicht ins Warme schaffen, können Surfen gehen.

Um diese beiden Szenarien dreht sich dieser Artikel. Zu Anfang werden drei sehr gute Destinationen vorgestellt, an denen im Winter gesurft werden kann.

Der zweite Teil des Ratgebers beschäftigt sich mit Tipps für das Surfen im Winter an kalten Orten.

Die besten Orte zum Surfen im Winter

# 1: Kanarische Inseln

Vor der Nordwestküste Afrikas finden sich die Kanarischen Inseln. Diese spanische Inselgruppe ist gerade über die Winterzeit hinweg ein Paradies für Surfer aus aller Welt.

Es ist daher keine Überraschung, dass dort gerade in der kalten Jahreszeit Surfcamps angeboten werden, die von einem internationalen Publikum begeistert angenommen wurden.

Was die Spots angeht, kann auf den Kanarischen Inseln ein großzügiges Angebot in Empfang genommen werden. Die Inseln haben zahllose Geheimtipps und ein Gespräch mit Insidern der Surferszene kann in diesem Kontext einiges Licht ins Dunkel bringen.

Die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr über um die 23 Grad. Beispielsweise gehören die Surfspots La Santa und El Pollon zu den beliebtesten ihrer Art in ganz Europa.

# 2: Marokko

Das Königreich Marokko sollte am besten über die Wintermonate hinweg besucht werden, wenn es um einen Surf-Trip geht. Über die Wintermonate hinweg hat das Wasser zwischen 17 und 18 Grad.

Deshalb gehört hier ein Neoprenanzug mit in das Stammgepäck. Des Weiteren ist ein Besuch im Tropeninstitut angeraten, bevor man sich auf den Weg nach Marokko macht.

Grund hierfür ist das Vorhandensein von diversen Erkrankungen aufgrund der Lokalität von Marokko. Die perfekten Bedingungen reichen von Oktober bis März und in diesem Zeitraum haben die Surfer ein wahres Inselparadies vor sich, welches den Surf Boom inmitten der 90er Jahre letztlich ins Leben rief.

# 3: Andalusien

Das dritte Ziel auf unserer kleinen Auflistung der beliebtesten Surfdestinationen für den Winter ist Andalusien. Die autonome spanische Region wird manches Ortes auch als „Surf-Schlaraffenland“ bezeichnet.

Den Grund hierfür findet man in den zahllosen Spots, die es in Andalusien zu entdecken gibt. Für Surffreunde ein wahrer Gaumenschmauß.

Beispielsweise können Interessierte in El Palmar, einem kleinen Küstendorf den Schritt auf das Wasser mit dem Surfbrett wagen. Diese Lokalität zeichnet sich durch ihre Lage aus. Touristen kommen in der Regel schnell nach El Palmar, um dann dort dem Surfen nachgehen zu können.

# 4: Hawaii

Kein Surfguide über Surfen im Winter kann ohne den Spot der Spots auskommen: Hawaii. Noch immer ist das Inselparadies das erste, woran Menschen denken, wenn sie mit dem Surfbegriff in Berührung kommen.

Die ersten Überlieferungen zum Surfen kamen genau aus dieser Gegend. Von November bis April laden die Wellen Surfer aus der ganzen Welt zu einem Abenteuer ein. Eine wichtige Faustregel gilt es noch zu beachten:

Bleiben die einheimischen Surfer aus dem Wasser heraußen, sollte das der Leser dieses Artikels ebenfalls tun. Die Erfahrungswerte der einheimischen Surfer übersteigt das Level des durchschnittlichen Hobbyisten um Längen.

Surfen an kühlen Orten – mit ein paar Tipps kein Problem

Es ist der Wunsch der meisten Surfer über die Wintermonate in Richtung der Wärme zu verschwinden. Doch die Realität lässt das meistens nicht zu.

Um dennoch Surfen zu können, sollten ein paar Punkte berücksichtigt werden. Diese stellen sicher, dass das Surfvergnügen auch bei kühleren Temperaturen ein schönes Erlebnis bleibt.

Denn die meisten Spots dieser Erde – auch in Deutschland – haben im Winter die besseren Wellen zum Surfen als im Sommer.

Auch wenn das Gesellschaftliche über die kalten Monate hinweg nicht präsent ist (Wer will schon stundenlange Gespräch am kalten Strand?), lohnt sich das Surfen im Winter wegen der Wellen allemal.

Tipp # 1: Ein vernünftiger Neoprenanzug muss her

Das Tool Nummer 1 für das Surfen im Winter ist ein vernünftiger Neoprenanzug. Dieser sollte seine Wärmespeicherfunktionen noch vollständig ausführen können und darf in keiner Weise beschädigt sein. Im Winter wäre das nicht gut!

Das ganze Jahr über kann sichergestellt werden, dass der Neoprenanzug seinen Zweck über die kalten Monate hinweg erfüllen wird: Er darf nicht in der Sonne getrocknet werden.

Die Beachtung dieser Maßnahme verlängert die Gebrauchsdauer des Neoprenanzugs um einiges.

Was die Dicke angeht, so sollte der Anzug am Körper rund 5 Millimeter dick sein, an den Armen und Beinen 4 Millimeter. Alles, was unter diesen Werten liegt, eignet sich nicht für den längeren Aufenthalt in kühlem Wasser.

Tipp # 2: Warme Getränke

Eine Thermoskanne mit warmem Tee ist ideal für das Surfen zu dieser Jahreszeit. So kann der Surfer sich vor dem Gang ins Wasser nochmals ein wenig aufwärmen. Wer mag, kann eine weitere Kanne mit lauwarmem Wasser mit an den Strand nehmen.

Dieses Wasser kann über den Neoprenanzug gekippt werden. Dies sorgt für zusätzliche Wärme und einen geschmeidigen Übergang in das Wasser.

Tipp # 3: Die Kost will wohlüberlegt sein

Surfen im Winter ist kräftezehrend. Daher sollte wohlüberlegt sein, welches Essen mit an den Strand kommt. Es sollten Speisen sein, die der Körper die verbrauchte Energie schnellstmöglich wieder zurückgeben können.

In diesem Kontext wären beispielsweise Energie-Riegel, Bananen oder auch Avocados. Hauptsache der Energiegehalt stimmt wieder, da kann auch mal ein Abstrich beim Geschmack gemacht werden.

Wer besonders penibel ist, sollte daran denken, dass das richtige Essen in Anschluss an den Ausflug stattfindet und es am Strand primär darum geht, wieder zu Kräften zu kommen.

Tipp # 4: Nicht alleine gehen

Gerade im Winter kann es sein, dass man sich überschätzt (Wellengröße, Energiereserven, etc.) deshalb gilt hier noch viel mehr als in der warmen Jahreszeit, dass man nicht allein zum Surfen gehen sollte. Bei einem Zwischenfall kann die Begleitperson schnell reagieren und Hilfe holen.

Tipp # 5: Ziele anpassen

Wie im vorherigen Punkt schon angesprochen sollten die Wellen den Bedingungen angepasst werden. Ergo kleinere Wellen und einfachere Spots auswählen. Auf diese Weise verhindert man eine Überanstrengung.

Wer zum ersten Mal im Winter surft, sollte mit der einfachsten, zur Verfügung stehenden Möglichkeit beginnen und sich nach und nach hocharbeiten. Genauso wie es jeder Surfer Anfangs eigentlich auch automatisch macht.

Fazit

Surfen im Winter kann eine schöne Sache sein. Am besten ist die „Flucht“ ins Warme. Die Kanarischen Inseln, Marokko oder auch Andalusien sind begehrte Ziele.

Wer das nicht möchte oder kann, geht am besten unter der Beachtung von ein paar Tipps in den etwas kälteren Gewässern hierzulande Surfen.

Die Wellen sind meist besser als im Sommer. Eine Begleitperson, ein hochwertiger Neoprenanzug und die passende Kost sind die wichtigsten Punkte auf, die beim Surfen im Winter geachtet werden sollte.

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