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Kajak vs Faltboot: Was ist besser?

Faltboot oder Kajak in Meer

Vor der Frage Kajak oder Faltboot stellt jeder, der über ein geeignetes Wasserfahrzeug zum Paddeln nachdenkt. Die Auswahl ist riesig und was ist nun das Richtige? Pauschal lässt sich Frage Kajak oder Faltboot nicht beantworten. Beide Varianten weisen vor und Nachteile auf. Auch die individuellen Ansprüche, Vorstellungen und Bedürfnisse sind unterschiedlich.

In erster Linie muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm persönlich besonders wichtig ist und welche Art von Touren er unternehmen möchte. Nachdem diese Entscheidungen gefallen sind, bleibt meist ohnehin nur eine Variante übrig. Ein Kajak bietet andere Vorteile wie ein Faltboot und mit den Nachteilen ist es ebenso. Wo liegen also die Vor- und Nachteile eines Kajaks und eines Faltbootes?

Lesetipp: Kajaks oder Schlauchboote: Was ist besser?

Kajaks


Verschiedene Einsatzmöglichkeiten – verschiedene Kajaks

Kajaks wurden von den Inuit für die Jagd verwendet, sie verfügen über einen festen Rumpf. Für die Jagd wird heute kein Kajak mehr benötigt. Kajaks werden zum Wasserwandern, Wildwasserpaddeln, Kajak-Angeln, Seepaddeln oder für Rennen eingesetzt. Es gibt jede Menge Einsatzgebiete für ein Kajak und entsprechend groß ist die Auswahl.

Wer in erster Linie Wasserwanderungen unternehmen möchte, benötigt ein Kajak, das für ruhige Gewässer geeignet ist. Anders beim Wildwasserpaddeln, ein Kajak muss hier andere Voraussetzungen erfüllen. Ein Kajak erfordert weniger Kraft und Kondition als ein Faltboot, ist schneller und richtungsstabil. Effektives und präzises Paddeln lässt sich gut auf das Boot übertragen.

Gewicht und Transport

Das Gewicht eines Kajaks sollte nicht unterschätzt werden. Je nach Art der Ausflüge auf dem Wasser muss das Boot zwischendurch ein Stück getragen werden. Das Gewicht liegt bei Booten zwischen 30 Kilogramm und 40 Kilogramm. Je nach Strecke ist ein ordentlicher Kraftaufwand für den Transport erforderlich.

Der Transport eines Kajaks mit Festrumpf setzt ein großes Auto voraus. Wer selbst kein großes Auto hat, muss für jede Tour ein Fahrzeug mieten oder sich ausleihen. Dies bedeutet einen weiteren Kostenaufwand und schränkt die Spontanität deutlich ein.

Der Transport von aufblasbaren Kajaks ist wesentlich einfacher. Aus diesem Grund greifen viele Einsteiger zu einem Inflatable. Wir sind vor allem von diesem aufblasbaren Kajak überzeugt. Dieses ist besonders für Einsteiger geeignet:

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Lagerung

Die Lagerung eines Kajaks mit Festrumpf erfordert Platz, schließlich muss das Boot vor Kälte, Hitze, Regen und Sonne geschützt werden. Ein Gartenhaus, ein Bootshaus oder eine Garage sind erforderlich. Es muss also bereits vor dem Kauf überlegt werden, ob eine Möglichkeit zur Lagerung existiert.

Lesetipp: Ein Leitfaden zur Kajak Lagerung

Aufbau und Pflege

Ein Aufbau ist nicht erforderlich. Der Pflegeaufwand ist minimal. Dies sind eindeutige Vorteile des Kajaks. Dennoch sollte hier das Gewicht nicht vergessen werden.

Auch die Tatsache, dass bei jeder Tour das Auto für den Rücktransport nachgeholt werden muss, sollte bedacht werden. Ein Zurücktragen des Bootes ist nicht möglich.

Das Faltboot


Einsatzbereiche

Ein Faltboot besteht aus einem Gerüst und einer Haut. Nach diesem Prinzip haben bereits die Eskimos ihre Boote gebaut. Das Gerüst sorgt für die erforderliche Stabilität, Steifigkeit und die Form.

Der erforderliche Schutz und der Auftrieb wird durch die Hülle gewährleistet. Die Einsatzmöglichkeiten sind Wasserwandern, Wildwasserpaddeln, Kajak-Angeln und Seepaddeln. Für den Rennsport sind diese Boote eher weniger geeignet.

Lesetipp: Faltboot Test

Gewicht und Transport

Ein Faltboot bringt deutlich weniger Gewicht auf die Waage. Im Durchschnitt liegt das Gewicht bei 10 bis 20 Kilogramm. Ein Transport an Land erfordert keine überdurchschnittliche Kraftanstrengung.

Der Transport eines Faltbootes ist einfach und unkompliziert. Das Faltboot passt in einen Packrucksack und kann so problemlos in jedem Auto, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder kostengünstig auch auf Flügen mitgenommen werden. Es ist für den Transport keine besondere Planung erforderlich, was natürlich der Spontanität sehr entgegenkommt.

Lagerung

Ein Faltboot kann in jeder Wohnung oder in jedem Keller verstaut werden. Es benötigt nicht viel Platz und erfordert somit keine separate Lagermöglichkeit.

Aufbau und Pflege

Besonders Anfänger sollten sich im Klaren sein, dass der Zeitaufwand in der ersten Zeit bei 45 Minuten oder mehr liegen kann. Mit zunehmender Routine lässt sich der Aufbau schneller durchführen, Zeit kostet er aber dennoch. Wer lange Freude an seinem Faltboot haben möchte, muss es pflegen. Dies bedeutet vor allem, das Gestänge zu fetten.

Ein Nachholen des Autos ist hier nicht erforderlich. Die Nähe einer Bushaltestelle oder eines Bahnhofs genügt. Notfalls lässt sich mit dem Boot im Rucksack auch eine Wanderung machen.

Fazit: Kajak oder Faltboot?

Sowohl das Kajak als auch das Faltboot bieten zahlreiche Vor- und Nachteile. Es lässt sich nicht pauschal sagen, dass eine Variante besser oder schlechter ist. Die Auswahl des richtigen Boots bleibt eine individuelle Entscheidung, angepasst an die eigenen Ansprüche, Vorstellungen, Gegebenheiten und Wünsche.

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