Skip to main content
#1 Wassersport-Magazin in Deutschland
Mit mehr als 1 Million Lesern pro Jahr
Jede Woche kostenlos neue Artikel
Bereits mehr als 1000 Artikel online
Bekannt aus über 10 Zeitungen
Journalisten schätzen unsere Recherchen

Baby in Pool: Dürfen Babys im Pool oder Schwimmbad schwimmen?

Dass kleine Kinder gern im Wasser toben, ist hinreichend bekannt – doch ab wann darf ein Kind eigentlich ins Wasser?

Sollten Babys bereits an das kühle Nass herangeführt werde und wenn ja, ab welchem Alter? In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen, ab wie vielen Monaten Babys im Pool oder gar dem Schwimmbad schwimmen sollten. Des Weiteren werden diverse Sicherheitsmaßnahmen thematisiert.

Ab wann dürfen Babys in den Pool?

Der Aufenthalt im Pool oder auch Schwimmbad sollte in den ersten sechs Monaten grundsätzlich tabu sein. In dieser Zeitspanne ist der Aufenthalt im Wasser nach Ansicht von führenden Kinderärzten zu gefährlich.

Es können Krankheiten auftreten, da die Kleinsten anfällig auf diese sind, weil das Immunsystem noch nicht vernünftig funktioniert. Ist das Baby in etwa ein halbes Jahr alt, kann mit der Gewöhnung an das Wasser (sei es im Pool oder dem Schwimmbad) begonnen werden.

Welche Gefahren lauern im Wasser?

Die größte Gefahr stellt das Ertrinken dar. Babys und kleine Kinder können bereits in nur wenige Zentimeter tiefen Pfützen ertrinken. Grund hierfür ist die überproportionale Größe des Kopfes zum restlichen Körper.

Dieser kann so schneller aufgrund von Ungleichgewicht unter Wasser kommen. Dort verschließt ein Schockreflex die Stimmritze und das sorgt letztlich dafür, dass ein Baby oder Kleinkind ertrinkt, wenn nicht rechtzeitig Hilfe kommt.

Ein weiteres Problem findet sich in der Form von Keimen, Viren etc. im Wasser. Diese können das Baby krank machen.

Wenn Schwimmreifen oder ähnliche Dinge eingesetzt werden, muss trotzdem darauf geschaut werden, dass der Kopf des Babys über Wasser bleibt. Es kann leicht passieren, dass die Reifen umkippen – und dann wird es echt gefährlich.

Eltern wird die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs empfohlen. In diesem lernen sie die notwendigen Maßnahmen der Ersthilfe für ein Baby. Damit kann die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt werden.

Die Temperatur muss stimmen

Egal ob im Schwimmbad oder dem heimischen Pool. Wenn es an die ersten Schritte im Wasser geht, muss die Temperatur passen.

Daher sollten die Erziehungsberechtigten darauf achten, dass das Wasser so um die 32 Grad warm ist. Diese Temperatur sorgt dafür, dass die Babys nicht auskühlen. In vielen Bädern ist diese Temperatur in den Schwimmbecken nicht zu finden.

Jedoch gibt es oftmals Kinderbecken oder Babybecken. In diesen herrscht eine höhere Temperatur wie in den restlichen Schwimmbecken. Hier wäre schwimmbadtechnisch gesehen ein guter Start, um das Baby an das Wasser zu gewöhnen.

Im heimischen Pool können die Poolbesitzer selbstständig die Höhe der Temperatur so anpassen, dass die 32 Grad erreicht werden.

Sonnenschutz nicht vergessen

Neben all den Gedanken rund um das Becken darf der Sonnenschutz nicht vergessen werden. Für Babys sind spezielle Sonnencremes im Handel erhältlich.

Mit diesen sollten die Kleinen dann eingeschmiert werden. Gerade für Babys und Kleinkinder ist die Sonne sehr gefährlich. Die Sonnencreme verhindert zuverlässig einen Sonnenbrand.

Ein Sonnenhut oder Ähnliches gehört ebenfalls zur Standardausrüstung. Wenn der Kopf im Schatten des Huts bleibt, kann ein Sonnenstich verhindert werden. Im Wasser kann die Kopfbedeckung auf dem Kopf bleiben. Das ist an sich kein Problem.

Die Mittagshitze sollte am Pool und im Freibad vermieden werden. Zwischen 11 und 15 Uhr ist es für die kleinen am Pool zu heiß! Davor oder danach ist die Zeit zum Baden besser. An besonders heißen Tagen sollte auf den Vormittag ausgewichen werden, da die Babys schlafen sollten, wenn es draußen endlich kalt genug ist, um in das Wasser gehen zu können.

An Land ist ein Sonnenschirm Pflicht. Diesem danken die erwachsenen Pool- bzw. Badegäste schon. Aber für ein Baby ist das Ganze noch um ein Vielfaches wichtiger. Wenn man wieder an Land ist, kann man sich unter dem Schutz eines Sonnenschirmes gefahrlos ausruhen dann.

Wie gewöhnt man ein Baby am besten an Wasser?

Wenn alle anderen Sicherheitsvorkehrungen passen, darf das Essenzielle nicht vergessen werden. Wie gewöhnt man ein Baby eigentlich an den Aufenthalt im Wasser? In diesem Abschnitt des Artikels soll der Beantwortung dieser Frage nachgegangen werden.

Im Vorfeld des ersten Besuchs am Pool oder im Schwimmbad sollte mit dem zuständigen Kinderarzt gesprochen werden, ob Hautkrankheiten oder sonstige Beeinträchtigungen vorliegen, die einem Wasserbesuch entgegenstehen würden.

Gibt der Arzt grünes Licht, kann es auch schon losgehen. Allem elterlichen Eifer zum Trotz darf das Kind auf keinen Fall überfordert werden.

Das kann für später zur Folge haben, dass die Babys eine Angst vor dem Besuch im Pool oder im Schwimmbad entwickeln. Elterliche Fürsorge und Fingerspitzengefühl stehen hier an oberster Stelle.

Wer einen Pool oder ein anderes privates Gewässer zur Verfügung hat, fängt hier am besten an. Die Umgebung sollte ruhiger sein als in einem geselligen Schwimmbad.

Geht das nicht, besuchen die Eltern am besten das Schwimmbad zu einer Zeit, wo nicht viele Menschen baden, gehen. Werktags am Vormittag würde sich in diesem Zusammenhang anbieten.

Sonnenschutz, Schwimmflügel und Co. sollten im Einsatz sein. Nachdem man langsam in das Wasser ging, kommt das Baby zum ersten Mal mit der Situation „Schwimmbecken“ in Berührung. Die Zeit im Wasser ist zu Anfang nicht zu lange zu wählen.

Schreit das Baby oder macht auf sonstige Weise sein Missfallen klar, sollte das Ganze wieder abgebrochen und auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden.

Die Gewöhnungsphase hat nur Erfolg, wenn das Baby ich auch wohlfühlt. In allen anderen Fällen wird nur die Angst vor dem Aufenthalt im Schwimmbecken gefördert.

Alternative Babybecken

Im besten Fall ist ein Babybecken für die Eltern des Babys erreichbar. Hier kann die Gewöhnung am besten gelingen. Grund hierfür ist die weitaus geringere Beckengröße des Babybeckens.

Das nimmt den Eltern einiges an Anspannung und lässt sie souveräner wirken. Kleine Kinder spüren die Unsicherheit ihrer Eltern deutlich.

Das kann bei einem solch heiklen Thema ein Problem sein. In einer spielerischen Phase des Plantschens macht man erfahrungsgemäß den besten Fortschritt.

Fazit

Mit dem richtigen Konzept kann man Babys früh an den Aufenthalt im Pool oder Schwimmbad gewöhnen. Vor dem sechsten Lebensmonat sollte damit nicht angefangen werden.

Wer auf Sonnenschutz und eine Schwimmhilfe achtet, kann seinem Baby die ersten Schritte im Wasser relativ spaßig gestalten. Eine Schwimmlernweste ist daher in jedem Fall empfehlenswert.

Dennoch sollte die Gefahr des Ertrinkens niemals vergessen werden. Je präsenter dies ist, desto eher lässt sich ein solches Unglück verhindern.

Durchschnittliche Bewertung 0 bei insgesamt 0 Stimmen

Ähnliche Beiträge